Kontakt
Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Newsletter-Icon

Newsletter

Melde dich zu unserem Newsletter an!

Allgemein, Aktionen

Beckenrand-Gespräche in der Kleinschwimmhalle Beuren

Veröffentlicht: Montag, 22.02.2021
Autor: Tim Reeth
Tim Reeth (rechts) im Gespräch mit Direktkandidierenden zur Landtagswahl 2021.
Fünf Kandidierende, fünf Interviews und je fünf Fragen. Die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren lud gemeinsam mit dem Förderverein Schwimmhalle Neuffener Tal e.V. fünf Direktkandidierende für den Landtag aus dem Wahlkreis Nürtingen in die dringend sanierungsbedürftige Kleinschwimmhalle Beuren ein, um über das Schwimmen und den Bädererhalt zu sprechen. Daraus entstanden sind fünf spannende Interviews, wovon heute der Überblick als Video auf Facebook, Instagram und Youtube veröffentlicht wurde: https://www.youtube.com/watch?v=0OmSy-BkhuE&t

Normalerweise ist das Becken der Kleinschwimmhalle Beuren bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Nicht jedoch in den letzten Wochen: Mitten im Becken wurden fünf Kameras mit Stativen, Mikrofonen, Softboxen zur Beleuchtung sowie zwei Startblöcken aufgebaut. Und der Schwimmmeisterraum wurde zur Schaltzentrale mit großem Mischpult, Laptops und Funkempfängern. Das professionelle Studio für die „Beckenrand-Gespräche“ war bereit – und das alles durch die rein ehrenamtlichen Helfer der DLRG OG Neuffen-Beuren.

Fünf Direktkandidierende zu Gast

Im Vorfeld des großen Aufbaus in der Beurener Schwimmhalle erhielten die Direktkandidierenden eine schriftliche Einladung. Den Beginn machte Anil Besli, Direktkandidat für DIE LINKE, der in Tübingen Politikwissenschaft und Ethnologie studiert. Der Demographiebeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann, folgte als Kandidat der CDU. Regina Birner (SPD), Professorin für Agrarökonomie, und Dennis Birnstock (FDP), Biotechnologe, stellten sich im Anschluss den Fragen von Tim Reeth im Einzelinterview. Den Abschluss machte Stephanie Reinhold als Zweitkandidatin der GRÜNEN im Wahlkreis Nürtingen, welche als stellvertretende Bezirksvorsteherin in Plieningen tätig ist.

Fünf Fragen zum Thema Schwimmen

Wie können Kinder in Baden-Württemberg auch in Zukunft sicher schwimmen lernen? Wie können die dafür notwendige Infrastrukturen, also Schwimmhallen, erhalten und finanziert werden? Und warum unterstützt das Land dabei bisher keine finanzschwachen Kommunen? Insgesamt fünf Fragen wurden jedem Gast vom stellvertretenden Vorsitzenden der DLRG Neuffen-Beuren, Tim Reeth, gestellt. Dabei wurden sowohl das Schwimmen und dessen Bedeutung in unserer Gesellschaft, die Schwimmhallen und deren fortlaufende Finanzierung sowie die Sanierung von Bädern vertieft. So konnten die einzelnen Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten gut und deutlich differenziert werden.

Die Folgen sind auch im Neuffener Tal spürbar

Um die Probleme spüren zu können, muss man nicht weit weg schauen oder in die Theorie flüchten – auch das Neuffener Tal hat mit großen Sanierungsbedarf zu kämpfen. Nicht ohne Grund fanden die Interviews im momentan leeren Becken in Beuren statt: Die Kleinschwimmhalle, Baujahr 1971, ist dringend sanierungsbedürftig. Eine Sanierung würde circa 6 Millionen Euro kosten, welche sich die Gemeinde Beuren als Träger der letzten Schwimmhalle im Neuffener Tal allerdings nicht leisten kann. Nachdem in Kirchheim und Großbettlingen die Bäder geschlossen wurden, nahm in Beuren der Druck auf die Schwimmkurse und Trainingsangebote nocheinmal deutlich zu. Mittlerweile unterrichten alleine 9 Grundschulen in der Kleinschwimmhalle, dazu noch weitere Vereine und die DLRG Neuffen-Beuren, welche Woche für Woche die größte Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung der Region trägt. Durch die Corona-Pandemie wurde die Lage aufgrund der langen Schließungen noch einmal verschärft.

Hoffnung auf einen Bundeszuschuss: Doch was dann?

Die Gemeinde Beuren bewarb sich erneut bei der Bundesregierung für eine finanzielle Unterstützung bei der Sanierung der Kleinschwimmhalle. Nun stehen die Chancen auf einen baldigen Zuschuss in diesem Frühjahr, vor allem durch das große Engagement der Bundestagsabgeordneten aus dem hiesigen Wahlkreis, so gut wie noch nie.
Also nun: „Ende gut, alles gut?“ Leider nein! Eine Sanierung ist damit noch nicht finanziert. Die übrig bleibende Restsumme in Höhe von circa 2,5 Millionen Euro ist weiterhin nicht zu stemmen. Die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und eine gemeinsam getragene Lösung für die gesamte Region ist zwingend notwendig.

Rettet die Kleinschwimmhalle Beuren!
Denn Schwimmen rettet Leben!          

Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Wesentlich

Statistik

Marketing