Berichte aus dem Jahre 2019 der DLRG OG Neuffen-Beuren

Der Nikolausi im Jugendtraining vom 05. und 09.12.2019

Alle Jahre wieder… besucht uns der Nikolausi im Jugendtraining, um den fleißigen Schwimmerinnen und Schwimmern ein kleines Geschenk zu bringen. Am 05. und 09.12. war es so weit. Doch irgendetwas war dieses Mal anders: Statt süßer Engel stapfte ein Hirsch hinter dem Nikolausi her in die Kleinschwimmhalle Beuren!

Nikolausi und Wühi verteilen die Geschenke an unsere fleißigen Schwimmerinnen und Schwimmer

Der Hirsch heißt Wühi und ist das Maskottchen des DLRG Landesverbands Württemberg. Er begleitete dieses Jahr unseren schwer bepackten Nikolausi und half diesem beim Geschenke verteilen. Bevor es jedoch die Geschenke in Form eines Schokoladen-Nikolauses mitsamt rotem DLRG-Bleistift und Notizblock gab, mussten die Kinder ein Gedicht aufsagen. Dem Nikolausi hätte auch ein Lied genügt, Wühi war da schon etwas anspruchsvoller. Nach einer kleinen Erinnerung zu den Regeln im Schwimmbad durften die Kinder ihre Geschenke abholen.
Im Foyer durfte Wühi dann sogar auch noch geknuddelt werden... ;-) Vielen Dank ihr beiden, dass ihr da wart und hoffentlich bis nächstes Jahr!

(CS)

„Musicals & more“ vom 23.11.2019 in der Beurener Kelter

Volles Haus am Samstagabend: Rund 240 Gäste genossen das Herbstkonzert der Musikfreunde Hochwang-Erkenbrechtsweiler zum Thema „Musicals & more“ in der Beurener Kelter.
Bereits zum achten Mal waren die Akkordeonisten der Einladung der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren zur inzwischen etablierten Kooperationsveranstaltung gefolgt. Tags zuvor und den Samstag über hatten die DLRG’ler die Kelter für den Konzertabend vorbereitet.
Pünktlich um 19 Uhr konnte daher Sandra Maier die Gäste begrüßen und das erste Stück anmoderieren. Den Auftakt übernahm hier das MFHE-Ensemble mit den bekanntesten Melodien aus „Phantom der Oper“. Der anschließende „Asphalt Tango“ vom Motion Trio sowie der Gastauftritt der „Cajonistas“ der Lenninger Musikschule erweiterten das Programm kontrastreich. Mit einem Medley aus dem Musical „Miss Saigon“ und dem Stück „Mas que nada“ verabschiedete sich das Ensemble unter nicht enden wollendem Applaus von der Bühne.

„Full House“ bei „Musicals & more“ in der Beurener Kelter

Die Pause, in der die DLRG’ler die Gäste mit Häppchen und Getränken versorgten, nutzte man zur Vorbereitung der Bühne für das große MFHE-Konzertorchester, welches dann anschließend mit einem bunten Musical-Potpourri mit den Hits von ABBA, Udo Jürgens und aus Tanz der Vampire aufwartete. Den Abschluss des offiziellen Programms bildeten zwei Rock-Klassiker von Queen: „We will rock you“ und „Bohemian Rhapsody“. Der Ruf nach Zugabe blieb folglich nicht aus: Mit „Music“ von John Miles hatte das Publikum immer noch nicht genug, es folgten nochmals Passagen aus dem ABBA-Best of und Tanz der Vampire sowie eine Wiederholung von „We will rock you“, bei dem im wahrsten Sinne des Wortes der ganze Saal mitrockte.
Kaum verwunderlich, dass sehr viele Gäste noch etwas länger blieben und bei einem Glas Wein das Konzert im herrlichen Ambiente der Kelter nachwirken ließen. Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher, dass Sie unsere Gäste waren. Wir hoffen, Sie im nächsten Jahr ebenfalls wieder begrüßen zu dürfen - der Termin steht bereits fest: Samstag, der 21.11.2020, das Motto folgt...
Last but not least ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Helferinnen und Helfer vor sowie hinter den Kulissen - ohne euch wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich: Danke für euren großartigen Einsatz!

(FS)

Bezirksjugendausflug ins Rulantica vom 23.11.2019

Am Samstag, den 23.11.2019 machten sich 18 begeisterte DLRG-Ortsgruppenmitglieder auf den Weg in die neue Europapark-Wasserwelt Rulantica. Um 9:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer aller Ortsgruppen des Bezirks in Denkendorf/Neuhausen, um von dort aus gemeinsam mit dem Bus zu starten.
Nach wenigen Stunden Fahrt erreichten wir auch schon unser Ziel. Dann hieß es nur noch umziehen, duschen und ab ins Spaßbad! Was das Ganze noch aufregender machte, war die Tatsache, dass wir vor dem offiziellen Eröffnungstag dort waren und damit als erste Besucher die Angebote testen durften. Das Gefühl, mit mehreren hundert anderen DLRG´lern, die alle dieselbe Passion teilen, gemeinsam das Rulantica auf die Probe stellen zu können, war einfach unbeschreiblich! Mit einem Wildwasserkanal, mehreren Rutschen und einigen anderen Angeboten kam der Spaßfaktor auf keinen Fall zu kurz.

Die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren beim Pre-Opening von Rulantica

Nach einem ereignisreichen Tag traten wir dann alle, frisch geduscht und doch erstaunlich müde, die Heimreise an. Gegen 23:00 Uhr waren wir dann wieder in Denkendorf/Neuhausen, wo man sich dann auch von den anderen Ortsgruppen verabschiedete. Vielen Dank an alle Organisatoren, Begleiter und natürlich auch an die Betreiber der Wasserwelt für die Planung und Vorbereitung dieses Bezirksjugendausfluges. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

(LS)

Ausflug ins DAV-Kletterzentrum vom 15.11.2019

Da sieht man ja das Wasser vor lauter Wellen nicht! Einige DLRGler der Ortsgruppe Neuffen-Beuren wagten sich am Freitagabend des 15.11.2019 auf neues Terrain: Im DAV-Kletterzentrum in Stuttgart ging es für acht Mutige in luftige Höhen.
Zu Beginn zogen alle gemeinsam die Klettergurte an, was bei dem ein oder anderen schon die allseits bekannte Gänsehaut auslöste. Die ersten ängstlichen Gedanken wurden von unserem netten Trainer, der uns an der Wand sicherte, entkräftet und schon ging es hoch hinaus: An der Kletterwand für Kinder machten wir unsere ersten Kletterversuche des Abends. Nachdem wir das Abseilen geübt hatten, tasteten wir uns sowohl an den Schwierigkeitsstufen als auch an den Kletterwänden immer weiter nach oben. Nichts konnte uns aufhalten - wir waren die Könige der Lüfte. Oder so ähnlich... Einige schafften sogar die 16 Meter mit Links. Es war zum Wände hochgehen! ;-)

DLRG’ler in luftigen Höhen!

Die letzten 15 Minuten unserer zweistündigen Kletterzeit verbrachten wir in der Boulder-Halle, in der man ohne Gurt, jeder für sich, bis zu vier Meter hoch klettern konnte. Natürlich waren wir nicht ganz ohne Sicherung unterwegs, der ganze Boden war eine einzige, große weiche Matte, was einige als Anlass für Turnübungen nahmen. Vielleicht wird das ja unser nächster Ausflug, man weiß es nicht.
Am Schluss waren wir uns alle einig, klettern ist nichts für schwache Nerven und super anstrengend!
Müde aber zufrieden fuhren wir am Abend wieder zurück in die Heimat.
Vielen Dank an die DAV-Kletterhalle in Stuttgart, die es uns als Verein ermöglicht hat, ein anderes Element in luftigen Höhen kennenzulernen!

(AT)

Gründungsversammlung des Fördervereins “Schwimmhalle Neuffener Tal” vom 08.11.2019

Am Freitagabend, den 08.11.2019 wurde es voll in der Beurener Turn- & Festhalle: Rund 200 Personen waren erfreulicherweise unserer Initiative zur Gründung eines Fördervereins zum Erhalt einer Schwimmhalle im Neuffener Tal gefolgt.
Da die Kleinschwimmhalle Beuren bekanntermaßen mittlerweile „etwas“ in die Jahre gekommen ist, diese aber für die Öffentlichkeit, die Schulen und die Vereine - sprich insbesondere auch uns DLRG’ler als größte Nutzergruppe - nach wie vor einen hohen Stellenwert hat, soll nun rechtzeitig und gezielt nach einer Lösung für den Fortbestand einer ganzjährig nutzbaren Schwimmmöglichkeit im „Täle“ gesucht werden.
Der Schwimmhallen-Erhalt, die Eruierung möglicher Geldquellen und die Lobbyarbeit in Richtung Politik sind die wichtigsten Aufgaben des neu gegründeten Vereins. Als Vereinszweck wurde dies auch dementsprechend in der einstimmig verabschiedeten Vereinssatzung festgehalten.
Von der Versammlung wurde Kai Schneider aus Neuffen einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt - herzlichen Glückwunsch! Die weitere Vorstandschaft setzt sich erfreulicherweise aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus fast allen Kommunen im Umkreis zusammen, sodass möglichst viele Ortschaften direkt vertreten sind. Gestärkt werden soll die diesbezügliche interkommunale Zusammenarbeit noch durch einen zusätzlich einzuberufenden Beirat, welcher aus offiziellen Gemeindevertretern besteht.
Vielen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Vorbereitung und der Versammlungsdurchführung unterstützt haben, dem Arbeitskreis bzw. Organisations-Team und insbesondere Kai Schneider für die federführende Vorarbeit sowie allen Gründungsmitgliedern und Gästen, die der Gründungsversammlung beiwohnten. Ein großes Dankeschön gebührt der Gemeinde Beuren für die freundliche Unterstützung und Bereitstellung der Turn- und Festhalle. Ebenso möchten wir uns bei Bäckerei Walter und dem Getränkestollen bedanken.
Wir wünschen dem neuen Verein - in unser aller Interesse - gutes Gelingen und 100%ige Erfolgsquote. Gute Zusammenarbeit mit der und zukünftige Unterstützung durch die DLRG OG Neuffen-Beuren dürften selbstredend sein. ;-)
Wenn auch Sie und ihr dem Förderverein helfen und damit dem Bädersterben entgegenwirken wollen bzw. wollt, dann bitte gerne unter www.schwimmen-im-taele.de entsprechend informieren und Fördermitglied werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

(FS)

Bildungsfahrt nach Berlin vom 25.-28.09.2019

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ - so sangen neun DLRG’ler, die der Einladung von Herrn MdB Nils Schmid (SPD) gefolgt waren. Los ging es am Mittwoch, den 25.09.2019 am Bahnhof in Nürtingen und von dort aus weiter mit dem Zug über Stuttgart nach Berlin. Dort angekommen, wurden wir und weitere Mitreisende des THWs Kirchheim/Teck, Neuhausen und Ostfildern sowie freiwillige Helfer eines Altenheims in Kirchheim/Teck von einem Bus abgeholt und umgehend ins Restaurant Paulaner’s gefahren. Nach einem zünftigen Abendessen ging es anschließend weiter ins Hotel, wo die Zimmer verteilt und bezogen wurden. Den ersten Abend ließen wir bei einem Spaziergang zum Schloss Bellevue, zur Siegessäule, zum Brandenburger Tor und am Reichstag vorbei zurück zum Hotel ausklingen.
Der Donnerstag begann mit einer Busfahrt durch die Hauptstadt, vorbei an allerlei (politischen) Sehenswürdigkeiten. Kommentiert wurde die Busfahrt von Herrn Erzig, einem Betreuer des Bundespresseamts, der uns während unserer Zeit in Berlin begleitete. Die Busfahrt endete am Willy-Brandt-Haus, wo wir eine Führung bekamen, die mit einer Diskussionsrunde endete. Danach ging es in Eigenregie weiter zum Gendarmenmarkt, wobei insbesondere das angrenzende Schokoladenhaus Rausch besucht wurde... Weiter ging es mit einem Mittagessen im Restaurant „Die Maultasche“ - die große Maultasche mit Kartoffel- und Krautsalat war gesetzt.
Am Nachmittag stand ein Besuch im Auswärtigen Amt an. Nach einer Sicherheitskontrolle wurde uns zunächst allerhand über das Auswärtige Amt erzählt, anschließend blieb noch genug Zeit für Fragen, die alle fachkundig beantwortet werden konnten. Das Abendessen fand dann auf einem Schiff statt, das auf der Spree durch Berlin fuhr. Währenddessen wurden die am Ufer liegenden Sehenswürdigkeiten erläutert. Nachdem das Schiff wieder angelegt hatte, war gegen 19:45 Uhr das offizielle Programm vorbei und wir widmeten unsere Aufmerksamkeit noch ein wenig dem Berliner Nachtleben.
Am Freitagmorgen brachte uns ein Bus zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt. Auf die Führung durch die Anlage folgte ein Besuch der aktuellen Ausstellung, bevor es dann im Bus ein Lunchpaket zu Mittag gab. Um 12:30 Uhr fanden wir uns zum Sicherheitscheck am Bundestag ein, danach trafen wir um 13:00 Uhr Herrn MdB Nils Schmid. Nach einer kurzen Vorstellung seinerseits, blieb eine knappe Stunde für allerlei Fragen, querbeet durch alle politischen Themen. Anschließend wurden noch Bilder gemacht und die Bundestags-Kuppel erklommen.

9 DLRG’ler auf Bildungsreise in Berlin

Mit einer Fortsetzung der Sightseeing-Tour via Bus, wieder kommentiert von Herr Erzig, ging es weiter. Nach vielen Botschaften - auch der Baden-Württembergischen (von den Berlinern „Spätzlesbunker“ genannt) - kamen wir schließlich am Denkmal für die ermordeten Juden Europas an. Von dort ging es weiter zum Restaurant Peking Ente, wo das letzte Abendessen in Berlin verspeist wurde. Dies war gleichzeitig der letzte offizielle Programmpunkt des Tages, so dass wir nach dem Essen die Hauptstadt ein bisschen „unsicher machen“ konnten. Nach einer kleinen Wanderung durch Berlin verbrachten wir unseren Abend bei Live-Musik und Guinness in einem Irish Pub.
Am Samstag checkten wir dann aus unserem Hotel aus und wurden mit dem Bus zum Bahnhof gebracht, von wo aus wir mit dem ICE nach Stuttgart zurückfuhren. Nach einem eher hektischen Umstieg in Stuttgart in den Regio (7 Minuten Zeit, um von einem überfüllten Gleis 16 in einen vollen Regio auf Gleis 2 zu kommen…) kamen wir schließlich gegen 18:00 Uhr wieder in Nürtingen an.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die SPD, die uns zu dieser politischen Bildungsfahrt eingeladen hat, an Jan Münster, einem Mitarbeiter von Herrn MdB Schmid, der uns die komplette Zeit begleitete sowie an Herrn Erzig vom Bundespresseamt, der uns sehr gekonnt allerlei Wissen über Berlin näher bringen konnte.

(SG)

KSK-Spendenwanderung vom 22.09.2019

Am Sonntag, den 22.09.2019 fand ab 10:30 Uhr die großangelegte Spendenwanderung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen statt. Die Resonanz war so groß, dass letzten Endes rund 1800 Wanderbegeisterte bei herrlichstem Spätsommer-Wetter die Start- und 2 bis 3 Stunden später dann die Ziellinie auf dem Bielomatik-Parkplatz überschritten.
Drei in Streckenlänge und im Schwierigkeitsgrad verschiedene Routen gab es zur Auswahl. Die mitunter beliebteste - weil auch mit 10,6 km längste und daher lukrativste - Route führte am Albtrauf entlang, durch Streuobstwiesen und den Beurener Weinberg bis hin zum Beurener See als Wendepunkt. Über den Philosophenweg und Spielplatz Schelmenwasen ging es dann durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.
Denn die KSK spendete hier pro Person und gelaufenen Kilometer einen Euro für ein soziales Projekt. Insgesamt kamen über 13000 Kilometer respektive Euro zusammen - herzlichen Dank!
Eines dieser Projekte dient dem Erhalt unserer Schwimmhalle und dem Aufbau des Fördervereins „Schwimmhalle Neuffener Tal" (Gründungsversammlung ist am 08.11.2019). Die Spenden-Projektbeschreibung findet sich hier. Dort können auch noch nicht eingelöste Spendencodes der Wanderung bis Ende dieser Woche eingegeben werden. Unter dem Button „Jetzt spenden“ findet sich dazu der Link „Du hast einen Gutschein?“ - hierauf dann bitte klicken, alles Weitere ist selbsterklärend. Wir freuen uns über möglichst viele Wanderer im Namen unserer Schwimmhalle!

Aufwärts geht’s - hoffentlich auch hinsichtlich Schwimmhallen-Erhalt im Täle!

Auch wir DLRG’ler waren natürlich im Hinblick auf unsere Vereinsbasis / die Kleinschwimmhalle in großer Anzahl vertreten - vielen Dank an alle TeilnehmerInnen - und sorgten mit unserem Wagen für entsprechende Aufmerksamkeit einerseits und für Erfrischung aller Mit-Wanderer andererseits, da wir diverse Apfelsaft-Spezialitäten mitführten und so die Streckenversorgung sicherstellten. Selbstkonsum war selbstverständlich ebenfalls notwendig, da sich insbesondere an den Steigungen das Gewicht des Wagens bemerkbar machte und der ein oder andere Schweißtropfen auf die Stirn trat... Durch sehr gutes Teamwork meisterten wir jedes „Hindernis“ auf der Strecke und kamen gegen 14 Uhr wieder auf dem Parkplatz an, wo wir von VfB und TB Neuffen verköstigt, sowie dem Musikverein Beuren unterhalten wurden - herzlichen Dank dafür! Bei einem erfrischenden Getränk ließen wir dann gemeinsam den Sonntagnachmittag entspannt ausklingen.

(FS)

Große 24h-Backhausbrotbackaktion vom 20. und 21.09.2019

Tradition verbindet: Gemeinsam mit den Musikfreunden Hochwang-Erkenbrechtsweiler (www.mfhe.de) backten wir DLRG‘ler in einer Großaktion zwischen 6 Uhr am Freitag- und 7:30 Uhr am Samstagmorgen Holzofenbrot im seit diesem Jahr komplett renovierten und umgestalteten Backhaus von Erkenbrechtsweiler - herzlichen Glückwunsch und Dank dafür der Gemeinde sowie dem involvierten Arbeitskreis für die ganz hervorragende Arbeit!
Alles in allem war unsere Aktion ebenfalls eine schweißtreibende Angelegenheit: Die beiden Öfen mit schon im Vorjahr gebundenen Krähle anheizen, dann abbrennen lassen, Glut verteilen, Ofen ausputzen, Laibe vorformen bzw. „einschapfen“ und „einschießen“, backen, Brote aus dem Ofen holen, einnetzen, zum Abkühlen auf den Rost setzen und schlussendlich ins Brotlager verbringen - ein Vorgang, der sich binnen der 24 Stunden ganze 23 Mal wiederholte.

Habemus panem - wir haben Brot - und zwar reichlich!

Dabei wurden 750 kg Mehl bzw. ca. 1,5 Tonnen Teig zu insgesamt 946 Laiben (bei Null Ausschuss!) köstlichem Backhausbrot verarbeitet - Respekt und herzlichen Dank an alle Bäckerinnen und Bäcker für ihren Einsatz! Die vielen positiven Rückmeldungen und natürlich auch der zuvor erfolgte Selbstversuch bestätigten den Erfolg der Kooperationsveranstaltung. Vielen Dank des Weiteren an alle anderen fleißigen Helferlein, die sich im Vorfeld um die Organisation, die Vorbestellungen (über 600 Brote!) und schlussendlich um den Verkauf sowie die Aufräum- und Putzarbeiten kümmerten.
Der Erlös der Backhausbrotbackaktion kommt unserer Jugendarbeit zu Gute.

(FS)

Brunnenfest in Beuren vom 07.-08.09.2019

Das 13. Brunnenfest in Beuren sollte auch dieses Jahr natürlich nicht ohne uns DLRG’ler stattfinden, daher waren wir wieder wie gewöhnlich mit unserem Info-Stand, dem Geschicklichkeitsspiel und Kindermagnet „Sackschlagen“ sowie unserem Kletterbaum in der Beurener Ortsmitte vertreten.
Außergewöhnlicher waren an diesem Wochenende zwei Dinge:
Zum einen durfte unser „DLRG-Chor“, dankenswerterweise unterstützt von Liederkranz, Musikverein und Publikum, bei der Festeröffnung auftreten und so auf die Schwimmhallen-Situation im Neuffener Tal sowie die bevorstehende Gründung des Fördervereins zum lokalen Baderhalt aufmerksam machen. Kai Schneider, der stellvertretende Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe, erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die ähnlich schwierige Situation vor rund 50 Jahren, als es um den Bau der Beurener Kleinschwimmhalle ging.

Wacker hält sich unser Info-Stand im Dauerregen...

Zum anderen wurde leider - nach einem sehr schönen Samstag - der Besucherandrang am Sonntag von einem einzigen, aber dafür durchgehenden Regenschauer geschmälert. Da wir aufgrund dessen unsere Kinderattraktionen nicht aufbauen konnten, hielten wir zunächst nur unseren Info-Stand aufrecht. Allerdings bloß bis kurz nach dem Mittag, da sich wettertechnisch keine Besserung zeigte und dementsprechend auch keine weitere Laufkundschaft mehr zu erwarten war.
Damit ging das Brunnenfest für uns dieses Jahr früher als geplant zu Ende. Nichtsdestotrotz natürlich herzlichen Dank allen SängerInnen, MusikerInnen und HelferInnen für die Unterstützung!

(FS)

Eselhock in Neuffen vom 31.08. und 01.09.2019

Beim mittlerweile dritten Eselhock am 31.08. und 01.09.2019 war auch die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren wieder mit einem Stand vertreten. Nachdem das Wetter die letzten Jahre nicht so richtig mitgespielt hatte, waren wir dieses Jahr froh über das insgesamt gute Wetter beim Hock. Mittlerweile hat sich unser Geschicklichkeitsspiel „Sackschlagen“ auch in Neuffen etabliert und vor allem am Samstagabend gab es einige spannende Duelle auf dem glatten Holzstamm.
In diesem Jahr haben wir auch von der Stadt die Möglichkeit bekommen, mit unserem „DLRG-Chor“ unsere Lieder zur Kleinschwimmhalle und dem geplanten Förderverein aufzuführen. Leider wurden wir von der Akustik des Kelterplatzes negativ überrascht, sodass vom Liedtext kaum etwas im Publikum ankam – der Auftritt hat jedoch die notwendige Aufmerksamkeit erregt und bei späteren Gesprächen und den ausgelegten Informationen am DLRG-Stand konnten sich interessierte Bürger über die bevorstehende Gründung des Fördervereins zu einer Schwimmhalle im Neuffener Tal am 08.11.2019 informieren.

"Sackschlagen" und gespanntes Publikum am Infostand der DLRG beim Eselhock in Neuffen

Auch die Infos zu Schwimmkursen, -training und Sicherheit am Wasser wurden gerne angenommen. Ebenso Gespräche über die Anforderungen des Rettungsschwimmabzeichens und den Weg dorthin waren vor dem Hintergrund des mangelnden Aufsichtspersonals im Höhenfreibad ein beliebtes Thema.
Durch die Oldtimer des Bergpreises herrschte sonntags ein großer Andrang an Besuchern, was definitiv nach einer Wiederholung schreit. Auch die Musikvereine der Musikervereinigung Hohenneuffen sorgten für eine schöne musikalische Untermalung auf dem Kelterplatz. Wir wären auf jeden Fall auch in 2020 wieder dabei! Vielen Dank an das Orga-Team des Eselhocks und natürlich auch an unsere HelferInnen bei der Standbetreuung sowie beim Auf- & Abbau unseres Standes.

(KS)

Sommerferienprogramm: Freibadübernachtung vom 30.-31.08.2019

Wer hat sich nicht schon gewünscht, einmal (offiziell…) nachts im Freibad baden zu gehen? Für 13 Kinder wurde dieser Wunsch vom 30. auf den 31. August Wirklichkeit. Da zum vereinbarten Treffpunkt um 16:30 Uhr noch viel zu viele andere Gäste das Freibad besuchten, wurde die Truppe erst einmal untereinander bekannt gemacht. Nach einem kurzen Kennenlern-Spiel, einer Runde „Faules Ei“ und einer kurzen Teambesprechung ging die erste Gruppe los zur Schnitzeljagd. Die zweite Gruppe entspannte sich noch 10 Minuten am Spielplatz Schelmenwasen, bevor die Verfolgung der ersten Gruppe aufgenommen wurde. Dabei verrieten mit Kreide auf den Boden gemalte Pfeile den Weg. Ein paar kleine Spiele unterwegs hielten die Kinder bei ihrer doch knapp 2,5 stündigen Wanderung um und durch Neuffen bei Laune, denn es gab auch eine süße Überraschung zu gewinnen.
Kurz vor 19:30 Uhr erreichten beide Gruppen wieder das Freibad und einer Erfrischung im kühlen, und vor allem leeren, Becken stand nichts mehr im Weg. Während die Kinder und auch einige Trainer, im Wasser herumtollten, wurden bereits die Fritteusen angeheizt, denn nach einer „Schnitzeljagd“ kann man ein Schnitzel als Belohnung schon erwarten - es sollte sicher niemand enttäuscht werden. Nach einer kurzen warmen Dusche für die Kinder (das Wasser ist dann irgendwann doch recht kühl), waren die ersten Schnitzel auch schon bereit verspeist zu werden. Im Weckle mit Gurke, Tomate, Salat und natürlich Ketchup oder Mayo fand jeder etwas ganz nach persönlichem Geschmack.
Nachdem alles verputzt war, wurde auch schon das Kino unter freiem Himmel vorbereitet. Bis dahin wurde die Zeit mit Schlaflager herrichten und einigen Liedern mit Gitarrenbegleitung singen, verbracht. Gegen 23 Uhr war es dann endlich soweit und alle Kinder sahen sich einen Zeichentrickfilm auf unserer großen Leinwand an. Selbstverständlich war auch hier - wie in einem richtigen Kino - für die entsprechenden Snacks gesorgt und jeder freute sich über einen Becher Popcorn zum Film.
Nach dem Film verschwanden alle Kinder mehr oder weniger ruhig in ihre Schlafsäcke, da um 6:30 Uhr für alle schon wieder der Wecker klingeln sollte. Eine Stunde später war dann auch der Letzte im Land der Träume und für die TrainerInnen begann der ruhigere Teil des Abends. Einige legten sich ein paar Stündchen aufs Ohr, andere passten auf, dass keines der Kinder in der Nacht irgendwelchen Unfug trieb.

Leicht übernächtigt, aber dennoch gut drauf - das Freibad-Übernachtungsteam!

Um 6:30 Uhr war dann aber wirklich für alle die Nacht vorbei. Schnell wurde das Schlaflager eingepackt, damit niemand und nichts den Freibadbediensteten bei ihrer Arbeit im Weg stand. Zeit für’s Frühstück: Mit frischen Weckle vom Bäcker, Marmelade, Butter und Nutella war natürlich wieder für jeden etwas dabei. Die Zeit bis 8 Uhr verging wie im Flug und schon war unser Sommerferienprogramm wieder zu Ende. Die Kinder konnten alle glücklich, aber vermutlich sehr müde von ihren Eltern wieder mit nach Hause genommen werden.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank allen TrainerInnen und HelferInnen für eure Unterstützung und Hilfe, ohne euch wäre so eine Übernachtung nicht machbar! Herzlichen Dank auch an die Stadt Neuffen und insbesondere die Mitarbeiter des Freibads sowie dem Kiosk-Team für die tolle Zusammenarbeit.

(LB)

Endergebnis der Petition zum Bädererhalt

Am 31.08.2019 lief die vom DLRG-Bundesverband ins Leben gerufene Petition zum deutschlandweiten Bädererhalt aus. Knapp 120.000 (bei mind. 50.000 benötigten) Stimmen wurden insgesamt gesammelt. Davon kommen mehr als 26.600 aus Baden-Württemberg bzw. fast 5.300 aus dem Landkreis Esslingen. Im Verlauf der Unterschriftenaktion zeichnete sich schnell ab, dass sich besonders viele Unterstützer in der unmittelbaren Umgebung der Kleinschwimmhalle Beuren und des Neuffener Höhenfreibads fanden: Fast 2.700, d.h. mehr als 50% der Stimmen aus dem gesamten Landkreis kamen letzten Endes aus diesem Gebiet.

Beuren wird mit 972 Unterschriften sogar deutschlandweit (und damit in einem Atemzug mit ganzen Landkreisen oder gar Bundesländern) unter den Top 25 der „Regionen“ mit den meisten Petitions-Unterzeichnern geführt – ein sehr respektables und gleichzeitig bezeichnendes Ergebnis, welches den Wunsch des Baderhalts in unserer Region zu Gunsten aller Nutzer und denen, die es noch werden, untermauert.
Insgesamt gingen bei der Geschäftsstelle der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren rund 3600 handschriftliche Zustimmungsbekundungen ein, welche dann manuell in das online-Portal übertragen wurden. Herzlichen Dank an alle, die hierbei unterstützt haben!
P.S.: Am 08.11.2019 findet die Gründungsversammlung zum Förderverein „Schwimmhalle Neuffener Tal“ statt, Detailinfos folgen noch rechtzeitig vorher.

Ihre und eure DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren

Rettungswache am Aileswasensee vom 24.-25.08.2019

23°C und es wird noch heißer – so starteten wir am Samstagmorgen um 9:00 Uhr am Aileswasensee in Neckartailfingen, um wieder einmal die vielen Badegäste und Sonnenanbeter zu bewachen und Erste Hilfe zu leisten. Davor wurde natürlich noch kräftig gefrühstückt, bevor es dann um 10:00 Uhr mit der Wache losging.
Größere Zwischenfälle kamen glücklicherweise am gesamten Wochenende nicht vor, dafür blieb Zeit für die ein oder andere Übung oder um selbst eine Runde durch den See zu schwimmen. Nachdem im Laufe des Samstags immer mehr Menschen kamen, bezogen wir gegen 14:00 Uhr unseren Posten am Sandstrand und verließen diesen bis Wachende um 19:00 Uhr nicht mehr. Als der Grill abends dann auf Temperatur war, konnte der Hunger der RettungsschwimmerInnen gestillt werden und es folgten intensive Gespräche bei geselligem Beisammensein vor der Wachstation.

Der gut besuchte (und gut bewachte) Sandstrand am Aileswasensee

Der Sonntag begann wie der Samstag mit einem Frühstück vor Wachbeginn. Aufgrund des noch besseren Wetters mit Temperaturen um die 30°C und Sonne pur begab sich (zumindest gefühlt) jeder zum Aileswasensee, der nicht gerade im Urlaub weilt. Nach vielen anstrengenden Wachstunden war dann pünktlich um 19:00 Uhr die Wache vorbei und wir traten nach Säubern der Wachstation die Heimreise an.
Vielen Dank an alle ehrenamtlichen RettungsschwimmerInnen, die ihre Freizeit opfern, um andere am und im Wasser zu schützen und ggf. Hilfe zu leisten.

(SG)

Sommerferienprogramm: Bachwanderung der DLRG vom 23.08.2019

Am Freitag, den 23.08.2018 trafen wir uns zum mittlerweile fünften Mal um 13:30 Uhr in Neuffen an der Feuerwehr zum Ferienprogrammpunkt „Bachwanderung“. Das Wetter war insgesamt gut und warm, sodass wir in diesem Jahr unser Programm durchziehen konnten, ohne uns über das Wetter Gedanken machen zu müssen. Nach einem kurzen Kennenlernspiel starteten wir dementsprechend direkt in die erfrischende Steinach.
Die Kids waren voll in ihrem Element und bereits an der nächstgelegenen tieferen Stelle waren die Ersten komplett nass bis in die Haarspitzen. Die Stimmung war dementsprechend sehr gut und es gelang uns sogar, dass sich die gesamte Gruppe in einem recht gleichmäßigen Tempo vorwärtsbewegte. Einen größeren Stopp mussten wir natürlich auch dieses Jahr am Wasserfall Großes Giess und dem zugehörigen Becken zwischen Linsenhofen und Neuffen einlegen. Unsere Wasserratten durchquerten mehrfach den knapp drei Meter tiefen Bereich und freuten sich sichtlich über die Abkühlung.
Auf dem weiteren Weg gab es noch ein paar kleinere Wasserfälle zu umgehen und unter so mancher Brücke durchzulaufen, auch gab es bei genauerem Hinsehen immer wieder interessante Dinge zu entdecken. Kurz vor der Mühle mussten wir, zum Leid aller, den angenehm kühlen Bach verlassen. Die Enttäuschung währte aber nur kurz, denn am Spielplatz wurden wir mit roten Würsten und Getränken empfangen, die eine wohltuende und wohlverdiente Stärkung darstellten.

Erfrischung pur - Wanderung durch die Steinach im Rahmen des Sommerferienprogramms der DLRG OG Neuffen-Beuren

Als auch alle Marshmallows vernichtet waren, traten wir den Heimweg an, der trotz Wunsch der Kinder nicht nochmal durch den Bach, sondern über das Feld führte. Wir kamen dann pünktlich wieder bei der Feuerwehr in Neuffen an und waren uns mit den Kindern einig: Nächstes Jahr gibt es eine Wiederholung!
Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren und Betreuer für die reibungslose Durchführung der Bachwanderung!

(KS)

Zentraler Wasser-Rettungsdienst Küste vom 02. – 17.08.2019

Vier Schwaben aus der DLRG OG Neuffen-Beuren auf Borkum

“Die Insel meiner Träume, ist Borkum ganz allein…” schallt die „Borkum-Hymne“ der Ostfriesischen Jungs morgens pünktlich um 10 Uhr aus den Lautsprechern der DLRG-Wachstation über das Nordbad, den Hauptstrand der Nordsee-Kurinsel. Für einen Moment kommt das für gewöhnlich bunte Treiben am Strand zum Erliegen, da alle innehalten, um andächtig den Klängen zu lauschen. Lediglich die RettungsschwimmerInnen auf Station werkeln im mehr als nur bekannten Takt der Musik weiter, hissen die Flagge mit dem spähenden Adler sowie darunter die rot-gelbe Flagge und signalisieren damit: Ab sofort wird dieser Strandabschnitt bewacht und dem vergnüglichen Badespaß steht nichts entgegen.
Zwei (oder manchmal auch drei) Stunden vorher: Ein anderes Lied oder auch einfach nur ein nerviger Weckton aus dem Smartphone reißt mehr oder weniger sanft einen Rettungsschwimmer nach dem anderen aus dem erholsamen Schlaf. Leben kommt in die gemeinsame Unterkunft „Am Quabben 3“, einem typischen Backsteingebäude der Borkumer Kurverwaltung. Raus aus den Schlafklamotten, rein in die Einsatzkleidung – oder eine Stunde vorher: zuerst noch in die Sportsachen zum Frühsport für besonders Motivierte. Belebend wirkt der Kaffeeduft, den die am Vorabend vorausschauend programmierte Kaffeemaschine im Aufenthaltsraum verströmt, über den Hausflur verteilt und schlussendlich zum gemeinsamen Genuss im Vorgarten einlädt. Mit der Tasse in der Hand werden dort letzte Details des anstehenden Wachtages geklärt, Einkaufslisten ausgetauscht und Materialnachschub für die Stationen aus dem Lager des Abschnittsleiters geholt.

Kajak, Kutse und Wachstation an Borkums Südbad

Kurz nach 9 Uhr schwingen sich alle auf ihre Holland-Räder (das optimale Fortbewegungsmittel auf der Insel) und wie von einem unhörbaren Startschuss getrieben, startet ein rot-gelber Pulk von 20 Rettungsschwimmern in Richtung der fünf bewachten Strände (Nordbad, Nord II, Südbad, Jugendbad und FKK) durch. Im Gefolge: zwei Einsatzfahrzeuge, E-Mule und Lada, die an den abgelegeneren und weitläufigen Strandabschnitten, Jugend und FKK, tagsüber stationiert sind. Am Strand angekommen werden die Sandverwehungen auf den hölzernen Laufstegen von der Wachmannschaft angemessen frustriert zur Kenntnis genommen, denn das Befreien derselben (Spezial-Fitness-Programm für Rettungsschwimmer: Schipp dich fit und kehr dich schlank!) gehört ebenfalls zum morgendlichen Ritual, genauso wie Kutse (die typischen, roten Schäferkarren – übrigens aus massivem Holz und damit gar nicht mal so leicht) schubsen, IRB (inflatable rescue boat) zur Wasserkante bringen, sonstiges Rettungsgerät bereitlegen, Sanitätsraum und Umkleiden checken, und und und. Belohnt wird die körperliche Betätigung direkt im Anschluss mit einem gemeinsamen Frühstück auf der so aufgeklarten Station.
Mit den letzten Takten der Borkum-Hymne stehen dann auch die rot-gelben Beach-Flags, welche die Badezonengrenzen markieren. Die ersten Strandgäste tummeln sich bereits am und im Wasser. Für insbesondere letztere wird zur unmittelbaren Überwachung ein Rettungsschwimmer an der Wasserkante postiert. Die restlichen Wachgänger wissen sich währenddessen in und um die Station zu beschäftigen: Kleinere Erste Hilfe-Fälle werden behandelt (vorwiegend Schnitt- und Schürfwunden sowie Holzsplitter), verloren gegangene Kinder und Eltern werden gesucht (und 100% erfolgreich wieder zusammengeführt), die Station wird Instand gehalten (der Sand von den Laufstegen wird um die Station und insbesondere den Bootsschuppen verteilt, um dem Wind wieder Nachschub für die Retourkutsche zu geben) und natürlich werden die Vorüberlegungen sowie Vorbereitungen für das gemeinsame Abendessen und das sonstige Abendprogramm getroffen.
Bedingt durch Wetter vorwiegend der Marke „friesisch-herb“ hielten sich dieses Jahr zum Glück unsere Einsatzzahlen in Grenzen. Nichtsdestotrotz war während unseres Aufenthalts genügend „Action“ zu verbuchen: Gleich an unserem ersten Abend durften wir dankenswerterweise die „Sea King“, einen auf Borkum stationierten SAR (search and rescue)-Helikopter der Bundeswehr, besuchen – sehr spannend mit einer sehr entspannten, aber unglaublich kompetenten Crew. Gleich am Tag darauf hatten wir den Rettungsdienst am Strand: Ein Jugendlicher war in einen langen und sehr verrosteten Nagel getreten, der nach wie vor in der Fußsohle steckte… Fachmännisch keimarm abgepolstert und fixiert halfen wir dem Patient auf den geländegängigen und damit strandtauglichen Quad-Anhänger unserer Kollegen, die sich dann sogleich auf den Weg ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung machten. Einige Tage später musste in ähnlicher Weise an einem anderen Strandabschnitt eine an der Promenade gestürzte Frau mit Verdacht auf Unterarmbruch abgeholt werden.
Da Wind und Wetter weiter zunahmen, wurde uns bedauerlicherweise für ein paar Tage sogar eine Wachstation (= BigBrother-ähnliche Container) „geklaut“: Der Nord II-Container wird derzeit nur provisorisch und unverankert an der Strandpromenade aufgestellt, um durch die stark angewachsene Sandbank vor dem Nordbad den Badegästen über diese zusätzliche Badestelle noch etwas mehr Wasser und Welle bieten zu können. Da die freistehende Station nur bis Windstärke 7 sicher steht und Wind in Böen bis Stärke 11 angekündigt war, kam kurzerhand der Radlader der Kurverwaltung und karrte den Container auf den windgeschützten Bauhof. Im Schichtbetrieb beaufsichtigten wir dann Nord II von der Hauptstation Nordbad aus mit – denn leider lassen sich die Badegäste von Wind und Regen nicht aufhalten, zumal das Meer zu dem Zeitpunkt sogar wärmer als die gischt- und sandgeschwängerte Luft war.
Dem Wetter zum Trotz machten wir es uns auf Station so gemütlich es ging und abends umso gemütlicher: Gemeinsam wurde gekocht, erstaunlicherweise waren hier in den meisten Fällen die Schwaben an vorderster Front und mit schwäbischen Gerichten (u.a. „Laisa mit Schbätzla ond Soidawiarschdla“) dabei, was von den anderen Wachteilnehmern dankend und begeistert angenommen wurde. Die Eisdiele, eine der großen Volleyballer-Strandpartys, eine Bar oder einfach nur der Gemeinschaftsraum waren nach erfolgreicher Völlerei meistens das Ziel. Den ein oder anderen Abend konnten wir sogar mit Gitarre an den Strand ziehen, da sich der Himmel überraschend aufklarte. Zusätzlich zum Gemeinschaftsgefühl förderten diese Zusammenkünfte auch unsere gesanglichen Vorbereitungen für das „Ständchen“ (von den Wise Guys) zum 75. Geburtstag eines Borkumer Urgesteins mit Namen Klaus, der seit Jahrzehnten Wachdienst an den Stränden der Insel leistet und dafür an diesem denkwürdigen Abend von Bernd, dem DLRG Einsatzleiter Küste Niedersachsen, verdient zum „Ehren-Wachleiter“ ernannt wurde.

Die vier Schwaben - Manu, Sandy, Fabi und Tim - zum "Baywatch" auf Borkum

Leider vergingen die zwei Wochen Wachdienst auf dem – so sagt man – schönsten Sandhaufen der Welt wie im Fluge und wir vier Schwaben, namentlich Sandy, Manu, Tim und Fabi, mussten uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden (übrigens: die OG Neuffen-Beuren ist seit dem Jahr 2000 ununterbrochen jährlich mit mindestens einer Delegation an Rettungsschwimmern auf Borkum vertreten!). Sogar der Himmel weinte, während wir uns per Insel-Bahn, Hochgeschwindigkeits-Katamaran und Autofahrt den knapp 750km entfernten heimatlichen Gefilden näherten. Auch wenn das Wetter nicht ganz so toll war, die Wachmannschaft war es! Herzlichen Dank an alle für euren ehrenamtlichen Dienst und hoffentlich bis bald mal wieder – auf der Insel unserer Träume!

(FS)

Vereinsmeisterschaften im XXL-Format vom 22.07.2019

Bereits um 14 Uhr begannen die schweißtreibenden Vorbereitungen in der ca. 35°C warmen Kleinschwimmhalle Beuren für die diesjährigen XXL-Vereinsmeisterschaften. Noch war ungewiss, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ca. 150 Kinder und Jugendlichen aus dem Montags- und Donnerstagstraining sich tatsächlich bei herrlichstem Sommerwetter zum Wettkampf einfinden würden. Die Erfahrung aus den letzten Jahren ließ uns jedoch hoffen und daher stellte das Trainerteam prophylaktisch sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der KSH Boxen für die Lautsprecheranlage, Sitzgelegenheiten usw. auf. Auch Grill und Kühlwagen durften nicht fehlen.
Parallel dazu wurden vom ZDF die Vorbereitungen für diverse Filmaufnahmen vorbereitet. Das Fernsehen hatte von unserer Großveranstaltung erfahren und sich spontan für Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm angekündigt (Ausstrahlung voraussichtlich im November 2019). Die Kleinschwimmhalle, als inzwischen in die Jahre gekommenes und daher unweigerlich von der Schließung bedrohtes Bad, sollte hier in den Fokus rücken. Für eine Sanierung oder gar einen Neubau fehlt – zumindest momentan noch – das nötige Geld. Ein Förderverein (übrigens: Gründungsversammlung ist am 08.11.2019, bitte vormerken!) soll hier neue Perspektiven eröffnen und Lösungsansätze schaffen. Unsere Vereinsmeisterschaften bewiesen unumstößlich, dass das Bad auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung hat, denn…
… Schlag 15:30 Uhr ging es los: Scharenweise kamen unsere Schwimmerinnen und Schwimmer, um sich begeistert für den Wettkampf anzumelden. Letzten Endes nahmen 114 Kinder und Jugendliche an den Meisterschaften teil. Und sie brachten ihre Eltern, Geschwister, sonstige Verwandte und Freunde mit, sodass schließlich rund 300 Personen die Halle, den KSH-Außenbereich sowie das ganze umliegende Gelände bevölkerten.
Um Punkt 16 Uhr gellte der von Stefan Geiger anmoderierte, erste Startpfiff durch die Halle. Distanzen zwischen 16 und 100 m mussten in verschiedenen Disziplinen (Brust, Rücken und/oder Kraul) schnellstmöglich absolviert werden. Strecke und zugehörige Disziplin variierten je nach Trainingsgruppe (von „Kaulquappe“ bis Blauwal“), d.h. von unseren Jüngsten (ca. 5 Jahre) bis hin zu unseren Ältesten (ca. 15 Jahre).

High-Life in der und um die Beurener Kleinschwimmhalle bei den XXL-Jugendvereinsmeisterschaften der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren

So manch eine(r) brach unter stürmischen Anfeuerungsrufen ihren/seinen persönlichen Rekord aus dem Vorjahr. Bei der Siegerehrung erhielten die Schnellsten den Gruppen-Wanderpokal, die drei Bestplatzierten bekamen eine Medaille und ausnahmslos alle konnten am Ende stolz eine Urkunde mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch an alle Schwimmerinnen und Schwimmer zu ihren ganz hervorragenden Leistungen!
Und immer daran denken: Dabei sein ist alles! Unsere Jugendvereinsmeisterschaften sollen hauptsächlich Spaß machen und zu größerem Ansporn im kommenden Trainingsjahr führen. Umso schöner, dass sich dieses Jahr so viele an die Teilnahme gewagt haben – hoffentlich steigern wir die Teilnehmerzahl nächstes Jahr nochmals!
Herzlichen Dank an unsere Jugendleitung für die Gesamt-Organisation und -Koordination, an alle Helferinnen und Helfer für ihr ehrenamtliches Engagement (manche nahmen sich extra den Nachmittag frei!), an die Eltern, Omas, Opas, Freunde und Bekannte für die seelisch-moralische Unterstützung, an die Metzgerei Müller für den Kühlwagen sowie die Bäckerei Walter für die Backwaren (trotz Ruhetag!) und last but not least an die Gemeinde- und Kurverwaltung für die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle Beuren und damit auch indirekt an die Realschulleitung Lenningen und dem TGV Balzholz, die ihre Veranstaltungen an diesem Montag zu unseren Gunsten ausfallen ließen.
Die erzielten Zeiten und Platzierungen, die zugehörigen Schwimmstrecken und Bilder finden sich auf unserer Homepage (s.u.).

Download 23kB [ Zeitentabelle ]

(FS)

Teilnahme am Elfmeterturnier vom 12.07.2019

Am Freitag, den 12.07.2019 fand das alljährliche Elfmeterturnier des VfB Neuffen statt, an dem auch eine Mannschaft der DLRG Neuffen-Beuren teilnahm. Getarnt unter dem Teamnamen „Plantschbeckentieftaucher“ ging es um kurz nach 18:00 Uhr los.
Das erste Spiel gegen „Die Endgegner“ wurde leider knapp mit 5:4 verloren. Im zweiten Spiel gegen die „Hühner“ konnte jedoch der erste Sieg gefeiert werden: Alle 5 Schützen verwandelten ihren Elfmeter und unser Torhüter Tobi konnte 3 gegnerische Schüsse halten, so dass es am Ende 5:2 für uns stand. Im dritten Spiel gegen die „Spartaner Kickers“ verließ uns leider das Glück und wir verloren das Spiel mit 1:4, nur Stefan G. traf. Anschließend folgte wetterbedingt eine Pause, die wir zum Vespern nutzten.
Nachdem sich das Wetter wieder gebessert hatte, ging es weiter - jedoch war der Gegner im vierten Spiel nicht erschienen, weshalb dieses 3:0 für uns gewertet wurde. Im letzten Spiel gegen den 3. FC LieberamPool versagten dann unsere Nerven: nur Stefan K. konnte seinen Schuss im gegnerischen Tor unterbringen. Das Spiel wurde mit 1:5 verloren, deshalb war nach der Vorrunde leider Schluss für uns.

Kai, Tobi, Stefan G., Ronja und Stefan K. beim Elfmeterturnier des VfB Neuffen

Wir bedanken uns herzlich beim VfB Neuffen für die Ausrichtung und die tolle Organisation des Elfmeterturniers! Nächstes Jahr werden wir wieder dabei sein!

(SG)

Große Freibadwachübung vom 30.06.2019

Mehrere bewusstlose Personen im tiefen Bereich des Schwimmerbeckens, vier Sonnenstiche auf der Liegewiese und mehrmaliger Einsatz des „Spineboards“ nach Stürzen in den Flachwasserbereich. Und das alles an einem Sonntagabend im Neuffener Freibad!
Zum Glück handelte es sich hierbei nicht um reale Notfälle, sondern nur um Teile unserer großen Freibadübung. Insgesamt rund 15 RettungsschwimmerInnen der DLRG Neuffen-Beuren nahmen an dieser Übung teil, um verschiedene Unfallszenarien und Notfälle immer im Dreier-Team zu behandeln und üben zu können. Die drei Szenarien orientierten sich an Notfällen, welche bei unserer Wache im Neuffener Freibad an den Wochenenden durchaus vorkommen könnten.
Eine bewusstlose Schwimmerin im Tiefwasserbereich des Schwimmerbeckens wurde von den verschiedenen Teams schnell entdeckt und musste, taktisch durch den jeweiligen Wachführer gut durchdacht, an Land gebracht und weiterversorgt werden. Doch welcher Weg an Land ist der Beste? Der direkte, aber schwierigere Weg über den hohen Beckenrand, oder der längere und einfachere Weg über die Treppe im Nichtschwimmerbereich? Diese Entscheidung musste der Wachführer schnell treffen und seine anderen zwei RettungsschwimmerInnen entsprechend anweisen.
Auf der Liegewiese trafen die Teams eine Patientin mit starker Übelkeit, Schwindel, hochrotem Kopf und steifem Nacken an. Nach einem ersten Gespräch mit der Patientin verdichtete sich schnell der Verdacht eines Sonnenstichs. Getreu dem Motto „Um die Ecke bringen und kalt machen“ wurde die Patientin in den Schatten begleitet und mithilfe eines Kühlpacks und kühlem Wasser vorsichtig abgekühlt.
Platsch! Da lag sie im Wasser… Leider war der Kopfsprung im Flachwasserbereich des Schwimmerbeckens zu tief. Sofort waren die RettungsschwimmerInnen bei der Patientin im Wasser und stabilisierten den Kopf durch einen Stützkragen. Die Patientin gab Schmerzen im Nacken und der Wirbelsäule, sowie Taubheitsgefühle in den Beinen an. Der Verdacht einer Halswirbelsäulenverletzung (HWS-Verletzung) lag nahe, die Patientin musste möglichst schonend an Land gebracht und der Rettungsdienst alarmiert werden. Mithilfe des „Spineboards“, einer speziell für das Wasser entwickelten, schwimmfähigen Trage zum fest fixierten Transport von Personen, konnte die Person im Wasser stabilisiert (um weitere Schädigungen der HWS zu vermeiden) und gemeinsam an Land getragen werden. Kein leichtes Unterfangen im Wasser!

Freibadwachübung: Rettung einer Patientin mit Verdacht auf HWS-Verletzung nach einem Kopfsprung ins flache Wasser

Nach Abschluss jeder Übung gab es in der Feedback-Runde die Chance das Erlebte noch einmal zu reflektieren. Waren meine Entscheidungen für den Patienten optimal? Was war gut und was können wir verbessern? Durch das Feedback des „Patienten“, der Teilnehmer und Ausbilder konnte jeder etwas lernen. Das war schließlich Zweck der Übung, jeder kann – auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist – immer etwas verbessern.
Nachdem alle Übungen absolviert waren und der Abend sich dem Ende neigte, konnten alle Beteiligten nach einer warmen Dusche wieder gesund und munter nach Hause gehen. Vielen Dank allen Teilnehmern, Patienten, Statisten und Ausbildern! Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche Übung zurück und sind schon gespannt auf die Nächste… Wir sind einsatzbereit! ;-)

(TR)

Pfingstfreizeit in Narni (Italien) vom 08.-15.06.2019

„Voll der Koffer und voll der Tank…“ – getreu Rolf Zuckowski starteten die Fahrer am frühen Samstagmorgen um 2:30 Uhr die Motoren von drei Kleinbussen und zwei PKWs, um die Reise gen Süden ins 1000km entfernte „Campo delle Margherite“ bei Narni (etwa 80km nördlich von Rom) anzutreten. Mit an Bord: insgesamt 34 DLRG’lerInnen und jede Menge Vorfreude auf Spaß, Action und Entspannung abseits vom sonst üblichen DLRG-Alltag.
Da unsere Reise mit den Pfingstferien begann und viele andere offensichtlich ebenfalls den Drang gen Süden verspürten, war auf den Straßen, insbesondere am Fernpass und am Brenner, entsprechend viel los. Nach knapp 16 Stunden Fahrt – die letzten Kilometer über holprige Schotterpisten durch Wald und Ginster-Heide – waren wir endlich am Ziel. Und wir wurden direkt belohnt: Ein Anwesen vom Feinsten inmitten der umbrischen Natur! Uns standen 5 Apartments im Haupthaus, ein großer (und überraschend tiefer) Pool, ein Gemeinschaftsraum inklusive Großküche in einem separaten Nebengebäude, Tischtennisplatte, Tischkicker und grob geschätzte 6000m² Wiese/Parkanlage zur freien Verfügung. Schnell waren die Zimmergemeinschaften eingeteilt und bevor überhaupt die Zimmer ordentlich bezogen waren, sprangen die schnellsten bereits in den angenehm kühlen Pool – denn die Außentemperatur betrug am Ankunftsabend immer noch knapp 30°C und das sollte sich auch die kommende Woche kaum ändern.

34 DLRG'lerInnen in Narni, Italien - was eine Pfingstfreizeit!

Nach einer erholsamen Nacht begannen wir den Sonntag ganz entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück. Für weitere Entspannung sorgte der Aufenthalt am und im Pool in Kombination mit einem guten Buch und kühlenden Getränken. Als der Grad der Entspannung dann doch zu groß wurde, bauten wir kurzerhand einen Krocket-Parcours auf – der sich aufgrund des üppigen Platzangebots beinahe in eine Art Cross-Golf wandelte. Die beim Spiel in der Sonne geröteten Schultern wurden dann natürlich wieder im Pool gekühlt…
Der Pfingstmontag brachte einen Ausflug nach Amelia in die „Gelateria Girotti“ mit sich. Die Eisdiele wurde 2017 von Mario Girotti eröffnet, der besser unter seinem Künstlernamen „Terence Hill“ bekannt ist. Offensichtlich kann dieser nicht nur schauspielern, sondern auch Eis herstellen – es schmeckte ausnahmslos allen. Einen kleinen Stadtrundgang und unzählige La Ola-Wellen für vorbeifahrende Autos später ging es weiter zu einer Badebucht an einem Fluss. Der war zwar um einiges kühler als unser Pool (so in etwa Neuffener Höhenfreibadtemperatur kurz nach der Eröffnung), trotzdem ließen wir uns nicht abhalten hineinzuspringen und ein paar Runden zu schwimmen. Eine Rettungsübung komplettierte unseren dortigen „Auftritt“, der dadurch sogar mit Applaus von anderen anwesenden Badegästen honoriert wurde.
Weitere Action stand schon am Dienstag auf dem Programm: Paintball war das Stichwort. Nachdem wir Anfang des Jahres bereits „Laser-Tag“ gespielt hatten, gab es nun die etwas härtere Variante. Mittels Farbkugeln wird hier versucht, die Spieler der gegnerischen Mannschaft zu markieren. Diverse Hindernisse auf dem Spielfeld sorgten nur bedingt für Deckung, sodass durch geschicktes, taktisches Vorgehen der ein oder andere Volltreffer gelang. Da die Farbkugeln per Druckluft verschossen werden, blieben nicht nur gelbe Flecken auf der Schutzkleidung, sondern auch darunter der ein oder andere blaue Fleck auf der Haut zurück. Nichtsdestotrotz eine sehr spaßige Angelegenheit und mit weniger Ernst betrieben, als es vielleicht den Eindruck erweckte.
Da einige von uns Italiens Hauptstadt noch nicht aus der Nähe besichtigt hatten, wurde am Mittwoch ein Tagesausflug nach Rom angeboten. Beinahe alle schlossen sich dieser Gelegenheit an, brachen dementsprechend früh auf und konnten so zumindest einige der unzähligen Wahrzeichen besichtigen. Der Rest verbrachte einen entspannten Tag auf „unserem Landsitz“. Die Gruppenzusammenführung gelang wieder am Abend, als wir uns alle zum Pizza- und Pasta-Essen in einem lokalen Restaurant trafen und gemeinsam an einer großen Tafel speisten.
Da der Durst nach Action offensichtlich immer noch nicht gestillt war, gab es am Donnerstag eine gute Gelegenheit, dem näher zu kommen: Canyoning war angesagt. Nach etwa eineinhalbstündiger Autofahrt kamen wir in einem unscheinbaren, hochgelegenen Dorf an, von wo aus unsere Tour beginnen sollte. Zuerst mussten noch alle mit Neoprenanzug und Klettergurt ausgestattet werden, dann ging es zu Fuß los in die nahegelegene Schlucht. Eine kurze Einweisung in die Abseiltechnik später, durfte jede(r) das Gelernte direkt in die Tat umsetzen: Wir seilten uns vom bereits ausgetrockneten Bachbett eines Nebenflusses vollends in die eigentliche Schlucht ab. Nach dieser ersten Trockenübung wurde es durchgehend nass: Sprünge aus unterschiedlichen Höhen (aus bis zu 11m Höhe!) in Gumpen, Abseilen und Rutschen in Wasserfällen – hier wurde allen genug Action geboten. Ausgezeichnetes Teamwork beförderte uns alle heil, aber manche(n) um die ein oder andere Grenzerfahrung reicher, durch den Canyon. Eine durchaus anstrengende Wanderung brachte uns gut 5 Stunden später wieder an unseren höhergelegenen Ausgangspunkt zurück. Beinahe ein Wunder, dass sich am Abend dann doch noch alle auf der ausschweifenden Abschlussparty einfanden und bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam durchfeierten.
Der Freitag begann dann bei den meisten entsprechend später, aber etwas Ausschlafen oder einfach nur süßes Nichtstun darf in einem Urlaub schließlich auch nicht fehlen. Leider mussten wir nach dem Abendessen bereits die ersten Vorbereitungen zu unserer Abreise am nächsten Morgen treffen, denn um 9:30 Uhr war Hausübergabe. Gepackt war aber erstaunlich schnell, da alle mithalfen und manche ohnehin quasi nur die Badehose zurück in die Tasche werfen mussten.
Die Rückreise gelang zum Glück reibungslos und ohne große Verzögerungen, sodass gegen 23 Uhr am Samstag alle wieder sicher in heimatlichen Gefilden ankamen. Ganz herzlichen Dank an alle FahrerInnen, die hier einen sehr verantwortungsvollen Job übernommen und mit Bravour gemeistert haben! Ebenso ein großes Dankeschön an alle, die einen organisatorischen Part übernommen haben – insbesondere an Manu als Gesamtkoordinator! Ausnahmslos allen gebührt der Dank für ihren Beitrag zu einer wieder einmal unvergesslichen Freizeit – die nebenbei bemerkt mittlerweile ihr 10. Jubiläum feiern durfte. Aber nachdem diese Woche laut einhelliger Meinung um mindestens eine weitere Woche zu kurz war, werden wir die Tradition fortführen. Schauen wir mal, wohin es uns nächstes Jahr verschlägt…

(FS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 01.-02.06.2019

Samstagmorgen, Sonnenschein, 9:00 Uhr, Aileswasensee Neckartailfingen: Auch in diesem Jahr ging es bei sehr sonnigem Wetter mit einem gemeinsamen Frühstück los. Insgesamt 14 RettungsschwimmerInnen wachten am ersten Juni-Wochenende 2019 über die vielen Schwimmer und Sonnenanbeter am Aileswasensee und hatten dabei alle Hände voll zu tun. Neben kleineren Erste-Hilfe-Einsätzen, wie z.B. „Pflaster kleben“, kam es auch zu der ein oder anderen Übungseinheit mit dem Gurtretter, dem Rettungsbrett oder der Rettungsleine mit Gurt. Trotz der vielen Besucher mussten wir glücklicherweise zu keinem größeren Einsatz ausrücken, so dass wir am Samstagabend entspannt den Grill anheizen konnten, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Unsere Wachmannschaft vom 01.-02.06.2019 am Aileswasensee in Neckartailfingen

Der Sonntag startete wie der Samstag mit einem gemeinsamen Frühstück. Aufgrund des noch wärmeren Wetters mit Temperaturen um die 30°C erhöhte sich die Besucheranzahl im Vergleich zum Vortag noch einmal deutlich. Sofort nach Wachbeginn um 10:00 Uhr bezogen wir am Sandstrand unseren Posten und verließen diesen bis Wachende um 19:00 Uhr nicht mehr. Zum Glück mussten wir auch sonntags nur ein paar „Pflaster“ kleben und es passierte nichts Schlimmeres.
Als gegen Spätnachmittag die meisten Besucher nach Hause gingen, fingen auch wir an unsere Sachen zu packen und die Wachstation zu putzen. Pünktlich zum Wachende konnten wir dann schließlich in den wohl verdienten Feierabend aufbrechen.
Vielen Dank an alle RettungsschwimmerInnen für euren ehrenamtlichen Einsatz!

(SG)

Wanderung am Vatertag vom 30.05.2019

Sonne? – Check, Musik? – Check, Den Berg hoch tanzen? – Check, Super Stimmung? – Sowieso! Dann konnte es am Donnerstag, den 30.05.2019, - „Himmelfahrt“ - losgehen. 13 Aktive unserer Ortsgruppe machten sich um 13:30 Uhr gemeinsam auf, durch das Neuffener Tal zu wandern.
Gestartet sind wir am Neuffener Freibad, Richtung Balzholz ging es als erstes. Begleitet von guter Musik und vielen noch besseren Gesprächen nutzten wir das schöne Wetter um über Feldwege, am Haldenhof und Ortsrand Beuren vorbei, Richtung Linsenhofen zu laufen. Nach circa 1,5 Stunden konnten wir eine kleine Pause bei der Feuerwehr Linsenhofen einlegen.

Die Vatertags-Wandergruppe

Nach kurzweiligem Aufenthalt strebte unsere junge Truppe über Kohlberg wieder das Neuffener Freibad an. Auf dem Weg, an der Steigung auf die Neuffener Weinberge, auf einmal Stille…läuft da gerade „Macarena“ an? Aber im Laufen, da geht das doch gar nicht…falsch: Seitwärts, Vorwärts, Rückwärts tanzte die muntere Gruppe den Weinberg hinauf. Von außen muss das ein interessantes Bild gewesen sein…
Im Freibad angekommen konnten wir uns, nach der vielen Sonne und immerhin 12 Kilometern Strecke, ins kühle Nass stürzen. Zum Ausklang des anstrengenden, aber spaßigen Tages gab‘s dann noch frisch Gegrilltes.
Vielen Dank den Organisatorinnen für den tollen Tag! Der O-Ton war trotz einiger Sonnenbrände eindeutig: Nochmal! ;-)

(TR)

24h-Volleyballturnier in Engstingen vom 24.-25.05.2019

Kreuz und quer fliegende blau-gelbe Bälle, wohin auch das Auge blicket – und jede Menge begeisterter Hobby-VolleyballerInnen, die zum 24. 24-Stunden-Volleyballturnier des TSV-Kleinengstingen angereist waren und voller Vorfreude den Spielbeginn am Freitagabend um 19 Uhr erwarteten. Mit angemessener Verspätung ging es dann los – und schon flogen die Bälle deutlich gezielter.

Zwei Mannschaften beim 24. 24h-Volleyballturnier

Wir waren dieses Jahr mit zwei Mannschaften der Volleyballabteilung des TSV Beuren angereist, die in Personalunion bekanntermaßen auch zu einem großen Teil aus DLRG’lern besteht. Die DLRG-lastigere Mannschaft hatte direkt eines der ersten Spiele in der Vorrunde zu bestreiten: mit Erfolg! Motiviert durch die zwei gewonnen Sätze ging es weiter ins zweite und dritte Spiel – die wir aber leider gegen übermächtige Gegner dann doch nicht für uns entscheiden konnten. Dafür gelang es uns im vierten Spiel wieder souverän zu siegen.
Mittlerweile war die Uhrzeit beinahe unbemerkt vorangeschritten, sodass geradezu plötzlich gegen 22:30 Uhr die Spiele eingestellt und die Musik aufgedreht wurde. Jetzt schnell noch geduscht und dann gleich ab ins Foyer, um an der Bar gemütlich etwas zu trinken, gleichzeitig zu essen, zu tanzen und sich mit Freunden und Bekannten aus den Vorjahren auszutauschen. Denn Spiel- und Partybetrieb gehen hier immer quasi nahtlos ineinander über. Selbiges gilt für manche tatsächlich auch noch für den nächsten Morgen, wo dann die Party wiederum nahtlos – okay, ein schnelles Frühstück rutscht dazwischen – in das erste Spiel übergeht. Wir haben in vorbildlicher Weise entsprechende Ausdauer bewiesen und den Kolleginnen und Kollegen aus Engstingen bis in die frühen Morgenstunden Gesellschaft geleistet.
Weniger verwunderlich, dass auch bei uns prompt der erste Aufschlag ins Netz ging ;-) Kurze Zeit später wirkte jedoch der Kaffee, sodass wir erstaunlich frisch auf dem Feld standen, um in die Hauptrunde zu starten. Die „DLRG“-Mannschaft hatte es in die Gruppe für Spiele um die Plätze 5 bis 8 geschafft, die „TSV“-Mannschaft leider nur in die letzte Gruppe (Plätze 9 bis 12). Starke Paraden, Angriffe und Spielzüge verschafften uns letzten Endes den hart umkämpften Platz 7 für die „DLRGler“ und Platz 12 für die „TSVler“. Sieger der Herzen waren wir aber schon immer – unter anderem auch deshalb, weil die ganzen 24 Jahre über stets mindestens eine Delegation aus Beuren und Neuffen am Turnier vertreten war. Dafür gab es sogar einen Sonderpreis. :-)
Vielen Dank an das Team des TSV Kleinengstingen für die stets herausragende Organisation und Durchführung des 24. 24h-Volleyballturniers. Schade, dass ihr aufgrund schwindender Resonanz das Turnier in dieser Form zum letzten Mal anbieten konntet. Evtl. fällt euch (oder einem anderen Team) ja eine Alternative ein – wir sind uns sicher, dass wir uns wiedersehen! Bis dann! :-)

(FS)

Jugendfreizeit XXL in Rottenburg vom 17. - 19.05.2019

Am Freitag, den 17. Mai um 14 Uhr war es wieder so weit: Die Jugendhütte stand vor der Tür! Mit fast 40 Kindern starteten wir von der Kleinschwimmhalle Beuren aus gemeinsam nach Kalkweil bei Rottenburg. Dort angekommen hieß es erstmal auspacken und das Haus (ein renovierter und zum Freizeitheim ausgebauter Schafstall aus dem frühen 16 Jahrhundert) erkunden. Wir hatten Glück mit dem Wetter und so konnte der riesige Garten mit Spielplatz, Volleyball- und Fußballfeld ebenfalls gleich ausprobiert werden.
Am ersten Abend konnten die Kinder an sieben verschiedenen Stationen ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, indem sie z.B. gemeinsam einen kleinen Staffellauf bewältigten. An Motivation, Wissen, Können und Kreativität fehlte es keineswegs, denn es gab beeindruckende Leistungen und spektakuläre Gruppennamen wie „Tigerkralle“ oder „Die 5 schlauen Füchse“.
Den ganzen nächsten Tag über wurden verschiedene Workshops angeboten, wie z.B. tanzen, backen, Tischkicker-Duell und Bumerang basteln. Da das Wetter auf unserer Seite war und blieb, wurden draußen auch noch unzählige Runden „Räuber und Gendarm“ gespielt. Abends gingen wir – nach einer kleinen Tanzparty – zum traditionellen Grillen mit anschließendem Singen am Lagerfeuer über, womit der Tag entspannt zu Ende ging.

Ausnahmsweise mal alle auf einem Haufen - ansonsten meistens über das weitläufige Gelände verteilt: Die insgesamt fast 60 TeilnehmerInnen der diesjährigen Jugendfreizeit

Am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es dann auch schon wieder aufräumen und zusammenpacken, da die Freizeit sich dem Ende neigte.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle TrainerInnen, die an dieser Jugendfreizeit mitgewirkt haben. Ohne euch wäre dieses Wochenende nicht möglich gewesen. Vor allem aber möchten wir Larissa danken, die den größten Teil geplant, organisiert und auf die Beine gestellt hat - Danke für die investierte Zeit und dein Engagement! Vielen Dank auch an alle Eltern, die uns mit Fahrdienst und Kuchenspenden unterstützt haben.
Damit ging einmal mehr eine wunderschöne Jugendhütte zu Ende. Wir hoffen, dass es allen Kindern gefallen hat und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

(LS)

Maiwanderung der DLRG-Ortsgruppe vom 01.05.2019

Wie üblich trafen wir uns pünktlich um 9 Uhr an der Kleinschwimmhalle Beuren zum gemeinsamen Aufbruch zur traditionellen Maiwanderung. Weniger üblich zeigte sich unser Treffpunkt: Die Schwimmhalle war mit Absperrband abgeriegelt und entsprechenden Transparenten sowie einer kommentierten Plakatwand ausgestattet worden, um wohl dem Unmut über nicht gewährte Bundes-Zuschüsse für deren Sanierung Luft zu machen (wir berichteten bereits darüber). Wir nutzten die ungewohnte Kulisse für unser – wieder übliches – Gruppenfoto (s.u.) vor dem Abmarsch.

Die DLRG’ler vor ungewöhnlicher Kulisse bereit zum Abmarsch

Los ging es dann mit dem noch voll bepackten Leiterwagen die alte Beurener Steige hoch und weiter über den Wanderweg bis auf die Albhochfläche kurz vor dem Beurener Felsen und an den Brucker Felsen. Über den Heidengraben, durch Erkenbrechtsweiler und an Hochwang vorbei ging es dann weiter bis zum Kesselfinkenloch. Fast eben und damit flott voran kamen wir bis zur „Brille“ bzw. dem Dreispitz. Dem perfekten Wetter geschuldet war dort leider der Ansturm so groß, dass vorhandener Hunger und Durst nur über die eigenen Notreserven bedient werden konnten. In der alten Neuffener Steige erlitt unser Leiterwagen ungünstigerweise auch noch einen Deichselbruch (trotz mittlerweile geschmälerter Beladung). Schweizer Taschenmesser sei Dank war schnell ein Ersatz geschnitzt und eingebaut. Die behelfsmäßige Reparatur hielt zum Glück dem Weg über die Neuffener Heide bis in Fam. Schäfers Garten in Balzholz stand.
Dort war schon von Nicht-Wanderern das Grillfeuer vorbereitet worden, sodass die hungrige Meute von knapp 20 Personen sich quasi direkt stärken konnte. Einem anschließenden Nickerchen in der Wiese stand nach der Rundumversorgung der leeren Mägen auch nichts mehr entgegen. Bei herrlichem Sonnenschein, der im Nachgang für den ein oder anderen roten Nacken sorgen sollte, ließen wir den Nachmittag gemeinsam und gemütlich ausklingen. Herzlichen Dank an Fam. Schäfer für die Organisation und Gastfreundschaft!

(FS)

Keine Bundesmittel für die Kleinschwimmhalle Beuren!

Nun haben wir traurige Gewissheit: Wir suchten auf der Liste der vom Bund geförderten Projekte, die am 11.04.2019 vom Bundesministerium des Innern (BMI) veröffentlicht worden war, vergeblich nach der Kleinschwimmhalle Beuren – also gibt es vorerst keine Bundesmittel zum Erhalt der einzigen, ganzjährig nutzbaren Schwimmmöglichkeit im Neuffener Tal.
Die Beurener Gemeindeverwaltung hatte bereits im August 2018 einen entsprechenden Förderantrag für die Schwimmhalle im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingereicht. Ein Bundes-Investitionsvolumen von insgesamt 100 Mio. Euro war hierfür zunächst geplant. Trotz der Tatsache eines sehr knapp bemessenen Bewerbungszeitraums, der zudem noch mitten in den Sommerferien lag, wurde das Programm hoffnungslos überrannt. Infolgedessen erfolgte zwar eine Aufstockung des Fördertopfes auf 200 Mio. Euro, aber es musste auch ein erneuter Bewerbungszeitraum eingeräumt werden, der schlussendlich am 19.12.2018 auslief.
Insgesamt gingen daher rund 1300 Interessensbekundungen ein, welche die aktuelle Förderrunde nun 13-fach überzeichnen - oder anders ausgedrückt: welche einen Sanierungsrückstau von 2,6 Mrd. Euro in kommunalen Einrichtungen für die Bereiche Sport, Jugend und Kultur in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen. Auch wenn der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nun die Förderung von 186 Projekten mit einem Gesamtvolumen von 300 Mio. Euro beschlossen hat und die Bundesregierung auffordert, die hierfür erforderlichen, noch zusätzlichen Mittel im aktuellen Jahreshaushalt des BMI unterzubringen, ist und bleibt eine klaffende Lücke von 2,3 Mrd. Euro an benötigten Fördergeldern - die bislang bekannt geworden sind. Wäre der Bewerbungszeitraum länger ausgefallen und günstiger gelegt worden oder wäre das Sanierungsprogramm in größerem Umfang publik gemacht worden, bleibt vermutlich eine noch größere Dunkelziffer an bisher nicht eingereichten Projekten ebenfalls zu berücksichtigen.
Leider widerspricht die Absage zu den beantragten Bundesmitteln für den lokalen Schwimmhallenerhalt dem aktuellen Bedarf. Wie von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bereits mehrfach angemahnt wurde, muss dem Trend fortschreitender Bäderschließungen angesichts steigender Ertrinkungszahlen dringend Einhalt geboten werden. Deutschland darf nicht zum Nichtschwimmerland werden! Um darauf aufmerksam zu machen, hat die DLRG im Oktober 2018 eine bundesweite Petition zum Thema Bädererhalt gestartet, die das erforderliche Quorum von 50000 Stimmen längst überschritten hat und sogar nochmals bis zum 31.08.2019 verlängert wurde, um das große gesellschaftliche Interesse und die enorme Bedeutung der Thematik gegenüber dem Bundestag hervorzuheben.
Ein Blick auf die Petitions-Statistik genügt, um Beuren zu finden: Beuren ist deutschlandweit (!) einer von fünf Orten mit den meisten Stimmen. Das Einzugsgebiet der Kleinschwimmhalle umfasst, u.a. auch bedingt durch Bäderschließungen in der Umgebung, mittlerweile rund 40000 Einwohner. Zahlreiche Schulen, Vereine und Institutionen im lokalen Umfeld nutzen das kleine aber feine Bad für ihren Sportunterricht, bzw. ihre Trainings- und Gesundheitsangebote.
Die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren stemmt hierbei mit fast 600 Mitgliedern (knapp 70% sind Kinder und Jugendliche) auf rein ehrenamtlicher Basis die größte Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in der gesamten Region. Anfängerschwimmkursangebote, Schnupperabende im Jugendtraining und Aquafitnessangebote werden regelmäßig mit Anfragen überhäuft, da Alternativangebote andernorts - grundsätzlich mangels Schwimmhalle oder fehlenden Badkapazitäten - quasi nicht existent sind.
Würde die Kleinschwimmhalle Beuren aufgrund ihres doch mittlerweile „etwas“ in die Jahre gekommenen Zustandes (Baujahr 1970) wegen fehlender finanzieller Mittel für Sanierung oder Neubau nun ebenfalls dem bereits sehr knapp bemessenen kommunalen Haushalt zum Opfer fallen, verlöre der zweitgrößte Verein Beurens - die DLRG-Ortsgruppe - seine Existenzgrundlage, die Schulen könnten dem eigentlich im Bildungsplan verankerten und damit hoheitlichen Schulschwimmen nicht mehr nachkommen, andere Vereine und Institutionen müssten ihre gesundheitsfördernden Wassersportangebote absagen und der nachwachsenden Bevölkerungs-Generation käme auch in dieser Region eine der zentralen menschlichen Kulturfähigkeiten - das Schwimmen - zu erlernen, langsam aber sicher abhanden. Mit allen bekannten Auswirkungen…
Trotz der dringend benötigten, aber versagten Fördermittel dürfen wir jetzt nicht aufgeben, sondern müssen über einen anderen Weg versuchen, eine Schwimmhalle im Neuffener Tal zu erhalten. Verstärkte interkommunale Zusammenarbeit in dieser Sache, ein Förderverein zur Unterstützung oder „einfach“ nur ein Großspender sind mögliche Ansatzpunkte - letztgenannter darf sich gerne zeitnah bei Hrn. Bürgermeister Gluiber in der Gemeindeverwaltung Beuren melden. ;-)
Das Neuffener Tal darf kein Nichtschwimmer-Tal werden. Neuffener Tal, lass den Kopf über Wasser!

Quellen:

Ihre und eure DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren

„Triple“ auf den DLRG-Bezirksmeisterschaften in Metzingen vom 06.04.2019

Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen der DLRG der Bezirke Esslingen, Reutlingen und Tübingen fanden am 6. April 2019 im Metzinger Eduard-Kahl-Bad statt. Wie schon im vergangenen Jahr traten wir mit einer Mannschaft in der AK 17/18 weiblich (bestehend aus Evelyn, Melania, Saskia und Vanessa) und einer gemischten Mannschaft in der offenen Altersklasse (mit Camilla, Kilian, Marvin und Ronja) an. Erstmals war in diesem Jahr auch ein Team in der AK 13/14 weiblich (Kiara, Loredana, Maren und Ronja) dabei.
Nach einigen Bahnen Einschwimmen im Metzinger Schwimmbecken, das zum einen deutlich niedrigere Wassertemperaturen aufweist und zum anderen mit 25m-Bahn fast 9m länger als unser gewohntes Beurener Heimatbecken ausfällt, begann der Wettkampf mit der ersten Disziplin, der Puppen-Staffel. In der Altersklasse der 17- und 18-jährigen war keine Konkurrenz aus dem Bezirk angetreten, die anderen beiden Mannschaften hatten jeweils einen direkten Gegner.

So sehen Sieger aus: 3x Gold auf den DLRG-Bezirksmeisterschaften - herzlichen Glückwunsch!

Die jungen Damen der AK 13/14 konnten jedoch schon in der ersten Disziplin so viel Abstand zwischen sich und die Gegner bringen, dass ein Sieg gewiss schien, womit die größte Spannung in der offenen AK herrschte. Nach einem Rückstand aus dem ersten Durchgang wurde in der zweiten Disziplin, der Gurtretter-Staffel, Boden auf die Konkurrenz aus Berkheim gutgemacht. Bei der letzten Wende jedoch rutschte der Gurtretter aus den Händen, was zur Folge hatte, dass diese Runde für uns nicht gewertet wurde. Dadurch schienen die Aussichten auf den Sieg für unsere Ältesten schon fast verloren, bis der Vorsprung der Berkheimer Mannschaft durch einen Fehlstart in der Rettungs-Staffel auf fünf Punkte vor dem letzten Durchgang zusammenschmolz. Während die jüngeren Mannschaften in der Hindernis-Staffel zum sicheren Sieg schwimmen konnten, gab die Mannschaft der offenen AK nun noch einmal alles, um den Sieg zu erreichen. Die Anstrengungen zahlten sich aus und mit fünf Sekunden Vorsprung konnte der dritte Titel gesichert werden.
Bei inzwischen schönstem Frühjahrswetter stärkten wir uns anschließend mit Pommes und Roter Wurst aus der Metzinger Bewirtung, bevor wir bei der Siegerehrung unsere Urkunden und goldenen Medaillen ganz oben auf dem Treppchen entgegennahmen - natürlich in Begleitung unseres Maskottchens, des mittlerweile über die Bezirksgrenzen hinaus bekannten „DLRG-Bocks“. Anschließend wurde das „Triple“ noch im Vereinsraum im Neuffener Freibad gebührend gefeiert. Herzlichen Glückwunsch an alle Schwimmerinnen und Schwimmer zu den hervorragenden Ergebnissen, die unter Berücksichtigung unserer stark von der Wettkampf-Location abweichenden Trainingsbedingungen besonders beachtlich sind!
Das nächste Ziel sind nun die Landesverbandsmeisterschaften am 11. Mai 2019 in Biberach.

(KL)

Ausflug in die Lasertag-Arena nach Göppingen vom 30.03.2019

Am Samstag, den 30.03.2019 sind wir mit 22 Personen nach Göppingen in die Lasertag-Arena gefahren. Dort angekommen, haben wir zunächst eine Einweisung für das Spiel bekommen. Ziel von Lasertag ist es, mit einem Phaser die Gegner oder andere, in der Arena versteckte, „Items“ zu markieren. Pro Treffer gibt es dann Punkte. Gespielt wird in Teams - das Team, das am Ende die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt.

Die 22 DLRG’ler in voller Montur und bereit für Lasertag

Bevor wir starten konnten, hat jeder seinen Phaser und eine Weste bekommen, die erkennen, wenn man selbst markiert wurde und wen man markiert hat. Dank der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir vier Teams bilden, die dann gleichzeitig gegeneinander auf dem mit Hindernissen ausgestatteten Spielfeld antraten. Jetzt konnten die Spiele beginnen: Insgesamt haben wir drei Durchgänge à 15 Minuten gespielt. Erstaunlicherweise zeigte sich die „Alt-Herren-Mannschaft“ am geschicktesten und gewann alle drei Runden. Es war ein sehr erlebnisreicher, aber auch ein anstrengender Tag, der in den Tagen danach noch Nachwehen in Form von Muskelkater mit sich bringen sollte... Dennoch hatte der Ausflug auf jeden Fall Potential zur Wiederholung! Herzlichen Dank an alle Fahrer und vielen Dank an das Orga-Team!

(NP)

DLRG-Barometer: Mindestens 504 Todesfälle durch Ertrinken

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 504 Menschen ertrunken. 435 Männer und Frauen, das sind rund 86 Prozent der Opfer, verloren in Flüssen, Bächen, Seen und Kanälen ihr Leben. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag, den 21.02.2019 in Hamburg bekannt. „Hatten wir im vorherigen Jahr durch den per se ausgebliebenen Sommer verhältnismäßig geringe Ertrinkungszahlen, bewies das langanhaltende Sommerwetter nun, dass es leider auch anders gehen kann“, beklagte Achim Wiese, Pressesprecher der größten Wasserrettungsorganisation der Welt.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich an den ungesicherten Badestellen, vor allem im Binnenland. 161 starben in Flüssen, 233 in Seen und Teichen. „Binnengewässer führen leider noch immer die Ertrinkungsstatistiken an, denn sie werden in den seltensten Fällen von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, zu ertrinken, ist hier deutlich höher. Wir stehen Kommunen und Landkreisen weiterhin mit Gefahrenexpertise und Rettungsschwimmern zur Verfügung, man muss nur auf uns zukommen“, erklärt Achim Haag, Präsident der DLRG. Ein schlichtes Badeverbotsschild halte die wenigsten davon ab, ins Wasser zu gehen.
Die Anzahl der Opfer ist 2018 insgesamt um 19,8 Prozent auf 504 gestiegen. Der Sommer im Jahr 2018 setzte bereits im April ein und ab da stiegen die Ertrinkungszahlen sukzessive an. Viele Menschen sehnten sich bei schönstem Wetter nach Abkühlung und gingen oft zu sorglos ins Wasser. Das beweisen allein die Monate Juni und Juli, in denen allein 212 Menschen im Wasser ums Leben kamen – 42 Prozent der Gesamtzahl. Andere Gründe sind erneut auch Alkoholmissbrauch und Selbstüberschätzung.

Rettung eines beinahe-ertrunkenen Kindes mit dem Gurtretter. Bildquelle: DLRG

Die tödlichen Unfälle an Nord- und Ostsee haben sich im Vergleich zu 2017 um drei Fälle reduziert. An den Küsten zwischen Borkum und Usedom starben 25 Menschen (vier in der Nord- und 21 in der Ostsee), davon viele beim Segeln oder Angeln – „ein weiterer Indikator dafür, dass sich die ehrenamtliche Arbeit der Rettungsschwimmer auszahlt und dem Zentralen Wasserrettungsdienst Küste eine hervorragende Leistung bescheinigt“, so Haag. Dahingegen ist die Zahl der Todesfälle in Schwimmbädern leider gestiegen: 2018 verzeichnete die DLRG-Statistik 29 (2017: 12) Opfer in Frei-, Hallen- und Naturbädern. In privaten Swimmingpools ertranken zwei Menschen.
Im Geschlechtervergleich liegt der Anteil der Frauen bei rund 18 Prozent, Männer bilden abermals die Risikogruppe. „Das lässt sich meist auf Leichtsinn, größere Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung zurückführen“, so Pressesprecher Wiese.
Besonders vom Ertrinken betroffen sind nach wie vor Ältere. In der Altersklasse ab 55 Jahren ertranken 203 Menschen, das sind 40,3 Prozent der Gesamtzahl, im Vorjahr waren es noch 29,2 Prozent. Negativ sind auch die Ergebnisse bei den jungen Menschen ausgefallen. Elf Kinder im Grundschul- und 15 im Vorschulalter ertranken im Wasser. Insgesamt zeigte sich ein bedenklicher Anstieg der Ertrinkungszahlen um 38 Prozent bei den bis 20jährigen Todesopfern (2017: 44, 2018: 71).
Eine besondere Risikogruppe bilden weiterhin die Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr ertranken 33 Asylsuchende, die so gut wie alle Nichtschwimmer waren.
Wie in den Vorjahren ertranken die meisten Menschen in Bayern - im Freistaat kamen 89 Personen ums Leben. Auf Rang zwei liegt Nordrhein-Westfalen mit 63, gefolgt von Niedersachsen (61) und Baden-Württemberg (62) sowie Hessen (36) und Mecklenburg-Vorpommern (31).
In der internationalen Statistik „Ertrinken je 100.000 Einwohner“ schließt die Bundesrepublik Deutschland bei 82 Millionen Einwohnern mit dem sehr guten Wert von 0.61 ab.

(Quelle: DLRG-Bundesverband)

Klausurtagung OG-Zukunft vom 10.02.2019

Der Titel klingt erstmal abstrakt: „Klausurtagung Zukunft“. „Was soll denn das bedeuten?“. Das fragten sich bestimmt einige unserer aktiven Mitglieder, als sie die Einladung dazu gelesen haben.
Doch nichtsdestotrotz waren sehr viele Aktive am Sonntag, den 10.2.2019, um 10 Uhr im Bürgerhaus Beuren. Mit genau 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Vereinsraum des Bürgerhauses gut gefüllt.Schon direkt bei der Eröffnung durch unseren stellvertretenden Vorsitzenden, Tim Reeth, wurde die obige Frage geklärt. Die Klausurtagung soll eine Plattform zur Diskussion und zum offenen Meinungsaustausch zu unterschiedlichsten Themen sein, welche unsere Ortsgruppe zukünftig beschäftigen werden oder schon beschäftigen.
Doch was heißt das konkret? In Kleingruppen wurden die verschiedenen Themen besprochen und bearbeitet. Thema war beispielsweise die Weiterentwicklung unserer Ausbildung und Jugendarbeit oder unsere Zukunft im Bereich „Einsatz“. Insgesamt gab es sechs solcher großen Themen, sodass immer zwei große Themen parallel in jeweils drei Kleingruppen im Detail behandelt werden konnten.
Den ganzen Mittag über hörte man leidenschaftliche Diskussionen, aber auch konzentriertes und fast schon stilles Erarbeiten und Weiterdenken eines Themas.
Zur Mitte hin gab es dann zum Glück erstmal Mittagessen - „neue Energie tanken“. Die Stimmung war zum Glück unverändert gut. Die Mischung aus unseren „erfahrenen Aktiven“, die schon seit ein paar Jahren dabei sind, und den vielen Aktiven, die relativ neu dabei sind, funktioniert sehr gut.

Präsentation der erzielten Ergebnisse

In der zweiten Hälfte des Tages wurden Entwürfe für eine „Ortsgruppen Freizeitbekleidung“ vorgestellt. Die TeilnehmerInnen zeigten sich mit den Entwürfen ziemlich zufrieden, weswegen direkt mit der Vorstellung der erarbeiteten Ergebnisse der verschiedenen großen Themen begonnen werden konnte.
Ziemlich genau um 17 Uhr waren sowohl die TeilnehmerInnen, als auch die Vorstellung der Ergebnisse fertig, fix und fertig.
Es wurde viel diskutiert und erarbeitet, neue Ideen gibt es zuhauf. Die ersten Ideen werden sogar schon bearbeitet und umgesetzt. Dieser Sonntag, mit unserer Klausurtagung Zukunft, war für unser junges, dynamisches Team ein voller Erfolg.

Lasst uns alle gemeinsam unsere Zukunft gestalten!

(TR)

Jahreshauptversammlung vom 08.02.2019

Am 08.02.2019 fand ab 19:30 Uhr im Beurener Bürgerhaus „Alte Schule“ die Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren für das Vereinsjahr 2018 statt. Traditionsgemäß wurde mit einer kleinen Stärkung begonnen.
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, eröffnete mit der Begrüßung der Anwesenden um 20:00 Uhr die Versammlung. Insbesondere grüßte er die anwesenden Jubilare, den Vertreter der LV-Jugend Württemberg, Sebastian Boldt, den Vertreter des Bezirks Esslingen, Kai Kögler und die zahlreich erschienenen jungen Mitglieder. Ebenso wurden die Herren Bürgermeister Bäcker (Neuffen) und Gluiber (Beuren) besonders begrüßt.
Nach der Totenehrung erfolgte die Festlegung der Versammlungsleitung und Protokollführung: Die Leitung der Versammlung übernahm Fabian Schmid, Protokollführerin wurde Sandra Maier. Festgestellt wurde, dass die Versammlung satzungsgemäß einberufen wurde, sowie dass die Versammlung mit 50 (später 53) stimmberechtigten Personen bei 55 (später 58) Anwesenden beschlussfähig war. Die vorliegende Tagesordnung wurde ohne Gegenstimmen bestätigt, es waren keine Anträge eingegangen.
Es folgte die Berichterstattung und Aussprache:
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, ging in seinem Bericht insbesondere auf die Trainingssituation in der Kleinschwimmhalle Beuren und den Zustand bzw. die Zukunft der Schwimmhalle selbst, als zwingend notwendige Vereinsbasis, ein. Mit der zusätzlichen Trainingsstunde donnerstags sei nun vorerst Entspannung im Jugendtraining eingekehrt. Die Situation die Halle selbst betreffend bliebe jedoch nach wie vor spannend, da bisher keine Rückmeldung vom Bund in Bezug auf die beantragten Fördermittel für eine Sanierung / einen Neubau erfolgt sei.
Für ihr überdurchschnittliches, ehrenamtliches und professionelles Engagement dankte er allen Aktiven - das würde zum einen Beachtung in der DLRG-„Familie“ als auch zum anderen öffentliche Anerkennung, vor allem in der Region, finden. Für die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle und des Freibades zu Trainings- und Ausbildungszwecken dankte er der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung. Er bedankte sich außerdem bei den vielen Helferinnen und Helfern, welche sich für die Durchführung vielerlei Vereinsaktivitäten und Kooperationsveranstaltungen verantwortlich zeigten, die letzten Endes die Ortsgruppe ausmachen würden.
Der Leiter Einsatz, Stefan Geiger, berichtete aus dem Bereich Rettungswache. Er konnte 251,25 geleistete Wachstunden im Höhenfreibad Neuffen, ein Wochenende am Aileswasensee und insgesamt 28 Wachtage im Rahmen des Zentralen Wasser¬rettungsdienstes Küste zählen. Besonders interessant sei der Besuch bei der OG Lübeck gewesen. Mit Dankesworten, insbesondere an die Einsatzkräfte und seinen Stellvertreter, schloss er seinen Bericht.
Der Leiter Ausbildung, Manuel Schmid, berichtete aus dem Bereich Ausbildung. Er veranschaulichte nochmals das vielfältige Trainingsangebot und dankte an dieser Stelle allen TrainerInnen für ihren Einsatz. Es wurden 27 Seepferdchen, 81 Jugendschwimmabzeichen (28 Bronze, 25 Silber und 28 Gold) und 11 Juniorretter abgenommen. Bei den Rettungsschwimmabzeichen waren es 10 Abzeichen in Bronze, 10 in Silber (davon 3 Wiederholungsprüfungen) und 14 in Gold (davon 12 Wiederholungsprüfungen). Die Wiederholungsprüfungen bei den DRSA Silber und Gold würden zeigen, dass das Interesse der RettungsschwimmerInnen hoch sei, den Ausbildungsstand zu halten. Insgesamt sei die Summe der abgenommenen Abzeichen äußerst beachtlich und begrüßenswert.
Die OG verfüge momentan über 7 LehrscheininhaberInnen und 6 EH-Ausbilder. Die Ausbilder zeigten sich für die Durchführung von 6 kompletten EH-Kursen mit insgesamt 88 Teilnehmern verantwortlich. Insgesamt seien durch die vielen Aktivitäten und administrativen Tätigkeiten beachtliche 11641 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet worden.
Mit einem Ausblick, Team und Angebot breiter aufzustellen, sowie die Qualifikationen zukünftig über die zentrale Mitgliederverwaltung SEWOBE im Blick haben zu wollen, schloss er seinen Bericht.
Die letztes Jahr neu gewählte Jugendleiterin, Camilla Schäfer, konnte auf ein spannendes Jahr mit vielseitigen Angeboten für die Jugend zurückblicken. Die zusätzliche Trainingsstunde donnerstags hätte deutliche Entspannung in das Jugendtraining gebracht - zumindest vorerst. Sportlich ging es weiter mit der sehr erfolgreichen Teilnahme an den Bezirks- und Landesverbandsmeisterschaften, die OG-internen Vereinsmeisterschaften im XXL-Format folgten Mitte Juli. Highlights wären die Jugendfreizeit im CVJM-Heim in Rötenbach bei Nagold und die Aktiven-Freizeit in Italien gewesen. Vielfältige weitere jugendpflegerische Maßnahmen hätten das Jahr bereichert. Die Trainerfortbildung im Rahmen der Trainer-Hütte im November sei mit 30 TeilnehmerInnen ebenfalls ein voller Erfolg gewesen. Der Nikolausi hätte dann wie immer das Jahr für die Jugend beschlossen. Für das Engagement in ihrer Freizeit dankte sie deshalb insbesondere den Trainerinnen und Trainern der Ortsgruppe, die unbezahlt unbezahlbare Arbeit leisten würden, sowie ihren Stellvertreterinnen für die stete Unterstützung.
Der Bericht des Leiters der Öffentlichkeitsarbeit und des Webmasters, Fabian Schmid, zählte 31 Veröffentlichungen in den Mitteilungsblättern von Beuren und Neuffen. Des Weiteren würden sämtliche Ankündigungen nach wie vor auf den Infowänden, im Pressespiegel, auf der Homepage unter www.neuffen-beuren.dlrg.de und im Ortsgruppen-Newsletter zu lesen sein, um so eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen. Sein Stellvertreter, Andreas Martin, hätte sich im letzten Jahr um die grundlegende Überführung der Homepage-Seiten in das Content Management System gekümmert, auf welches Ende des Jahres umgestellt werden soll. Abschließend machte er auf die noch bis zum 11.04.2019 laufende Petition des DLRG-Bundesverbandes zum Bädererhalt aufmerksam und bat um Teilnahme bzw. Info-Weitergabe. 50000 Stimmen würden mindestens benötigt.
Birgit Schlegel konnte aus dem Referat Aquafitness für Frauen von der Durchführung, gemeinsam mit Sabine Frantz und Unterstützung durch DLRG’ler aus den eigenen Reihen, von zwei ausgebuchten Kursen berichten. Die Rückmeldungen bezüglich der gesetzten und abwechslungsreichen Trainingsschwerpunkte seien durchweg positiv ausgefallen. Die Neuanfragen zur Kursteilnahme seien zahlreich, müssten aber leider stets abgesagt werden, da die bisherigen Teilnehmerinnen konstant dabei blieben. Sie bedankte sich abschließend für die gute und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Ortsgruppe und Gemeinde- bzw. Kurverwaltung.
Aus dem Referat Anfängerschwimmen konnte Sandra Maier berichten, dass das Ortsgruppenangebot von drei Schwimmkursen pro Jahr, die von bis zu 15 engagierten Trainerinnen und Trainern begleitet würden, sehr großen Anklang finden würde und die stete Nachfrage (70 Anfragen für den Kurs nach den Osterferien 2019) immens sei. Die intensive Betreuung der Kinder ermögliche individuelle, effektive Förderung und sichere so die hohe Erfolgsquote. Die aus-nahmslos positiven Rückmeldungen von Kindern und Eltern würden das Engagement bestätigen. Sie dankte abschließend allen Trainerinnen und Trainern.
Lisa Maier als Schatzmeisterin der OG legte detailliert die Einnahmen und Ausgaben sowie die Vermögensübersicht aus 2018 offen.
Der Kassenprüfer, Hartmut Hörner, berichtete von der am 29.01.2019 durchgeführten Kassenprüfung. Dabei hatten er und seine Mitprüferin, Birgit Schlegel, die Bilanz, die Barkasse und die Konten sowie alle Ein- und Ausgabenbelege geprüft. Er bestätigte Lisa Maier eine vorbildliche und einwandfreie Kassenführung und schlug deshalb der Versammlung die Entlastung der Schatzmeisterin vor.
Die Versammlung bestätigte nach den Berichten aus dem Bereich Finanzen einstimmig den Jahresabschluss 2018. Die Entlastung der Schatzmeisterin wurde vom BZ-Vertreter durchgeführt. Lisa Maier wurde in offener Abstimmung einstimmig von der Versammlung entlastet.
Der Haushaltsplan 2019 wurde vorgestellt. Es wird eine Rückenlagenentnahme geplant. Der bereits am 11.12.2018 in einer Vorstandssitzung beschlossene Haushaltsplan wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt.
Der stellvertretende Schatzmeister, Dieter Klaß war krankheitsbedingt verhindert, so dass der Vorsitzende, Fabian Schmid die Mitgliederstatistik für 2018 vorstellte. Zum 31.12.2018 waren 579 Mitglieder in der Ortsgruppe gemeldet. Das ist ein neuer Mitgliederrekord! Es waren 73 Neueintritte und 66 Austritte zu erfassen.
Auf Antrag des BZ-Vertreters, Kai Kögler, wurde die Entlastung der Vorstandschaft en bloc und in offener Abstimmung durchgeführt. Es gab keine Gegenstimmen, so wurde die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.
Es folgte eine längere Pause mit Jahresrückblick in Bilderform. Als besonderes Highlight wurde der Videozusammenschnitt von Andreas Martin und Lukas Koller gezeigt, der die Aktiven-Freizeit in Italien faszinierend dokumentierte.
Herr Bürgermeister Gluiber überbrachte die Grüße der Gemeinde Beuren und dankte den Aktiven und der Vorstandschaft der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren für ihren vorbildlichen Einsatz für das Allgemeinwohl. Er zeigte sich begeistert hinsichtlich unserer stetig anwachsenden Mitgliederzahl und der Leistung, die wir für das Gelingen des allwöchentlichen Jugendtrainings mit über 200 Kindern an den Tag legen. Er sprach uns auch für die Zukunft die Unterstützung der Gemeinde Beuren, sofern dies im Bereich des Möglichen liegt, zu. Ihm sei absolut bewusst, dass unser Vereinsleben von der Verfügbarkeit einer Schwimmhalle vor Ort abhängig sei. Eine Rückmeldung vom Bund in Bezug auf die Beantragten Fördergelder würde nach wie vor ausstehen. Mit dem Wunsch, unsere Arbeit auch zukünftig in der Art und Weise fortzuführen, beendete er seine Ansprache.
Herr Bürgermeister Bäcker überbrachte uns die Grüße der Stadt Neuffen. Im Namen der Stadt Neuffen dankte er allen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern für die Wache im Höhenfreibad Neuffen. Nur diesem ehrenamtlichen Einsatz sei es zu verdanken, dass das Freibad weiterhin wie gewohnt betrieben werden könne und insbesondere auch die angestellten Schwimmmeister unterstützt und entlastet würden. Er sei froh, dass er sich „nur“ um das Freibad und nicht um eine Schwimmhalle kümmern müsse. Er wisse jedoch auch, dass aufgrund des großen Einzugsgebiets der Kleinschwimmhalle auch die umliegenden Gemeinden im Hinblick auf die Finanzierung wichtig werden würden. Er gab an, dass die Stadt Neuffen sich diesbezüglich nicht versperren werde. Er dankte uns weiter für unsere Teilnahme am Eselhock in Neuffen mit der Bitte, auch im neuen Jahr an der sehr gelungenen Veranstaltung mitzuwirken. Mit dem Wunsch eines erfolgreichen neuen Jahres schloss er seine Ansprache.
Kai Kögler überbrachte als Bezirks-Vertreter Grußworte vom Bezirk Esslingen und dankte allen Aktiven für ihren vorbildlichen Einsatz. Auch er lobte uns für die Arbeit in unserer OG, die wirklich beneidenswert sei. Die Zahlen der abgenommenen Abzeichen, der geleisteten Stunden und unsere Flächenbelegung in der KSH seien beeindruckend. Mit der Bitte auch künftig so weiterzuarbeiten, schloss er seine Ansprache.
Sebastian Boldt (LV-Jugend-Vertreter) überbrachte Grußworte des DLRG-Landesverbandes Württemberg e.V.. Er stellte kurz zwei Highlights für das kommende Jahr vor: Zum einen sprach er den Sommerempfang der LV-Jugend an, der im Sommer 2019 in Stuttgart stattfinden werde. Das zweite Highlight sei das Landesjugendtreffen in Bad Schussenried. In diesem Jahr gebe es hier ein neues Konzept, eine neue Veranstaltungsart und keinen festen Ausrichter - alle seien am Gelingen dieser Veranstaltung beteiligt. Zuletzt lobte er die Arbeit der DLRG OG Neuffen-Beuren und bat darum, diese auch im neuen Jahr so fortzusetzen.
Es folgten die Ehrungen für langjährige, ununterbrochene Mitgliedschaft. Der Vorsitzende, Fabian Schmid, überreichte jeweils die Ehrenurkunde mit Pin sowie ein Ehrungspräsent.
50 Jahre Mitgliedschaft: Doris Oberlander. Für diese hochkarätige Ehrung gab es besonders langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen.
25 Jahre Mitgliedschaft: Thomas Oswald. Sascha Baumgartner und Wolfgang Zipper waren leider nicht anwesend.
10 Jahre Mitgliedschaft: Nele Anton, Vincent Fausel, Dirk Herdter, Matthias Merkle, Nick Pfeiffer, Kai Pfisterer, Kevin Pfisterer, Mireille Pfisterer, Dirk Pfisterer und Jana Schaich. Leider konnten Nico Anton, Lea Bahr, Michelle Maisch, Maximilian Nebenführ, Annika Schad, Leonie Schmohl, Marina Schneider, Aylin Simon, Laura Simon und Annalena Thoß nicht anwesend sein.
Für ihre langjährigen und vorbildlichen Verdienste um die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren erhielten Lisa Breßlein, Lisa Maier, Larissa Schüle und Sina Tonhäuser das Verdienstzeichen der DLRG in Bronze mit Präsent.
Für ihr überdurchschnittliches Engagement erhielten Daniel Schäfer und Manuel Schmid das Verdienstzeichen der DLRG in Silber mit Präsent.

Die Geehrten mit dem Vorsitzenden, Fabian Schmid (rechts vorne, kniend)

Der Jahresplan 2019 wurde vorgestellt und sei in seiner aktuellsten Form als Terminkalender stets auf der Homepage der Ortsgruppe zu finden.
Unter dem Punkt Verschiedenes dankte der Leiter Einsatz, Stefan Geiger, Tim Linha und Matthias Merkle für die Verpflegung am Versammlungsabend.
Der Leiter Ausbildung, Manuel Schmid, überreichte allen Trainerinnen und Trainern als kleines Dankeschön für ihren Einsatz eine Tafel Schokolade.
Beisitzer Tobias Merkle brachte nochmals seine Freude zum Ausdruck, dass sich so viele junge Ortsgruppenmitglieder zur Versammlung eingefunden hätten und dies als gutes Zeichen gewertet werden könne, denn schließlich seien die jungen von heute die potentiellen Vereinsfunktionäre der Zukunft.
Ansonsten gab es keine weiteren Wortmeldungen und es wurden keine weiteren Punkte eingebracht. Um 23:15 Uhr schloss daher der Vorsitzende den offiziellen Teil der Veranstaltung, dankte nochmals allen Helferinnen und Helfern sowie allen Gästen der Versammlung für ihr Kommen und lud noch zu einem geselligen Beisammensein ein, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Das gesamte Protokoll der JHV kann beim Vorsitzenden eingesehen werden.

(FS)

Ehrungssitzung der Gemeinde Beuren vom 14.01.2019

Ein ganz besonderer Montagabend erwartete uns am 14.01.2019. Im Sitzungssaal des Rathauses in Beuren fand die traditionelle Ehrungssitzung des Beurener Gemeinderats statt. Nach der Blutspenderehrung gab es insgesamt vier Ehrungen. Zwei von diesen Ehrungen waren für Mitglieder unserer DLRG-Ortsgruppe! Da sind wir natürlich besonders stolz.
Unsere Mannschaft der Frauen in der Altersklasse 17/18 erreichte bei den DLRG-Landesmeisterschaften Württemberg den dritten Platz. Das ist neuer Rekord in der Geschichte unserer Ortsgruppe! Vanessa Schaich, Jana Schaich, Carolin Baur und Ronja Heppel wurden hier für ihre sportlich herausragenden Leistungen von Herrn Bürgermeister Gluiber, stellvertretend für den ganzen Gemeinderat Beuren, geehrt.

BM Gluiber, Carolin, Vanessa und Jana, sowie Daniel, unser Wettkampfgruppen-Trainer (v.l.n.r.). Ronja konnte leider nicht anwesend sein.

In vier Disziplinen mussten sich die Vier beweisen. Dabei war teilweise eine 70 Kilogramm schwere Puppe, die einen Menschen simulieren soll, zu schleppen, 25 Meter mit anschließendem Sprint zu tauchen, oder mithilfe des „Gurtretters“, einem DLRG-Rettungsgerät, eine Staffel zu schwimmen. Mit unseren Trainingsverhältnissen - 16,6 Metern Bahnlänge - in der Kleinschwimmhalle Beuren ist dieser Erfolg besonders bemerkenswert.
Die zweite Ehrung bekam unser OG-Vorsitzender, Fabian Schmid, der für sein außerordentlich großes ehrenamtliches Engagement für Beuren und das gesamte Neuffener Tal geehrt wurde. Hierbei betonte Herr Gluiber vor allem seinen großen Einsatz für die Sicherheit im Neuffener Tal und den Erhalt der Kleinschwimmhalle Beuren.
Seit dem Jahre 2000 ist Fabian aktiver Trainer und bildet Kinder und Jugendliche zu Schwimmer/-innen und Rettungsschwimmer/-innen aus. Das feiert bald das 20-jährige Jubiläum! Fabian baute die starke Gemeinschaft innerhalb unserer Ortsgruppe zusammen mit einem jungen, motivierten Team auf. Daraus entwickelte sich die Ortsgruppe, die wir heute kennen - mittlerweile die mit der größten Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung der gesamten Region!

BM Gluiber, Fabian Schmid (OG-Vorsitzender), sowie seine beiden Stellvertreter im Amt, Tim Reeth und Kai Schneider (v.l.n.r.)

Wie einen zweiten Hauptberuf füllt Fabian seine Ämter des Vorsitzenden, Leiters der Öffentlichkeitsarbeit und Webmasters mit jährlich zwischen 1000 und 1500 Stunden aus, überaus strukturiert und super organisiert. Und heute gibt es immer noch ein junges und starkes Team (von circa 13 bis 33 Jahren), welche durch die Offenheit und den Teamgeist Fabians motiviert mit anpacken. Wenn man versuchen möchte, das Engagement Fabians zusammenzufassen, trifft es vermutlich ein Satz am besten: Fabian begeistert die ganze Ortsgruppe!
So viel Engagement im Neuffener Tal finden wir einfach nur klasse! Und auch wenn diese Worte so kurz sind und deren Bedeutung oftmals zu schnell verklingt, möchten wir allen Geehrten und allen ehrenamtliche Aktiven sagen: Vielen Dank für euer großartiges und unbezahlbares, unbezahltes Engagement, ohne welches unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde!
Vielen Dank auch dem Gemeinderat Beuren für diesen schönen Ehrungsabend und Herrn Gluiber für die sehr passenden Ansprachen und Ehrungsreden.

(TR)

Online-Petition "Rettet die Bäder!"

Wirtschaftsfaktor, Teil des Lehrplans in den Schulen, sozialer Treffpunkt und Wettkampf- sowie Trainingsraum - das haben Deutschlands Bäder alle gemeinsam. Öffentliche Bäder sind Orte für das hoheitliche Schulschwimmen und ermöglichen der nachwachsenden Generation eine der zentralen menschlichen Kulturfähigkeiten, das Schwimmen, zu erlernen. Seit Jahren sehen wir mit großer Sorge den unheilvollen Trend zu Bäderschließungen in Deutschland.
Allein im vergangenen Jahr wurden 4.500 Schwimmprüfungen weniger abgenommen als im Vorjahr. Fast 60% der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer mehr - so eine von der DLRG in Auftrag gegebene repräsentative forsa-Umfrage aus dem Jahr 2017; Ausbildungsangebote der schwimmausbildenden Organisationen gehen drastisch zurück, Wartelisten werden länger und Schulschwimmen als Schulsport findet vielfach nicht mehr statt. 25 Prozent der Grundschulen in Deutschland haben keinen Zugang mehr zu einem Bad - Schwimmausbildung wird so unmöglich.
Schwimmen ist eine der gefragtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Öffentliche Bäder tragen zur Wohn- und Freizeitqualität einer Kommune bei, machen das Sport- und Freizeitangebot attraktiver. Ohne unsere Schwimmbäder kann keine adäquate Schwimmausbildung erfolgen, immer mehr Menschen bleiben Nichtschwimmer. Doch das hindert diese Menschen nicht daran, Schwimmbäder und Badestrände aufzusuchen. Das mögliche Ergebnis spüren wir schon jetzt: allein in den ersten acht Monaten des Jahres 2018 ertranken mindestens 445 Menschen in Deutschland. Bereits heute ist eine Verschlechterung der Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung nachweisbar.
Viele öffentliche Bäder stehen vor bisher ungelösten Problemen. Etwa die Hälfte der Anlagen weisen einen erheblichen Sanierungsstau auf; insbesondere Schwimmvereine und Wasserrettungsorganisationen berichten von einer zunehmenden Bedarfsunterdeckung, was sich zum Beispiel in zu langen Wartezeiten für Schwimmkurse auswirkt. Die erforderlichen Zuschüsse können wegen häufiger Finanzknappheit und struktureller Unterfinanzierung von den Trägern, hauptsächlich Kommunen, immer weniger geleistet werden.
Die Finanzierung der öffentlichen Bäder muss nachhaltig und langfristig gesichert werden. Der hohe Sanierungsstau von etwa 14 Milliarden Euro zeigt deutlich, dass unter der Prämisse der grundsätzlichen kommunalen Zuständigkeit für die Finanzierung von Bädern eine nachhaltige, bundesweit einheitliche Bäderentwicklung nicht stattfinden kann oder zumindest bislang nicht stattfinden konnte.
Eine anhaltende Bäderschließung führt neben dem Rückgang der Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung weiterhin zu einer Rückentwicklung der Schwimm- und Badekultur und in der Folge zu einem immer weiter reduzierten Beitrag öffentlicher Bäder zur Gesundheitsbildung, zur Standortqualität, zu gesellschaftlicher Wohlfahrt, zum Freizeitangebot und zu gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Helfen Sie uns mit Ihrer Stimmabgabe - befürworten Sie den Bädererhalt. Für den Erfolg der Petition werden 50000 Stimmen bis zum 11.04.2019 benötigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link. Dort kann die Abstimmung auch direkt online erfolgen. Alternativ liegen bei uns im Training Listen aus, in die Sie sich eintragen können.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren