Berichte aus dem Jahre 2017 der DLRG OG Neuffen-Beuren

HOHOHO - der Nikolausi war da!

Etwas verfrüht (nicht unbedingt in den Augen der Kinder) war am vergangenen Montagabend der Nikolausi im DLRG-Jugendtraining zugegen. Mitgebracht hatte er säcke- und körbeweise kleine Geschenke für die fast 200 anwesenden Schwimmerinnen und Schwimmer. Es gab dieses Jahr einen kleinen Adventskalender und einen Wurfschwamm in Form eines Tiers. Vollgesogen lässt sich letzterer wunderbar bei Wasserspielen einsetzen.

Der Nikolausi im DLRG-Jugendtraining konnte fast 200 Kinder beschenken!

Bevor jedoch die Mitbringsel verteilt wurden, hielt der Nikolausi seine übliche Ansprache: Es gab viel Lob für regelmäßige Trainingsteilnahme und anständiges Verhalten, aber auch die ein oder andere Rüge (inkl. Drohung mit der Weidenrute - die war für alle Fälle auch mit dabei) für diejenigen, die des Öfteren von Seiten der Trainerinnen und Trainer ermahnt werden mussten, damit der Trainingsbetrieb geordnet ablaufen konnte. Unter dem Versprechen, sich ab sofort brav zu verhalten und ordentlich mitzumachen, bekamen auch diese Kinder schlussendlich ihr Geschenk.
Binnen kürzester Zeit waren alle Körbe und Säcke geleert. Alle bedankten sich höflich beim Nikolausi für seinen Besuch und er konnte sich zufrieden (und mit deutlich reduziertem Gepäck) auf den Weg machen, auch noch andere Kinder zu besuchen und zu beschenken. Bis zum nächsten Jahr!

(FS)

Volles Haus beim „Best of“-Konzert in der Beurener Kelter vom 25.11.2017

Akkordeon-Musik vom Feinsten gab es am jüngst vergangenen Samstagabend, den 25.11.2017 in der Beurener Kelter zu hören. Die Musikfreunde Hochwang-Erkenbrechtsweiler waren zum 6. Mal der Einladung der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren gefolgt und boten ein buntes Potpourri moderner Akkordeonmusik mit BigBand-Sound. Die Spielerinnen und Spieler hatten zum „Best of“ ihre Lieblingsstücke aus den letzten neun Mottokonzerten gewählt und trafen damit offensichtlich auch den Geschmack der 230 Gäste - das Konzert war restlos ausverkauft, die „Standing Ovations“ und drei Zugaben am Ende sprachen für sich.

Die Musikfreunde Hochwang-Erkenbrechtsweiler spielten ihr „Best of“-Konzert in der ausverkauften Beurener Kelter

Wir DLRG’ler bedanken uns herzlich bei unseren Gästen - sowohl den Akteuren, als auch der Zuhörerschaft für diesen schönen Abend. Vielen Dank an die Gemeinde Beuren für die herrlichen Räumlichkeiten und last but not least ein großes Dankeschön an alle fleißigen HelferInnen vor und hinter den Kulissen, die wesentlich zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren gratuliert den Musikfreunden außerdem nochmals zum 50jährigen Vereinsbestehen und wünscht viele weitere, musikalisch erfolgreiche Jahre!
„Manege frei“ heißt es voraussichtlich nächstes Jahr - wir würden uns sehr freuen, Sie wieder als unsere Gäste willkommen heißen zu dürfen. Die Termine erfahren Sie rechtzeitig vorher über unsere Homepage.

(FS)

Teilnahme bei „Alarm - die jungen Retter!“

Auf Anfrage des SWR hat ein Team unserer DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren an der Aufzeichnung zur Kinder-Dokumentationsserie „Alarm - Die jungen Retter!“ teilgenommen. Dabei mussten sich Caro, Ronja, Kilian und Lukas in verschiedenen Wettkämpfen in einem Vorentscheid zunächst gegen andere DLRG-Ortsgruppen und später im Finale auch gegen andere Hilfsorganisationen beweisen. An insgesamt vier Drehtagen sind Aufnahmen entstanden, die an Ostern 2018 (genaue Termine werden noch bekannt gegeben) im Fernsehen (KiKA) ausgestrahlt werden sollen.

Lukas, Carolin und Kilian (v.l.n.r.) vor dem Trainings-Helikopter der Bergwacht

Los ging es am Wochenende vom 15. - 17.09. mit dem DLRG-internen Vorentscheid. Hier durften Carolin, Ronja und Kilian für zwei Tage an den Starnberger See fahren - allerdings nicht zur Erholung. Denn dort trafen unsere jungen Retter auf Ortsgruppen aus Hamburg/Bergedorf sowie Rendsburg (Schleswig-Holstein) und lieferten sich spannende Rettungswettkämpfe aus dem „Open-Water“-Bereich im kalten Wasser des Sees: Neben der Rettung eines verunglückten Seglers und einem Schwimmwettkampf mit verschiedenen Hilfsmitteln (Flossen, Gurtretter und Rettungsboje) gab es eine Staffel zu absolvieren. Dabei kamen dann auch noch die Rettungsleine und das Rettungsbrett zum Einsatz. Diese vielfältigen Disziplinen verlangten einiges von den jungen DLRGlern ab. Dass sich Carolin, Ronja und Kilian dann sowohl technisch als auch leistungsmäßig durchsetzen konnten und sich für das Finale qualifizierten, übertraf alle Erwartungen!
Da Ronja terminlich leider verhindert war, sprang Lukas ein, um unsere Ortsgruppe auch im Finale in den Herbstferien im Sportpark von Bad Tölz zu repräsentieren. Im Hallenbad und im Ausbildungszentrum der Bergwacht warteten vier weitere Wettkämpfe auf die jungen Retter. Mit dabei waren auch Altersgenossen von THW, Bergwacht und Feuerwehr. Die Disziplinen waren zwar jeweils für alle Hilfsorganisationen gut machbar, jedoch auf die einzelnen Organisationen zugeschnitten, sodass durchaus auch Aufgaben in fachfremdem Gebiet gemeistert werden mussten. DLRG-typisch erfolgte zunächst eine Rettung aus dem Wasser. Danach musste zur Rettung eines Verunglückten in die Tiefen der Bergwacht-Übungshalle vorgedrungen werden, wohingegen es bei der nächsten Übung mit dem Trainings-Helikopter in die Höhe auf ein Häuserdach ging, wo THW-typisch eine Bergung mithilfe einer Gerätschaft durchgeführt werden musste. Zu guter Letzt musste die Kommunikationsfähigkeit unter Beweis gestellt werden - in einem Parcours durch den die blinden Retter mitsamt Trage manövriert werden mussten. Wie genau das Ganze abgelaufen ist und wie es ausgegangen, ist dürfen wir an dieser Stelle leider noch nicht verraten... :-) Nur so viel: wir hatten sehr viel Spaß bei den Challenges, haben viele neue Bekanntschaften mit anderen Hilfsorganisationen geschlossen und einige interessant Einblicke in die stellenweise anstrengende und Geduld erfordernde Welt des Filmemachens erhalten.
Vielen Dank für Unterstützung durch die DLRG-Jugend und auch an das Team von Mingamedia und des SWR. Ihr habt uns eine tolle Möglichkeit gegeben, die Aktivitäten der DLRG zu repräsentieren. Der größte Dank gebührt natürlich unseren vier jungen Rettungsschwimmern für den spontanen Einsatz und die tolle Leistung, die ihr im Namen unserer OG abgeliefert habt!

(KS)

Wasserrettungsdienst auf Borkum in der Saison 2017

Alle Jahre wieder...
... finden sich seit dem Millennium VertreterInnen der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren auf der Nordseeinsel Borkum im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdiensts an der Küste (ZWRD-K) ein. Auch in diesem Jahr waren zwei Rettungsschwimmer unserer OG „im Hohen Norden“ an Borkums Stränden unterwegs, um die Nachsaison für die Strandgäste sicherer zu gestalten.
Bedingt durch den Aufenthaltszeitraum zeigte sich das Wetter oftmals friesisch-herb, aber auch mit noch angenehm warmen und schönen Spätsommertagen. Dementsprechend waren vorwiegend Strandspaziergänger unterwegs (die wie die Regenschauer kamen und gingen), ins mittlerweile ziemlich kühle Nass traute sich kaum jemand mehr (abgesehen von uns). Nichtsdestotrotz waren die Wachstationen tagtäglich besetzt, auch wenn der Wachalltag deutlich ruhiger und entspannter vonstattenging - Nachsaison eben.

Friesisch-herber Strandtag an Borkums „Nordbad“ in der Nachsaison

Der Orkan „Sebastian“ brachte hingegen kurzzeitig hektische Betriebsamkeit auf die Insel: Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde in Sicherheit gebracht. Die exponiert am Strand stehenden DLRG-Stationen (im Wesentlichen große Baucontainer) wurden auf ihren Podesten festgezurrt, das Material im darunter liegenden Bootsschuppen eingelagert. Am Morgen schlugen wir uns noch durch den Sturm zu den Stationen, hissten die rote Flagge und räumten die Strände. Kurze Zeit später, als der Wind weiter zunahm, wurde beschlossen auch unsere Stationen sich selbst zu überlassen - wir kehrten völlig durchnässt und von oben bis unten „eingesandet“ zur Unterkunft „Am Quabben 3“, einem Backsteingebäude der Kurverwaltung Borkum, zurück.
Am nächsten Morgen fanden wir am Strand wild durcheinander gewürfelte Strandkörbe, diverse Dünen (wo vorher noch keine waren), einen unterspülten Bootsschuppen und nur noch eine halb so große Flagge vor - der restliche Teil davon hatte sich in Fetzen aufgelöst… In den folgenden Tagen war daher intensive Materialpflege angesagt. Die Stationen selbst hatten den Sturm zum Glück unbeschadet überstanden.
Wie alle Jahre wieder kam der letzte Abend auf der Insel gefühlt viel zu früh, ein paar Tage länger wären schon noch schön gewesen. Doch auch die Heimkehr in heimatliche Gefilde hat seinen Reiz - vor allen Dingen wird man wieder sofort verstanden, denn bekanntlich haben die Norddeutschen „etwas“ Probleme, Schwäbisch zu verstehen (wohingegen die schwäbische Küche sehr geschätzt wird!)… Wir starten nächstes Jahr mit Sicherheit erneut gen Norden - nicht nur, um Sprachunterricht zu geben! ;-)

(FS)

„Herzlich Willkommen im DLRG-Jugendtraining!“…

... hieß es an den ersten zwei Montagen nach den Sommerferien in der Kleinschwimmhalle Beuren. Insgesamt konnten wir so 57 (!!!) interessierte Schwimmerinnen und Schwimmer begrüßen - einfach unglaublich! Dank vieler Trainerinnen und Trainer meisterten wir den großen Ansturm. An den kommenden Trainingsabenden wird sich die Lage, wie in den letzten Jahren auch, weiter beruhigen.

Über 200 Kinder trainieren montagabends im DLRG-Jugendtraining

Nichtsdestotrotz müssen wir vorausdenken: Unsere Trainingsumgestaltung Anfang 2013, d.h. die Erweiterung der Trainingszeit und Aufteilung in 9 anstelle ursprünglich 6 Trainingsgruppen, verliert angesichts des stetigen und regen Zuwachses leider (schon) wieder an Wirkung. Bedingt durch die vielen Kinder sind nun alle 9 Gruppen erneut voll belegt. Trotz massivem Trainereinsatz ist und bleibt die Kapazität der Kleinschwimmhalle mit ihren drei 16,6m-Bahnen ein limitierender Faktor - und ist mit über 200 Kindern pro Montag nun gänzlich ausgereizt. Ein qualitativ hochwertiges Training ist nur noch mit immensen Anstrengungen möglich.
Ein Aufnahmestopp wäre einfach zu realisieren, aber absolut nicht in unserem Sinne. Das widerspräche unserem Grundprinzip „Jeder Mensch ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Retter“ in höchstem Maße. Daher arbeiten wir für die Zukunft unseres (Schnupper-)Trainings an einer tragbaren Lösung, um dem großen und äußerst begrüßenswerten Interesse, schwimmen zu lernen, auch weiterhin gerecht werden zu können.

(FS)

Saison 2017: Rückblick zur Rettungswache im Neuffener Höhenfreibad

Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützten die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer die diensthabenden Schwimmmeister im Höhenfreibad Neuffen an den Wochenenden in der Freibadsaison 2017. Wetterbedingt kamen dieses Jahr leider nur 11 Wachtage bzw. 172,5 Wachstunden zusammen. Prinzipiell hatten wir laut Wachplanung aber alle Wochenenden zwischen Anfang / Mitte Juni und Anfang September mit einem Team, mindestens bestehend aus Wachleiter und Wachgänger (plus evtl. zusätzliche Wachgänger oder -helfer) abgedeckt.

Zusätzliche Aufsicht durch die DLRG am großen Schwimmbecken

Gerne hätten die Schwimmmeister auch unter der Woche zusätzliche Augenpaare am Beckenrand gehabt, da sich hier das Wetter in den meisten Fällen von der besseren Seite zeigte und das Freibad dementsprechend sehr gut besucht war. Da wir aber ausschließlich mit ehrenamtlichen und freiwilligen Helferinnen und Helfern arbeiten, die „hauptberuflich“ Schüler und Studenten, bzw. selbst berufstätig sind, ist ein Wachdienst unter der Woche durch uns DLRG‘ler leider nur sporadisch bis gar nicht möglich - so gerne wir hier unterstützen wollten.
Herzlichen Dank an alle Wachteilnehmerinnen und Wachteilnehmer für ihren Einsatz - besondere Vorkommnisse traten während unserer Dienste nämlich keine auf - und vielen Dank an die Belegschaft des Höhenfreibades sowie die Stadtverwaltung Neuffen für die stets gute Zusammenarbeit.

(FS)

24h-Brotbackaktion vom 22. und 23.09.2017

967 Laibe Backhausbrot waren das Ergebnis der diesjährigen Backaktion, die in Kooperation mit den Musikfreunden Hochwang-Erkenbrechtsweiler im Backhaus in Erkenbrechtsweiler stattfand. Vom ersten Mal Ofen anheizen am Freitagmorgen um 6 Uhr bis zum letzten Brot, das am Samstagmorgen um Viertel nach 7 Uhr aus dem Ofen geholt wurde, klappte alles wie am Schnürchen.

Während die frischen Brote abkühlen, wird der Ofen schon wieder auf Temperatur gebracht.

Trotz der Quantität blieb die Qualität laut den ersten Rückmeldungen offensichtlich nicht auf der Strecke, denn das Brot schmeckte wunderbar! Auch die selbst durchgeführte Qualitätskontrolle kam zum gleichen Ergebnis. Kein Wunder daher, dass die Brote rasend schnell ausverkauft waren - vielen Dank an unsere zahlreichen Kunden!
Nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die den körperlichen Anstrengungen trotzten und hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder tatkräftig mit anpacken!

(FS)

Eselhock in Neuffen vom 02. + 03.09.2017

Beim neu aufgelegten Eselhock am 02. und 03. September 2017 war auch die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren mit einen Stand vertreten. Nachdem uns das Wetter beim Stadtfest vor zwei Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, waren wir dieses Jahr froh über das Samstags wechselhafte, insgesamt aber gute Wetter beim Eselhock. Sodass es auch erstmals das Geschicklichkeitsspiel „Sackschlagen“ in Neuffen gab. Nach etwas Überzeugungsarbeit gab es auch die Einen oder Anderen, die sich immer wieder am Stand einfanden, um sich mit Jutesäcken vom glatt geschliffenen Baumstamm zu hauen.

"Sackschlagen" und Infostand der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren beim Eselhock in Neuffen

Auch die Infos zu Schwimmkursen, -training und Sicherheit am Wasser wurden gerne angenommen. Durch die Oldtimer des Bergpreises herrschte auch ein großer Andrang an Besuchern, was definitiv nach einer Wiederholung schreit. Wir wären auf jeden Fall wieder dabei! Vielen Dank an das Orga-Team des Eselhocks und natürlich auch an unsere HelferInnen bei der Standbetreuung, und beim Auf- & Abbau unseres Standes.

(KS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 26. + 27.08.2017

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen fuhren wir früh am Morgen los in Richtung Aileswasensee bei Neckartailfingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging um 10:00 Uhr unser Wachdienst los. Nach einer Runde um den See wurde aufgrund der hohen Zahl an Schwimmern im Wasser beim Sandstrand ein Wachposten bezogen. Dann plötzlich Aufregung: Der 4m-Funk war ausgefallen. So wurde kurzerhand das Funkbrett auseinandergebaut und nach dem Fehler gesucht. Dieser konnte in Form eines kaputten Netzteils gefunden und mit Hilfe des Vorsitzenden des Bezirks Esslingen behoben werden. Danach funktionierte wieder alles einwandfrei.
Trotz des großen Besucheraufkommens am Samstag blieben wir von größeren Verletzungen verschont, so dass wir noch die Zeit fanden, im Laufe des Nachmittags mit dem Boot selbst eine Runde über den See zu rudern oder zu üben, wie man eine erschöpfte Person auf einem (Surf-)Brett rettet - gar nicht so einfach!
Nach Ende unseres Wachdiensts um 19:30 Uhr wurde der Grill angeheizt und unser Hunger gestillt. Anschließend ließen wir bei Gitarrenmusik den Abend gemütlich ausklingen.

Inspektion des Sanitätsrucksacks, auf dass im Notfall jeder Griff sitzt!

Am Sonntag hatten wir weniger Glück mit dem Wetter: Anfangs regnete es und auch die Temperaturen kletterten nicht ganz so hoch wie am Vortag. Daher kamen nur vereinzelt Badegäste und es war sehr ruhig, so dass für das ein oder andere Kartenspiel Zeit blieb oder der SAN-Rucksack etwas genauer erkundet und von Sina erklärt werden konnte.
Dann war die Wachzeit auch schon wieder um. Nach dem Putzen der Station fuhren wir nach Hause, um uns von einem insgesamt eher ruhigen Wochenende zu erholen.

(SG)

Sommerferienprogramm: Bachwanderung vom 18.08.2017

Zum dritten Mal trafen wir uns am Freitag, den 18.08.2017 um 13:30 Uhr in Neuffen an der Feuerwehr zum Ferienprogrammpunkt „Bachwanderung“. Das Wetter war trotz angekündigter Gewitter noch vielversprechend mit Sonne und 27°C, sodass wir zugleich starteten. Nach einem kurzen Kennenlernspiel am Kleintierzüchterverein wurde der etwas steile Einstieg in den Bach gemeistert. Dieser hatte, aufgrund der häufigen Regenfälle der letzten Zeit, ziemlich viel Wasser und damit auch eine starke Strömung. Die Kinder hielt das allerdings nicht davon ab, sofort loszurennen und das kalte Nass zu erkunden. Der erste kleine Stopp war an einem Abzweig des Baches, wovon warmes Wasser kam, um eine Erdkundelektion zu erteilen. Woher kam der kleine Bach, wohin fließt er und warum ist das Wasser wärmer als das der Steinach? Lösung: Der Balzholzer Bach ist wärmer, da er viel kleiner ist als die Steinach. Gemeinsam münden sie dann in Nürtingen in den Neckar.

Baden im „Gumpen“ - eine herrliche Abkühlung!

Danach ging es weiter in Richtung „Gumpen“, der bei dem heißen Wetter eine herrliche Abkühlung bot. Trotz des sehr kalten Wassers nahmen alle Kinder sowie Betreuer ein Bad und gemeinsam wurde die tiefste Stelle gemessen, an der mit 2,72m niemand mehr stehen konnte.
Nachdem alle nassen und noch trocken gebliebenen T-Shirts verstaut waren, ging es weiter Richtung Linsenhofen. Kurz vor der Mühle mussten wir, zum Leid aller, den angenehm kühlen Bach verlassen. Am Spielplatz wurden wir mit roten Würsten und Getränken empfangen, die eine wohltuende und wohlverdiente Stärkung darstellten.
Als auch alle Marshmallows vernichtet waren, traten alle den Heimweg an, der trotz Wunsch der Kinder nicht nochmal durch den Bach, sondern über das Feld führte - die Zeit drängte. Daher kamen wir pünktlich zu Beginn des Regens und Gewitters am Ausgangspunkt in Neuffen an und waren uns mit den Kindern einig: Nächstes Jahr gibt es eine Wiederholung!
Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren und Betreuer für die reibungslose Durchführung der Bachwanderung!

(CK)

Sommerferienprogramm: Übernachtung im Neuffener Freibad vom 12.+13.08.2017

Am 12. August war es wieder soweit: 14 Kinder waren bereit die Nacht im Neuffener Freibad zu verbringen. Da es aber um 16:30 Uhr noch viel zu früh war zum Schlafen, machten wir zuerst einmal ein Kennenlernspiel, um alle Namen zu erfahren. Nachdem alle Namen bekannt waren, ging es los zum Geo-Caching, eine Art moderne Schnitzeljagd. Auf dem Weg mussten verschiedene Aufgaben, wie Kinderlieder raten und Quizfragen beantworten, gelöst werden, um die Koordinaten für den nächsten Standort zu erhalten.

Erste Station beim Geo-Caching: Wassertransport mit dem Schwamm - gar nicht so einfach!

Nach der Wanderung war es leider zu kalt, um noch ein Bad im kühlen Nass zu nehmen und somit musste dieser Programmpunkt dieses Jahr leider ausfallen. Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten die Kinder dann mit Pantomime spielen oder mit Räuber und Gendarm. Die Aufsicht führenden TrainerInnen waren natürlich mit großem Spaß dabei, wobei die meisten nicht mit der Ausdauer der Kinder mithalten konnten...
Der bereits angeheizte Grill versorgte nach dem ausgelassenen Spiel die hungrige Meute mit ausreichend Essen. Mit Fleisch, Würstchen und Gemüse war für jeden etwas dabei. Da auch um 21 Uhr an Schlaf noch nicht zu denken war, war in unserem Freibadräumle bereits das Kino eingerichtet. Nach „Epic - das verborgene Königreich“ und „Stripes - Im Rennstall ist das Zebra los“ konnten dann aber doch alle dazu bewegt werden, ins bereits vorbereitete Schlaflager zu gehen. Eine weitere Stunde später war Ruhe eingekehrt.
Nach einer relativ kurzen Nacht saßen um halb 8 am Sonntagmorgen alle etwas verschlafen am Frühstückstisch. Mit einer Runde Fußball oder Indiaka verbrachten Kinder und TrainerInnen die restliche Zeit, bis um halb 9 die Eltern ihre Kinder ziemlich müde aber glücklich wieder mit nach Hause nehmen konnten.
An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle TrainerInnen für die Unterstützung. Ein besonderer Dank noch an Bäckerei Walter aus Beuren für die gespendeten Weckle zum Grillen und zum Frühstück!

(LB)

Elfmeterturnier des VfB Neuffen vom 07.07.2017

Am Freitag, den 07.07.2017 fand das 15. Elfmeterturnier des VfB Neuffen statt. Getarnt als „Planschbeckentieftaucher“ nahmen wir auch dieses Jahr wieder teil - mit dem Ziel, dieses Mal nicht alle Spiele zu verlieren. Jedoch mussten wir uns gleich im ersten Schießen dem Team der Stadt Neuffen mit 4:2 geschlagen geben, nur Tobi und Kai trafen für uns. Und auch im nächsten Spiel waren wir dem Team „...bis einer weint!“ unterlegen, wenn auch nur mit 3:2 (Torschützen: Kai und Marvin).
Dann jedoch folgte unser erstes Erfolgserlebnis: Gegen die „Wigan Ultras“ holten wir mit einem 4:4 unseren ersten Punkt! Kai, Stefan, Marvin und Tobi konnten den Ball im Tor versenken. Doch nach dem kurzen Erfolg folgte die Ernüchterung auf dem Fuß, denn die beiden restlichen Spiele gegen „Ajax Dauerstramm“ (4:2) und „Die Spartaner“ (5:2) gingen verloren. Dennoch hatten wir unser Ziel, nicht alle Spiele zu verlieren, erreicht.

Kai, Stefan, Tobi, Ronja und Marvin (v.l.n.r.) beim Elfmeterturnier des VfB Neuffen
(Bild: VfB)

Ein großer Dank gilt dem Orga-Team des VfB Neuffen für die tolle Ausrichtung des Turniers und die fabelhafte Bewirtung! Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder ein Team stellen.

(SG)

Brotmarkt in Beuren vom 25.06.2017

Am Sonntag, den 25.06.2017 fand in Beuren der erste Brotmarkt anlässlich der Renovierung des Backhauses statt. Auch wir DLRG‘ler wollten unseren Beitrag zu diesem schönen Fest leisten und buken frische Waffeln über dem Holzfeuer. Des Weiteren verkauften wir Mostcocktails aus eigenem Most. Nach anfänglicher Skepsis, wie wohl so ein blauer Mostcocktail schmeckt, war die Begeisterung hinterher umso größer.

Leckere Waffeln vom Holzfeuer am Stand der DLRG OG Neuffen-Beuren

Sowohl Jung als auch Alt hatten Spaß daran, uns beim Backen der Waffeln zuzuschauen - Probieren inklusive. Ob mit selbst gemachtem Apfelmus, Puderzucker oder Zimt und Zucker - allen schmeckten unsere Waffeln. So kam es, dass wir von 11 Uhr bis kurz vor 18 Uhr durchgängig eine Schlange mit Wartezeiten von bis zu 15 Minuten hatten. Am Abend waren wir durch den Dauereinsatz am heißen Feuer sehr geschafft, aber dennoch froh, dass unsere Waffeln so gut ankamen.

(TG)

Jedermannsschießen des SV Neuffen vom 25.06.2017

Am Sonntag, den 25.06.2017 fand das Jedermannschießen des Schützenvereins Neuffen statt, an dem auch wir mit zwei Teams antraten. Nach einer kurzen Einweisung begann Team 1, bestehend aus Manuel, Fabian und Stefan, um 10:00 Uhr mit dem Revolver. 10 Schuss auf 25 Meter Entfernung mussten aus dem Stand möglichst nah die Mitte der Zielscheibe treffen, um viele Punkte zu sammeln. Das gelang leider nur zum Teil. An der nächsten Station, dem Großkaliber, lief es besser: 5 Schuss auf eine 100 Meter entfernte Zielscheibe mussten wieder möglichst hohe Punktzahl einbringen. Jeder Einzelne im Team konnte sein Ergebnis im Vergleich zum Revolver steigern. Vielleicht lag es daran, dass hier im Liegen und mit Auflegen geschossen wurde... An der letzten Station schossen wir wieder im Stehen mit einem Kleinkaliber-Unterhebelrepetierer auf 50 Meter Distanz - über Kimme und Korn gezielt, „wackelt das Ziel“ ganz ordentlich. Danach wurden die Punkte gezählt und Team 2 (Andreas, Bianca und Camilla) war an der Reihe.

5 Schuss mit dem 98er Karabiner auf 100 m Distanz - trotz Auflegen und Liegen keine leichte Übung, möglichst alle ins Schwarz zu treffen!

Ein Highlight waren jeweils drei (nicht gewertete) Extra-Schüsse auf 100 Meter - allerdings nun mit Zielfernrohr. Prompt landeten alle Schüsse im Schwarzen!
In der Ergebnisliste mussten wir feststellen, dass wir von 24 Mannschaften nur Rang 22 (Team 1) und Rang 23 (Team 2) erreicht haben. Trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht. Ein Dankeschön dem Schützenverein Neuffen für die Organisation. Nächstes Mal kann nur besser werden!

(SG)

24h-Volleyballturnier vom 23. + 24.06.2017

Bereits zum 22. Mal lud der TSV Kleinengstingen zum großen 24-Stunden-Volleyballtunier ein. Insgesamt 12 Mannschaften nahmen die Herausforderung an - darunter auch ein Team der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren.
Wie vorauszusehen kämpften wir in der Vorrunde am Freitagabend zwar wacker, waren aber letzten Endes den teilweise sehr viel stärkeren Mannschaften unterlegen und „qualifizierten“ uns so in der Hauptrunde zu den Spielen um die Plätze 7 bis 12.
Davor, sprich in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde aber noch ordentlich gefeiert: Die legendäre Partynacht stieg direkt im Anschluss an die letzten Vorrundenspiele im Foyer der Sporthalle und dauerte bis in die frühen Morgenstunden.
Um 9 Uhr am Samstagmorgen standen wir aber bereits wieder auf dem Platz und boten unseren Gegnern ordentlich Paroli: In jedem der Spiele luchsten wir unseren Kontrahenten mindestens einen Satz, wenn nicht sogar das ganze Spiel ab. Dementsprechend summierten sich die Tabellenpunkte und wir kletterten in unserer Gruppe Platz um Platz nach oben. Zu guter Letzt lagen wir gleichauf mit einer anderen Mannschaft. Da diese jedoch insgesamt mit einem besseren Punkteverhältnis aufwarten konnte, rutschten wir auf einen – für uns sehr guten und immer noch unter den Top Ten – 9. Platz.

Tim, Andi, Sandy, Fabi, Anni, Tobi und Manu auf dem 24h-Volleyballturnier

Wir bedanken uns beim TSV Kleinengstingen für die wie immer hervorragende Turnierorganisation, die Verpflegung und den Spaß – während der Party, als auch auf dem Spielfeld. Bis nächstes Jahr!

(FS)

„Rettertag“ an der Grundschule Neuffen vom 21.06.2017

Am Mittwoch, den 21.06.2017, wurde kein Mathe, Deutsch oder Englisch unterrichtet. Anstatt dessen waren vier ortsansässige Rettungsorganisationen an der Grundschule zu Besuch. Die DLRG, das DRK, die Feuerwehr und die Polizei stellten ihre Aufgaben und Tätigkeiten mit Hilfe von spielerischen Stationen vor. Als Vertreter der DLRG waren fünf Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe vor Ort.
Im Schulgebäude wurden die Baderegeln behandelt, aber nicht wie im Schulunterricht, sondern mit Ausmalbildern und einem Baderegel-Lied. Auf dem Schulhof durften die Grundschüler an zwei Stationen jeweils eine in Seenot geratene Übungspuppe mit einem Rettungsball retten. Gar nicht so einfach wie es beim Vormachen aussieht! ;-)
Trotz der großen Hitze und der sehr sonnigen Lage unserer „Außenstation“ hat der Rettertag sowohl den großen, als auch den kleinen Rettern sehr viel Spaß gemacht. Auch scheint jeder etwas gelernt zu haben: Alle in Seenot geratenen Übungspuppen sind wieder heil in unserem Materiallager angekommen!

(TR)

Die DLRG OG Neuffen-Beuren in Kroatien vom 03. - 10.06.2017

„Voll der Koffer und voll der Tank, ...“ - ganz getreu diesem Kinderliedklassiker starteten 27 DLRG’lerInnen in der Nacht von Freitag auf Samstag mit zwei gut geladenen DRK-Bussen und zwei PKWs auf die mittlerweile zur Tradition gewordene Pfingstfreizeit der DLRG Ortsgruppe. Neu war allerdings unser Ziel: Das Örtchen Dinjiška auf der Insel Pag in Kroatien. Offenbar war unser früher Aufbruch leider nicht früh genug, denn auf der Tauernautobahn standen wir gemeinsam mit zahlreichen anderen Pfingsturlaubern fast drei Stunden lang vor dem Karawanken-Tunnel im Stau...
Weiter gen Süden durch Slovenien und Kroatien lief es dafür reibungsfrei, sodass wir am frühen Abend in unserer Unterkunft - ein ehemaliges Hotel, das wir komplett mit all seinen kleinen 3er und 4er Appartements, dem Pool, Partyraum, Fitnessraum, der großen Freiluft-Gemeinschaftsküche gemietet hatten und keine 300m vom Strand entfernt lag - ankamen. Nach annähernd 16 Stunden Anreise waren der erste Meerwasserkontakt und die Sprünge in den Pool - auch von der knapp 3m höher gelegenen Terrasse - eine absolute Wohltat und redlich verdient. Den restlichen Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

Sommer, Sonne, Strand, Meer und Pool - was braucht ein DLRG’ler mehr?

Genauso entspannt, wie der vorige Abend zu Ende ging, starteten wir am Sonntagmorgen mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag, der vorwiegend „zum vollends Ankommen“, Erkunden der näheren Umgebung und Baden im Meer diente. Wem bloßes Baden nicht genug war, der konnte auch die Bucht schwimmend durchqueren (ca. 400m einfache Strecke), im klaren Wasser schnorcheln oder sich im Surfen versuchen. Abends besuchten einige Ü18-Teilnehmer noch den „Zrce-Beach“ - quasi der „Ballermann“ Kroatiens - zur Spring Break Party.
Am Montag stand dann die erste „Action“ auf dem Plan - Zip Lining in Omiš war angesagt. Nach einer kleinen Wanderung mit Mini-Klettersteig und einer kurzen Einweisung durch die Guides ging es los: Über zwei Kilometer Seilbahn, aufgeteilt in acht Teilstrecken, führten uns quer über tiefe Schluchten und einen Fluss in rasanter Fahrt (mit teilw. über 70km/h) wieder zurück ins Tal.
Für den Dienstag hatten wir einen Tagesausflug zu den Plitwitzer Seen vorgesehen. Die gesamte Mannschaft bestaunte hier die großen Wasserfälle und kleineren Kaskaden zwischen den türkisgrünen, kristallklaren Seen, an denen sogar schon Szenen für „Winnetou“ gedreht wurden. Nach ausgiebigen Spaziergängen durch die wunderschöne Landschaft versammelten wir uns am frühen Abend wieder zur Rückfahrt gen Unterkunft.
Da wir seit kurzem drei Bootführer in der Ortsgruppe haben, mieteten wir uns für den Mittwoch zwei gut motorisierte Schlauchboote, um von Zadar ausgehend diverse Buchten der Kornati-Inseln anzusteuern. Einen besonderen Höhepunkt bildete hier eine verlassene Bunkeranlage, an der aus knapp 10m Höhe Sprünge ins klare, tiefe Wasser möglich waren. Wer nach diesem eindrucksvollen Ausflug noch genügend Energie hatte, hatte auf der abends folgenden in-House-Party ausreichend Gelegenheit, diese vollends loszuwerden.
Passenderweise war am Donnerstag „Chillen“ am Pool, am Strand, im Zimmer, auf der Terrasse im Liegestuhl (oder alles in dieser oder ähnlicher Reihenfolge) angesagt - aber für manche dennoch kein Grund zu einer allzu langen Verschnaufpause. Wer bis dahin noch nicht genügend Adrenalin im Blut hatte, konnte sich spätestens nach dem Bunjee-Jump von einer Brücke in bodenlose Tiefe (ca. 60m) dessen sicher sein...
Viel zu schnell brach der Freitag und damit auch schon der letzte Tag vor unserer Rückreise an. Wir verbrachten diesen daher zunächst mit den unvermeidlichen Aufräum- und Putzaktionen, sodass wir um die Mittagszeit nach Nin an den „Königinnenstrand“, einen der wenigen Sandstrände Kroatiens, aufbrechen konnten. Sandskulpturen bauen, Kite fliegen und Banana-Boat fahren sorgten hier für die entsprechende Unterhaltung. Am späten Nachmittag ging es weiter Richtung Zadar, um hier noch etwas Kultur „zu tanken“. Nach dem Stadtbummel und einem Restaurant-Besuch lauschten wir - passend zum glutroten Sonnenuntergang - den sanften Klängen der Meeresorgel an der Strandpromenade.
Voll mit wunderschönen Eindrücken und braungebrannt - wir hatten sieben Tage Sonne pur intus - traten wir schweren Herzens am Morgen des 10.06. den unvermeidlichen Rückweg an. Größere Staus blieben uns dieses Mal glücklicherweise erspart, sodass wir gegen Mitternacht alle wohlbehalten in heimatlichen Gefilden eintrafen.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren für die unzähligen und fast schon nicht mehr zu toppenden Highlights, an die FahrerInnen für den sicheren Transfer und die verantwortungsvollsten Parts unserer Reise, der Sanka GmbH Nürtingen für die beiden Busse sowie allen TeilnehmerInnen für den Zusammenhalt, den Spaß und die unvergesslichen Momente. Nächstes Jahr auf ein Neues!

(FS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 20. + 21.05.2017

Ein ruhiges, ereignisloses Wachwochenende erwarteten die 9 Wachgänger/-innen.
Zu Beginn des ersten Wachtags schien diese Rechnung auch aufzugehen, doch plötzlich wurde an der Wachstation ein Fahrradunfall auf dem Parkplatz gemeldet. Daraufhin eilten drei Rettungsschwimmer mit einem Sanitätsrucksack zum Unfallort. Der Fahrradfahrer war gegen ein gerade ausparkendes Auto gefahren, jedoch gab es keine ernsthaften Verletzungen.
Kaum waren die drei Rettungsschwimmer zum Unfall auf dem Parkplatz geeilt, wurde eine vermisste Person, die sich vermutlich noch im Wasser befindet, an der Wachstation gemeldet. Eine weitere Patrouille folgte dem Freund des Vermissten direkt zum dem Ort, an dem die Person zuletzt gesehen wurde. Auf dem Weg dorthin machte ein Passant die Rettungsschwimmer auf eine hilflose Person im Wasser aufmerksam. Ein Rettungsschwimmer startete sofort die schwimmerische Rettung des Verunglückten während der Zweite die aufdringlichen Passanten zurückdrängte. Der Freund des Vermissten erkannte kurz darauf in der hilflosen Person im Wasser seinen verschollenen Freund wieder.
Nachdem wieder alle Personen an Land waren, wurde die Situation aufgelöst: Alles nur eine Übung, sowohl der Fahrradunfall und als auch parallel dazu die vermisste Person im Wasser. Die Erleichterung und Überraschung sah man den Rettern deutlich an. Aber: Sowohl die „Schauspieler“ (nicht DLRG‘ler) als auch die Übungsleiter waren sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen.

Übung muss sein - Umgang mit „Stiff-Neck“ und „Spineboard“ (bei Verletzungen im Halswirbelbereich)

Vielen Dank den „Schauspielern“, die diese Übung möglich gemacht und sogar der Kälte des Wassers getrotzt haben, und natürlich der gut funktionierenden Wachmannschaft, die diese Übung erfolgreich gemeistert hat! Nach Wachende am Samstagabend wurde gemeinsam mit den „Schauspielern“ gegrillt und die Übung nachbesprochen.
Der zweite Wachtag, der Sonntag, verlief hingegen sehr ruhig ab. Trotz einiger Besucher (und sogar ein paar Schwimmern) konnte auch die Wachmannschaft die Sonne ein wenig genießen und um 19:00 Uhr müde, aber erfolgreich zurückblickend die Heimreise antreten.

(TR)

DLRG-Landesmeisterschaften vom 13.05.2017

Am Samstag, den 13.05.2017 machten sich 9 junge Schwimmerinnen und Schwimmer (und unser Rettungsbock) auf den Weg nach Biberach, um an den Württembergischen Landesmeisterschaften der DLRG teilzunehmen. Wie gewohnt galt es die 4 Disziplinen 4 x 50m Rettungs-, 4 x 25m Puppen- und 4 x 50m Gurtretterstaffel sowie 4 x 50m Hindernisschwimmen möglichst schnell und ohne Disqualifikation zu absolvieren.
Zunächst machte uns die Wassertemperatur von ca. 20°C zu schaffen, denn trainiert wurde in der ca. 30°C warmen Kleinschwimmhalle in Beuren. Aber wir gewöhnten uns schnell an das kalte Wasser. Beim Wettkampf lief beim Damenteam, bestehend aus Carolin, Ronja, Juliane und Camilla, alles glatt und es wurde ein 12. Platz erkämpft. Das Team der Herren jedoch fing sich eine Disqualifikation ein und verlor damit die wertvollen Punkte für einen kompletten Lauf. Am Ende wurden Daniel, Andi, Tim, Kilian und Stefan 12ter.

Unser Schwimmerinnen und Schwimmer auf den DLRG-Landesmeisterschaften in Biberach

Auf dem Rückweg wurde in der Brauereigaststätte der Bergbrauerei haltgemacht. Nach einer Stärkung und einer ausführlichen Analyse des Wettkampfs machten wir uns auf den Heimweg. Nächstes Jahr auf den Bezirksmeisterschaften (und hoffentlich wieder den Landesmeisterschaften) greifen wir dann erneut an!

(SG)

1.-Mai-Wanderung vom 01.05.2017

Trotz düsterer Wetterprognosen fanden sich immerhin 19 „wasserdichte“ Wanderer um 9 Uhr zum gemeinsamen Abmarsch an der Kleinschwimmhalle Beuren ein. Los ging es in Richtung Feuersee (eine Ehrenrunde drum herum inklusive) und dann weiter die alte Beurener Steige hinauf auf die Albhochfläche. Mittlerweile hatte es auch zu regnen begonnen - und es sollte den Tag über vollends so weitergehen.
Wir ließen uns jedoch nicht abschrecken und setzten unsere Wanderung in Richtung „Brille“ und Dreispitz fort. Dort hatte zudem der Musikverein Hülben seine Zelte aufgeschlagen und wir nutzten diese Gelegenheit im Trockenen eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen.

Die DLRG’ler (ganz stilecht mit Leiterwagen) bereit zum Abmarsch

Geradezu abenteuerlich ging es zurück über die alte Neuffener Steige - kaum mehr bekannt und noch weniger begangen. Wir mussten uns den Weg regelrecht durch’s Unterholz bahnen und unser obligatorisches Gefährt samt Bock über so manches Hindernis (u.a. einen Bach) hieven. Wir schlugen uns aber wacker bis in die Neuffener Heide durch und von dort aus ging es auf wieder befestigten Wegen beschleunigten Schrittes zurück nach Balzholz - denn so langsam meldete sich der kleine Hunger...
Die nächste Herausforderung - bei Regen ein Grillfeuer zu entzünden - war zum Glück aber schnell gemeistert, schlussendlich stand der Verpflegung nichts mehr im Wege. Das zwischenzeitlich ebenfalls entfachte Lagerfeuer ließ den Nieselregen vergessen und uns den Nachmittag trotz der Witterung gemütlich warm ausklingen.
Herzlichen Dank an unseren Technischen Leiter - Ausbildung, Daniel Schäfer, als Organisator und Gastgeber.

(FS)

Jugendfreizeit in Asch vom 28.-30.04.2017

Eine ganz besondere Jugendfreizeit fand vom 28. bis 30.04.2017 in Asch bei Blaubeuren statt. In Anlehnung an unser letztjähriges Jubiläumsjahr erweiterten wir die Jugendfreizeit dieses Jahr auf 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Schon beim Treffpunkt um 17 Uhr am Freitag, den 28.04.2017, an der Kleinschwimmhalle in Beuren machte sich das bemerkbar: so viele Autos sind selten gleichzeitig an der Kleinschwimmhalle. Nach unserer Ankunft in Asch wurde zuerst das riesige Haus genauestens erkundet. Mit mehreren Aufenthaltsräumen und sogar einer eigenen Sporthalle wäre uns selbst bei schlechtem Wetter nicht langweilig geworden. Doch dazu kam es zum Glück gar nicht! Sowohl am Freitagabend als auch am Samstag spielte das Wetter hervorragend mit.
Der Freitag endete nach dem Abendessen mit einer gemeinsamen Nachtwanderung. Hierbei gruselten sich nicht nur die Kinder, sondern auch so manche Betreuerinnen und so mancher Betreuer.
Eine weitere Besonderheit der diesjährigen Jugendfreizeit war das sehr vielfältige Programm, welches im „Workshop“ Format angeboten wurde. Das bedeutete, dass die Kinder selbst auswählen durften, was sie machen wollten. Angeboten wurde unter anderem ein Tischtennisturnier, ein Baseballturnier, Basteln, ein Rhythmik-Workshop und Erste Hilfe inklusive Wunden schminken. Da war für jeden was dabei! Vor allem das Baseballturnier machte den Kindern (und Betreuerinnen und Betreuern) so viel Spaß, dass es auf den kompletten Tag ausgeweitet wurde - so kam es auch zu insgesamt 5 „Home Runs“. Zum Abschluss dieses gelungenen (und vielleicht auch anstrengenden) Tages wurde gemeinsam gegrillt und anschließend am großen Lagerfeuer, mit Gitarrenbegleitung, gesungen.

Über 70 DLRG’ler auf der Jugendfreizeit in Asch

An unserem letzten Tag, dem Sonntag, wurde aufgeräumt und geputzt, sodass die Eltern die müden (aber hoffentlich glücklichen) Kinder wieder um 13 Uhr mit nach Hause nehmen konnten.
Vielen Dank an die Organisatoren unserer tollen Jugendfreizeit und die tapferen Betreuerinnen und Betreuer. Eine eindeutig einzigartige Jugendfreizeit - aber mit Wiederholungspotential!

(TR)

Die Kleinschwimmhalle hatte Geburtstag!

Ein Blick zurück: In den 1960er Jahren wurde die Hauptschule nach Neuffen verlegt. Tatsächlich sollte auch Beuren nach Neuffen eingemeindet werden. Die Beurener Bürger protestierten scharf und erfolgreich: Im Jahre 1970 konnte dafür in Beuren quasi als „Ersatz“ für die bereits ausgelagerte Hauptschule eine Schwimmhalle erbaut werden. Dies war nur möglich, nachdem der Förderkreis „Kleinschwimmhalle“ innerhalb von zwei Jahren über 100.000 DM durch Feste, Spenden, Sammlungen und Tombolas für diesen Zweck zusammengetragen hatte. Am 14.04.1972 - also vor genau 45 Jahren - öffnete dann die Kleinschwimmhalle zum ersten Mal ihre Pforten.
Während des Baus der Schwimmhalle ging plötzlich die Kunde durchs Dorf: „Urach will nach Thermalwasser bohren!“. Der damalige Bürgermeister Willi Gras und der künftige Badearzt Dr. Dietrich Braun waren überzeugt, dass ähnliches auch in Beuren möglich sei. Am 28.09.1970 begann man daher mit der Bohrung und binnen kürzester Zeit wurde man in 352 m und 755 m Tiefe fündig.
Als Attraktion wurde zunächst ein kleines Kunststoffbecken aufgestellt. Hier hinein floss das 48,5°C heiße Thermalwasser. Nachts war das Becken dann ein vorwiegend textilfreier Bereich... Bereits am 08.10.1972 konnte daraufhin ein bei der Kleinschwimmhalle eilig errichtetes Außenbecken (der heutige Fisch- und Schildkrötenteich) als vorläufiges Thermalbad in Betrieb genommen werden. In Spitzenzeiten besuchten bis zu 1.000 Personen pro Tag das kleine Bad!

Die Kleinschwimmhalle im Jahre 1972

Nach der Einweihung der Panorama Therme Beuren 1977 wurden das KSH-Thermalwasserbecken und der zugehörige Außenbereich rückgebaut, sodass nach der Schließung der kleinen KSH-Saunakabine Anfang 2009 aktuell noch das Normalwasser-Innenbecken mit der Hubboden-Anlage für Gäste, Vereine und Schulen zur Verfügung steht. Wir hoffen natürlich sehr, dass uns DLRG’lern die Kleinschwimmhalle als Vereinsbasis sowie auch für alle anderen Nutzergruppen erhalten bleibt, um so Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen weiterhin eine ganzjährige Schwimm- und Trainingsmöglichkeit bieten zu können.

(FS)

Bezirksmeisterschaften vom 25.03.2017

Auch in diesem Jahr war unsere Ortsgruppe an den Bezirksmeisterschaften in Tübingen stark vertreten: Angetreten sind drei Mannschaften, die in unterschiedlichen Klassen gestartet sind - AK offen männlich, AK offen weiblich und AK 17/18.
Geschwommen wurden jeweils vier Staffeln rund ums Rettungsschwimmen: die Puppen-, Rettungs-, Gurtretter- und die Hindernisstaffel. Jede Schwimmerin und jeder Schwimmer musste in den einzelnen Disziplinen jeweils 50 m Strecke bewältigen - das ist mit Sicherheit nicht weit, aber dafür musste die Distanz schnellstmöglich absolviert werden.

Die SchwimmerInnen der DLRG OG Neuffen-Beuren auf den Bezirksmeisterschaften in Tübingen

Nach der Siegerehrung konnten wir stolz zwei Bezirksmeister in unserer DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren willkommen heißen! Sowohl die Frauen-Mannschaft der AK offen als auch die Männer der AK offen schwammen ihren Gegnern davon und sicherten sich den Sieg. Herzlichen Glückwunsch! Die Mannschaft der AK 17/18 musste sich durch zwei unglückliche Fehler und daraus resultierender Minuspunkte durch Disqualifikation leider geschlagen geben. Rein schwimmerisch waren wir den Gegnern eigentlich haushoch überlegen - schade. Nächstes Jahr dann... ;-)
Die anderen beiden Mannschaften trainieren nun fleißig weiter, um an den kommenden Landesverbandsmeisterschaften am 13.05.2017 möglichst gut abzuschneiden.

(AT,FS)

Traurige Bilanz 2016: Erstmals seit zehn Jahren wieder mehr als 500 Menschen ertrunken

Berlin/Bad Nenndorf: Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im vergangenen Jahr in Deutschland mindestens 537 Menschen ertrunken. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg die Zahl der Opfer um 49. Bereits im Jahr zuvor war ein Anstieg der Toten durch Ertrinken um 96 oder 24,5 Prozent festzustellen. Dies sei der höchste Stand seit zehn Jahren. Diese Zahlen gab der Vizepräsident der DLRG, Achim Haag, in Berlin bekannt. Zurückzuführen sei der negative Trend auf den vielerorts relativ schönen Sommer. Laut DLRG-Statistik ertranken allein 220 Menschen in den Sommermonaten Juni bis August. Besonders die hohe Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge (64) bereitet der DLRG erhebliche Sorgen, die Zahl hat sich gegenüber der aus 2015 (27) mehr als verdoppelt.
Nach Angaben der DLRG sind in den Jahren 2010 bis 2016 insgesamt mindestens 3094 Menschen im Wasser ums Leben gekommen. „Diese Zahl macht das ganze Ausmaß deutlich. Für eine moderne, hoch entwickelte Gesellschaft ist diese Bilanz nicht akzeptabel. Wenn wir die Opferzahlen nachhaltig senken wollen, müssen alle Beteiligten – Staat, Länder, Gemeinden und alle für die Sicherheit Verantwortlichen – noch viele Hausaufgaben erledigen. Wir brauchen mehr Sicherheit, vor allem an den Binnengewässern, und eine verbesserte Schwimmfähigkeit speziell bei der nachwachsenden Generation“, zeigt der DLRG-Vizepräsident Lösungswege auf.
Haag: „Unfallschwerpunkt Nummer eins sind nach wie vor die unbewachten Binnengewässer. In Flüssen, Bächen, Seen und Teichen ertranken 406 Menschen, das sind gut 75 Prozent aller Opfer.“ An den Küsten von Nord- und Ostsee ertranken lediglich 26 Menschen – 20 in der Ostsee und sechs in der Nordsee. „Es zahlt sich aus, dass in fast allen Badeorten an den Küsten unsere Rettungsschwimmer für mehr Sicherheit im und am Wasser sorgen. Unser Konzept eines zentralen Wasserrettungsdienstes hat sich selbst bei einem großen Ansturm von Badegästen und Wassersportlern in der Hauptsaison bewährt“, begründet der DLRG-Vizepräsident die im Verhältnis geringe Zahl von Todesfällen an den deutschen Küsten. Mit Blick auf die Binnengewässer fordert Haag von der öffentlichen Hand, Regelungen für eine verbindliche Absicherung der Binnengewässer, die von Schwimmern, Badegästen und Wassersportlern genutzt werden. 19 Menschen ertranken in einem Schwimmbad, 86 weitere verloren in einem Hafenbecken, Graben oder an anderen Orten ihr Leben.
DLRG-Vizechef Haag: „Die meisten Opfer ertranken in unbewachten Gewässern. Selbstüberschätzung, gesundheitliche Vorschädigungen, Übermut, Leichtsinn und Unkenntnis über mögliche Gefahren sind oft Ursache für tödliche Unfälle im Wasser.“ Das Risiko in unbewachten Gewässern zu ertrinken sei um ein Vielfaches größer als in Bädern und an Küsten, die von Rettungsschwimmern bewacht werden. „Unsere ehrenamtlichen Retter hatten überall viel Arbeit; die Strände und Bäder waren oft voll besetzt. Ohne ihren großen Einsatz und ihre schnelle Hilfe wäre die Zahl der Ertrunkenen noch deutlich höher“, so Haag weiter.
Eine besondere Risikogruppe stellen inzwischen die Flüchtlinge dar. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 64 Asylsuchende ertrunken. Die DLRG hat bereits reagiert. Haag: „Wir haben die Baderegeln in über 25 Sprachen übersetzt, um den Menschen aus anderen Ländern die Gefahren im Wasser zu verdeutlichen. Hinzu stellen wir den Kommunen und unseren Gliederungen vor Ort Piktogramme zum Nachdruck zur Verfügung.“
Besonders vom Ertrinken betroffen sind ältere Menschen. In der Altersklasse von 71 bis 85 Jahren ertranken 108 Personen. Aber auch bei den 16- bis 35-Jährigen waren es nach Angaben der DLRG 139 (110 im Vorjahr) Frauen und Männer. Ein besonderes Augenmerk haben die Lebensretter natürlich immer wieder auf die Kinder bis 15 Jahre. Insgesamt kamen 46 in dieser Altersklasse ums Leben, im Jahr zuvor waren es noch 25. DLRG-Vizechef Haag appelliert an die Eltern, die Kleinsten nicht aus den Augen zu lassen. Schon ein flacher Gartenteich könne für sie zur tödlichen Gefahr werden. Und eine Forderung an die Schulen und deren Träger hat er auch: „Dies zeigt deutlich, dass der Schwimmunterricht in den Schulen konsequent durchgeführt werden muss. Wir setzen uns deshalb im Aktionsbündnis ProBad und der Bäderallianz Deutschland mit Nachdruck für den Erhalt der Bäder ein und fordern die Kommunen auf, gerade den Grundschulen einen Zugang zu Bädern zu ermöglichen.“

[ Quelle: DLRG-Bundesverband ]

In Gedenken an Dr. Dietrich Braun - Nachruf

Wir mussten Abschied nehmen von unserem langjährigen Kameraden, Ehrenvorsitzenden und Freund,

Dr. Dietrich Braun,

der im hohen Alter von 94 Jahren am 25.02.2017 verstarb.
Bereits als Jugendlicher mit 14 Jahren machte Dietrich 1936 in der DLRG Ortsgruppe Neunkirchen-Saar sein erstes Rettungsschwimmabzeichen (Grundschein).
1961 nach Beuren gekommen, lernte er 1964 den Schwimmmeister des Neuffener Höhenfreibades und damaligen Leiter der DLRG Ortsgruppe Neuffen, Kamerad Jansen, kennen. Er trat in die OG Neuffen ein und absolvierte seinen Leistungsschein.
1969 wurde auf sein Betreiben hin ein Förderverein gegründet, welcher innerhalb eines Jahres über 100.000 DM sammelte und somit den Bau der Beurener Kleinschwimmhalle - unsere heutige Vereinsbasis - erst ermöglichte.
Ihm ist es zu verdanken, dass es die hiesige DLRG Ortsgruppe überhaupt noch gibt. Denn er äußerte 1984 die rettende Idee, die alte Ortsgruppe Neuffen, die zu diesem Zeitpunkt nur mehr auf dem Papier existierte, mit der Beurener TSV-Abteilung „Schwimmen“ zur neuen DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren zusammenzuführen - die er damit zu Recht fortan als „seine Ortsgruppe“ bezeichnete.
Von 1984 bis 1992 unterstützte er die OG Neuffen-Beuren als stellvertretender Vorsitzender, Arzt der Ortgruppe und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit.
Im Jahr 1985 hob er den Bezirk Mittlerer Neckar, den heutigen Bezirk Esslingen, mit aus der Taufe. In seiner Funktion als DLRG-Bezirksarzt war er lange Mitglied des Bezirksvorstandes und hat den Bezirk auch in medizinischen Fragen beraten und entwickelt. Zu dieser Zeit war er ebenfalls als Arzt im Landesverband Württemberg e.V. aktiv.
Bis zum letzten Tag lagen ihm das Wohlergehen und die Vereinsaktivitäten seiner Ortsgruppe sehr am Herzen. Er unterstützte sie immer mit Rat und Tat. Kurz vor seinem Tode erkundigte er sich noch über den Stand der Dinge hinsichtlich der mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen Kleinschwimmhalle. Als er erfuhr, dass aktuell Pläne zu deren Erhalt geschmiedet werden würden, die Zukunft „seiner“ Ortsgruppe damit gesichert und weiterhin Kindern das Schwimmen gelehrt werden könnte, meinte er: „Dann ist ja gut. Aber einen weiteren Trainingsabend könntet ihr brauchen...“. So war er nun mal - oft bereits einen, manchmal auch ungewöhnlichen Schritt weiter.
Für „seine DLRG’ler“ hatte er immer Zeit und ein offenes Ohr - zu jeder Stunde. Mit Stolz erfüllte ihn die Kameradschaft, deren Förderung er nie müde wurde. Seine tiefe Verbundenheit zur DLRG OG Neuffen-Beuren brachte er zuletzt im Grußwort zum 75-jährigen Bestehen der Ortsgruppe zum Ausdruck.
Wir haben mit ihm nicht nur einen langjährigen, engagierten Kameraden und Ehrenvorsitzenden verloren, sondern auch einen Freund. Wir danken ihm für sein vielfältiges, großes ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit und für die DLRG.
Wir werden „unseren Doktor“ schmerzlich vermissen und sein Andenken in ehrenvoller Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.

Die DLRG’ler der Ortsgruppe Neuffen-Beuren

Jugendvereinsmeisterschaften vom 20.02.2017

Am Montag, den 20.02.2017 fanden wieder einmal unsere alljährlichen Jugendvereinsmeisterschaften statt. Mit knapp 300 Personen war die Kleinschwimmhalle auch dieses Jahr prall gefüllt. Mit Klatschen und Anfeuerungsrufen wurden unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer (insgesamt 130!) ins Ziel begleitet.
Zu absolvieren war für die Jüngsten eine Bahn (ca. 16m) im Brustschwimmen. Ab der dritten Gruppe zusätzlich noch Rückenkraul und für die etwas Älteren dann alle drei Schwimmstile: Brust, Rücken und Kraul über eine Strecke von bis zu 100m (6 Bahnen). Es traten jeweils die Schwimmerinnen und Schwimmer einer Gruppe gegeneinander an. Die vollständige Liste mit den Zeiten und Platzierungen kann auf unserer Homepage (s.u.) heruntergeladen werden.

„Full House“ in der Kleinschwimmhalle Beuren bei den diesjährigen Jugendvereinsmeisterschaften mit 130 Schwimmerinnen und Schwimmern!

Wir hoffen, dass alle Anwesenden genauso viel Spaß hatten, wie wir Trainerinnen und Trainer, denn die Jugendvereinsmeisterschaften sind für uns jedes Jahr aufs Neue ein tolles Erlebnis - auch wenn es dieses Jahr aufgrund der unglaublichen Teilnehmeranzahl etwas länger gedauert hat... Wir wünschen uns, dass alle Kinder weiterhin mit viel Freude und Motivation an unserem Training teilnehmen. Denn jede und jeder Einzelne kann wirklich stolz auf die erbrachte Leistung sein - und das trotz Nervosität und ungewohnter Kulisse. Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben! Ein besonderes Dankeschön geht an Familie Breßlein, die später alle hungrigen Trainerinnen und Trainer zum wohlverdienten Abendessen einlud.

(MB,FS)

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Jahreshauptversammlung vom 10.02.2017

Am 10.02.2017 fand ab 19:30 Uhr im Beurener Bürgerhaus „Alte Schule“ die Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren für das Vereinsjahr 2016 statt. Traditionsgemäß wurde mit einer Stärkung in Form eines Vespers und Getränken begonnen.
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, eröffnete mit der Begrüßung der Anwesenden um 20:00 Uhr die Versammlung. Insbesondere hieß er die Jubilare, die vielen anwesenden jungen Ortsgruppenmitglieder, den Vertreter des DLRG-Bezirks Esslingen, Mark Kiehlmann, sowie die Herren Bürgermeister Bäcker (Neuffen) und Gluiber (Beuren) willkommen. Unser Ehrenvorsitzender, Dr. Dietrich Braun, musste sich leider aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen lassen.
Nach der Totenehrung, während derer dem am 01.03.2016 verstorbenen LV-Präsidenten, Bruno Bietz, dem am 02.02.2017 verstorbenen DLRG-Bundespräsidenten, Hans-Hubert Hatje und allen anderen in den Vorjahren Verstorbenen gedacht wurde, erfolgte die Festlegung der Versammlungsleitung und Protokollführung: Die Leitung der Versammlung übernahm Fabian Schmid, Protokollführerin wurde Sandra Maier. Festgestellt wurde, dass die Versammlung satzungsgemäß einberufen wurde, sowie dass die Versammlung mit 44 (später 46) stimmberechtigten Personen bei 50 (bzw. später 52) Anwesenden beschlussfähig war. Die vorliegende Tagesordnung wurde ohne Gegenstimmen bestätigt, es war ein Antrag von der Vorstandschaft zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2018 eingegangen. Es folgte die Berichterstattung und Aussprache:
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, konnte auf das überaus positiv verlaufene Jubiläumsjahr „75 Jahre DLRG OG Neuffen-Beuren“ zurückblicken. Für ihr überdurchschnittliches, ehrenamtliches und professionelles Engagement dankte er allen Aktiven, für die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle und des Freibades zu Trainings- und Ausbildungszwecken dankte er der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung. Im Zuge dessen sprach er auch den Erhalt eines Schwimmbads als notwendige Vereinsbasis und in nächster Zeit dazu geplante Maßnahmen an. Er bedankte sich außerdem bei den vielen Helferinnen und Helfern, welche sich für die Durchführung vielerlei Vereinsaktivitäten und Kooperationsveranstaltungen verantwortlich zeigten. Mit einem Verweis auf die an der nächsten Hauptversammlung stattfindenden Vorstands-Neuwahlen beendete er seine Ausführungen.
Der Technische Leiter - Einsatz, Patrick Blind, berichtete aus dem Bereich Rettungswache. Er konnte 146 geleistete Wachstunden im Höhenfreibad Neuffen, 428 Stunden am Aileswasensee und insgesamt 57 Wachtage im Rahmen des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste sowie am Edersee in Hessen zählen. Mit Dankesworten, insbesondere an die Einsatzkräfte und der Bitte nach Wachteilnahme schloss er seinen Bericht.
Der Technische Leiter - Ausbildung, Daniel Schäfer, berichtete aus dem Bereich Ausbildung. Er veranschaulichte nochmals das vielfältige Trainingsangebot und die, durch fünf Lehrscheininhaber, möglichen Ausbildungen hinsichtlich der Schwimm- und Rettungsschwimmabzeichen, von denen zahlreiche im letzten Jahr abgenommen wurden sowie der Kurse in Erster Hilfe. Begrüßenswert empfand er die Bereitschaft zweier EH-Ausbilder-Anwärter sowie einer Lehrscheinanwärterin, sich entsprechend fortzubilden. Insgesamt seien durch die vielen Aktivitäten und administrativen Tätigkeiten beachtliche 10441 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet worden.
Der Jugendleiter, Manuel Schmid, konnte auf ein spannendes Jahr mit vielseitigen Angeboten für die Jugend zurückblicken. Sportlich begonnen hätte das Jahr wie üblich mit den Jugendvereinsmeisterschaften. Highlights wären die Jugendfreizeit in Geißlingen / Stötten und die Aktiven-Freizeit in Sansepolcro gewesen. Vielfältige weitere jugend-pflegerische Maßnahmen hätten das Jahr bereichert. Der Nikolausi hätte dann wie immer das Jahr für die Jugend beschlossen. Er berichtete des Weiteren vom immensen Aufwand, der nötig sei, für insgesamt beinahe 250 SchwimmerInnen an vier Tagen ein qualitativ hochwertiges Training anbieten zu können. Für das Engagement in ihrer Freizeit dankte er deshalb insbesondere den Trainerinnen und Trainern der Ortsgruppe, die unbezahlt unbezahlbare Arbeit leisten würden.
Der Bericht des Leiters der Öffentlichkeitsarbeit und des Webmasters, Fabian Schmid, zählte 37 Veröffentlichungen in den Mitteilungsblättern von Beuren und Neuffen. Des Weiteren würden sämtliche Ankündigungen immer auf den Infowänden, im Pressespiegel, auf der Homepage und im Ortsgruppen-Newsletter zu lesen sein, um so eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen. Viel Zeit sei Anfang letzten Jahres in die Ausschreibungen der Jubiläumsveranstaltungen investiert worden. Des Weiteren berichtete er von Updates und Erweiterungen der Ortsgruppen-Homepage.
Dagmar Arnold-Hübbers aus dem Referat Aquafitness für Frauen konnte von der Durchführung von zwei ausgebuchten Kursen, gemeinsam mit Birgit Schlegel, berichten. Die Rückmeldungen bezüglich der gesetzten und abwechslungs-reichen Trainingsschwerpunkte seien durchweg positiv ausgefallen. Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmerinnen wurden daher die Termine von 10 auf 12 pro Kurs erweitert. Sie bedankte sich abschließend für die gute und reibungslose Zusammen-arbeit zwischen Ortsgruppe und Gemeinde- bzw. Kurverwaltung.
Aus dem Referat Anfängerschwimmen konnte Sandra Maier berichten, dass das Ortsgruppenangebot von drei Schwimmkursen pro Jahr, die von bis zu 15 engagierten Trainerinnen und Trainern begleitet würden, sehr großen Anklang finden würde und die stete Nachfrage immens sei. Die intensive Betreuung der Kinder ermögliche individuelle, effektive Förderung und sichere so die hohe Erfolgsquote. Die ausnahmslos positiven Rückmeldungen von Kindern und Eltern würden das Engagement bestätigen. Sie dankte abschließend allen Trainerinnen und Trainern.
Der Bericht von Birgit Schlegel als Schatzmeisterin der OG legte detailliert die Einnahmen (51277,73€) und die Ausgaben (41618,59€) aus 2016 offen. Es wurden Mehreinnahmen von 9659,14€ erzielt. Die Schatzmeisterin wies an dieser Stelle darauf hin, dass aber noch Rechnungen ausstehen würden. Damit betrug zum 31.12.2016 das Vermögen der Ortsgruppe insgesamt 48111,22€, wovon sich 10262,66 € in der freien Rücklage befinden.
Der Kassenprüfer, Michael Schlegel, berichtete von der am 24.01.2017 durchgeführten Kassenprüfung. Dabei hatten er und sein Mitprüfer, Hartmut Hörner, die Bilanz, die Barkasse und die Konten sowie alle Ein- und Ausgabenbelege geprüft. Er bestätigte Birgit Schlegel eine vorbildliche und einwandfreie Kassenführung und schlug deshalb der Versammlung die Entlastung der Schatzmeisterin vor.
Die Versammlung bestätigte nach den Berichten aus dem Bereich Finanzen einstimmig den Jahresabschluss 2016. Die Entlastung der Schatzmeisterin wurde von der BZ-Vertreterin durchgeführt. Birgit Schlegel wurde in offener Abstimmung einstimmig von der Versammlung entlastet.
Der Haushaltsplan 2017 wurde vorgestellt. Es wird eine Rückenlagenzuführung von 220,00€ geplant. Der bereits am 13.12.2016 in einer Vorstandssitzung beschlossene Haushaltsplan wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt.
Der stellvertretende Schatzmeister, Dieter Klaß, stellte die Mitgliederstatistik für 2016 vor. Zum 31.12.2016 waren 508 Mitglieder in der Ortsgruppe gemeldet. Das ist ein neuer Mitgliederrekord! Es waren 91 Neueintritte und 39 Austritte (werden erst in 2017 wirksam) zu erfassen.
Auf Antrag des BZ-Vertreters, Mark Kiehlmann, wurde die Entlastung der Vorstandschaft en bloc und in offener Abstimmung durchgeführt. Es gab keine Gegenstimmen, so wurde die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.
Es folgte eine längere Pause mit Jahresrückblick in Bilderform. Als besonderes Highlight wurde der Videozusammenschnitt von Andreas Martin gezeigt, der die Aktiven-Freizeit in Sansepolcro faszinierend dokumentierte.
Herr Bürgermeister Bäcker dankte für die Einladung zur Versammlung, der er stets gerne beiwohnen würde und zeigte sich von deren professioneller Durchführung beeindruckt. Ebenso beeindruckt sei er von unserem Mitgliederzuwachs, der sich quasi von alleine ergeben würde. Im Namen der Stadt Neuffen dankte er allen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern für die Wache im Höhenfreibad Neuffen. Mit einer Spende über 50 Euro und der Bitte, mit unserem Engagement wie bisher fortzufahren, schloss er seine Ansprache.
Im Anschluss überbrachte Herr Bürgermeister Gluiber die Grüße der Gemeinde Beuren, zeigte Bewunderung für die Stimmung und das professionelle Engagement innerhalb unserer Ortsgruppe und dankte deshalb den Aktiven der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren herzlich für ihren vorbildlichen Einsatz. Bezüglich Schwimmhallenerhalt konnte er berichten, dass eine intensive Sichtung der Halle stattgefunden hätte, die Halle sich in gar nicht so schlechtem baulichen Zustand befände und man sich daher in erster Linie über eine energetische Sanierung Gedanken machen müsse. Insbesondere dafür wären auch Zuschüsse abzugreifen.
Mark Kiehlmann überbrachte als Bezirks-Vertreter Informationen sowie Grußworte vom DLRG-Bezirk Esslingen und dankte allen Aktiven für ihren vorbildlichen Einsatz. Die Ausbildung in unserer OG - insbesondere die Anzahl unserer Ausbilder - sei vorbildlich. Er appellierte an uns diesbezüglich weiter so aktiv zu bleiben. Des Weiteren erinnerte er an die anstehenden Bezirkswahlen, welche am 17.03.2017 bei der Bezirkstagung in Aichtal stattfinden werden.
Sebastian Boldt (LV-Jugend-Vertreter) überbrachte spontan Grußworte des DLRG-Landesverbandes Württemberg e.V.. Er dankte der Stadt Neuffen und der Gemeinde Beuren für die tatkräftige Unterstützung der Ortsgruppe in allen Belangen. Hinsichtlich Unterstützung zum Bädererhalt verwies er auf die neue, hauptamtliche Geschäftsführung des LV mit Armin Flohr als neuen LV-Präsidenten. Hinsichtlich unseres Engagements würde er uns auch in der Lage sehen, das Landesjugendtreffen in 2019 auszurichten...
Bei den notwendigen Nach-Wahlen (da die OG Neuffen-Beuren aufgrund des Mitgliederzuwachses auf der kommenden Bezirkstagung am 17.03.2017 in Aichtal nun eine Stimme mehr hat), wurden Matthias Merkle als Delegierter und Lisa Breßlein als Ersatzdelegierte in offener Abstimmung einstimmig gewählt.
Anlässlich der Behandlung des Antrags zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem 01.01.2018 um 4€, d.h. auf 35€ für Kinder und Jugendliche bzw. auf 40€ für Erwachsene, respektive um 8€, d.h. auf 80€ für Familien und Körperschaften erfolgte nach Darlegung der Gründe der entsprechende Versammlungsbeschluss einstimmig bei einer Enthaltung.
Es folgten die Ehrungen für langjährige, ununterbrochene Mitgliedschaft.
10 Jahre Mitgliedschaft: Tim Linha, Julian Schön und Marvin Schüle. Leider konnten Dr. Ralf Hertle, Linda Kircheis und Stefan Kircheis nicht anwesend sein.
Die Ehrungen für 25 und mehr Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft sowie die Ehrungen mit dem Verdienstabzeichen wurden bereits am 25.09.2016 im Rahmen unseres Jubiläumsfestaktes durchgeführt:
25 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Grube. Philipp Schiller ließ sich entschuldigen.
50 Jahre Mitgliedschaft: Otto Götz.
60 Jahre Mitgliedschaft: Dieter Jäger und Dieter Stümpfle.
Für ihre langjährigen und vorbildlichen Verdienste um die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren erhielt Birgit Schlegel das Verdienstabzeichen der DLRG in Silber mit Präsent, das Verdienstabzeichen der DLRG in Gold mit Präsent erhielten Claudia Tonhäuser, Oliver Schlegel und Dieter Klaß.
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, überreichte im Zuge der Ehrungen jeweils die Ehrenurkunde mit Pin sowie ein Ehrungspräsent.

Geehrt wurden an der JHV (v.l.n.r.) Julian Schön, Tim Linha und Marvin Schüle, umrahmt vom BZ-Vertreter, Mark Kiehlmann (l.) und dem OG-Vorsitzenden (r.), Fabian Schmid.

Der Jahresplan 2017 wurde vorgestellt und sei in seiner aktuellsten Form als Termin-kalender stets auf der Homepage der Ortsgruppe zu finden.
Unter dem Punkt Verschiedenes würdigte der Technische Leiter - Ausbildung, Daniel Schäfer, das Engagement des stellv. Vorsitzenden, Kai Schneider, hinsichtlich unseres Jubiläumsjahres 2016 und lobte seinen herausragenden Einsatz bei der Planung, Organisation und Durchführung der beiden großen Jubiläumsveranstaltungen.
Der Vorsitzende schloss um 23:15 Uhr den offiziellen Teil der Versammlung und lud noch zu einem gemütlichen Beisammensein in den Räumen des Bürgerhauses ein.
Das gesamte Protokoll der JHV kann beim Vorsitzenden eingesehen werden.

(FS)

In Gedenken an Hans-Hubert-Hatje - Nachruf

Wir trauern um unseren DLRG-Bundespräsidenten,

Hans-Hubert Hatje,

der im Alter von 66 Jahren am 02.02.2017 nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb.
Mit großem persönlichen Einsatz, der weit über das übliche Maß hinausging, führte Hans-Hubert Hatje als Präsident und Vizepräsident das Präsidium sowie den Landesverband Schleswig-Holstein. Innerhalb und außerhalb der DLRG hat er sich über das Präsidialamt hinaus in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Für die Mitarbeiter des Bundeszentrums stand er als Ansprechpartner und Ratgeber stets zur Verfügung. Hatje sagte 2013 gegenüber dem Lebensretter auch: „Ich bin ein Teamplayer, damit habe ich im Berufsleben gute Erfahrungen gemacht. Das Präsidium ist ein Team.“ Das gesamte DLRG-Team wird ihn vor allem als Mensch vermissen, aber auch seine Kompetenzen.
Für sein hohes Engagement sind wir ihm zu Dank verpflichtet. Die große DLRG-Familie trauert mit den vielen Freunden, Weggefährten und Kollegen und fühlt mit den Hinterbliebenen. Wir werden das Andenken an ihn noch lange in Ehren halten.

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