Berichte aus dem Jahre 2013 der DLRG OG Neuffen-Beuren

Der Nikolausi zu Besuch im Jugendtraining vom 09.12.2013

Von draußen vom Wald, da kam er her – doch es weihnachtete noch überhaupt nicht sehr…
Nichtsdestotrotz hatte der DLRG-Nikolausi mit seinem Rentier und seinen fleißigen HelferInnen dankenswerterweise wieder viele kleine Geschenke – unter anderem für jede(n) einen Wasserball, Mandarinen und ein paar Süßigkeiten – in seinem großen Sack mitgebracht.

Der Nikolausi beim Verteilen seiner Geschenke

Die Kinder dankten es ihm, indem sie ihn mit dem Lied (alle Strophen!!!) „Lasst uns froh und munter sein!“ begrüßten – aus knapp 100 Kehlen schallte es durch die Kleinschwimmhalle. Schnell waren die Geschenke verteilt. Mit viel Lob für gute Mitarbeit und fleißiges Trainieren sowie auch ein paar mahnenden Worten zu etwas mehr Trainingsdisziplin in den Gruppen verabschiedete sich der Nikolausi. Bis zum nächsten Jahr…

(FS)

„Parlez-moi d'amour“ - französiche Melodien vom 23.11.2013 in der Beurener Kelter

Melodien aus dem Land der Liebe verzauberten die Zuhörer am Samstagabend, den 23.11.2013 in der historischen Beurener Kelter. Dargeboten wurden diese zum einen vom Bajan-Solisten Andrej Mouline und zum anderen von verschiedenen Akkordeonformationen der Musikfreunde Hochwang-Erkenbrechtsweiler (unter der Leitung von Günther Orban), die wieder der Einladung der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren gefolgt waren. Chancons, Musette-Walzer und diverse Suiten nahmen die Gäste mit auf eine Reise in unser Nachbarland Frankreich.

"Full House" in der Beurener Kelter

Gekonnt führte Sandra Maier durch das kurzweilige Programm, so dass die Pause für viele völlig unvermittelt angekündigt wurde. Nichtsdestotrotz wurde das von den DLRG’lern vorbereitete Buffet schnellstmöglich in Beschlag genommen.
Auch der zweite Part des Konzertabends ging schnell vorüber. Mit dem lebhaften französischen Tanz „Cancan“ als Zugabe verabschiedeten sich die Musikfreunde von der Bühne. Der Ortsgruppen-Vorsitzende, Fabian Schmid, lud im Anschluss an die musikalischen Darbietungen noch zum Verweilen im herrlichen Ambiente der Beurener Kelter ein.
Vielen Dank an unsere Gäste, an die zahlreichen und fleißigen Helferinnen und Helfer, die zu diesem äußerst gelungenen Abend beigetragen haben und nicht zuletzt auch an die Gemeinde Beuren für die Überlassung der Räumlichkeiten.

(FS)

RettungsschwimmerInnen beim Volleyball-open vom 09.11.2013

Vergangenen Samstag, den 09.11.2013 fand in Aichtal-Grötzingen ein Jedermann-Volleyballturnier statt. Obwohl wir ja eher auf Wasserball spezialisiert sind, beschlossen 6 RettungsschwimmerInnen daran teilzunehmen. Insgesamt 5 Mannschaften hatten sich gemeldet, sodass im Modus „Jeder gegen Jeden“ immer ein Satz bis 25 Punkte gespielt werden konnte.

6 Volleyballer alias Rettungsschwimmer beim Volleyball-open

Trotz „Kaltstart“ konnten wir das erste Spiel für uns entscheiden. Alle darauffolgenden verloren wir nach hart umkämpften Bällen leider immer knapp an die gegnerischen Mannschaften - die kleinen Fehler auf dem eigenen Feld waren einfach zu zahlreich. Nichtsdestotrotz waren wir mit viel Spaß bei der Sache und knüpften beim anschließenden „SchniPoSa“-Essen den ein oder anderen Kontakt für ein zukünftiges Freundschafsspiel. Hoffen wir, dass „unsere“ Sporthalle bald wieder bespielbar ist und wir uns auf das nächste Volleyball-Match zumindest ein kleines Bisschen vorbereiten können...

(FS)

In Gedenken an Dr. med. Albert Fabritius - Nachruf

Wir trauern um unseren Kameraden und langjährigen Vereinsarzt

Dr. med. Albert Fabritius,

der im Alter von 66 Jahren am 31.10.2013 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Wir sind ihm dankbar für seine Vereinstätigkeit und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt insbesondere seiner Frau und seiner Familie.

Seniorenmeisterschaften 2013

Am Samstag, den 05.10.2013 fanden in Tübingen die Seniorenmeisterschaften bzw. „BaWü Masters“ statt, an denen 5 Schwimmer unserer Ortsgruppe in der Altersklasse 80 ebenfalls teilnahmen. In 4 Disziplinen (Hindernisschwimmen, Puppen-, Rettungs- und Gurtretterstaffel) galt es sich der harten Konkurrenz zu stellen. Allen Bemühungen zum Trotz waren die gegnerischen Mannschaften - bis auf eine - einfach nicht zu schlagen. Wir versuchten deshalb, uns möglichst keine Strafpunkte durch unsaubere Wechsel o.ä. einzuheimsen, was uns auch erfolgreich gelang. So belegten wir schlussendlich den 7. Platz mit 2681,15 Punkten bei 9 gemeldeten (8 teilnehmenden) Mannschaften in unserer Altersklasse.

Herzlichen Glückwunsch an die Schwimmer Daniel, Fabian, Stefan, Andreas und Kai (v.l.n.r.) zu ihren Leistungen!

(FS)

24-Stunden-Feuwerwehrgroßeinsatz... mit Mimen der DLRG OG Neuffen-Beuren

Am Samstag, den 05.10.2013 trafen sich 12 DLRG‘lerinnen und DLRG‘ler vor der Turn- und Festhalle in Beuren, um den Jugendfeuerwehrlern und Jugendrotkreuzlern aus dem Neuffener Täle (Frickenhausen, Linsenhofen, Beuren, Neuffen, Kohlberg) als Mimen zu dienen.
Nachdem wir geschminkt und in verschiedene Räume der Grundschule aufgeteilt waren, begann der Großeinsatz. Die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehr retteten uns aus dem „brennenden“ Gebäude und übergaben die „Patienten“ an die Jugendrotkreuzler, welche dann alle Wunden erfolgreich versorgten.

Unsere DLRG-Mimen

Alles lief reibungslos und sehr koordiniert ab, wofür wir der Feuerwehr und dem Roten Kreuz auch noch Lob für die und Respekt vor der Disziplin ihrer Jüngsten bzw. ihrer angehenden Retter aussprechen wollen.

(CK)

Brunnenfest vom 07. - 08.09.2013

Das traditionelle Fest in der Ortsmitte von Beuren ging natürlich auch an uns nicht vorbei: wir waren wie üblich mit unserem Infostand und dem Spiel „Sackschlagen“ für jung und junggebliebene Festbesucher vertreten.
Insbesondere bei den Kindern fand natürlich der glatte Holzstamm, auf dem man rittlings sitzend das Gleichgewicht halten musste, während einem der Kontrahent den mit Heu und Stroh gefüllten Sack um die Ohren schlug, großen Anklang. Viel Aufmerksamkeit zogen einige Erwachsene auf sich, die sich nach anfänglichem Zögern doch auf den Stamm wagten und dann sichtlich Spaß dabei hatten. Sogar Beifall gab es nach besonders spektakulären und spannenden Wettkämpfen!

Wettkampf im „Sackschlagen“ vor großem Publikum

Den Höhepunkt stellte natürlich die Meisterschaft im „Sackschlagen“ am Sonntagnachmittag dar. Der Sieger bekam einen kleinen Gutschein für die Eisdiele. Warten wir’s ab, ob sich nächstes Jahr noch mehr Teilnehmer trauen, daran teilzunehmen!
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zu einem gelungenen Ablauf beigetragen haben!

(FS)

Rettungswache auf der Nordseeinsel Borkum 2013

Morgens um kurz nach 5 Uhr reißt der Wecker drei Leute der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren unsanft aus dem Schlaf - es ist Zeit, die letzten Kleinigkeiten in den Rucksack zu packen, diesen noch im bereits gut gefüllten Kofferraum unterzubringen und loszufahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp, um einen weiteren Kollegen aufzugabeln, stehen uns „nur“ noch ca. 750km Autofahrt, sowie eine rund 50 Minuten dauernde Überfahrt mit dem high-speed Katamaran bevor. Dann endlich sind wir da - fast… Mit der Inselbahn fahren wir vom Hafen bis in die Stadtmitte, um von dort aus unsere Trolleys und Taschen noch einen knappen Kilometer weiter über gepflasterte Straßen vorbei an den typischen Backsteinhäuschen zum „Quabben“, dem ehemaligen Gebäude der Kurverwaltung Borkum, zu ziehen.
Dort angekommen, sehen wir unseren „Chef“, den Abschnittsleiter namens Holger, bereits gemütlich in der Abendsonne auf der Gartenmauer sitzend auf uns warten. Ansonsten ist niemand zu sehen, alle anderen Rettungsschwimmer nutzten das Angebot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), den auf Borkum stationierten Seenotrettungskreuzer „Alfried Krupp“ zu besichtigen - wir haben die Gelegenheit leider, dank eines Staus kurz vor dem Ziel, verpasst. So kann uns Holger wenigstens in aller Ruhe unsere Unterkunft für die nächsten zwei Wochen zeigen und wir können uns gemütlich in den frisch renovierten 2-Bett-Zimmern einrichten. Kurze Zeit später wird es laut im Hausflur: die anderen 12 Rettungsschwimmer sind mit ihren Fahrrädern eingetroffen. Großes Hallo und die Frage: „Wann gibt’s Spätzle?“ schallen uns entgegen. Genauso wie auch die Frage: „Geht ihr nachher noch mit ins Ei?“ - klare Sache. Allerdings verabschieden wir uns schon etwas früher aus dem angesagten Biercafé, da uns die lange Anfahrt noch in den Knochen steckt.
Sonnenschein vom klaren blauen Himmel begrüßt uns am nächsten Morgen kurz nach 8 Uhr. Wir sind etwas früher als die anderen aufgestanden, da wir uns noch Fahrräder besorgen und ein paar Einkäufe tätigen müssen, um für den ersten Tag am Strand gut gerüstet zu sein. Auf Borkum werden vier Strandabschnitte (Nord-, Süd- und Jugendbad sowie der FKK-Strand) zwischen 10 und 18 Uhr durch die DLRG bewacht. An jeder Station stehen uns ein Aufenthaltscontainer, Sanitäts- und vielfältiges Rettungsmaterial zur Verfügung. Am Strand angekommen, müssen zunächst die Laufdielen vom Sand befreit, die Station und Badezone für den Dienst vorbereitet sowie die Rettungsgerätschaften auf ihre Funktion hin überprüft werden. Das anschließende Frühstück auf Station ist also wohlverdient. Pünktlich um 10:30 Uhr beginnt die Badezeit mit dem Hissen der Flagge begleitet von der „Borkum-Hymne“.
Um diese Uhrzeit haben sich allerdings lediglich wenige Gäste an den Strand verirrt und lediglich einer spaziert nicht nur, sondern nimmt tatsächlich ein erfrischendes Bad in der ca. 18°C „warmen“ Nordsee. Für uns allerdings noch kein Grund, die „Kutze“ (ein alter Badekarren) an der Wasserkante zu besetzen. Der Schwimmer wird von der Station aus im Auge behalten - am Nordbad zum Glück kein Problem, am Jugendbad lägen jedoch knapp 1km Sandstrand zwischen DLRG-Station und Wasser. Nach und nach strömen immer mehr Badegäste an den Strand und der Wachleiter beschließt, mit zwei Rettungsschwimmern die Kutze zu besetzen. Durchgewechselt wird dann jede Stunde, sodass jeder in den Genuss von Stations-, Kutzen- und Sanitätsdienst kommt und obendrein noch ein paar Minuten Zeit zur freien Verfügung bleiben. Heute allerdings scheint letzteres Mangelware zu werden, da bereits unmittelbar nach Dienstbeginn schon zwei harmlose, aber typische EH-Fälle behandelt werden mussten: ein Spaziergänger hatte sich an einer scharfkantigen Muschel einen Schnitt in der Fußsohle zugezogen und ein weiterer hatte sich von den Laufdielen einen Holzsplitter eingehandelt. Weitere sollten folgen…
Am frühen Nachmittag kommt eine ältere Dame aufgelöst zu uns auf Station und berichtet, ihr Mann wäre schwer gestürzt. Auf das schlimmste gefasst folgen wir ihr mit dem großen Erste-Hilfe-Rucksack über den Strand. Wir finden den Mann mit einer großflächigen Wunde am Unterschenkel, die zum Glück kaum blutet, im Sand liegend. Der Mann ist vollständig bei Bewusstsein und auch die anderen Vitalfunktionen (Atmung und Kreislauf) sind in Ordnung. Schmerzen hat er kaum / keine. Insofern bleibt uns nichts anderes übrig, als die Wunde keimfrei zu verbinden und über Funk Verstärkung in Form eines Krankentransportwagens für den Transport ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung anzufordern. Kurze Zeit später knattert das Quad des Rettungsdienstes über den Strand. Unser Patient kann zum Glück aus eigener Kraft auf die Trage steigen, sodass es für uns nach erfolgtem Datenaustausch nichts mehr zu tun gibt, außer dem Mann alles Gute zu wünschen und zur Station zurückzukehren. Dort wird sofort der Rucksackinhalt wieder vervollständigt, um für den nächsten Einsatz parat zu stehen.
Die Sonne neigt sich mittlerweile dem Horizont entgegen und das Wasser fängt gefährlich an zu glitzern. Gefährlich deshalb, weil wir Rettungsschwimmer im silbernen Schein vom Strand aus kaum mehr die Köpfe der Schwimmer im Wasser erkennen können. Erhöhte Konzentration und Vorsicht ist demnach am Ende nochmals geboten, bis schließlich die Flagge eingeholt und damit das Ende der Badezeit signalisiert wird. Das Telefon klingelt: „Wie sieht’s aus - Lust auf eine Runde Beachvolleyball bei diesem herrlichen Wetter!?“, wird vom anderen Strand gefragt. „Klar“ lautet die Antwort, „die Spätzle gibt’s dann eben erst später!“ Gesagt - getan. Die selbstgemachte schwäbische Köstlichkeit kommt bei den anderen Rettungsschwimmern immer so gut an, dass sogar der länger dauernde Fertigungsprozess und damit ein verspätetes Abendessen gern in Kauf genommen werden.

Das Team der Borkumer Nachsaison (v.l.n.r.): Hieke, Christine (zu Besuch), Tobi, Fabi, Sandy, Arne, Marion, Isabel und Taalke

Kaum ist die Küchenzeile im Aufenthaltsraum aufgeräumt und gesäubert, steht auch schon die nächste Aktion ins Haus: Stadtführung zur Geisterstunde. Ein Insulaner in Stadtwächtermontur erzählt uns Geschichten über die Stadt Borkum - und auf besonderen Wunsch auch die Geschichte der Seenotrettung auf der Insel. So grausig es klingen mag, aber die Rettung in Seenot geratener Schiffe und deren Mannschaften waren früher zum einen so gut wie nicht möglich und zum anderen auch teilweise nicht einmal gewollt: brachte doch jedes gestrandete Schiff stets wertvolles Strandgut mit sich… „Gott segne unseren Strand“ hieß die Devise. Über die düsteren Zeiten hinweg wurden die Techniken ausgefeilter und aus zwei auf Borkum stationierten Ruderrettungsbooten wurde über die Rettung mittels Raketen gespannter Seile schlussendlich der bereits eingangs erwähnte Kreuzer „Alfried Krupp“ im Schutzhafen der Insel. Wie viel von den Geschichten tatsächlich für bare Münze gehalten werden kann, muss auf jeden Fall jeder selbst entscheiden - trotz allem ein interessanter Abend!
Nach den ca. drei Stunden Fußmarsch quer durch und über Borkum sowie dem tagsüber geleisteten Dienst an der Wasserkante haben wir uns den erholsamen Schlaf redlich verdient. Nur noch kurz den Wecker gestellt, denn morgen Früh gegen 9 Uhr ist wieder Abfahrt in Richtung Strand.
So oder zumindest so ähnlich verliefen die Tage auf „dem schönsten Sandhaufen der Welt“ für die Rettungsschwimmer aus unserer Ortsgruppe. Namentlich waren in diesem Jahr Patrick Blind (vom 27.07. bis 09.08.), Sandra Maier, Tobias Merkle und Fabian Schmid (jew. vom 23.08. bis 06.09.) sowie Isabel Schön (vom 02.09. bis 15.09.) ehrenamtlich im Rahmen des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste (ZWRD-K) auf Borkum tätig. Katharina Schäfer weilte vom 03. bis 16.08. in Wyk auf Föhr. Ein herzliches Dankeschön für das Engagement!

(FS)

Rettungswache am Edersee vom 17. - 31.08.2013

Wie schon seit einigen Jahren machten sich auch dieses Jahr insgesamt fünf Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe für zwei Wochen auf den Weg an den Edersee in Nordhessen.
Dank sehr angenehmer Temperaturen und herrlichem Sonnenschein herrschte rege Betriebsamkeit, sodass die Rettungsschwimmer immer einen Blick auf den See haben mussten. Das schöne Wetter war jedoch nicht unbedingt segeltauglich, was dazu führte, dass wir keinen gekenterten Seglern helfen mussten und so trotz Wache viel Zeit zum Kartenspielen, Sonnenbaden und Schwimmen hatten. Einige von uns probierten sich sogar mal am Boot fahren und hatten sichtlich Spaß dabei, auch wenn sie gemerkt haben, dass es doch nicht so einfach ist wie es aussieht. Vor allen Dingen das feinfühlige Manövrieren bereitete anfangs die größten Schwierigkeiten.
Unser einziger Einsatz auf dem Wasser blieb ein orientierungsloser Schwimmer, der aber zum Glück schnell wieder an Land gebracht werden konnte.
Nach zwei sehr ruhigen Wochen kam am letzten Tag schließlich doch noch eine Alarmierung für unsere First Responder: ein Motorradfahrer war in einer Kurve verunglückt. Dank guter Versorgung hatte dieser jedoch Glück im Unglück und konnte schnell ins Krankenhaus transportiert werden.

(AS)

DLRG-Landesverbandsmeisterschaften in Korntal-Münchingen vom 06.07.2013

Eigentlich hatte sich auf den vergangenen Meisterschaften auf Bezirksebene (am 20.04.2013) die Ortsgruppe Kirchheim für die Landesverbandsmeisterschaften in der offenen Altersklasse qualifiziert. Da Kirchheim aber nicht antreten konnte, rückten wir, die OG Neuffen-Beuren, als zweitplatzierte Mannschaft nach - zu unserem ersten Wettkampf auf Landesverbandsebene!
So kam es, dass wir uns mit fünf Schwimmern und zwei Helferinnen um die Mittagszeit in Korntal-Münchingen an der Turnhalle einfanden. Dort wurde wie üblich als Wettkampfvorleistung die korrekte Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) abgeprüft. Durch einen eigentlich banalen Faux-Pas im Ablauf des HLW-Schemas, der uns aber leider 200 Punkte kostete, starteten wir deshalb am frühen Nachmittag auf einer Basis von 600 Punkten in die schwimmerischen Disziplinen Puppenstaffel, Gurtretterstaffel, Rettungsstaffel und Hindernisschwimmen, welche im nahegelegenen Erlebnisbad stattfanden.
Immer vier der fünf Schwimmer mussten hier bspw. über eine Distanz von 25m die ca. 50kg schwere Puppe schleppen, 25m tauchen mit Flossen, direkt im Anschluss weitere 25m schwimmen, mit dem Gurtretter einen anderen Schwimmer 50m abschleppen, 50m Freistil absolvieren oder einfach „nur“ vier Mal 50m Hindernisschwimmen - alles natürlich so schnell wie möglich.

Unsere Mannschaft bei den LV-Meisterschaften 2013: Stefan, Fabian, Andreas, Daniel und Kai (v.l.n.r.)

Die rein schwimmerischen Disziplinen bereiteten uns keinerlei Probleme, sodass wir immerhin als fünftbeste Mannschaft von 17 gemeldeten (bei 12 angetretenen) Mannschaften aus dem Landesverband Württemberg aus der Disziplin Hindernisschwimmen hervorgingen. Ein sehr gutes Ergebnis im Hinblick auf den eher geringen Trainingsaufwand, den wir betrieben haben und die -umstände, welche uns die Vorbereitung auf die Meisterschaften nicht unbedingt einfacher machten - das Becken der Kleinschwimmhalle ist nun mal nur ca. 16 und nicht 25m lang. ;-)
Da wir uns in der Ortsgruppe bislang eher auf die (rettungs-)schwimmerische Ausbildung konzentriert und aber Wettkampfluft geschnuppert haben, wollen wir nun unsere Kompetenzen auch im Bereich des Rettungssports, sprich Wettkampftraining ab Herbst diesen Jahres - dank einer zusätzlichen Trainingsstunde - ausweiten. Denn insbesondere mangelnde praktische Kenntnisse im möglichst geschickten Umgang mit der Puppe oder bei der tunlichst flüssigen Übergabe des Gurtretters kosteten uns auf den LV-Meisterschaften viel Zeit im Vergleich zu den anderen Mannschaften.
Strafpunkte bzw. Disqualifikationen gab es bei uns keine, folglich machten wir alles korrekt - nur eben zu langsam... Nichtsdestotrotz landeten wir mit insgesamt 2826,9 Punkten nach bis zu Letzt spannenden Läufen auf dem 9. Platz in der Gesamtwertung unserer Altersklasse. Ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sein können - insbesondere im Hinblick auf die gegnerischen Mannschaften, welche zu einem großen Teil mehrmals wöchentlich stattfindendes und ausschließlich Wettkampftraining zur Vorbereitung genießen durften. Aber wie gesagt, wir trainieren ab Herbst 2013 auch gezielt auf Rettungssport bzw. Wettkampf... ;-)
Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und vielen Dank an unsere beiden Helferinnen für ihre Unterstützung!

(FS)

Jubiläums-Umzug der FFW Neuffen vom 05.07.2013

„Wasser marsch!“ hieß es am 5. Juli 2013 beim Kinderumzug anlässlich des 150. Jubiläums der Feuerwehr Neuffen und des 125. der Feuerwehr Kappishäusern - das ließen sich die DLRG’ler aus Neuffen und Beuren nicht zweimal sagen! Bei genial warmem Wetter machten sich etwa 15 DLRG’ler mit Traktor und Anhänger, auf dem sich neben einem Strandkorb und Rettungsgeräten auch eine Badewanne samt zwei wunderschönen Wassernixen befand, von der Grundschule durchs Städtle auf zum Festplatz.

Nachdem bereits vor dem Umzug fast die komplette Mannschaft nass geworden war, ging es gegen „offiziell“ 13 Uhr los. Neben vielen, vielen DLRG-Bonbons wurden auch einige Wasserbomben gen Zuschauer geworfen, die den ein oder die anderen nass machten und kühlten. Auf dem Festplatz angekommen, wurde das in der Wanne verbliebene Wasser noch über den Einsatz von Wasser-Pistolen und -Spritzen verbraucht, um sich anschließend im Festzelt zu stärken.
An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei der Feuerwehr für den tollen Umzug und das tolle Wochenende bedanken!!! Es hat allen Spaß gemacht und wenn wir mal wieder zu einem Umzug eingeladen werden sollten, machen wir bestimmt wieder mit!
Ein dreifaches „Patsch Nass“ und Wasser marsch!

(SG)

Rettungswache am Aileswasensee vom 29.-30.06.2013

Letztes Wochenende ging es für eine überschaubare Anzahl Rettungsschwimmer zur alljährlichen Rettungswache an den Aileswasensee nach Neckartailfingen. Statt Sommer, Sonne und warmen Temperaturen erwarteten uns jedoch Wolken, Regen und trübes Wetter. Dementsprechend verlief die Wache äußerst ruhig und ohne Erste Hilfe Einsätze. Nur vereinzelt traute sich der ein oder andere Badegast in das kühle Wasser des Sees. Nichtsdestotrotz wurde in regelmäßigen Abständen eine Streife um den See geschickt, die dort nach dem Rechten sah. Den Abend verbrachten wir gemütlich beim Grillen und Gitarre spielen. Da an diesem Wochenende zeitgleich das Seefest stattfand, nahmen einige die Chance wahr, sich dort zu vergnügen. Gegen 23:00 Uhr konnten wir dann gemeinsam das Feuerwerk über dem See genießen.

Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, sodass wir wieder frisch gestärkt unsere Wache antreten konnten. Glücklicherweise ließ sich - ganz nach unserem Geschmack - auch die Sonne das ein oder andere Mal blicken. Alles in allem war es ein sehr entspanntes Wochenende mit viel Spaß und noch besserem Essen. Vielen Dank an alle ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer für ihren Einsatz über das Wochenende!

(SM)

24-Stunden-Volleyballturnier in Engstingen vom 22.-23.06.2013

Am vergangenen Wochenende (22.-23.06.2013) fand zum 18. Mal das 24h-Volleyballtunier in Engstingen statt. Wir DLRGler hatten, um die Tradition der Teilnahme einer Beurener Mannschaft fortzusetzen, auch eine Mannschaft angemeldet.
Nach einer kurzen, organisationsbedingten Verzögerung (es waren drei Mannschaften ohne sich abzumelden nicht erschienen, sodass die Spielgruppen neu eingeteilt werden mussten) begannen gegen 9:30 Uhr parallel auf vier Spielfeldern die ersten Matches der Vorrunde. Trotz der Tatsache, dass wir hier bereits u.a. den späteren Turniersiegern gegenüber standen, gaben wir uns nie kampflos geschlagen - jeder Punkt zählte! Letzten Endes verließen wir die Vorrunde am Samstagnachmittag mit zwei gewonnenen Spielen und einem Satzgewinn bei insgesamt sechs Vorrundenbegegnungen.

Kevin, Manuel, Andreas, Sandra, Fabian, Patrick und Christine (v.l.n.r.) belegten den 17. Platz beim 24h-Volleyballturnier in Engstingen

Das wiederum hieß für uns, dass wir trotz aller Bemühungen in die letzte Hauptrunden-Gruppe eingeteilt wurden - sehr zu unserem Vorteil, wie sich später herausstellen sollte! Da die anderen Mannschaften innerhalb unserer Gruppe uns spielerisch einigermaßen ebenbürtig waren, ergaben sich schöne Spielzüge aus denen wir meistens mit einem Siegespunkt hervorgingen! So konnten wir einen Gewinn nach dem anderen einheimsen! Lediglich die Tatsache, dass wir gegen die späteren Gruppen-Ersten verloren und dass die Gruppen-Zweiten einen Satz mehr als wir gewannen, verbannte uns letzten Endes auf den dritten Platz in der Gruppe bzw. auf den 17. Platz bei insgesamt 21 teilnehmenden Mannschaften. Im Hinblick auf die überaus starke Konkurrenz, die fast schon nicht mehr als hobbymäßig zu bezeichnen war, dennoch eine sehr zufriedenstellende Leistung - herzlichen Glückwunsch!

(FS)

Jugendfreizeit in Albstadt-Margrethausen vom 07.-09.06.2013

Herrlicher Sonnenschein begrüßte uns am Freitagnachmittag, als wir uns zur gemeinsamen Abfahrt gen Käsenbachtal vor der Kleinschwimmhalle trafen. Inzwischen routiniert erfolgte die Aufteilung der Kinder auf die mittlerweile vorgefahrenen elterlichen Taxen. Nach knapp 80km Fahrt konnten Gepäck und Verpflegung am Freizeitheim ausgeladen werden. Die kurze Einweisung der Kids und Jugendlichen in die Hausordnung und Verhaltensregeln war schnell abgeschlossen - noch schneller waren anschließend die Taschen in die Schlafräume gebracht, die Sportschuhe ausgepackt, der Ball gesucht und das unmittelbar vor der Haustüre liegende Fußballfeld in Beschlag genommen.
Weiter ging es nach dem stärkenden Abendessen - es gab Maultaschen mit leckerem, selbstgemachtem Kartoffelsalat (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Oma und Opa Geist für dessen Spende!) - mit einem heißen Fußball-Match gegen die Trainer, die sich der Überzahl an Kindern schlussendlich geschlagen geben mussten. Das Ende des spannenden Spiels läutete gleichzeitig die Vorbereitungen zur Nachtwanderung ein. Während der Tour durch den dunklen Wald lief so mancher Schauer über den Rücken - spätestens dann, als ein völlig aufgelöster Dr. Schneider von einem entlaufenen Mutanten berichtete! Die Flucht ins schützende Freizeitheim war zunächst erfolgreich, allerdings hatte der Mutant einen Schlüssel… Der weitere Abend war schließlich trotzdem von einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer geprägt bis es zum ersten Mal hieß: ab ins Matratzenlager und Bettruhe bis mindestens 6 Uhr am Morgen.

Ein kräftiges Frühstück versorgte auch den letzten Verschlafenen mit ausreichend Energie, denn dank des anhaltend guten Wetters konnten wir das komplette Wochenende spielend im Freien verbringen. Wie bereits erwähnt, war das Fußballfeld ein begehrter Ort - zum einen für das gleichnamige Spiel, zum anderen als Schauplatz für diverse Wasserschlachten bei denen garantiert kein T-Shirt (und auch kein Auge) trocken blieb, wenn dem ein oder anderen urplötzlich ein kalter Sturzbach den Rücken hinunterlief. Frisbee, eine Partie Rugby oder der Staudamm-Bau am angrenzenden Bach brachten entsprechende Abwechslung, genauso wie die Bemalung der am Vortag bereits angefertigten Masken aus Gips, bei der regelrechte Kunstwerke entstanden.
Der Höhepunkt des Samstagabends war aber wohl eindeutig die von uns vorgezogene „Sonnwendfeier“: der Hausmeister des Freizeitheims hatte uns erlaubt, den großen Reisighaufen in Brand zu setzen - klarer Fall, dass wir uns das nicht nehmen ließen! Ein wenig länger als am Vorabend harrten wir anschließend noch am Lagerfeuer (an dem wir zuvor schon lecker gegrillt hatten) sitzend aus, bis uns die Müdigkeit übermannte und die Augenlieder nach und nach immer schwerer wurden...
Das späte, aber dafür umso ausgiebigere Frühstück am Sonntagmorgen läutete leider schon die letzten Stunden der Freizeit ein: Aufräumen, Packen und Putzen waren angesagt, damit wir um 13:30 Uhr die Hütte wieder in einwandfreiem Zustand an den Hausmeister übergeben konnten. Vielen Dank nochmals an die Eltern für ihre Fahrdienste! Last but not least geht natürlich auch ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam und die BetreuerInnen der Freizeit!

(FS)

Italien-Freizeit vom 18.-25.05.2013

Knappe 1000km Autofahrt standen den 22 DLRG’lern bevor, als am frühen Samstagmorgen um 3 Uhr die Motoren gestartet wurden. Denn das Ziel in diesem Jahr hieß „Montefiascone“ - ein kleines italienisches Örtchen, ca. 80km nördlich von Rom, direkt am „Lago di Bolsena“ gelegen. Über Fernpass und Brennerautobahn ging es mit kurzen Pausen und ohne nennenswerte andere Verzögerungen der Sonne entgegen gen Süden, sodass wir kurz nach 16 Uhr am Nachmittag vor den Toren eines alten, 25 Hektar großen Weinguts standen. Dieser schöne Landsitz inmitten von Weinbergen sollte für die folgende Woche unser Zuhause sein.

Die Formalitäten mit der Hausverwalterin und die Schlüsselübergabe waren schnell erledigt, dass einer ersten Hausbesichtigung nichts mehr entgegen stand. Schnell waren die Räumlichkeiten begutachtet, für wohnlich befunden und bezogen. Die Großküche, der gemütliche Aufenthaltsraum und der große Garten mitsamt Pool fanden besonderen Anklang. Die nach der anstrengenden Fahrt dringend benötigte Stärkung in Form von Maultaschen wurde direkt vorbereitet und anschließend auf der Terrasse im Sonnenuntergang genossen. Da die Nachwehen der Fahrt bis in den Sonntag hinein anhielten, wurde an diesem Tag nur „chillaxed“: faules in-der-Sonne-Liegen, Lesen, Karten spielen, Frisbee und Kubb waren angesagt. Der ein oder andere mehr oder weniger freiwillige Sprung in den durchaus erfrischenden Pool sorgte für allgemein heitere Stimmung... Unter anderem waren die Wetterverhältnisse auch optimal für ein paar erste Stehversuche auf den mitgebrachten Surfbrettern.
Ausgeruht ging es dann am Montagmorgen zu den Schwefelqellen im 70km entfernten Saturnia. Dort sprudelt über 35°C warmes Mineralwasser aus dem Fels und fließt über kleine Kaskaden in vom Wasser geformte, badewannenartige Bassins, die zum darin Verweilen regelrecht einladen - zum Glück gewöhnt sich die menschliche Nase schnell an den dann doch etwas eigenartigen Geruch, der über der ganzen Gegend hängt. Den restlichen Tag verbrachten wir ganz entspannt „zu Hause“ am Pool.
Bereits um 6:30 Uhr starteten wir am Dienstag zu unserem Tagesausflug gen Rom. Unser erstes Ziel war hier der Vatikan bzw. der Petersdom. Das gewaltige Ausmaß der Kirche und des Petersplatzes sowie die unzähligen Skulpturen zogen alle in den Bann. Vorbei an der Engelsburg über die Engelsbrücke ging es schließlich weiter zum „Piazza Navona“, wo wir unser erstes italienisches Eis auf einem Brunnenrand sitzend genossen. Erfrischt und gestärkt erreichten wir kurze Zeit später unser nächstes Ziel: das Pantheon. Hier gelang es uns Dank eines kurzen Regenschauers ein Mysterium aufzudecken: Entgegen allen gehörten und verbreiteten Gerüchten regnet es doch durch dessen 9 Meter im Durchmesser messende Dachöffnung! Ein Rom-Besuch ohne den „Fontana di Trevi“ und ohne die Spanische Treppe gesehen zu haben, ist kein Rom-Besuch - folglich führte unser Weg auch daran vorbei. Mit dem Ziel „Kolosseum“ vor Augen ließen wir das imposante Vittorio-Emmanuele-Denkmal links liegen und liefen mit inzwischen schweren Füßen an den vielen Straßenkünstlern vorbei auf Roms Wahrzeichen zu. Einige von uns wollten das gigantische Bauwerk auch von Innen besichtigen, während sich der Rest auf die Suche nach einem Restaurant zur abschließenden Stärkung machte. Die Metro brachte uns am Ende des schönen, aber anstrengenden Tages wieder zurück in den Vorort von Rom, wo wir unsere Fahrzeuge am frühen Morgen abgestellt hatten. Nach der Heimkehr war allerdings noch lange nicht an Bettruhe zu denken, denn unsere Lisa hatte Geburtstag und in den musste selbstverständlich noch gebührend reingefeiert werden.

22 DLRG’ler in Rom auf der Spanischen Treppe

Besonders action-reich war der Mittwoch, an dem 10 Spieler beim „Paintball“ gegeneinander antraten. Der ein oder andere blaue Fleck, verursacht durch einen Treffer, sollte noch eine Weile daran erinnern... Auch an diesem Tag sollte wieder in einen Geburtstag reingefeiert werden: unser Tobi wurde am Donnerstag ein Jahr älter!
Ansonsten verbrachten wir den Donnerstag nach einem ausgiebigen späten Frühstück mit Hüttenzauber, da uns das Wetter nicht ganz so freundlich gesonnen war. Nichtsdestotrotz ließen es sich 4 wagemutige nicht nehmen, insgesamt ca. 3km im See bis zu einer kleinen Insel zu schwimmen. Ohne Neoprenanzug und die Surfbretter als Auftriebsmittel wäre dies aufgrund des doch sehr kühlen Wassers allerdings nicht möglich gewesen. Bei selbstgemachten „Linsa ond Schbätzla mit Soidawiarschdla“ kam jeder wieder zu Kräften und auf Normaltemperatur. Während der ausgiebigeren Geburtstagsfeier am Abend taute auch der letzte vollends auf.
Die am Mittwoch während der Paintball-Session bereits entdeckte Freiluft-Kart-Bahn konnte dank stabilen, trockenen Wetterverhältnissen am Freitag von uns in Beschlag genommen werden. 30 Minuten später stand der Sieger des Rennens fest. Leider mussten wir nach dem Abendessen auch schon wieder an die Reinigung der Unterkunft und ans Packen denken - der letzte Abend in der „Casale Pietrascritta“ war angebrochen. Dies hielt uns allerdings nicht davon ab, noch eine letzte Runde „Kokosnuss-Knutschen“ zu spielen, die Poker-Karten nochmals auszupacken oder die letzten Seiten im mitgebrachten Buch zu lesen.
Um 10 Uhr am Samstagmorgen erfolgte das Beladen der Fahrzeuge sowie schlussendlich die Schlüsselrück- und die Hausübergabe an die Verwalterin. Nachdem wir uns noch mit verschiedenen Wein-Spezialitäten im Weingut eingedeckt hatten, starteten wir endgültig zur Rückreise gen Norden. Sintflutartige Regengüsse auf der Brennerautobahn erschwerten einen Teil der Fahrt, allerdings konnte beim Champions-League-Finale, welches wir während eines Zwischenstopps in einer Sports-Bar in Reutte anschauten, nochmals Energie für die letzten zwei, dann noch ausstehenden Fahrtstunden getankt werden. Gegen 2 Uhr am Sonntagmorgen war schließlich auch der letzte Freizeitteilnehmer wohlbehalten zu Hause angekommen.
Wir bedanken uns herzlichst beim Organisationsteam, beim DRK Kreisverband Nürtingen - Kirchheim u.T., Abteilung Kindertransport für die Vermietung der beiden Kleinbusse, bei Andi für die Bereitstellung seines Privat-Autos und last but not least bei allen Fahrern für den verantwortungsvollsten Part, der schlussendlich zum Gelingen dieser überaus schönen Freizeit beigetragen hat. Nächstes Jahr wieder - mal schauen, wo es uns dann hinzieht...

(FS)

1.-Mai-Wanderung 2013

Die Ängste waren unbegründet: trotz trüb-grauer Nieselregentage unmittelbar vor dem Feiertag zeigte sich dieser letzten Endes von optimaler Seite - trocken und bereits angenehm temperiert war die Umgebungsluft, als wir uns um 9 Uhr morgens zum Aufbruch zur traditionellen Maiwanderung trafen. Beinahe 40 DLRG’ler fanden sich ein, um innerhalb von vier Stunden ca. 10km Fußmarsch hinter sich zu bringen – inklusive obligatorischer Pausen, versteht sich!

Der Wanderweg führte uns von Beuren über Balzholz nach Neuffen und von dort aus über Felder, Wiesen und Bäche durch den Wald bis kurz vor Tischardt. Der Rückweg fiel uns viel leichter, da zum einen die Leiterwägen mittlerweile an „Ladung“ verloren hatten und zum anderen die Aussicht auf Gegrilltes ungemein motivierend wirkte. Letzteres konnten wir uns wohlverdient und dankenswerterweise auf der Wiese unseres Technischen Leiters am frühen Nachmittag schmecken lassen. Diverse Mitbringsel in Form von Salaten oder Kleingebäck bereicherten die Mahlzeit. Vielen Dank an dieser Stelle für die SpenderInnen!
Im weiteren Verlauf des Nachmittags schienen vor allen Dingen die jüngeren Teilnehmer noch ausreichend Energie gehabt zu haben, um verschiedenen Spielen, wie „Fange“, Frisbee und „Faul-Ei“ auf der Wiese nachzugehen. Wie gut, dass unser Jugendleiter mit Team vor Ort war… Die Älteren hatten es sich am Feuer gemütlich gemacht, faulenzten, unterhielten sich oder grillten noch die ein oder andere übrig gebliebene Wurst.
Vielen Dank nochmals an Daniel Schäfer für die Übernahme des organisatorischen Parts!

(FS)

Bezirksmeisterschaften vom 20.04.2013

Am 20. April fanden in Reutlingen die Bezirksmeisterschaften 2013 der Bezirke Esslingen, Reutlingen und Tübingen statt. Dieses Jahr war nach langer Zeit auch wieder eine Mannschaft der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren unterwegs, um etwas Wettkampfluft zu schnuppern.
Am frühen Samstagmorgen machten wir uns auf, um zunächst vier Puppen mit Hilfe einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) zu reanimieren. Trotz unseres vorabendlichen HLW-Trainings war die Wiederbelebung nur bedingt erfolgreich, da wir die Wettkampfrichtlinien nicht immer richtig interpretiert hatten.
Gegen Mittag starteten dann die Wettkämpfe im Hallenbad. Neben unserer offenen Altersklasse (18+) starteten zahlreiche Jugendliche aus den drei Bezirken in verschiedenen Altersklassen. Jede Mannschaft versuchte in 4 verschiedenen Staffeldisziplinen schnellstmöglich ihre Bahnen zu ziehen. Dabei waren unterschiedliche Schwimm- und Rettungsschwimmarten wie das Abschleppen einer Puppe oder 25m Tauchen gefragt.

Mit unseren schwimmerischen Leistungen waren wir eigentlich durchweg zufrieden, allerdings gingen uns durch Wechselfehler einige Punkte verloren. Deshalb mussten wir uns gegenüber der OG Kirchheim geschlagen geben und erreichten so den zweiten Platz. Wir freuen uns jedoch schon auf das nächste Jahr und werden dann versuchen, die neu gewonnene Erfahrung zu nutzen und ohne Strafpunkte auszukommen.

Herzlichen Glückwunsch an die Schwimmer und vielen Dank an die Schlachtenbummler für ihre Unterstützung!

(KS)

Ausflug ins GALAXY nach Erding vom 25.03.2013

Am Montag, den 25.03.2013 trafen sich 25 Jugendliche und junge oder junggebliebene Erwachsene zur gemeinsamen Abfahrt in Richtung Erding (bei München) ins größte Wasserrutschenparadies Europas sowie in die angeblich größte Saunalandschaft der Welt. Trotz Schneefall wurde die Anfahrt problemlos gemeistert und dem Besuch des GALAXYs stand nichts mehr im Wege.
Vergleichsweise früh am Morgen war im Bereich der Wasserrutschen wenig Betrieb, sodass wir diese quasi unser Eigen nennen konnten. Die „Magic Eye“ hatte es uns ganz besonders angetan: aus 22 Meter Starthöhe begaben wir uns mit Reifen als Untersatz auf die 360 Meter lange Abfahrt. Doch dessen nicht genug: um die Geschwindigkeit zu erhöhen, hielten wir uns an den Händen und den benachbarten Reifen fest, sodass bis zu 15 DLRGler auf einmal die Rutsche nach unten donnerten - spektakuläre Überschläge und Reifenverluste inklusive!
Von ganz anderer Art war die 67 Meter lange "X-Treme Faser"-Rutsche: eine ordentliche Portion Mut war gefragt, um sich aus 19 Metern Starthöhe mit Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h gen Auslaufbecken zu stürzen. Sehr viel Spaß bereitete auch die "Space Bowl" - eine Rutsche mit Trichter, dessen Ausgang es zu treffen galt... Genügend action war also garantiert!
Nach zwei Stunden intensivem Rutschenspaß und dem einen oder anderen blauen Fleck, sehnten sich einige von uns nach etwas mehr Entspannung. So machten wir uns auf, die Vielzahl an Saunen mit ihren Aufgüssen näher in Augenschein zu nehmen. Leider reichten die verbliebenen Stunden nicht annähernd aus, um alle einmal zu testen. So genossen wir die Ruhe und Wärme in einigen Ausgewählten.
Vom finnischen Aufguss bis zur Citrus Sauna mit anschließendem Capri Eis, über die Backhaus Sauna inklusive frisch gebackenen Brötchen war alles dabei. Auch die Tropen Sauna mit ihren Dschungelgeräuschen gab einiges her.
Doch natürlich durften auch die angemessenen Ruhepausen nicht fehlen, die wir dann gemeinsam an einer der zahlreichen Poolbars oder in den gemütlichen Ruheräumen verbrachten.

Gegen 18:30 Uhr am Abend mussten wir leider das Bad schon wieder verlassen, um die Heimreise anzutreten. Nichtsdestotrotz war der Ausflug ein voller Erfolg: wir hatten unglaublich viel Spaß und ein paar Blessuren werden uns wohl auch noch eine Weile daran erinnern. Ein kurzer Zwischenstopp im „Schnitzelparadies“ in Illerkirchberg versorgte uns für die letzte Stunde Fahrt mit ausreichend Energie.
Abschließend geht noch ein herzliches Dankeschön an Manuel Schmid für die Organisation sowie an die Fahrer für die Bereitstellung der Autos.

(SM,FS)

Ertrinkungsstatistik 2012: es ertranken „nur“ 383 Menschen!

In Deutschland sind im vergangenen Jahr 383 Menschen ertrunken. Damit sank die Zahl der Opfer erstmalig unter die Marke von 400. Seit dem Jahr 2006, dem letzten mit einem durchgehend warmen Sommer, nahmen die Todesfälle durch Ertrinken kontinuierlich ab. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz in Hannover bekannt. „Es ist eine sehr erfreuliche Entwicklung im Jahr unseres 100. Geburtstages die niedrigste Zahl von Ertrunkenen vorstellen zu können, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Das Ergebnis zeigt mir, dass die ehrenamtliche Arbeit vieler Generationen von Erfolg gekrönt ist. Seit dem Gründungsjahr 1913 ist die Zahl der Todesfälle im Wasser von 5.000 auf 383 um 92% gesunken“, zog DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens Bilanz über 100 Jahre Wasserrettung sowie Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung.
Gegenüber dem Jahr 2011 ging die Zahl der Ertrunkenen um 27 (6,6%) zurück. Obwohl beide Sommer überwiegend kühl und regnerisch waren, verloren in den Sommermonaten 2012 180 Männer, Frauen und Kinder im „nassen Element“ ihr Leben, 40 mehr als im Jahr zuvor.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren lösten Seen und Teiche fließende Gewässer als Gefahrenpunkte Nummer eins ab. 144 Menschen verloren in stehenden Gewässern ihr Leben, 142 in Flüssen. In Kanälen ertranken 22 Personen. In Schwimmbädern ertranken im vergangenen Jahr elf Menschen, in privaten Gartenteichen und Swimmingpools nur vier.
81% aller Todesfälle ereigneten sich in Binnengewässern. „Die Verteilung der Unglücksstellen ist großflächig, besondere Schwerpunkte an denen sich Ertrinkungsfälle häufen, sind nicht feststellbar“, analysiert der DLRG-Präsident die Gesamtsituation. Die DLRG könne aber mit Gefahrenexpertisen und der Aufsicht durch Rettungsschwimmer Gefahrenstellen erfolgreich entschärfen, wie das Beispiel des zentralen Wasserrettungsdienstes an den Küsten von Nord- und Ostsee zeige. „In zusätzlichen Schritten müssen weitere vielbesuchte Badestellen an Binnengewässern abgesichert werden“, so Dr. Wilkens weiter.
In der Statistik Ertrinken nach Alter verfestigt sich die Entwicklung der letzten zehn Jahre. 52% der Ertrunkenen waren jenseits der 50. Wie im vergangenen Jahr verloren 36 Männer und Frauen der Altersklasse 71 bis 75 Jahre im nassen Element ihr Leben gefolgt von den 46 bis 50jährigen (35). Weiter entspannt hat sich die Situation bei den Kindern und Jugendlichen bis zum 15. Lebensjahr. Lediglich 18 Mädchen und Jungen ertranken im vergangenen Jahr, das ist die niedrigste Zahl seit Beginn der Erhebungen der DLRG. Im Jahr 2000 starben noch 93 in jungen Jahren. Die DLRG führt diese positive Entwicklung auf eine konsequente frühzeitige Aufklärung bereits im Vorschulalter zurück.
75 Menschen ertranken im vergangenen Jahr in bayerischen Gewässern. Damit führt Bayern die Negativliste nach Bundesländern wieder an. Mit deutlichen Abständen folgen Niedersachsen (49), Nordrhein-Westfalen (47) und Baden Württemberg (40). Auf den Rängen fünf bis sieben rangieren drei östliche Bundesländer, Mecklenburg-Vorpommern (30), Sachsen (26) und Brandenburg mit 25 Opfern. Die wenigsten Todesfälle durch Ertrinken ereigneten sich in Bremen und dem Saarland mit je zwei und Thüringen mit drei Opfern. Im Ost-West-Vergleich stieg der Anteil der Opfer in den neuen Bundesländern von 23 auf 26%. 100 Menschen verloren in den Gewässern zwischen Elbe und Oder 2012 ihr Leben.

(DLRG-Bundesverband)

Markungsputzete vom 23.03.2013

Alle zwei Jahre organisiert die Gemeinde Beuren auf Basis freiwilliger Helferinnen und Helfer eine groß angelegte Säuberungsaktion aller Feld-, Wald- und Wiesenwege innerhalb der Gemarkung. Ein besonderes Augenmerk gilt hier den höherfrequentierten Rad- und Wanderwegen sowie deren unmittelbare Umgebung.
So fanden sich am Samstag, den 23.03.2013 unter anderem auch 10 DLRG’ler am Bauhof der Gemeinde – dank Daniel Schäfer auch in diesem Jahr wieder mit eigenem Fahrzeug. Nach der Einteilung aller Fahrzeuge und der zugehörigen Mannschaften auf die Putzbezirke, begaben wir uns mit Müllsäcken bewaffnet in Richtung Tiefenbachstraße bzw. Tiefenbachtal, Stumpenwald und Blumentobel, den uns zugeteilten Gemarkungsabschnitten.
Hier erwarteten uns die üblichen Mengen an und Arten von allerlei Unrat: insbesonders viele weggeworfene leere Zigarettenschachteln, (Pfand-)Flaschen und –dosen sowie diverse Verpackungsmaterialien. Dank der schnellen und dennoch gründlichen Arbeit von 10 Paar Händen füllte sich die Ladefläche des Traktoranhängers zusehends, sodass wir, nicht zuletzt auch aufgrund von widrigen Witterungsbedingungen, bereits um kurz nach 16 Uhr wieder am Recyclinghof der Gemeinde zum Abladen vorfuhren.
Mit gewissenhaft gewaschenen Händen konnten wir uns dann dankenswerterweise dem von der Gemeinde Beuren vorbereiteten Vesper in der mollig warmen Bauhof-Gerätehalle widmen. Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz zur Gemarkungspflege beigetragen haben.

(FS)

Jahreshauptversammlung vom 22.02.2013

Am Freitag, den 22. Februar 2013 fand im Beurener Bürgerhaus „Alte Schule“ die Jahreshauptversammlung der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren für das Vereinsjahr 2012 ab 19:30 Uhr statt. Traditionsgemäß wurde mit einer Stärkung in Form eines Vespers und Getränken begonnen.
Mit der Begrüßung aller Anwesenden (42 an der Zahl, davon 38 stimmberechtigt) eröffnete der Vorsitzende, Fabian Schmid, gegen 20 Uhr die Sitzung. In einer darauf folgenden Schweigeminute wurde den in den Vorjahren Verstorbenen gedacht - im Jahre 2012 verstarb glücklicherweise kein Kamerad aus der Ortsgruppe.
Es folgte die Berichterstattung und Aussprache.
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, konnte in seinem Bericht wieder einmal auf ein ereignisreiches Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurückblicken. Insbesondere die Kooperationsveranstaltungen mit den Musikfreunden Hochwang-Erkenbrechtsweiler sowie die inzwischen obligatorischen Veranstaltungen (Brunnenfest…) bereicherten das Vereinsleben. Hinsichtlich der weiteren Unternehmungen verwies er auf den Jahresrückblick in Bilderform.
Er dankte allen für ihr ehrenamtliches Engagement sowie den kameradschaftlichen Zusammenhalt und schloss seinen Bericht mit Dankesworten an die Gemeinde Beuren und die Stadt Neuffen für die Bereitstellung der unverzichtbaren Ausbildungsstätten Kleinschwimmhalle und Höhenfreibad - vor allen Dingen deshalb, da seit Herbst 2012 auch Anfängerschwimmkurse in der KSH angeboten werden könnten.
Darauf folgend berichtete der Technische Leiter, Daniel Schäfer, von vielen abgenommenen Schwimmprüfungen (43 Jugendschwimmabzeichen, 35 Rettungsschwimmabzeichen), zahlreichen durchgeführten Kursen in Erster Hilfe und einiger besuchter Lehrgänge auf Bezirks- und Landesverbandsebene.
Für die zahlreich geleisteten Wachstunden während der Rettungswachen, welche im vergangenen Jahr im Freibad Neuffen, am Aileswasensee in Neckartailfingen, am Edersee in Hessen und im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdienstes auf der Nordseeinsel Borkum durchgeführt wurden, bedankte er sich bei allen Wachteilnehmern.
Insgesamt wären bei den vielen Aktivitäten inklusive des unvermeidbaren Verwaltungsaufwands 10500 Arbeitsstunden zusammengekommen, von denen aber lediglich 4 Personen den „Löwenanteil“ getragen hätten. Daher kam vom Technischen Leiter der Appell an die anderen Mitglieder, sich aktiv einzubringen.
Im Anschluss trug der Jugendleiter, Manuel Schmid, seinen Bericht vor. Wie üblich sei die Kleinschwimmhalle mit den Jugendvereinsmeisterschaften zu Beginn des vergangenen Jahres mit über 200 Besuchern beinahe zum Platzen gebracht worden.
Wie das Training mit über 25 Neuzugängen, so hätte auch die vergangene Jugendhütte im Stillhammerhaus auf der Schwäbischen Alb bei den Kindern sehr guten Anklang gefunden.
Dennoch klagte er über die fehlende Disziplin und das Benehmen einiger Kinder, sodass teilweise ein störungsfreier Trainingsbetrieb nicht mehr möglich sei. Die Jugendtrainer hätten zusätzlich zum eigentlichen Training auch noch einen Erziehungspart zu übernehmen. Insbesondere freute er sich deshalb über den Trainerzuwachs.
Der Auftritt des Nikolausis im Training hätte das vergangene Jahr in Sachen Jugendarbeit traditionell beendet. Er schloss seinen Bericht mit Dankesworten insbesondere an die Trainerschaft für ihr ehrenamtliches Engagement in ihrer Freizeit.
Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster, Fabian Schmid, zählte in diesem Jahr 30 veröffentlichte Meldungen in den lokalen Mitteilungsblättern und erfreute sich an der positiven Resonanz von Seiten der Leser.
Er erwähnte außerdem, dass heutzutage insbesondere dem Internetauftritt viel Bedeutung beigemessen werden müsse. Die ständige Aktualisierung der Ortsgruppen-Homepage unter www.neuffen-beuren.dlrg.de hätte daher einen großen Stellenwert eingenommen und deshalb viel Zeit in Anspruch genommen. In 2013 käme es zudem im Rahmen des 100jährigen DLRG-Jubiläums zu einer Umstellung des kompletten Layouts.
Erfreulich und dankenswerterweise arbeitserleichternd sei die Bereitschaft anderer gewesen, sich beim Schreiben von Berichten kreativ zu zeigen.
Es folgte der Bericht aus dem Ressort Aquafitness von Dagmar Arnold-Hübbers. Sie selbst und Margit Heinrich führten im vergangenen Jahr wieder zwei Kurse à 10 Abende durch. Hauptschwerpunkte in den Kursen seien Ausdauertraining, Koordinationsübungen und Stärkung der Muskulatur, inspiriert durch eine Aqua-Pilates-Fortbildung, gewesen.
Insbesondere freue sie sich, dass sich Birgit Schlegel bereiterklärt hätte, mit ihr gemeinsam das Aquafitnessangebot der Ortsgruppe in 2013 aufrecht zu erhalten. Auch sie schloss ihren Bericht mit Dankesworten an die Gemeinde- und Kurverwaltung Beuren.
Aus dem Ressort Anfängerschwimmen konnte Sandra Maier berichten, dass der erste, im Herbst 2012 durchführte Anfängerschwimmkurs ein voller Erfolg gewesen wäre. Die rundum positiven und begeisterten Rückmeldungen seitens der Kinder und auch deren Eltern bestätigten dies. Aufgrund der großen Nachfrage würden in 2013 drei weitere Kurse angeboten werden. Allen Trainerinnen und Trainern dankte sie für ihren Einsatz an der Vereinsbasis und für die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle dankte sie der Gemeinde- und Kurverwaltung Beuren.
Die Schatzmeisterin, Birgit Schlegel, legte in ihrem Bericht detailliert die Einnahmen und Ausgaben der Ortsgruppe aus 2012 dar. Sie stellte den einzelnen Einnahmen gleich die zugehörigen Ausgaben gegenüber, sodass dieses komplexe Zahlenwerk gut verständlich erläutert wurde. Im selben Zug wurde zudem der Haushaltsplan für das Jahr 2013 vorgestellt, der von der Versammlung im Anschluss einstimmig bestätigt wurde.
Der Kassenprüfer, Hartmut Hörner, berichtete von der am 18.02.2013 durchgeführten Kassenprüfung. Dabei hatten er und sein Mitprüfer, Michael Schlegel, die Bilanz, die Barkasse und die Konten sowie alle Ein- und Ausgabenbelege geprüft. Er bestätigte Birgit Schlegel eine vorbildliche und einwandfreie Kassenführung.
Die Versammlung bestätigte damit einstimmig den Jahresabschluss 2012 und entlastete - ebenso einstimmig - die Schatzmeisterin und ihren Stellvertreter, Dieter Klaß, auf Antrag des Kassenprüfers in offener Abstimmung.
Der stellvertretende Schatzmeister, Dieter Klaß, stellte die Mitgliederstatistik 2012 vor. Zum 31.12.2014 waren 419 Mitglieder in der Ortsgruppe gemeldet. Das sei ein neuer Mitgliederrekord. In mehreren Diagrammen zeigte er die erfolgreiche Mitgliederentwicklung der letzten 25 Jahre auf.
Auf Antrag des Ehrenvorsitzenden Dr. Dietrich Braun wurde die Entlastung der Vorstandschaft en bloc durchgeführt. Es gab keine Gegenstimmen, so wurde die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.
Nach der Pause mit Jahresrückblick in Bilderform folgten die Grußworte von Herrn Bürgermeister Hartmann und Herrn Bürgermeister Bäcker. Beide dankten den aktiven Ortsgruppenmitgliedern für ihren geradezu vorbildlichen Einsatz und wünschten allen weiterhin alles Gute für die Zukunft. Ebenso überbrachte der Vertreter des DLRG-Bezirks Esslingen, Mark Kiehlmann, Grüße aus der übergeordneten Gliederung.
Anträge waren keine eingegangen, sodass direkt mit den ausstehenden Ehrungen für langjährige, ununterbrochene Mitgliedschaft weitergemacht werden konnte. Allen zu Ehrenden wurde vom Vorsitzenden Fabian Schmid eine entsprechende Ehrenurkunde und -nadel sowie ein kleines Präsent überreicht.
Für 10 Jahre wurden geehrt: Annika Braun, Larissa Schüle und Katharina Schäfer. Leider nicht anwesend waren Andrea Hablich, Alina Krohmer, Lukas Klass, Franziska Doster sowie Miriam und Luisa Glaser.
Für 25 Jahre wurden Andreas Dolde und Steffen Kuhlmann geehrt.
Für 40 Jahre wurde Wolfgang Braun geehrt. Leider nicht anwesend waren Hans-Dieter, Friederike und Helmut Braun.
Im Anschluss daran erfolgte die Verleihung des Verdienstzeichens der DLRG in Bronze an Patrick Blind, Daniel Schäfer und Manuel Schmid für ihr unermüdliches, ehrenamtliches Engagement in der Ortsgruppe.

Abschließend stellte der Vorsitzende den Jahresplan für 2013 vor, der in aktueller Form ständig auf der Homepage zu finden ist.
Da keine weiteren Punkte zu besprechen waren, beendete der Vorsitzende die Sitzung gegen 22:45 Uhr und lud noch zu einem geselligen Beisammensein in den Räumen des Bürgerhauses ein.

(DK,FS)

Jugendvereinsmeisterschaften vom 04.02.2013

Insbesondere wir Trainerinnen und Trainer hatten uns ein „Full House“ zu unseren Jugendvereinsmeisterschaften am vergangenen Montag, den 04.02.2013 gewünscht - und wir bekamen es auch! Die Gäste, darunter vor allen Dingen Eltern, Großeltern und sonstige Verwandte sowie Freunde der insgesamt 64 angetretenen Schwimmerinnen und Schwimmer, waren so zahlreich erschienen, dass zusätzliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden mussten.
Dementsprechend groß war die Lärmkulisse aus Anfeuerungsrufen während der bis zuletzt spannenden Wettkämpfe. Je nach Jugendgruppe, die insbesondere nach Ausbildungsstand aufgeteilt sind, waren zwischen 16m (1 Bahn) in Rückenkraul für die jüngsten aus den „Kaulquappen I“ und jeweils 50m in Rücken, 100m in Kraul und 100m in Brust für die ältesten aus Gruppe „Hai II“ zu absolvieren. Mit Bravour meisterten alle die vorgegebenen Strecken und liefen dabei zur Höchstform auf. Die erzielten Zeiten in den jeweiligen Disziplinen sind unten aufgeführt und können auch auf unserer Homepage (s.u.) heruntergeladen werden. Weitere Bilder werden ebenfalls online gestellt.
Natürlich wurden die Leistungen entsprechend prämiert: für die jeweils Gruppenschnellsten gab es den traditionellen Wanderpokal, die Plätze 1 bis 3 erhielten außerdem noch Medaillen. Ausnahmslos alle durften natürlich eine Urkunde mit nach Hause nehmen. An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei den Jugendvereinsmeisterschaften keinesfalls um eine 100%ig ernstzunehmende und professionelle Veranstaltung handelt. In erster Linie soll es allen Beteiligten Spaß machen und evtl. im Nachhinein sogar motivierend wirken, d.h. die Lust am weiterführenden Training wecken.

Wir bedanken uns bei allen, die dieses Mal mitgemacht haben - sei es nun als Teilnehmer oder Schlachtenbummler - für die großartigen Leistungen beim Schwimmen, Klatschen, Schreien, Trampeln und La-Ola-Welle machen sowie allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, das letzten Endes einen reibungslosen Ablauf zur Folge hatte. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an Annemarie und Christine für die ausgezeichnete kulinarische Versorgung der hungrigen Trainerschaft nach den Meisterschaften!

(FS)

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