Berichte aus dem Jahre 2011 der DLRG OG Neuffen-Beuren

Der Nikolausi zu Besuch im Jugendtraining

Schwer schnaufend schleppte am frühen Abend des 12.12.2011 ein ganz in Rot gekleideter Mann mit weißem Bart mehrere prall gefüllte Körbe in Richtung Kleinschwimmhalle - der Nikolausi war gekommen! Mitgebracht hatte er für jede Schwimmerin und jeden Schwimmer des DLRG-Jugendtrainings kleine Leckereien als Belohnung für braves Verhalten und gute Mitarbeit. Nichtsdestotrotz fanden einige ermahnende Worte hinsichtlich Disziplin im Training und Umgang mit anderen Trainingsteilnehmern Eingang in ein kleines, zu jeder Jugendgruppe passendes Gedicht, das der Nikolausi aus dem „Goldenen Buch der Bücher“ vortrug.

Ein Geschenk ums andere wanderte schließlich aus den Körben in die schon ganz zappelig gewordenen Kinderhände. Leer ging zum Glück niemand aus und die für alle Fälle mitgebrachte Rute musste auch nicht zum Einsatz kommen.
Zufrieden zog der Nikolausi nach getaner Arbeit in Begleitung seiner Engelchen und seines Rentiers von dannen. Wir bedanken uns beim Nikolausi sowie seinen Helferinnen und Helfern und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

(FS)

EH-Kurs vom 20. und 27.11.2011

Im Rahmen der momentan laufenden Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen in den Qualifikationsstufen Silber und Gold fanden sich am Sonntag, den 20. und 27.11.2011 zwanzig Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer zu einem Kurs in Erster Hilfe im Jugendbereich des evangelischen Gemeindehauses ein.
In 16 Unterrichtseinheiten wurde ihnen das Wissen über den Umgang mit und die Behandlung von einfachen Verletzungen bis hin zum Notfallpatienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand vermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass es sogar beim einfachen „Pflaster kleben“ einiges zu beachten gibt, dies mit schrumpeligen Handschuhen - des Eigenschutzes wegen - dann doch nicht ganz so einfach ist und dass die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) unter zur Hilfenahme eines automatisierten externen Defibrillators (AED) und eines Beatmungsbeutels selbst in der Übungsphase anstrengend und regelrecht stressig sein kann.

Wir bedanken uns bei Oliver Schlegel, der, mit der Unterstützung von Patrick Blind und Manuel Schmid, den EH-Kurs in gewohnter Weise informativ und lehrreich gestaltete. Vielen Dank auch an die vielen KuchenspenderInnen, welche uns mit ihrer Gabe die zwangsläufig etwas trockeneren Theorieeinheiten versüßten! Ebenso gebührt unser Dank der evangelischen Kirchengemeinde für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

(FS)

Brunnenfest in Beuren vom 10. - 11.09.2011

Auch die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren war wieder auf dem Beurener Brunnenfest mit einem Infostand und diversen Geschicklichkeitsspielen vertreten. Insbesondere das "Sackschlagen" hatte es den Kindern angetan. Nachfolgend finden Sie eine Zeitrafferaufnahme, die von unserem Stand gemacht wurde.

(AM,FS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 03. - 04.09.2011

Wieder einmal war es soweit: 12 motivierte Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer machten sich auf den Weg nach Neckartailfingen, um am Aileswasensee ihre letzte Wache für dieses Jahr anzutreten. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die 2 „Wachneulinge“ eingewiesen und ein erster gemeinsamer Streifgang um den See gemacht.
Leider blieb es an diesem Wochenende nicht nur beim „Pflaster kleben“, sondern wir mussten aufgrund eines Asthmaanfalls sogar den Notarzt verständigen. Zum Glück ging aber alles gut aus!

Wache am „Sandstrand“

Der weitere Wachverlauf war ruhig aber dennoch anstrengend: bedingt durch das schöne Wetter kamen viele Besucher an den See und insbesondere die Familien mit kleinen Kindern mussten von uns am „Sandstrand“ im Auge behalten werden.
Alles in allem war es wieder ein erfolgreiches Wochenende für die Ortsgruppe.

(LB,FS)

Rettungswache auf Borkum vom 13.08. - 02.09.2011

Die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren konnte hinsichtlich der Teilnahme an der Rettungswache auf der Nordseeinsel Borkum im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdienstes Küste (ZWRD-K) in diesem Jahr ihr 10jähriges Jubiläum feiern!
Denn bereits zum 10. Mal in Folge leisteten 5 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer unserer OG über einen Zeitraum von 3 Wochen ehrenamtlich an 7 Tagen in der Woche von jeweils 9:30 - 18:00 Uhr Wachdienst an einem der 4 bewachten Strandabschnitte auf Borkum.
Am Nordbad, dem Hauptbadestrand der Insel, hatten wir aufgrund dessen zentraler Lage tagtäglich mit einer großen Anzahl von Badegästen zu tun - viele Gäste bedeuten automatisch ein erhöhtes Aufkommen an Erste-Hilfe-Fällen, Kinder- oder Elternsuchmeldungen und vieles mehr. Besonders problematisch waren in diesem Jahr die neu verlegten hölzernen Laufdielen: unzählige Holzsplitter in Fußsohlen und Handflächen mussten daher versorgt werden.
Am Südbad, dem „zweiten“ Hauptbadestrand, tummelten sich hauptsächlich Familien mit ihren Kindern - die Ursache für das besonders hohe Aufkommen an Kindersuchmeldungen und kleineren (Schürf-)Wunden. Insbesondere problematisch waren „am Süd“ wie immer die vorherrschenden Strömungsverhältnisse und die sehr dicht am Strand vorbeiführende Fahrtwasserrinne.
Am Jugendbad, dem breitesten Strandabschnitt auf Borkum (Entfernung Wachstation-Wasserkante: 1,3km!), ging es verhältnismäßig ruhig zu, obwohl als Highlight eine größere - vorher angekündigte - Gruppe von knapp 800 Jugendlichen für einen Tag Einzug erhielt.
Ebenso ruhig ging es am FKK-Strand der Insel zu: die Besucher der dort aufgestellten Strandsauna gingen nach erfolgtem Aufguss vorwiegend in kleinen Grüppchen an die Wasserkante, um sich in die erfrischenden Fluten der Nordsee zu stürzen.

Feierabendstimmung am Südbad

Insgesamt gestaltete sich daher unser Dienst sehr ruhig und entspannt. Aufgrund dessen fehlte „uns Schwaben“ auch abends nicht die nötige Energie, um die komplette Wachmannschaft von 15 Personen über unsere Aufenthaltsdauer von drei Wochen zu bekochen. Problematisch war hier nur die unzureichende Anzahl an großen Gefäßen - aber Not macht bekanntlich erfinderisch: so wurde ein ums andere Mal die Gemüseschublade des Kühlschranks zweckentfremdet. Wo sonst sollten die 4kg selbstgemachte Spätzle Platz finden.!?
Demnach stets gut gesättigt ließen wir jeden Abend gemütlich ausklingen: Strandbesuche mit Lagerfeuer und Gitarrenbegleitung, Barbesuche oder einfach nur geselliges Miteinander im Gemeinschaftsraum unserer Unterkunft. Ein Highlight war hier sicherlich der Konzertbesuch bei den „Wise Guys“. Insbesondere deshalb, da die DLRG den Sanitätsdienst stellte und ausgerechnet an jenem Auftritt der a capella Gruppe sich Sänger Nils einen Muskelfaserriss bei seiner Performance auf der Bühne zuzog. Verminderte musikalische Qualität mussten wir deshalb nicht einmal in Anspruch nehmen - Nils sang trotz Schmerzen einfach im Sitzen weiter!
Jeder Tag verging wie im Fluge - wie auch vermutlich die Zeit bis zu den nächsten Sommerferien und damit dem Zeitpunkt, an dem die 11. Delegation von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern ihre Reise gen Norden antritt, um auf Borkum die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren zu vertreten. Wieder gilt: Einmal Borkum, immer Borkum!

(FS)

Rettungswache Wilhelmshaven vom 31.07. - 13.08.2011

Nachdem drei Rettungsschwimmer unserer Ortsgruppe aufgrund zu vieler Bewerbungen für den Zentralen Wasserrettungsdienst, nicht nach Borkum gehen konnten, entschlossen wir uns zur Abwechslung eine andere Wasserrettungsstation anzuschauen. Die Wahl fiel auf Wilhelmshaven.
Nach der 8,5h Zugfahrt endlich in Wilhelmshaven angekommen, wurden wir am Bahnhof vom Abschnittleiter Carsten abgeholt und zur Unterkunft, dem Vereinsheim der Ortsgruppe Wilhelmshaven, gebracht.
Nachdem die Zimmer bezogen und die „Kollegen“ etwas genauer unter die Lupe genommen waren, fuhren wir an den Strand um eine kurze Wacheinweisung zu bekommen.
Zu besetzen gab es drei Strandwachen und eine Wache am Banter See.
Leider ist der „Strand“ nicht aus Sand, sondern es handelt sich hierbei um den Deich von Wilhelmshaven, sprich Wiese und Steinufer.

Im Unterschied zu Borkum gibt es in Wilhelmshaven gezeitenabhängige Wachzeiten. Diese dauerten bis zu 5h am Tag - immer 2h vor und 3h nach Hochwasser. Am Banter See (ein größerer See in Wilhelmshaven, der im 1. und 2. Weltkrieg als U-Boot-Hafen diente) ging die Wache von 11 - 18 Uhr, dies jedoch nur bei gutem Wetter.
Da das leider nicht so häufig der Fall war, gesellten sich am See sowie am Strand nur wenige Badegäste und es gab auch nur einzelne kleinere EH- Fälle.
Die ersten 5 Tage, in welchen wir noch einen Wachleiter und gleichzeitig Bootsführer hatten, konnten wir mit dem 15PS starken Motorrettungsboot kleine Übungsfahrten im Bereich des Badegebiets machen.
Abseits des Strands, sprich in der Unterkunft, welche eine große Gemeinschaftsküche hatte, konnten wir, wie auch unsere Kameraden auf Borkum, die „nicht-schwäbischen-Rettungsschwimmer“ langsam aber sicher an die schwäbische Küche heranführen. Von Maultaschen bis Spätzle mit Linsen oder auch Kartoffelschnitz war alles dabei.
Die Abende verbrachten wir beim Bowlen, Billard spielen, in der Disko oder in der Bar „Celona“. Auch im Vereinsheim, welches leider schon etwas ins Alter gekommen, mit „Lounge“ und einem weiteren Aufenthaltsraum jedoch auch sehr gemütlich war, konnte der Abend ebenso gut verbracht werden.
Wegen der kurzen Wachzeiten hatten wir tagsüber genug Zeit um in die Stadt, z.B. zum Shoppen (wofür sich, nach Meinung der Mädchen, Wilhelmshaven sehr gut eignet) oder zum Einkaufen fürs Abendessen gehen.
Immer mit von der Partie war hierbei natürlich der Einkaufswagen, welchen zum Transport der Einkäufe durch die Stadt benötigt wurde und praktischer Weise immer direkt am Vereinsheim parkte. Ab und zu wurde dieser auch als „Einsatzwagen“, um an den Strand zu kommen, benutzt (sonst hätten wir unsere Taschen ja tragen müssen! ;-)
Leider gingen die 2 Wochen schnell zu Ende, wobei wir „Schwaben“ uns auch wieder auf die „schöne alte Heimat“, in der die Leute uns verstehen, freuten.

(CK,DS)

Rettungswache am Edersee vom 30.07. bis 05. bzw. 13.08.2011

Zum dritten Mal in Folge verbrachten acht Rettungsschwimmer der OG Neuffen-Beuren einen Teil ihrer Ferien am Edersee in Hessen, um die dortige Wachmannschaft bei ihrer ehrenamtlichen Aufgabe zu unterstützen: nämlich die Sicherheit der Wassersportler zu gewährleisten. Allgemein ist der Edersee mit 27km Länge Deutschlands größter Stausee und schon seit 1914 in Betrieb. Heute hat sich die Region um den See zu einem beliebten Ziel für Urlauber entwickelt.
Nach 4,5 Stunden Fahrt kamen wir samstagabends an der DLRG-Wachstation, die zugleich Landesschule des DLRG-Landesverbandes Hessen ist, an und bezogen unsere Zimmer. Dies sollte unsere Bleibe für die nächsten ein bzw. zwei Wochen sein. Fortan standen 17 Rettungsschwimmer und 5 Kollegen der Johanniter-Unfallhilfe 24 Stunden täglich in Bereitschaft, um bei einem Notfall sofort handeln zu können. Ergänzt wurde die Wachmannschaft durch technische Hilfsmittel wie Rettungsboote, Fahrzeuge, Tauchausrüstungen, Funkgeräte und Erste-Hilfe-Material.
Damit die Wache schön geregelt ablief, wurde jeden Morgen ein Dienstplan erstellt, in dem jeder einer Aufgabe zugeteilt wurde. So gab es immer zwei komplette Bootsbesatzungen, bestehend aus jeweils einem Bootsführer und zwei Bootsgasten, einen Zuständigen für den Funk und - ganz wichtig - den Küchendienst, denn auch hier gilt: „Ohne Mampf - kein Kampf!“
Im Allgemeinen war die Hauptaufgabe der DLRG am Edersee die technische Hilfeleistung, wie zum Beispiel das Abschleppen und Wiederaufstellen von (Segel-)Booten, während die Johanniter die medizinische Versorgung verletzter Personen übernahmen.
Doch allzu viel hatten wir nicht zu tun, was mehrere Ursachen hatte: zum einen war es das (zumindest in der zweiten Woche) sehr durchwachsene Wetter, aber auch das Ende der hessischen Sommerferien nach unserer ersten Wachwoche. Ein weiterer Punkt war der extrem niedrige Wasserstand des Stausees. So lag der Wasserpegel derzeit 20m unter dem durchschnittlichen Wert für den Monat August.
Wie schon erwähnt, verlief die Rettungswache vergleichsweise sehr ruhig. Unsere einzigen Einsätze sahen wie folgt aus: ein „Kind“ mit dem Rettungsboot von einer Insel in der Seemitte retten, ein Elektroboot in dessen Schiffsschraube sich ein Seil verfangen hatte zum Anlegesteg schleppen und jene Schraube tauchender Weise vom Seil befreien, ein bei starkem Wind aufgelaufenes Segelboot mit zerrissenen Segeln aus dem Sand ziehen und zum Anleger schleppen, ein Motorradunfall, zwei Asthmaanfälle, ein Sturz einer älteren Dame mit Verdacht auf Oberarmfraktur und weiterhin ein paar kleinere Erste-Hilfe Leistungen - wobei die meisten dieser Einsätze komischerweise immer während unserer Mahlzeiten gefahren werden mussten...
Die lange Zeit zwischen den Einsätzen vertrieben wir uns mit lesen, Karten spielen, Rad fahren, tauchen und schwimmen im See oder wir brachten den anderen, überwiegend aus nördlicheren Gefilden stammenden Rettungsschwimmern, unseren schwäbischen Dialekt näher. Ein paar von uns besichtigten auch die Staumauer, das Schloss Waldeck oder die Ruinen von Bringhausen nebenan. Bringhausen war ein Dorf, das durch die Inbetriebnahme der Staumauer komplett überschwemmt wurde. Bedingt durch den niedrigen Wasserstand traten jetzt einige der alten Gebäude (oder vielmehr deren Grundmauern) wieder ans Tageslicht und waren damit auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auch wurden diverse Reparaturarbeiten unternommen, wie das Austauschen von Drahtseilen am Bootssteg unter Wasser und der Umbau der Trinkwasserversorgung der DLRG-Station.

Bergung der Bundeswehr-Fallschirmspringer durch die DLRG

Das Highlight der zweiten Woche war zweifelsfrei die zweitägige Übung der Bundeswehrfallschirmspringer: Im Rahmen eines Lehrgangs sprangen insgesamt 150 Fallschirmspringer aus bis zu 3000m Höhe über dem Edersee ab. Bei Sprüngen aus „nur“ 400m Höhe erfolgte die Landung in voller Ausrüstung sogar im See! Die Aufgabe der DLRG war es nun, die vier Schlauchboote der Bundeswehr beim Bergen der Springer zu unterstützen. Hierfür erhielten wir ein zusätzliches Boot der DLRG-Station Fürstental. Mit nun insgesamt drei „Plastik-Bombern“ fischten wir die Springer und ihre 35kg schweren Fallschirme aus dem Wasser. Noch dazu mussten wir einige schaulustige Sportbootfahrer aus der eigens für die Übung eingerichteten Wassersperrzone vertreiben. Verfolgt wurde das Ganze von diversen Kamerateams der Sender Sat1, RTL, etc.. Nach diesem anstrengenden Tag ließen wir den Abend gemütlich im Zeltlager der Bundeswehr ausklingen.
Leider kam dann auch bald schon der Tag an dem es hieß: aufräumen, Station putzen und Abschied nehmen vom schönen Edersee und einer großartigen Wachmannschaft mit vielen neu geschlossenen Freundschaften.
Aber eines ist klar: wir kommen nächstes Jahr wieder!

(ST)

Rettungswache am Aileswasensee vom 25. + 26.06.2011

Sommer, Sonne, Sonnenschein - das erhofften sich die 11 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren, als sie am Samstagmorgen ihre jährliche Rettungswache am Aileswasensee in Neckartailfingen antraten.
Leider machte uns das Wetter an diesem ersten Wachtag einen Strich durch die Rechnung. Bei knapp 18°C Lufttemperatur und bewölktem Himmel begann um 10 Uhr die Wache nach einem ausführlichen, stärkenden Frühstück. Aufgrund des wenig sommerlichen Wetters wagten sich nur vereinzelt Badegäste ins Wasser. Daher war auch ein Wachposten am Sandstrand nicht unbedingt von Nöten, dennoch schickten wir in regelmäßigen Abständen eine Streife um den See, die dort nach dem Rechten sah. Der Tag verlief (zum Glück) ereignislos; wir mussten keine Erste Hilfe Leistungen oder sonstiges erbringen. Den weiteren Abend ließen wir bei Gitarrenklängen gemütlich ausklingen um in den nächsten Wachtag ausgeruht starten zu können.
Der Sonntag entsprach, im Gegensatz zum Vortag, ganz unseren Erwartungen: Wolkenlos blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten uns zum Frühstück. Ausgiebig gestärkt konnten wir uns so den bereits in den Morgenstunden an den See strömenden Badegästen zuwenden.

Wachposten am Sandstrand

Zum Glück, denn um die Mittagszeit wurde der Einsatz des Rettungsbrettes von Nöten: 3 Kinder trieben mit ihrem Schlauchboot hilflos auf dem See. Auch ihre Versuche, das Boot schwimmend ans rettende Ufer zu bugsieren, schlugen fehl. Eine Rettungsschwimmerin unserer Ortsgruppe nahm die Kids deshalb samt Boot kurzerhand in Schlepp und brachte sie zurück zu ihren Eltern. Weitere Vorfälle im Bereich Erster Hilfe, wie z.B. Bienenstiche oder kleinere Schnittverletzungen und deren sofortige Behandlung rechtfertigten ein ums andere Mal unsere Anwesenheit am See.
Aufgrund der Vielzahl an Besuchern verlängerten wir die Wachzeit sogar um eine Stunde - bis 20 Uhr. Danach ließen wir den Dienst gemütlich ausklingen und traten nach dem Aufräumen und Reinigen der Station den Heimweg an. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Wachteilnehmerinnen und -teilnehmer für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit!

(SM,IS,FS)

Segeln in Holland vom 13. - 17.06.2011

„Leinen los und Schiff ahoi!“ hieß es am Dienstagmorgen kurz nach unserem ersten Frühstück an Bord der „Welvaart“. Die lange Anfahrt ans niederländische Ijsselmeer hatten wir bereits am Pfingstmontag, den 13.06.2011 hinter uns gebracht. Um 11 Uhr waren wir mit zwei voll beladenen Kleinbussen von zu Hause in Richtung Nordwesten gestartet. Fast zehn Stunden später trafen wir schließlich in Enkhuizen am Hafen ein. Dort erwartete uns bereits der Zweimast-Klipper namens „Welvaart“, der für die kommenden vier Tage Wohn- und Arbeitsplatz in einem für uns darstellen sollte. Eine kurze Einführung seitens des Skippers Christiaan über die Historie des Schiffes brachte uns dessen ursprüngliche Aufgabe näher. Diverse Umbauten waren vonnöten, um aus dem ehemals einmastigen Kohlefrachter ein zweimastiges Passagierschiff mit allem Komfort zu machen.
Mit dem Ziel, uns am Mittwoch im Wattenmeer trocken fallen zu lassen, stachen wir dienstags früh in See. Während wir anfangs noch mit Dieselkraft aus dem Hafenbecken schipperten, erklärte und zeigte uns Matrose Ellen alle Handgriffe zum Setzen der vier vorhandenen Segel: Klüver, Fock, Haupt- und Besamsegel. „Learning by doing“ hieß anschließend die Devise - ein Segel nach dem anderen wurde gesetzt und nach den Anweisungen des Skippers im Wind entsprechend ausgerichtet. Wie es der Zufall wollte, hatten wir optimale Bedingungen für Segelanfänger, wie wir es waren: strahlender Sonnenschein und eine konstante Brise - die jedoch aus der falschen Richtung wehte, das hieß, wir mussten ständig gegen den Wind kreuzen, um unserem Tagesziel, dem Hafen von Den Oever, näher zu kommen.
Nach einem schnellen Frühstück am Mittwochmorgen hissten wir - inzwischen mit geübter Hand - die vollen Segel, um vor dem Einsetzen der Ebbe im Wattenmeer zu sein. Beinahe machte uns die regelrechte Flaute einen Strich durch unsere Rechnung. Dem Schiffsdiesel sei Dank war es uns dann trotzdem möglich, gerade noch rechtzeitig das 120 Tonnen schwere Schiff auf eine Sandbank zu setzen.

18 DLRG’ler auf „hoher“ See

Die folgenden Stunden zwischen ab- und wieder auflaufendem Wasser vertrieben wir uns mit Schaukeln am Bugspriet, Wattwanderungen und Krebs-Fischversuchen im seichten Wasser. Am frühen Abend befreiten wir beim Einsetzen der Flut den Schiffsrumpf von Algen bevor wir schließlich wieder eine Handbreit Wasser unter dem Kiel hatten und Kurs auf die Insel Texel, bzw. genauer: dem Hafen von Oudeschild nahmen. Dort verbrachten wir den restlichen Abend mit Spaziergängen durch den Ort, Kartenspielen, Gitarre spielen, usw..
Am Donnerstag zeigte sich das Wetter uns gegenüber weniger wohl gesonnen: schwere Regenwolken zogen über den Himmel und entluden ihre Fracht ausgerechnet genau über unseren Köpfen... Es half alles nichts - fest vermummt im Ölzeugs wurden die Segel mit Kurs auf eine kleine Vogelschutzinsel gehisst. Während der Fahrt klarte zum Glück der Himmel ein wenig auf, sodass im dortigen Hafen kurze Spaziergänge und - von besonders wagemutigen - Sprünge vom Schiffsdeck ins tiefe Hafenwasser möglich waren. Das nicht gerade warme Wasser in Kombination mit einer steifen Brise sorgte ausreichend für Erfrischung. Bei selbstgemachten Linsen und Spätzle konnten anschließend wieder Kräfte und Wärme getankt werden.

Klar und windig brach unser letzter Tag auf See an, sodass wir in Anbetracht der Strecke, die es noch bis zum Heimathafen zurückzulegen galt, bereits um kurz vor 9 Uhr morgens die Segel setzten und Kurs auf Enkhuizen nahmen. Kaum hatten wir uns jedoch aus dem Schutz der Vogelschutzinsel gewagt, frischte der Wind auf und blähte unsere Segel. Obwohl nur drei der vier Segel gesetzt waren, rasten wir mit immerhin 8,2Kn (ca. 15km/h) regelrecht gen Heimat. Ein würdiger Abschluss unseres Segeltörns: das Wasser unter dem Kiel so richtig rauschen zu hören!
Im Hafen angekommen, löschten wir die „Ladung“ - d.h. unser Gepäck und wir selbst gingen von Bord. Allerdings nur für kurze Zeit, denn wir mussten noch im wahrsten Sinne des Wortes „klar Schiff“ machen: Zimmer reinigen und Betten frisch beziehen, Küche und Aufenthaltsraum wischen... Mit vereinten Kräften war aber auch diese Aufgabe schnell erledigt. Nur widerwillig nahmen wir anschließend Abschied von der „Welvaart“ und ihrer Crew. Wir waren uns alle einig: eine Wiederholung muss sein - d’r Ploa gilt! ;-)
Für die problemlose und kostengünstige Hin- sowie auch Rückreise in zwei Kleinbussen bedanken wir uns beim DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim u.T.!

(FS)

24-Stunden-Volleyballturnier in Engstingen vom 21. + 22.05.2011

Bereits zum 16. Mal organisierte die Volleyballabteilung des TSV Kleinengstingen das mittlerweile berühmt-berüchtigte 24-Stunden-Volleyballturnier. Keine Frage, dass auch wir DLRG’ler wieder mit einer Mannschaft mit von der Part(ie/y) waren! Allerdings in diesem Jahr mit höherem Ziel: die Sieger-der-Herzen-Position am Ende der Tabelle war uns leid geworden, sodass wir in 2011 mindestens den 23. Platz (von 24) anvisierten. Gesagt - getan. Schön wäre es gewesen, wenn sich der Kampf um die Punkte ebenso einfach gestaltet hätte, wie diese saloppe Formulierung...
Die Vorrunde des Turniers mussten wir nämlich leider mit 0 Punkten (nach 5 verlorenen Spielen) verlassen. Unsere hobby-spielerischen Fähigkeiten waren den gegnerischen Mannschaften, welche zum Teil aus Ex-Ligaspielern bestanden, einfach nicht gewachsen. Trotz einigen sehr schönen Spielzügen verloren wir durch fehlende Präzision und eine zu geringe Angriffsstärke unglücklicherweise zu viele Punkte an einen dafür dankbaren Gegner.
Nichtsdestotrotz starteten wir mit neuem Mut in die Hauptrunde am Samstagnachmittag, in der wir zum ersten Mal im Turnierverlauf gewissermaßen ein Heimspiel spielen durften: der Gegner hieß TSV Beuren. Zwei bis zuletzt spannende Sätze später konnte der TSV 2 Punkte für sich verbuchen, 1 Punkt heimsten wir für immerhin einen gewonnenen Satz ein.

9 VolleyballerInnen verkleidet als DLRG’ler - oder andersrum.!?

Weitere Spiele gegen andere Mannschaften folgten am Sonntag, wobei hier die Sätze dann immer knapper ausgingen - möglicherweise hatte die „legendäre Partynacht“ mit dem Motto „Engstingen sucht das Supertalent“ bei manchen Teilnehmern negative Auswirkungen auf den Spielbetrieb... Und auf einmal war es soweit: vom geringen Erfolg beflügelt, wuchsen wir in den letzten Spielen über uns selbst hinaus und versenkten einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld.
Mit den so gesammelten Punkten erkämpften wir uns das Finalspiel um die Plätze 21 und 22, wobei unsere gegnerische Mannschaft aus „alten Bekannten“ bestand: ausgerechnet der TSV Beuren! Eine Aufschlagserie seitens des TSV und damit ein für uns desaströses Satzergebnis später, mussten wir uns letzten Endes mit dem 22. Platz zufrieden geben - dennoch galt: Ziel erreicht und trotz allen Niederlagen Spaß dabei gehabt!
Bei den „Spielen für Viele“ (Geschicklichkeits- und Wissensspiele passend zum Motto) belegten wir dafür gemeinsam mit dem TSV Beuren den 1. Platz! Ein Grund mehr, sich eine Teilnahme am 17. 24-Stunden-Volleyballturnier vorzunehmen...

(FS)

Jugendfreizeit im Käsenbachtal vom 06.-08.05.2011

Wie von uns bestellt, schien am Freitag, den 06.05.2011 die Sonne vom wolkenlos blauen Himmel. Besseres Wetter hätten wir uns nicht aussuchen können, um ins mitten im Grünen gelegene Freizeitheim nach Albstadt-Margrethausen zu fahren.
Kaum angekommen - die Taschen waren noch nicht einmal ins Haus getragen - zogen auch schon einige der 25 teilnehmenden Kids mit dem Ball auf das Fußballfeld direkt vor der Haustür, um dort die ersten von vielen weiteren Stunden zu verbringen. Erst einige Zeit später wurde das Haus selbst in Augenschein genommen, der Tischkicker und die Tischtennisplatte im „Partykeller“ getestet und unter den prüfenden Blicken der Begleitpersonen notgedrungen die Betten im Matratzenlager bezogen. Währenddessen verrichtete das Küchenteam seine Arbeit und bereitete für insgesamt 36 hungrige Münder Gyros im Fladenbrot zu.
Nach dem Abendessen wurde gewissermaßen zum „Spätsport“ aufgerufen: Volleyball spielen, auf der Slackline laufen (oder zumindest es versuchen), eine weitere Runde Fußball spielen, schaukeln und vieles mehr. Doch bei aller sportlichen Betätigung darf auch die Kultur nicht zu kurz kommen: so sangen wir, als es dunkel wurde, am inzwischen entfachten Lagerfeuer von alten Weisen, über Schlager und Evergreens bis hin zu aktuellen Popsongs alles, was die Gitarrensaiten und Stimmbänder hergaben. Die anschließende Nachtruhe wurde immerhin bis um 5 Uhr am nächsten Morgen eingehalten...
Nichtsdestotrotz folgte auf das reichhaltige Frühstück (vielen Dank an die KuchenspenderInnen!) ein interessanter Programmpunkt auf den nächsten: Idealerweise begrenzte ein kleiner Bach das Freizeitheimgelände, der wie geschaffen war, einen Staudamm zu errichten. Unter der tatkräftigen Mithilfe der Begleiter konnte man nach dessen Fertigstellung eher von einer Talsperre sprechen... Parallel dazu konnten die Kids beim Bilderrahmen bekleben ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In Kombination mit einem im Training aufgenommenen Unterwasserfoto ergab sich schlussendlich ein kleines Kunstwerk, das in vielen Fällen tags darauf als schönes Muttertagsgeschenk Verwendung fand.
Gestärkt mit Spaghetti Bolognese wurde nach dem Mittagessen mit dem Wettkampf „Girls vs. Boys“ begonnen. Während mehrerer kleiner Spiele, wie zum Beispiel schnellstmöglich ein gefrorenes T-Shirt anzuziehen, konnten Punkte für die jeweilige Mannschaft gesammelt werden. Viele Wettkämpfe später mussten sich die Jungs zwangsläufig geschlagen geben - die Mädels waren ihnen haushoch überlegen!

Wie im Fluge verging die Zeit, sodass schon wieder das Feuer entfacht werden konnte - dieses Mal allerdings mit dem Ziel, später darauf zu grillen. Das Sprichwort: „Nach dem Essen sollst du ruh’n, oder 1000 Schritte tun!“ nahmen wir sehr wörtlich. Wir entschieden uns für letzteres und regten die Verdauung auf einer von Fackeln begleiteten Nachtwanderung an.
Nach der Rückkehr zum wärmenden Lagerfeuer und der noch wärmeren quasi-Sonnwendfeier auf der Wiese nebenan, konnte noch Stockbrot zubereitet werden. Viele entschieden sich, geschwächt von der kurzen ersten Nacht und den vielen Programmpunkten, jedoch direkt für die Bettruhe, welche erstaunlicherweise bis zum Frühstück, bzw. vielmehr Brunch, anhielt!
Leider mussten wir die Hütte sonntags bereits um 13 Uhr wieder verlassen haben, sodass wir die Zeit bis dahin mit Aufräumen und Putzen verbrachten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Eltern, die sich für einen Fahrdienst bereiterklärt hatten! Ebenso gebührt ein großes Dankeschön allen Betreuern, insbesondere unserem Jugendleiter Manuel Schmid, für die Planung und Durchführung der Freizeit.

(FS)

1.-Mai-Wanderung 2011

„Das Wandern ist des DLRG’lers Lust...“ (altes Volkslied). Genauso traditionell wie diese alte Weise ist mittlerweile die Wanderung der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren am 1. Mai. Dafür kamen sogar zwei alte DLRG-Kameraden aus der Schweiz bzw. aus dem Schwarzwald zurück in ihre alte Heimat!
In diesem Jahr starteten wir wie gewohnt an der Kleinschwimmhalle in Beuren, um uns dann 30 Mann hoch auf den Weg in Richtung Tobelweiher zu machen - unserer ersten Rast. Von dort aus ging es weiter durch die Beurener Weinberge an Engel- und Spitzenberg vorbei, über den Trauf nach Linsenhofen. Nach drei Stunden Fußmarsch (inklusive Pausen) trafen wir schließlich auf der Wiese, die uns von unserem technischen Leiter bereitgestellt worden war, ein. Dort luden wir die Überbleibsel unseres Wegproviants von den Leiterwägen, stellten Bierbänke und -tische auf, zündeten das Grillfeuer an und holten uns schon einmal Appetit, indem wir uns über diverse Kuchen- und Salatspenden hermachten.

Obwohl wir zwischendurch von einem kurzen Regenschauer heimgesucht wurden, genossen wir den restlichen Tag gemeinsam am Lagerfeuer. Letzten Endes siegten jedoch die Naturgewalten und wir mussten unsere Runde aufgrund des Regens auflösen. Wir danken Daniel Schäfer für die Organisation und bitten in Zukunft, auch an die Bestellung perfekten Wetters zu denken! ;-)

(IS, FS)

Ertrinkungsstatistik 2010

DLRG-Barometer 2010: 438 Todesfälle durch Ertrinken. Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie und euch über die vom DLRG-Bundesverband erhobene Ertrinkungsstatistik informieren.
Im vergangenen Jahr sind - suizidbereinigt - mindestens 438 Menschen ertrunken. Mehr als drei Viertel der Opfer verloren in Flüssen, Seen und Kanälen ihr Leben. „Binnengewässer sind nach wie vor die Gefahrenquelle Nummer eins. Nur vergleichsweise wenige dieser Gewässer werden von Rettungsschwimmern überwacht. Das Risiko an unbewachten Seen und Flüssen zu ertrinken, ist auch deshalb um ein Vielfaches höher als an Küsten oder in Schwimmbädern“, beschreibt Dr. Klaus Wilkens, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Gefahrenlage.
Dank der vielen Regentage und kühlen Temperaturen im Sommer ist die Gesamtanzahl der Todesfälle um 7,6% gegenüber 2009 gesunken. Wie sich schönes Wetter auf die Ertrinkungsfälle auswirken kann, hat der Juli gezeigt: 109 Männer, Frauen und Kinder ertranken allein in diesem Monat, knapp ein Viertel der tödlichen Wasserunfälle des gesamten Jahres. Dennoch haben sich die tödlichen Unfälle an Nord- und Ostsee im Vergleich mit dem Vorjahr verdoppelt.

Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren im Einsatz auf Borkum (Nordsee)

Deutlich angestiegen sind auch die Todesfälle in Schwimmbädern: 2010 verzeichnete die DLRG-Statistik 21 Opfer in Frei-, Hallen- und Naturbädern. In Gartenteichen und privaten Swimmingpools ertranken zwölf Menschen, darunter sechs Kinder im Vorschulalter.
Insgesamt negativ entwickelten sich die Ergebnisse bei den jungen Menschen: Bei Kindern im Grundschulalter wuchs die Opferzahl von fünf auf 15. Im Vorschulalter kamen 18 Jungen und Mädchen ums Leben. Zum einen nach Angaben der DLRG mit Sicherheit ein Aufsichtsproblem, zum anderen möglicherweise bereits eine Auswirkung der fortwährenden Schließung kleiner kommunaler Schwimmbäder, wodurch eine ausreichend gute schwimmerische Ausbildung von Kindern in Schwimmkursen oder im Schwimmunterricht der Grundschulen nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist.
Nutzen Sie deshalb das Angebot kommunaler Bäder, unterstützen Sie diese und erleichtern Sie uns damit unsere Arbeit - für die Sicherheit der Schwimmerinnen und Schwimmer an und in Gewässern zu sorgen - vielen Dank!

Das offizielle Statement des DLRG-Präsidenten Dr. Klaus Wilkens sowie weitere Informationen (Statistiken...) können hier eingesehen werden.

(FS)

Wir sind dann mal weg...

Nach 20 Jahren in Neuffen und Beuren gehen wir zurück in unsere Heimat. Da es uns nicht möglich war, uns bei allen persönlich zu verabschieden, möchten wir es auf diesem Wege bei allen Freunden, Nachbarn und Bekannten nachholen. Wir hatten eine schöne Zeit, freuen uns jetzt aber auf unser neues Zuhause.
Besonders bedanken möchten wir uns bei „unseren“ Vereinen, der DLRG und dem Skiclub Beuren. Ohne euch wäre unser Start im Ländle sicherlich schwerer gewesen.
Ein großes Dankeschön an unsere langjährige Tagesmutter aus Balzholz, die uns in allen Situationen zur Seite stand und bei der sich unsere Kinder immer wohlgefühlt haben.
Sehr gefreut hat uns die angebotene Hilfe während der vergangenen Monate, in denen wir unser Weggehen schon vorbereitet haben.
Wir wünschen euch allen eine gute Zeit und würden uns freuen, wenn der eine oder andere uns mal besuchen kommt... (Berggasse 3, 09423 Gelenau / Erzgebirge)

Peter und Anne Balzuweit mit Peggy, Alma und Axel

Wir wünschen euch alles erdenklich Gute für euren Neubeginn im Erzgebirge. Vielen Dank an insbesondere euch, Anne und Peter, für die in der und für die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren geleistete Arbeit: Teilnahme und Mithilfe bei zahlreichen Aktivitäten, Übernahme von Trainer- und Vorstandsämtern und vieles mehr...
Ohne Abschied gibt es kein Wiedersehen - die nächsten Weihnachtsfeiern, 1.-Mai-Wanderungen usw. kommen aber bestimmt, so viel ist sicher!

Eure DLRG'ler

Markungsputzete vom 26.03.2011

Nicht alle Jahre wieder, aber immerhin jedes zweite Jahr wird von der Gemeinde Beuren eine groß angelegte Säuberungsaktion aller Feld-, Wald- und Wiesenwege innerhalb der Gemarkung organisiert. Insbesondere die höher frequentierten Rad- und Wanderwege sowie deren nähere Umgebung werden dabei besonders unter die Lupe genommen.
Traditionsgemäß fanden sich hierzu am Samstag, den 26.03.2011 natürlich auch die DLRG’ler - 14 an der Zahl - am Bauhof der Gemeinde Beuren ein. Neu war in diesem Jahr, dass wir dank Daniel Schäfer selbst einen Traktor samt Anhänger zur Verfügung stellen konnten. Nach der Einteilung aller Fahrzeuge und der zugehörigen Mannschaften auf die Putzbezirke, begaben wir uns mit Müllsäcken bewaffnet in Richtung Tiefenbachstraße bzw. Tiefenbachtal, Stumpenwald und Blumentobel, den uns zugeteilten Gemarkungsabschnitten.
Die Tatsache, dass unter der Woche Autofahrer die beliebte Abkürzung ins Tiefenbachtal nutzen, am Wochenende viele Spaziergänger und Fahrradfahrer auf der Strecke unterwegs sind, zeigte sich deutlich an der Menge und der Art des gefundenen Unrats: achtlos weggeworfene Verpackungsmaterialien, Getränkedosen, Flaschen unzählige leere Zigarettenschachteln, usw.. Doch insbesondere in den Waldstücken konnten wir komplette Müllsäcke einsammeln, die dort im Unterholz leider unsachgemäß und ordnungswidrig „entsorgt“ worden waren.

Die 14 DLRG-„Müllfrauen“ und „-männer“

Beinahe vier Stunden später fuhren wir mit fast voller Ladefläche im Recyclinghof zum Abladen vor. Die Möglichkeit, sich dort endlich die Hände waschen zu können, nahmen wir nach den teilweise wirklich ekelerregenden Fundstücken gerne an.
Abschließend geht unser Dank an die Gemeinde Beuren für die Stärkung in der Bauhof-Garage und natürlich ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zumindest für - vermutlich leider kurze - Zeit zu mehr Sauberkeit in der Gemarkung beigetragen haben.

(FS)

Bezirkstagung in der Beurener Kelter vom 18.03.2011

Der DLRG-Bezirk Esslingen tagte am Freitag, den 18.03.2011. Gastgeber waren in diesem Jahr wir, d.h. die ortsansässige DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren, die sich damit zum einen für die Bereitstellung der Lokalität und zum anderen für die Sicherstellung der Verpflegung verantwortlich zeigte.

Gegen 19 Uhr waren sowohl die Mitglieder der Bezirks-Vorstandes in der Beurener Kelter eingetroffen, als auch die Delegierten aus den 14 Ortsgruppen des Bezirks sowie der Vertreter des DLRG-Landesverbandes Württemberg, Alf Andrews, und die Ehrengäste: der stellvertretende Kreisbrandmeister, Jürgen Burkhardt und Herr Bürgermeister Erich Hartmann.
Die Eröffnung der Veranstaltung und die Begrüßung aller Versammelten übernahm der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Bernhard Lohr, da der Bezirksvorsitzende, Stefan Häfele, aus persönlichen Gründen verhindert war. Es folgten die Grußworte von Herrn Bürgermeister Hartmann, vom Vertreter des Landesverbandes und von unserem Vorsitzenden, Fabian Schmid. Herr Bürgermeister Hartmann überraschte hierbei alle Anwesenden mit einem kleinen Präsent: einer Eintrittskarte für die Panorama Therme - nochmals vielen Dank an dieser Stelle für diese nette Geste!

Bürgermeister Hartmann (Mitte) bei der Übergabe der Willkommens-Präsente an den Bezirksvorsitzenden Bernhard Lohr (rechts).
Links im Bild: Der Vorsitzende der gastgebenden DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren, Fabian Schmid.

Im weiteren Tagungsverlauf berichteten die einzelnen Vorstandsmitglieder aus ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen im Jahr 2010, sodass nach der Feststellung des Kassenabschlusses, dem Prüfbericht der Revisoren und der Bekanntgabe des Haushaltsplans für 2011 der Bezirksvorstand einstimmig entlastet werden konnte.
Nach einer kurzen Pause, in der Lose für eine vom Bezirk organisierte Tombola verkauft wurden, folgten die Neuwahlen des kompletten Vorstandes, der Revisoren und der Delegierten zur Landesverbandstagung, welche überraschend schnell abgeschlossen werden konnten. Mit der Überprüfung der Mitgliedsbeiträge der Ortsgruppen für 2012 sowie der Behandlung der eingegangenen Anträge schloss der nun neu gewählte Bezirksvorsitzende, Bernhard Lohr, die Tagung mit Dankesworten.

(FS)

LSM-Kurs vom 05.03.2011

Im Rahmen der Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen Bronze fand am Samstag, den 05.03.2011 ein 8 Unterrichtseinheiten umfassender Kurs in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM) statt. Die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer übten die richtige Ausführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Helmabnahme, das Anlegen eines Druckverbandes und die Seitenlagerung. Außerdem erhielten die Teilnehmer eine Einweisung in die Handhabung eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Dieser erhöht die Überlebenschancen gegenüber der konventionellen Reanimation um ein Vielfaches.

Vielen Dank an Oliver Schlegel und Patrick Blind für die Durchführung des Kurses sowie an die Teilnehmer für die tolle Mitarbeit und die Kuchenspenden.

(PB)

Jugendvereinsmeisterschaften vom 28.02.2011

Auch dieses Jahr nahm seinen gewohnt sportlichen Auftakt mit den inzwischen traditionellen Jugendvereinsmeisterschaften der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren. Alles andere als gewöhnlich waren jedoch die Teilnehmerzahl von beachtlichen 83 Schwimmerinnen und Schwimmern sowie die vielen Verwandten und Bekannten, welche sich zur seelischen und moralischen Unterstützung in der Kleinschwimmhalle Beuren am Montag, den 28.02.2011 einfanden. Ganz besonders freuten wir uns über die Anwesenheit unserer Patin, die Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny, die sich dieses Spektakel nicht entgehen ließ. Herr Bürgermeister Hartmann musste sich aufgrund einer Terminüberschneidung leider entschuldigen.
Pünktlich um 17:30 Uhr hallte der erste Startpfiff durch die Halle und angefeuert von über 200 in die Hände klatschenden Zuschauern lief jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zur Höchstform auf. Je nach Trainingsgruppe, die in erster Linie nach Ausbildungsstand und Alter gestaffelt sind, waren zwischen 1 Bahn (ca. 16m) und 6 Bahnen (ca. 100m) in den Lagen Rückenkraul, Brust und Kraul zu absolvieren.
Nach zwei Stunden bis zuletzt spannender Kopf-an-Kopf-Rennen standen schließlich die Gruppensiegerinnen und -sieger fest. Nichtsdestotrotz gilt auch hier: es handelte sich bei den Jugendvereinsmeisterschaften keineswegs um einen professionellen Wettkampf - in erster Linie sollte es allen Beteiligten Spaß machen und eventuell dem ein oder anderen zu mehr Ansporn verhelfen...
Frau Judith Skudelny ließ es sich nicht nehmen, persönlich an der Preisverleihung mitzuwirken, um die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten zusätzlich zu Urkunde und Medaille mit einem Präsent in Form eines Geschenkgutscheins von „SPORT Schweizer“ auszustatten. Ausnahmslos jede und jeder erhielt die obligatorische Urkunde sowie in diesem Jahr von unserer Patin eine kleine Süßigkeit - zur Energierückgewinnung für das kommende Trainingshalbjahr...

Die 27 Schwimmerinnen und Schwimmer der Gruppe Kaulquappen I mit ihren Trainerinnen und ihrem Trainer sowie die Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny (hinterste Reihe, ganz rechts)

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die wirklich großartigen Leistungen und bei allen Zuschauern für das Mitfiebern und Anfeuern! Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zum Gelingen der Meisterschaften beigetragen haben. Für die Bereitstellung der Schwimmhalle danken wir der Gemeinde- und Kurverwaltung Beuren. Last but not least vielen Dank an Frau Judith Skudelny für die Präsente und an Familie Schmid für die Verpflegung der Trainerschaft nach der Veranstaltung!
Weitere Bilder, der Ablauf der Meisterschaften und die dabei erzielten Zeiten können hier auf unserer Homepage abgerufen werden.

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(FS)

Jahreshauptversammlung vom 18.02.2011

Am Freitag, den 18. Februar 2011 fand im Beurener Bürgerhaus „Alte Schule“ die Jahreshauptversammlung der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren für das Vereinsjahr 2010 ab 19:30 Uhr statt. Traditionsgemäß wurde mit einer Stärkung in Form eines Vespers und Getränken begonnen.
Mit der Begrüßung aller Anwesenden (41 an der Zahl, davon 38 stimmberechtigt) eröffnete der Vorsitzende, Fabian Schmid, gegen 20 Uhr die Sitzung. In einer darauf folgenden Schweigeminute wurde den in den Vorjahren Verstorbenen gedacht - im Jahre 2010 verstarb glücklicherweise kein Kamerad aus der Ortsgruppe. Der Vorsitzende erinnerte aber an den Bezirksehrenvorsitzenden, Kamerad Wilhelm Müller, der im Herbst 2010 verstorben war und an den Förderer unserer Ortsgruppe, Herrn Gemeinderat Hermann Stürner.
Es folgte die Berichterstattung und Aussprache.
Der Vorsitzende, Fabian Schmid, konnte in seinem Bericht wieder einmal auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Er verwies hierbei auf den Jahresrückblick in Bilderform, hob aber einige Highlights aus 2010 besonders hervor - u.a. die hervorragende Jugendfreizeit und deren Pendant: die Atlantik-Aktiven-Freizeit. Er dankte allen ehrenamtlich Engagierten für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz, der letzten Endes einen immensen Mitgliederzuwachs zur Folge gehabt hätte. Entsprechend prämiert worden wäre die Einsatzbereitschaft im Herbst 2010 mit der Verleihung des Ehrenamtspreises. Er selbst wäre zudem als Trainer im allwöchentlichen Jugendtraining aktiv und dort für die (rettungs)schwimmerische Ausbildung sowie für die Hallenaufsicht zuständig gewesen. Für die Trainingsmöglichkeit in der Kleinschwimmhalle Beuren sowie im Freibad Neuffen sprach er seinen Dank gegenüber den beiden Gemeinden aus.
Darauf folgend berichtete der Technische Leiter, Daniel Schäfer, von vielen abgenommenen Schwimmprüfungen (vom Jugendschwimmabzeichen Bronze bis hin zum Rettungsschwimmabzeichen Gold), zahlreichen durchgeführten Kursen in Erster Hilfe und einiger besuchter Lehrgänge auf Bezirks- und Landesverbandsebene. Er begrüßte es außerdem sehr, dass sich mittlerweile drei Lehrscheinanwärter (Lehrschein = Ausbildungsberechtigung) in der Ortsgruppe gefunden hätten. Für die Rettungswachen, welche im vergangenen Jahr im Freibad Neuffen, am Aileswasensee in Neckartailfingen, am Edersee in Hessen und im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdienstes auf der Nordseeinsel Borkum durchgeführt wurden, bedankte er sich bei allen Wachteilnehmern. Die weitere statistische Auswertung hätte insgesamt einen Aufwand von 6700 geleisteten Stunden ergeben, wovon 1600 auf den Bereich Ausbildung (Schwimmtraining, Abzeichenabnahme...) entfielen, auf Organisation und Verwaltung 2300, auf medizinische Ausbildung 230, sowie 570 Stunden auf Renovierungsmaßnahmen im Freibadraum. 2000 Stunden lang wäre ehrenamtlich Wachdienst geleistet worden. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement.
Im Anschluss trug der Jugendleiter, Manuel Schmid, seinen Bericht vor. Wie üblich sei die Kleinschwimmhalle mit den Jugendvereinsmeisterschaften zu Beginn des vergangenen Jahres mit annähernd 200 Besuchern beinahe zum Platzen gebracht worden. In den beiden Schnupperphasen im Frühjahr und Herbst konnten rund 70 (!!!) neue, schwimmbegeisterte Kids in der Ortsgruppe begrüßt werden. Die daraus resultierenden großen Trainingsgruppen und die teilweise fehlende Disziplin der Kinder würden aber den geregelten Trainingsbetrieb erschweren. Wie das Training, so hätte auch die vergangene Jugendhütte in Bartholomä/Rötenbach mit 22 Teilnehmern und 9 Betreuern sehr guten Anklang gefunden. Der Auftritt des Nikolausis im Training hätte das vergangene Jahr in Sachen Jugendarbeit traditionell beendet. Auch er schloss seinen Bericht mit Dankesworten.
Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster, Fabian Schmid, zählte in diesem Jahr 26 veröffentlichte Meldungen in den lokalen Mitteilungsblättern. Er erwähnte außerdem, dass für ehrenamtliche Rettungsorganisationen eine solide Öffentlichkeitsarbeit von großer Bedeutung sei, da diese einen großen Teil zum Mitgliederzuwachs beitragen würde. Die ständige Aktualisierung der Ortsgruppen-Homepage unter www.Neuffen-Beuren.DLRG.de hätte daher einen großen Stellenwert eingenommen und deshalb viel Zeit in Anspruch genommen.
Es folgte der Bericht aus dem Ressort Aquafitness von Claudia Tonhäuser. Ihre Kollegin im Amt, Dagmar Arnold-Hübbers, und sie selbst führten im vergangenen Jahr wieder zwei Kurse à 10 Abende durch. Durch intensive Trainingsplanung könne die Qualität der Kurse auf konstant hohem Niveau gehalten werden. Dadurch wären zurzeit auch keine Neuaufnahmen möglich, denn alle Kursteilnehmerinnen würden nach wie vor dabei bleiben und sich sofort wieder für den nächsten Kurs einschreiben. Für die Unterstützung der Aquafitnesskurse und die gute Zusammenarbeit dankte sie der Gemeinde- und Kurverwaltung Beuren.
Die Schatzmeisterin, Birgit Schlegel, legte in ihrem Bericht detailliert die Einnahmen und Ausgaben der Ortsgruppe aus 2010 dar. Sie stellte den einzelnen Einnahmen gleich die zugehörigen Ausgaben gegenüber, sodass dieses komplexe Zahlenwerk gut verständlich erläutert wurde. Im selben Zug wurde zudem der Haushaltsplan für das Jahr 2011 vorgestellt, der von der Versammlung im Anschluss einstimmig genehmigt wurde.
Der Kassenprüfer, Michael Schlegel, berichtete von der am 02.02.2011 durchgeführten Kassenprüfung. Dabei hatten er und sein Mitprüfer, Hartmut Hörner, die Bilanz, die Barkasse und die Konten sowie alle Ein- und Ausgabenbelege geprüft. Er bestätigte Birgit Schlegel eine vorbildliche und einwandfreie Kassenführung.
Die Versammlung bestätigte damit einstimmig den Jahresabschluss 2010 und entlastete - ebenso einstimmig - die Schatzmeisterin und ihren Stellvertreter, Dieter Klaß, auf Antrag des Kassenprüfers in offener Abstimmung.
Auf Antrag des Ehrenvorsitzenden, Dr. Dietrich Braun, wurde die Entlastung der Vorstandschaft en bloc durchgeführt. Es gab keine Gegenstimmen, so wurde die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.
Nach der Pause mit Jahresrückblick in Bilderform folgten die Grußworte von Herrn Bürgermeister Hartmann, Herrn Bürgermeister Bäcker und dem DLRG-Bezirksvorsitzenden, Stefan Häfele. Sie alle dankten den aktiven Ortsgruppenmitgliedern für ihren Einsatz und wünschten weiterhin alles Gute für die Zukunft.
Es folgten die Nachwahlen jeweils für 1 Jahr. Technischer Leiter wurde Daniel Schäfer, sein Stellvertreter wurde Patrick Blind. Stellvertretende Jugendleiterinnen wurden Luisa Glaser und Isabel Schön. Alle wurden jeweils einstimmig gewählt. Die Nachwahlen wurden nötig, nachdem der Technische Leiter, Martin Peppel, und die stellvertretende Jugendleiterin, Tanja Scholz, aus persönlichen Gründen ihre Ämter im März 2010 abgegeben hatten.
Der stellvertretende Schatzmeister, Dieter Klaß, stellte die Mitgliederstatistik vor. Dabei wies er auf die große Zahl an Beitritten aus den Neubaugebieten von Neuffen und Frickenhausen hin. Er erläuterte, dass die abzuführenden Beitragsanteile in den letzten Jahren stetig gestiegen seien. Die Beiträge der OG Neuffen-Beuren seien die niedrigsten im Bezirk Esslingen und die steigenden Abgaben wären bisher von der Ortsgruppe getragen worden. Die nachfolgend vorgeschlagene Beitragserhöhung gleiche den Abmangel aus und erlaube es, die Beiträge wieder ein paar Jahre konstant zu halten. Der Antrag auf Genehmigung der vorgestellten Beitragserhöhung um 3€ für Jugendliche und Erwachsene, sowie um 6€ für Familien und Körperschaften wurde einstimmig angenommen.
Weitere Anträge waren keine eingegangen, sodass mit den Ehrungen fortgefahren werden konnte: Dieses Jahr konnte eine große Zahl an Mitgliedern für ihre Treue zur DLRG geehrt werden. Die Jubilare erhielten eine Verleihungsurkunde, eine Ehrennadel und ein kleines Präsent.
Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Isabel Schön, Lukas Kertsch und Maik Langbein. Nicht anwesend waren die Geschwister Jennifer, Rebecca und Stephanie Hoyh, Dominic und Marina Henzler, Dr. Fabritius, Kevin Döbler, Moritz Mönch und Bastian Diebermann.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Oliver Schlegel, Uwe Issler, Lilian Braun, und Jürgen Arnold.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Frau Marianne Meyer - sie konnte leider nicht anwesend sein.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt:
Herr Egon Klink. Er war mit seiner Frau Emma bei der Ehrung zugegen.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Herr Walter Haug. Nicht teilnehmen konnte Frau Irmgard Faig.
Das Verdienstzeichen der DLRG in Bronze wurde an Michael Schlegel für seine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister und Kassenprüfer verliehen.
Das Verdienstzeichen der DRLG in Silber wurde an Dieter Klaß verliehen. Er war Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, 11 Jahre Vorsitzender, Jugendtrainer, Schatzmeister und ist derzeit noch als stellvertretender Schatzmeister für die Mitgliederverwaltung zuständig.

BZ-Vorsitzender Stefan Häfele, OG-Vorsitzender Fabian Schmid, Michael Schlegel, Lukas Kertsch, Uwe Issler, Jürgen Arnold, Egon Klink, Maik Langbein, Walter Haug, Dieter Klaß, Lilian Braun, Oliver Schlegel, Isabel Schön, Bürgermeister Bäcker, Bürgermeister Hartmann (v.l.n.r.)

Abschließend stellte der Vorsitzende den Jahresplan für 2011 vor, der in aktueller Form ständig auf der Homepage zu finden ist. Da keine weiteren Punkte zu besprechen waren, beendete der Vorsitzende die Sitzung gegen 22:20 Uhr und lud noch zu einem geselligen Beisammensein in den Räumen des Bürgerhauses ein.

(DK, FS)