Berichte aus dem Jahre 2010 der DLRG OG Neuffen-Beuren

Weihnachtsschwimmen vom 09.12.2010

21 Schwimmerinnen und Schwimmer der ersten donnerstags-Trainingsstunde schauten einigermaßen überrascht „aus der Badekleidung“, als ihnen das spontan organisierte Weihnachtsschwimmen angekündigt wurde...
Gesagt - getan: jeweils 100m Schwimmen in den Disziplinen Rücken, Brust und Kraul war die Herausforderung, die dann schließlich doch so manch einen zu Höchstleistungen anspornte.

Höchste Konzentration im Wettlauf mit der Zeit

Gruppenpokalsieger wurde mit einer Gesamtzeit von 261,8s Kevin Standke!
In der folgenden Tabelle sind die jeweils erzielten Zeiten nachzulesen:

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Es freut uns Trainer sehr, dass - aller Spontaneität zum Trotz - letzten Endes alle bereitwillig mitgemacht und vor allen Dingen auch bis zum Schluss durchgehalten haben. Herzlichen Glückwunsch nochmals an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren sehr guten Leistungen!

(FS)

Nikolausi im Jugendtraining am 06.12.2010

In diesem Jahr hatte der Nikolausi ganz besonders schwer zu schleppen: Fast 150 Geschenke beförderte er in die Kleinschwimmhalle Beuren - und das trotz des miserablen Wetters und einer Reifenpanne am Rentierschlitten...
Die inzwischen fast schon zur Gewohnheit gewordenen Worte aus dem "goldenen Buch der Bücher" durften natürlich trotzdem nicht fehlen: Es gab Lob und Anerkennung für gute Mitarbeit im Training, aber auch ein klein wenig Kritik hinsichtlich Aufmerksamkeit und Verhalten in den Umkleiden sowie im Training selbst. Alles in allem aber noch lange kein Grund, die für alle Fälle mitgebrachte Weidenrute auch zu benutzen!

Schließlich war es soweit: der prall gefüllte Sack wurde geöffnet und die Mitbringsel verteilt. Ein kleiner Schlüsselanhänger, ein paar Süßigkeiten, Brausestäbchen und Nüsse konnte am Ende jede Schwimmerin und jeder Schwimmer sein Eigen nennen.
Nachdem sich alle Kinder beim Nikolausi für ihr Geschenk bedankt hatten, konnte dieser mit beträchtlich leichterem Sack zufrieden nach Hause gehen - bis zum nächsten Jahr!

(FS)

Erste-Hilfe-Training vom 19. und 26.11.2010

Nachdem wir dieses Jahr bereits einen Erste-Hilfe-Kurs und ein Erste-Hilfe-Training durchgeführt hatten, stand nun zum Jahresende ein weiteres EH-Training zur Auffrischung unserer Kenntnisse an. Die nötigen acht Unterrichtseinheiten wurden auf zwei Abende aufgeteilt, wobei am ersten Abend die Theorie und Herz-Lungen-Wiederbelebung im Vordergrund standen. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit an verschiedenen Übungsphantomen (Erwachsener, Kind und Baby) die Wiederbelebung zu üben.

Reanimationsmanagement am Übungsphantom unter Einsatz eines AED (Automatisierter externer Defibrillator)

Am zweiten Abend stand praktisches Training, wie Wundbehandlung, auf dem Programm. Dies wurde mit Hilfe einer gestellten Unfallszene möglichst praxisnah erprobt. Die Teilnehmer mussten Schnittverletzungen, offene Knochenbrüche und Platzwunden mit ihren erlernten Kenntnissen versorgen.
Wir bedanken uns bei Oliver Schlegel mit Team für den informativen Lehrgang.

(CK, DS)

2. Platz für die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren bei der Verleihung des Ehrenamtspreises 2010 - "Starke Helfer"!

Unter dem Motto "Retten, helfen, Chancen schenken" stand der diesjährige Ehrenamtspreis, welcher wieder einmal von der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und der Nürtinger Zeitung ausgelobt wurde. Nachdem die Jugendtrainerinnen und -trainer bereits in der Vorrunde unter die "TopTen" aller eingegangenen Bewerbungen (insgesamt 24) gelangten, wurde am vergangenen Montagabend, dem 18.10.2010 um 19 Uhr im Fritz-Ruoff-Saal der Kreissparkasse Nürtingen die endgültige Platzierung bekanntgegeben.

Die 14 Jugendtrainerinnen und -trainer mit der Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny

"Die Entscheidungsfindung innerhalb der Jury sei ein schwieriges Unterfangen gewesen", berichtet Anneliese Lieb, Redaktionsleiterin der Nürtinger Zeitung und Jurymitglied. Da eigentlich jeder einzelne mit seinem unbezahlten Dienst einen unbezahlbaren Beitrag zum Wohle aller leisten würde, sei das Ehrenamt in der heutigen Gesellschaft gar nicht mehr wegzudenken. Viele (Rettungs-)Organisationen und Vereine sind auf die freiwilligen "starken Helfer" mittlerweile angewiesen. Der Ehrenamtspreis dient in erster Linie dazu, deren Schaffen und Wirken in der Öffentlichkeit publik zu machen und für eine entsprechende Anerkennung zu sorgen.
Wir DLRGler schienen mit unserem Tätigkeitsfeld vor allen Dingen im Bereich Jugendarbeit und der Rettungsschwimmerausbildung einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen zu haben, sodass wir letzten Endes einen sehr erfreulichen 2. Platz belegten! Herr Bürgermeister Hartmann war der Einladung zur Preisverleihung gefolgt und gratulierte uns herzlich zu unserer hervorragenden Platzierung. Sein Kollege aus Neuffen, Herr Bürgermeister Schmidt, war leider verhindert, übermittelte uns jedoch auf schriftlichem Wege seine Glückwünsche.
Unser Engagement beeindruckte die ebenfalls anwesende FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny sogar derart, dass sie die Patenschaft für die DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren übernahm. Im Rahmen dieser steht uns Trainern möglicherweise noch eine Einladung nach Berlin bevor...

(FS)

Zentraler Wasserrettungsdienst auf Borkum 2010

"Einmal Borkum, immer Borkum" - getreu diesem Motto machten sich auch in diesem Jahr wieder insgesamt vier Schwimmer und Schwimmerinnen unserer DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren auf den Weg zur wunderschönen Nordseeinsel. Erstmals traten wir dieses Jahr die Reise mit einem privaten PKW an. Das Fazit: ab sofort immer so. Nach einer gemütlichen achtstündigen Fahrt trafen wir bei schönstem Wetter auf der Insel unserer Träume ein.
Die Begrüßung: "Endlich wieder Spätzle und Maultaschen!" waren wir inzwischen schon gewohnt und hatten entsprechend vorgesorgt. Im Schweiße unseres Angesichts schmuggelten wir, wie schon im Vorjahr, 120 Maultaschen und eine Spätzlespresse auf Borkum ein, um unsere alljährliche Entwicklungshilfe leisten zu können. Nach dem ersten "Schwabenmahl" begaben wir uns in unsere geliebte Borkumer Bierkneipe "Das Ei", um den Abend dort gemütlich ausklingen zu lassen.

Daniel Schäfer, Manuel Schmid, Isabel Schön und Patrick Blind (v.l.n.r.) auf der Nordseeinsel Borkum

Natürlich waren wir nicht nur zu unserem Vergnügen auf Borkum, denn unsere Hauptaufgabe bestand darin, die ausgewiesenen Badestrände zu bewachen. Der Dienst begann morgens um 9:30 Uhr mit dem Befreien der Laufdielen von Sand und dem Aufrüsten der Station. Anschließend wurde zusammen gefrühstückt und der Wachbetrieb konnte beginnen. Bis zum Ende des Tages um 17:30 Uhr behielten wir alle Badegäste im Blick, leisteten 1. Hilfe, baten Hundebesitzer ihre vierbeinigen Freunde an die Leine zu nehmen und verscheuchten die Drachenflieger vom Strand. Zum Glück verliefen die Tage größtenteils ereignislos, dennoch gab es einige außergewöhnliche Fälle: So hatten zwei unserer Rettungsschwimmer gleich an ihrem ersten Tag ca. 2km außerhalb der Badezone eine junge Frau mit ausgekugeltem Kniegelenk am Strand. Der von unserer Wachmannschaft mit dem DLRG-Lada zur Unglücksstelle gebrachte Inselarzt spritzte der Frau ein Schmerzmittel, weigerte sich jedoch das Knie wieder einzukugeln und empfahl das Hinzuziehen eines Spezialisten. Kurze Zeit später erlebten wir den ersten Helikoptereinsatz in dieser Saison, der einen niederländischen Notarzt zu uns an den Strand brachte. Mit unserer Hilfe leitete der Notarzt eine Kurznarkose ein und richtete das Knie an Ort und Stelle. Anschließend halfen wir noch beim Verladen der Verletzten in den Helikopter und begleiteten den Freund der Verunfallten zurück zur ca. 3km entfernten Strandpromenade. Inzwischen hatten wir bereits mehr als drei „Überstunden“ geleistet und konnten auf einen ereignisreichen ersten Tag zurückblicken.
Die darauffolgenden Tage verliefen aufgrund des eher tristen Wetters meistens unspektakulär mit nur wenigen 1.-Hilfe-Einsätzen. Dies hatte wiederum den Vorteil, dass die freie Zeit mit diversen Boots- und Rettungsübungen sinnvoll genutzt werden konnte und es uns so trotz des mangelnden Sonnenscheins nicht langweilig wurde. Es stellte sich auch schnell heraus, dass sich diese Übungen bezahlt gemacht haben. Nachdem sich ein etwas älterer Mann aufgrund seines künstlichen Hüftgelenkes kräftemäßig überschätzt hatte und zu weit ins Meer hinaus geschwommen war, konnte er durch die geschulten Rettungsschwimmer mit Hilfe des Bootes schnell und sicher zum Strand zurückgeleitet werden.
Natürlich waren nicht nur die Tage voller Ereignisse, auch die Nächte auf der Nordseeinsel hatten einiges zu bieten. So bekamen die Rettungsschwimmer und -schwimmerinnen an einem Abend während ihres Aufenthaltes ein Schauspiel am Borkumer Nachthimmel zu Gesicht, welches sie zu Hause noch nie miterlebt hatten. Sternschnuppen jeglicher Größe, Länge und Helligkeit überzogen den wolkenlosen und sternenklaren Himmel und hinterließen unvergessliche Bilder in den Köpfen aller Beteiligten. Die übrigen Abende verbrachten die meisten Rettungsschwimmer der Insel gemeinsam entweder in der nahegelegenen Bierkneipe oder im Wohnhaus, dem "Quabben". Die Schwaben unter ihnen bereiteten fast täglich das Abendessen für alle anderen zu, die es sich reichlich bei Spätzle und Maultaschen schmecken ließen.
Leider spielte das Wetter immer weniger mit. Regen und starke Stürme waren an der Tagesordnung. Aufgrund dessen musste selbst der Badebetrieb stundenweise eingestellt werden, da es wegen der hohen Wellen und der starken Strömung unverantwortlich gewesen wäre, Badebesucher ins Meer gehen zu lassen. So verbrachten die Rettungsschwimmer die Zeit auf der Station mit anderweitigen Beschäftigungen. Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder einige Leute, die es sich nicht nehmen ließen trotz dieser Wetterverhältnisse im Meer schwimmen zu gehen. So kam es, dass ein Vater seine beiden Nichtschwimmerkinder mit einem Schlauchboot aufs Meer hinausließ, ohne dabei den starken ablandigen Wind zu berücksichtigen. Die Kinder wurden immer weiter hinausgetrieben und konnten erst kurz vor Ende der Badezone durch die schwimmerischen Höchstleistungen einer unserer Rettungsschwimmer an Land gebracht werden.
Alles in allem konnten wir aber wieder auf drei unvergessliche Wochen zurückblicken, die geprägt waren von Spaß, Rettungseinsätzen und vieler neugeschlossener Freundschaften. Der Abschied fiel uns allen dementsprechend schwer, doch wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: "Borkum, wir kommen!"

(IS, MS, PB)

Alle Prüfungen zum Rettungsschwimmabzeichen abgeschlossen!

Ein letzter Sprung vom Startblock, ein letztes Mal den 100m-Sprint schwimmen und dann: durchatmen! Die letzten Prüfungen zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) in den Qualifikationsstufen Bronze, Silber und Gold wurden erfolgreich absolviert - die im Herbst 2009 gestartete Ausbildungsoffensive in der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren war damit beendet. Beinahe 40 Rettungsschwimmerinnen und Schwimmer konnten vom Ausbilderteam (Birgit und Oliver Schlegel, Daniel Schäfer, Patrick Blind, Claudia Tonhäuser, Manuel und Fabian Schmid) wohlverdient ihre Abzeichen entgegennehmen.
Über ein halbes Jahr intensives Schwimmtraining sowie die Vermittlung theoretischer Ausbildungsinhalte ging den Prüfungen im Juli 2010 voraus. So manch einer gelangte das ein oder andere Mal an seine physische Leistungsgrenze. Insbesondere beim goldenen Abzeichen, der höchsten rettungsschwimmerischen Qualifikation, war teilweise eiserner Wille gefragt um beispielsweise die kombinierte Rettungs- und Bergeübung zu meistern:
25m schnellstes Anschwimmen, Abtauchen auf 3,80m, Heraufholen eines 5kg schweren Tauchrings, direkt im Anschluss Lösen aus einem Würgegriff oder einer Umklammerung mit Hilfe der Befreiungsgriffe, 25m Abschleppen des "Angreifers" mit einem Fesselschleppgriff, Bergen dieser Person aus dem Becken (Beckenrandhöhe im Neuffener Freibad: ca. 50cm!), Sofortkontrolle der Vitalfunktionen mit anschließender 15minütiger Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Übungspuppe. Doch dessen nicht genug: während der ganzen Übung, die zudem auf Zeit zu absolvieren ist, tragen sowohl "Opfer" als auch "Retter" lange Kleidung... Dass diese im mit Wasser vollgesogenen Zustand zu einem wahren Klotz am Bein und Blei in den Armen wird, kann man sich leicht ausmalen!

Kurz vor dem Start zur kombinierten Übung

Der enorme Trainings- und Zeitaufwand - sowohl auf Teilnehmer- als auch auf Ausbilderseite - machte sich hier jedoch besonders bezahlt: Ausnahmslos jeder Prüfling absolvierte die geforderten Prüfungsleistungen mit Bravour! Dies lag sicherlich nicht zuletzt auch an der sehr guten Mitarbeit aller.
Der größte Teil der praktischen Ausbildung fand natürlich in der Beurener Kleinschwimmhalle statt, nur wenige Prüfungsteile mussten aufgrund einer geforderten Mindestwassertiefe von 3m ins Neuffener Freibad, oder für den Sprung aus 3m Höhe ins Nürtinger Freibad ausgelagert werden.
Die theoretischen Prüfungsinhalte wurden größtenteils im Jugendbereich des evangelischen Gemeindehauses vermittelt. Dazu gehörten beispielsweise die Behandlung der Gefahren am und im Wasser, die rechtlichen und versicherungstechnischen Grundlagen, der Aufbau der Organisations- und Verwaltungsstrukturen innerhalb der DLRG sowie ein 16UE umfassender und damit vollwertiger Kurs in Erster Hilfe.
Mit dem Erlangen des Rettungsschwimmabzeichens sind die Schwimmerinnen und Schwimmer nun berechtigt, an den Rettungswachen der DLRG in Bädern, an Flüssen, Seen oder gar am Meer, teilzunehmen. Mit der Qualifikationsstufe Bronze kann man hier als "Wachhelfer", mit Silber und Gold kann man als "Wachgänger" bzw. "Wachleiter" eingesetzt werden. Volljährige Silber- und Gold-Inhaber sind außerdem berechtigt, die Badeaufsicht in Frei- und Hallenbädern zu führen.
Das DRSA in Bronze erhalten: Lisa Breßlein, Miriam Glaser, Sarah Kiebele, Lukas Klass, Tim Linha, Jana Maisch, Kristina Maric, Franziska Mihalik, Katharina Schäfer, Larissa Schüle, Adrian Streicher und Hannah Welskopf.
In Silber: Manuela Böck, Franziska Doster, Tobias Geiger, Julia Hermann, Katja Holzmann, Camilla Kircheis, Sandra Maier, Lena Mall, Matthias Merkle, Chris Rapp, Thomas Reich, Juliane Schmid, Isabell Stauter und Sina Tonhäuser. Die Wiederholungsprüfung zum DRSA Silber absolvierten Stefan Geiger, Kai Schneider und Laura Simon.
In Gold (inkl. den Wiederholungsprüflingen): Patrick Blind, Luisa Glaser, Tobias Merkle, Daniel Schäfer, Birgit Schlegel, Fabian Schmid, Manuel Schmid und Isabel Schön.
Herzlichen Glückwunsch und nochmals vielen Dank für die sehr gute Mitarbeit! Wir hoffen natürlich, dass allen die Ausbildung Spaß gemacht hat, die manchmal etwas trockenen, aber unvermeidlichen theoretischen Durststrecken schnell überwunden werden konnten und die praktischen Übungen das Gelernte veranschaulichten und vertieften.
Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an das Team der Ausbilder und Trainer, die mit ihrem zeitintensiven ehrenamtlichen Engagement diese "Massenausbildung" überhaupt erst möglich gemacht haben! Hinter dem eigentlichen Trainingsbetrieb steht nämlich immer auch ein immenser Aufwand bereits im Hinblick auf die Kursvorbereitung: Trainingsplanung, Terminmanagement und Organisation der Räumlichkeiten - die Dinge, die im verborgenen und daher von den meisten unbemerkt ablaufen - das sollte nicht vergessen werden!
Last but not least geht noch ein großes Dankeschön an die Gemeinde Beuren und die Stadt Neuffen für die zur Verfügung gestellten Schwimmbäder sowie an die evangelische Kirchengemeinde für die Räumlichkeiten.
P.S.: Der nächste Kurs zum Rettungsschwimmabzeichen Bronze hat schon wieder begonnen...

(FS)

Schnuppertraining vom Montag, den 13.09.2010

Junge Neueinsteiger hatten nach Ende der Sommerferien am vergangenen Montag wieder die Möglichkeit in unser Jugendtraining "reinzuschnuppern" - dasselbe Procedere wie jedes Mal sollte man meinen... Wir Trainer wurden jedoch eines Besseren belehrt: die Warteschlange bei der Anmeldung zum "Schnuppertraining" erstreckte sich bis auf den Platz vor der Kleinschwimmhalle! Ganze 40 Neuanmeldungen gingen an diesem Abend ein. Kein Wunder also, dass der Platz in der Halle "etwas" eng wurde. Doch durch das massive Aufgebot von insgesamt 14 Trainerinnen und Trainern wurde relativ schnell Ordnung ins Chaos gebracht: innerhalb der einzelnen Trainingsgruppen wurde nach Ausbildungsstand sortiert und die fortgeschrittenen Schwimmer konnten anschließend direkt an die nächsthöhere Gruppe übergeben werden.
Trotz aller Entzerrungsmaßnahmen bleibt die Tatsache, dass sich die Trainer im Laufe des Abends mit insgesamt 140 (!) Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen hatten, bestehen. Daher bleibt zunächst abzuwarten, wie viele der 40 Neulinge Gefallen am kühlen Nass gefunden haben, daher eventuell weiterhin unser Training besuchen werden - was uns Trainer sehr freuen würde! - und wie viele weitere Neuanmeldungen die Kapazität der Schwimmhalle und auch die der Trainingsgruppe bzw. der einzelnen Trainer dann noch ertragen kann, denn selbst die ist begrenzt... ;-)
Wir Trainer hoffen natürlich, dass alle Neulinge (natürlich auch die "alten Hasen"!) am vergangenen Montag eine Menge Spaß hatten, einen kleinen Einblick in das Trainingsgeschehen erhalten haben und wir uns am kommenden Montag in alter Frische wiedersehen!

Die 90 DLRGler der ersten Trainingsstunde, 50 weitere folgten in der zweiten...

Wir möchten uns hiermit auch herzlichst bei allen bedanken, die uns und unser Training per Mundpropaganda weiterempfohlen haben! Denn der am vergangenen Montag erfolgte Ansturm auf das Schnuppertrainingsangebot kann beinahe unmöglich auf unsere Werbemaßnahmen zurückzuführen sein, da diese quasi nicht vorhanden waren...

(FS)

Abschluss der Rettungswachsaison im Freibad Neuffen

Am Sonntag, den 22.08.2010 leisteten die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren zum letzten Mal in diesem Sommer ihren Wachdienst im Neuffener Höhenfreibad. Ab dem 12.06., sprich dem Beginn der Hauptsaison, waren dort an jedem Wochenende von 13 bis 18 Uhr immer mindestens zwei DLRG’ler eingeteilt um die diensthabenden Schwimmmeister in ihrer Arbeit zu unterstützen und bei regem Badebetrieb entsprechend zu entlasten.

Bedingt durch schlechtes Wetter konnte so an immerhin 14 von 22 Tagen Wache gehalten werden (im letzten Jahr waren es nur 8 Tage!). Dadurch beläuft sich die Summe an im Freibad geleisteten Wachstunden auf über 260!
Ein herzliches Dankeschön geht daher an alle Wachteilnehmerinnen und -teilnehmer für ihr ehrenamtliches Engagement!

(FS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 04. und 05.09.2010

Wir schreiben das Jahr 2010 n. Chr., ein Samstagmorgen im September. Ganz Baden-Württemberg schläft. Ganz Baden-Württemberg..? Nein! Ein kleines Team von 14 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern macht sich in aller Frühe wieder einmal auf den Weg zur DLRG-Rettungswachstation am Aileswasensee in Neckartailfingen um dort für die Sicherheit am und im Wasser zu sorgen - völlig ehrenamtlich, versteht sich!
Da in der Tat so früh am Morgen noch keine Badegäste am See zu finden waren, gönnten wir uns zur Stärkung zunächst ein ausgiebiges Frühstück. Der anschließende Rundgang um den See könnte eigentlich als Verdauungsspaziergang angesehen werden, dennoch diente er einem anderen Zweck: der Überprüfung unseres Wachgebiets. Zugangswege wurden in Augenschein genommen, der Zustand von Badestrand und Grillplatz wurde kontrolliert und ganz nebenbei konnten die Neulinge der Wachmannschaft sich zusätzlich bei einer kleinen Funkübung mit dem Funkgerät vertraut machen. Glücklicherweise war alles in ordnungsgemäßem Zustand, sodass das Wochenende seinen Lauf nehmen konnte.
Die Anzahl an Schwimmern ließ selbst am Nachmittag noch schwer zu wünschen übrig, obwohl Luft- als auch Wassertemperatur definitiv für ein erfrischendes Bad im See sprachen. Hingegen war die Anzahl der Fahrradfahrer, die ihre Runden um den See drehten, enorm. Das wurde leider einer jungen Frau zum Verhängnis, die quasi direkt vor der Rettungswachstation vom Fahrrad stürzte. Glück im Unglück, zwei Sanitäter der Ortsgruppe konnten sich so sofort um sie kümmern. Da die Frau zudem einen Helm getragen hatte, blieben ihr Kopfverletzungen erspart, lediglich an Händen, Ellenbogen und Knien trug sie Schürfwunden davon, die entsprechend versorgt wurden. Dieser Vorfall blieb glücklicherweise der einzige seiner Art, nur noch zwei, drei "Pflaster" mussten an diesem Wochenende geklebt werden.

So konnten wir uns selbst - zwischen den obligatorischen Streifgängen um den See - einigen Übungen widmen, wie z.B. Blutdruck messen, Bergen einer Person mit dem Rettungsbrett usw.. Am frühen Sonntagnachmittag allerdings nahm die Anzahl an Badegästen zu, sodass wir den Außenposten am Sandstrand (Badebereich am See, in dem sich bevorzugt Familien mit kleinen Kindern aufhalten) bis abends besetzt hielten. Derart beschäftigt verging die Zeit wie im Fluge: um 19 Uhr konnten wir uns mit "keinen besonderen Vorkommnissen" bei der Rettungsleitstelle Esslingen abmelden. Schlussendlich musste nur noch die Station aufgeräumt und gesäubert werden, sodass wir gegen 20 Uhr den Heimweg antreten konnten.
Vielen Dank an das Rettungswachen-Team für seinen Einsatz!

(FS)

Rettungswache am Edersee vom 31.07.-15.08.2010

Die Wachmannschaft, die sich jährlich am Edersee bei der DLRG-Station Waldeck trifft, ist ein eingespieltes Team. Seit neuestem gehören auch ein paar Schwimmer der OG Neuffen-Beuren dazu. Zusammen mit ca. 20 anderen Wachteilnehmern und zwei bzw. vier Vertretern der Johanniter Unfallhilfe hieß es, zwei Wochen lang ein Auge auf einen Teil des Edersees in Hessen zu haben um im Notfall bereit zum Helfen zu sein.

Der Tag begann relativ früh am Morgen, je nachdem, ob man vor dem Frühstück noch tauchen oder Rad fahren wollte, oder ob man Küchendienst hatte. Ein Blick auf den Dienstplan verriet dann, ob man als Funker, Bootsbesatzung oder als Badeaufsicht im Strandbad eingeteilt war. Letzteres war aufgrund des eher mäßig guten Wetters jedoch meistens nicht besetzt. Wenn wir im weiteren Verlauf des Tages keinen Einsatz hatten, vertrieben wir uns die Zeit mit Canasta (ein Kartenspiel) spielen, (Reparatur-) Arbeiten auf der Station oder sogenannten K-Fahrten (Erkundungs- und Kontrollfahrten) mit dem Motorrettungsboot.
Allerdings verlief nicht jeder Tag so ruhig, denn schließlich hatten wir 24h-Einsatzbereitschaft und mussten somit bei Kenterungen die Segelboote wieder aufstellen, eine Segelregatta begleiten, den Rettungsdienst bei Einsätzen unterstützen (die Johanniter hatten 14 Einsätze in einer Woche!), nach einem vermissten Jungen suchen und den ein oder anderen im Wasser verlorenen Gegenstand per Such-Tauchgang wieder an die Oberfläche bringen. Für Aufregung sorgte, dass einer dieser verlorenen Gegenstände der stationseigene Bootstrailer (ein fahrbarer Untersatz für das Boot an Land) war, der eines mehr oder weniger sonnigen Nachmittags einfach in den See auf 23m Tiefe gerauscht war... (Kleine Hintergrundinformation: Der Stausee ist 28km lang, an der breitesten Stelle ca. 1,2km breit und bei Vollstau 42m tief; die Uferböschungen sind sehr steil)
Da wir natürlich nicht wussten, wo genau sich der Trailer befand, mussten die Taucher ihn suchen gehen. Nach dem 2. Tauchgang fanden sie ihn und befestigten eine Boje zur Markierung an ihm. Nachmittags sind die Taucher noch einmal ins Wasser, um einen Hebesack am Trailer zu befestigen. Der Hebesack wurde mit Pressluft gefüllt und Trailer samt Hebesack stiegen an die Oberfläche. Nun konnte per Rettungsboot der Trailer soweit in Richtung Land gezogen werden, sodass der MB-Truck der Station ihn vollends aus dem Wasser ziehen konnte. Zum Glück blieb der Trailer unbeschädigt.

Wir hatten aber auch weniger DLRG-spezifische Aufgaben zu erfüllen, beispielsweise unterstützten wir eines Abends die örtliche Feuerwehr, die Löschübungen vom Wasser aus machte. Die dazu auf einem unserer Rettungsboote montierte benzingetriebene Spritzenpumpe sorgte für beachtliche Wasserfontänen, die so manchen allzu neugierigen Zuschauer befeuchteten.
Bei so viel Aktivität auf der und um die Station blieb es uns natürlich nicht erspart, diese zu reinigen - so wurde jeden Freitag Großputz veranstaltet. Da wir die letzte Wachmannschaft in der Saison 2010 waren, putzten wir sogar die Boote, was sehr lehrreich für die Bootführerscheinanwärter war. Dabei konnte diesen genau die Unterschiede zwischen einem 2-Takt- und einem 4-Taktaußenbordmotor erläutert werden.
Abends wurde vielleicht nochmal auf die andere Seite des Sees geschwommen (einfache Strecke ca. 600m), oder eine Runde mit dem Fahrrad oder den Inline-Skates gedreht bevor wir den Tag meistens mit einem gemütlichen Beisammensein draußen unter dem Vordach der Station ausklingen ließen.
Alles in allem waren es zwei sehr schöne, aufregende und lehrreiche Wochen. Nächstes Jahr werden wir sicherlich wieder am Edersee zu finden sein, vielleicht sogar mit noch ein wenig mehr Verstärkung aus den Reihen der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren.

(IS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 26. und 27.06.2010

Wohlige 20°C, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten uns am Samstagmorgen um 9 Uhr an der DLRG-Wachstation am Aileswasensee in Neckartailfingen. Wir, d.h. 15 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren leisteten dort am Wochenende des 26. und 27.06.2010 völlig ehrenamtlich und freiwillig Rettungswache. Die Sicherheit am und im Wasser sowie das ungestörte Badevergnügen der sehr zahlreichen Badegäste oblagen damit unserer Verantwortung.
Doch bevor mit der eigentlichen Wache um 10 Uhr begonnen werden konnte, waren der obligatorische Rundgang um den See zur Auffrischung der Ortskenntnis und eine Funkeinweisung fällig. Die leider ebenfalls zwingend durchzuführende Putzaktion in der Station selbst schmälerte zu Beginn leider etwas die Vorfreude auf die bevorstehende Wache. Das anschließende ausgiebige Frühstück glich die Strapazen dieses "Frühsports" jedoch wieder aus und einem geregelten Wachdienst konnte nichts mehr im Wege stehen.
Aufgrund des hervorragenden Wetters strömten die Besucher regelrecht in Richtung kühles Nass: Um 11 Uhr am Samstagmorgen waren bereits ca. 80 Badegäste im Wasser. Da es sich dabei größtenteils um Kinder handelte, wurde der Posten am Sandstrand mit drei - später sogar mit vier - Wachgängern besetzt. Ausgestattet mit Erste-Hilfe-Tasche, Fernglas und Funkgerät wurde hier speziell auf die vielen Familien mit ihren Kindern geachtet.

Diese Maßnahme zeichnete sich aus! Zweimal musste eine Rettungsschwimmerin ins Wasser um Kinder, die - von ihren Eltern vermutlich unbemerkt - zu weit in Richtung Seemitte schwammen und auf dem Rückweg schon sichtlich erschöpft im Wasser strampelten, sicher zurück zum Ufer zu geleiten. Ebenso wurde abgetriebenes Schwimmgerät von uns durch schwimmerischen Einsatz geborgen.
Eine Kindersuche beendeten wir ebenfalls rasch und erfolgreich: die komplette Wachmannschaft war auf den Beinen und sprach Passanten in der Hoffnung auf Hinweise an. Die zusätzliche zweite DLRG-Streife um den See entdeckte schließlich das vermisste Kind - nach nicht einmal 10 Minuten Suche!
Ungewöhnlich viele leichte Erste-Hilfe-Fälle hatten wir außerdem an diesen beiden Tagen zu behandeln: Sehr oft schnitten sich die Badegäste vermutlich an scharfkantigen Muscheln oder gar Glasscherben, die im Wasser lagen. Größere Vorfälle ereigneten sich zum Glück nicht. So konnten wir uns jeweils am Abend mit "keinen besonderen Vorkommnissen" bei der Rettungsleitstelle in Esslingen abmelden.
Auf dass der Spaß an der Sache nicht zu kurz kam, wurde am Samstagabend an der Wachstation gemeinsam gegrillt. Zu vorgerückter Stunde wurden dann in der traditionellen Taufzeremonie auch die Neulinge der Wachmannschaft in Neptuns Reich aufgenommen. Den Abend ließen wir gemeinsam am Feuer bei Gesang und Gitarrenbegleitung ausklingen. Jedoch nicht allzu lange, denn uns stand schließlich noch die Wache am Sonntag bevor...
Vielen Dank nochmals an alle Wachteilnehmerinnen und -teilnehmer für diesen unbezahlten und unbezahlbaren Dienst zum Wohle aller Seebesucher!

(FS)

24h-Volleyballturnier in Engstingen vom 12. und 13.06.2010

"Rockstars vs. Popstars" - unter diesem Motto stand das 15. 24-Stunden-Volleyball-Hobby-Turnier in Engstingen. Traditionsgemäß nahm auch wieder eine Mannschaft der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren teil, dieses Jahr unter dem Namen "Madonna". Von samstagfrüh um 10:00 Uhr bis abends um 20:30 Uhr bestritten 24 Mannschaften jeweils 7 Spiele, wir leider mit nur mäßigem Erfolg (... immerhin haben wir einen Satz gewonnen!). Die anstrengende Vorrunde ließen wir dann abends auf einer Mottoparty, bei der man sich entweder als Popstar (z.B. Lady Gaga) oder Rockstar (z.B. Elvis Presley) verkleidete, ausklingen. Dort wurde auch bekannt, dass wir den 3. Platz bei "Spiele für Viele" belegt hatten. Die "Spiele für Viele" bestehen aus einem Quizbogen passend zum Motto, Singstar, einem Fahrradhindernisparcour und dem Erraten gegurgelter Lieder und finden parallel zu den Volleyballmatches statt. Da wir am nächsten Morgen schon gleich das erste Spiel um 8:00 Uhr pfeifen mussten, begaben wir uns nicht allzu spät in unsere Betten, bzw. eher unsere Autos.

Das "früh" ins Bett gehen schien sich gelohnt zu haben, denn die Spiele am Sonntag gestalteten sich etwas erfolgreicher. Nach einem äußerst knappen vorletzten Spiel (der 1. Satz endete 14:9 für uns, der 2. Satz 9:14 für die Gegner "Europe") entschied der letzte Punkt, dass wir leider um Platz 23 und 24 spielen mussten. Auch dieses Spiel verlief negativ für uns (sprich: wir gewannen nicht). D.h. die Sieger des Turniers wurden nicht wir, sondern dieselbe Mannschaft wie im letzten Jahr, welche dieses Jahr unter dem Namen ABBA spielte.
Am Sonntagnachmittag schließlich verließen wir das Turnier als Lieblingsgegner aller, und werden nächstes Jahr gerne als Solche wiederkommen, jedoch wollen wir unsere Ziele ein wenig höher stecken.

(IS, DS)

Jugendfreizeit 2010 vom 04.-06.06.2010

Wolkenlos blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten uns am Freitagnachmittag, als wir uns um 14:45 Uhr zur gemeinsamen Abfahrt an der Kleinschwimmhalle Beuren trafen. Was will man mehr, nach mehreren Tagen Regenwetter..? Eventuell noch ein tolles Freizeitheim mit jeder Menge Platz zum Toben, Spiel und Spaß auf der großen direkt ans Haus angrenzenden Wiese, eine riesige Feuerstelle für ein gemütliches Lagerfeuer und, und, und... als nette Dreingabe..? So sollte es sein!
Begeistert konnten die 22 Teilnehmer und 9 Betreuer nach einer guten Stunde Fahrt das Haus des evangelischen Jugendwerks in Bartholomä / Rötenbach bei Schwäbisch Gmünd in Beschlag nehmen. Nach ein paar einführenden Worten unseres Jugendleiters, Manuel Schmid, bezogen die Kids zunächst ihre Zimmer um sofort anschließend das komplette Haus inklusive dessen Umgebung zu erkunden und unsicher zu machen.
Gestärkt mit Gyros im Fladenbrot gingen nach dem Abendessen die sportlichen Aktivitäten von Volleyball, Indiaca und Fußball spielen in das Gruppenspiel "Banko-Banko" über: Jeder Teilnehmer erhielt zu Beginn einen gewissen (Spiel-)Geldbetrag als Startkapital, das es nun bei der Spielbank möglichst gewinnbringend einzusetzen galt. Gewettet wurde immer auf den Ausgang eines kleinen Mann-gegen-Mann-Spiels, wie z.B. Streichhölzer auf dem Flaschenhals stapeln, Teebeutel-Weitwurf, Handynummern-Memory, Käferrennen, usw.. Geschicklichkeit und Denkvermögen waren also einerseits gefordert, andererseits galt es die beiden Kontrahenten und deren Fähigkeiten möglichst gut einschätzen zu können, denn: lag man mit seinem Tipp auf den möglichen Sieger richtig, verdoppelte die Bank den vorher erbrachten Einsatz. Ziel des Spiels war es natürlich, am Ende so wenig Geld wie möglich ver- und so viel wie möglich erspielt zu haben. Die geschicktesten "Zocker" konnten so ihr Startkapital mehr als verdreifachen! Erst nach 23:30 Uhr hieß es dann: ab auf die Zimmer. Dort konnte weiter Karten gespielt oder noch gelesen werden. Die Option "schlafen" wählten die wenigsten - nichtsdestotrotz waren die ersten bereits um 5 Uhr morgens wieder lautstark unterwegs!

Kurz nach unserem reichhaltigen Frühstück um 9 Uhr wurde glücklicherweise die Wiese hinter dem Freizeitheim gemäht, sodass es jetzt beim Fußball und vor allen Dingen auch beim Baseball spielen keine Probleme mehr gab. Gerade letzteres stieß bei den Kids (und natürlich auch bei den Betreuern) auf helle Begeisterung. In der Tat gelangen einige bemerkenswert hohe und weite Abschläge (trotz selbstgedrechseltem Schläger, der einem gekauften aber in nichts nachstand!), die in so manchen Fällen durch vollen Körpereinsatz mit einem „Homerun“ belohnt wurden. Um insbesondere die jüngeren Teilnehmer wenigstens für kurze Zeit aus der prallen Sonne zu locken, galt es zwischendurch im Schatten des Hauses pantomimisch diverse Begriffe und Personen darzustellen. Besonders lustig anzuschauen waren die Versuche, mit Händen und Füßen einen der Betreuer(innen) zu imitieren!
Zum Mittagessen gab es dann gegen 13 Uhr wahlweise Spaghetti mit Tomatensoße, Bolognese oder Chili con Carne mit frischem Baguette und gemischtem Salat. Nach einer kurzen Ruhephase im Zimmer oder draußen im Schatten der Bäume konnte man sich weiterhin im Bumerang werfen, Slacklinen oder Baseball spielen üben. Bei "1, 2 oder 3?" konnte jeder sein Allgemeinwissen auf die Probe stellen. Als „Belohnung“ für jede korrekte Antwort gab es Klopapierrollen, welche dann anschließend zu einer Murmelbahn durch das gesamte Treppenhaus zusammengeklebt wurden. Der Test derselben fiel zunächst sogar sehr positiv aus, nur war die ganze Konstruktion zu filigran um länger den harten Anforderungen standzuhalten - wie praktisch, dass beinahe zeitgleich der Grill für das ohnehin anstehende Abendessen angeheizt wurde... Bei gegrilltem Putensteak und diversem Gemüse wurde in geselliger Runde noch ausgiebig geplaudert. Später verlegten wir den Ort des Geschehens an die große Feuerstelle um dort den Rest an (eigens dafür im Anhänger mitgebrachtem) Holz in einem würdigen Abschluss-Lagerfeuer zu verheizen. Mit Gitarre und Gesang ließen wir unseren zweiten und damit leider auch letzten Abend der Jugendfreizeit am Feuer sitzend ausklingen. Denn nach dem Frühstück am Sonntagmorgen musste schon wieder ans Aufräumen, Koffer packen und Putzen gedacht werden. Viel zu schnell waren diese schönen Tage vorbei - dieses Gefühl teilten ausnahmslos alle, als die elterlichen Taxen zur Heimfahrt bereitstanden.

31 DLRGler in Bartholomä / Rötenbach

An dieser Stelle sei deshalb auch allen Eltern, welche einen Fahrdienst übernommen haben, herzlichst gedankt! Ebenso geht ein großes Dankeschön an die Jugendleitung, insbesondere Manuel Schmid, für die Organisation, sowie an die Trainer und Trainerinnen, die als Betreuer und Köche mit von der Partie waren.
Nach der Freizeit ist vor der Freizeit - auch im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit wieder eine Jugendfreizeit geben. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf ein paar schöne Tage mit euch und hoffen natürlich, dass euch die jüngst vergangene Freizeit ebenfalls gut gefallen hat!

(FS)

Aktiven-Freizeit am Atlantik vom 22.-29.05.2010

Knappe 15 Stunden Fahrt standen uns neun DLRGlern bevor, als wir am frühen Samstagmorgen um 3 Uhr gen Frankreichs Atlantikküste starteten. Über quasi leere Autobahnen ging es schnell voran, sodass wir die 1250 Kilometer Distanz bereits um 17:30 Uhr überbrückt hatten und mit unserem Bus auf den ca. 80 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Campingplatz "Le Soleil d'Or" rollten.
Die Formalitäten waren trotz kleinerer Verständigungsprobleme zügig erledigt und die beiden gemieteten Mobil-Homes konnten begutachtet - für sehr gut befunden - und bezogen werden. Lange hielten wir uns damit allerdings nicht auf, denn der erste Strandbesuch stand an! Im Vergleich zu den zu diesem Zeitpunkt angenehmen 25°C Lufttemperatur zeigten sich die 12°C Wassertemperatur doch sehr kontrastreich... Insofern gestaltete sich unser erster Strandaufenthalt relativ kurz, da zudem das Champions-League-Finale stattfand und einige diese Begegnung nur ungern verpassen wollten. ;-) Im Anschluss daran ging es keineswegs ins Bett (trotz sehr kurzer vorangegangener Nacht und der anstrengenden Fahrt), sondern wir feierten in Tobi’s Geburtstag rein.

9 DLRGler an Frankreichs Atlantikküste beim ersten "Wassertest"

Langes Ausschlafen war uns am nächsten Morgen leider auch nicht vergönnt, da uns die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen weckte. Direkt nach einem traditionellen französischen Frühstück mit Baguettes und Croissants ging es daher an den Strand. Vorgewarnt im Hinblick auf die Wassertemperatur durch unseren „Test“ am Abend vorher hatten wir uns wohlweislich mit Neoprenanzügen ausgestattet. Dem Toben im Wasser und in den (noch moderaten) Wellen stand somit nichts mehr im Wege. Auch "Sonne tanken" blieb uns nicht versagt, denn der Planet brannte erbarmungslos (bei 35°C im Schatten) vom wolkenlos blauen Himmel auf uns nieder. Deshalb hatten die meisten unter uns bereits am zweiten Abend unseres Aufenthalts trotz intensiven Eincremens mit einem leichten Sonnenbrand zu kämpfen. Gesättigt mit Rahmgeschnetzeltem und Reis ließen wir den Abend bei ein, zwei, vielen Runden "Canasta" sowie mit der Unterhaltung des gesamten Campingplatzes durch unseren Gesang inklusive Gitarrenbegleitung ausklingen.
Der Pfingstmontag begann ähnlich wie der Sonntag: Frühstück und anschließender Strandbesuch. Jedoch wurde es um die Mittagszeit geradezu unerträglich heiß, sodass wir uns zum Karten spielen, Buch lesen und Faulenzen in den Schatten unserer Mobil-Homes zurückzogen. Erst am Spätnachmittag war der Aufenthalt am Strand wieder erträglich, Baden und Beachvolleyball standen auf dem Programm. Der Hunger ließ dann aber nicht mehr lange auf sich warten, sodass wir diesen gegen 21 Uhr schließlich mit Spaghetti und Tomatensoße stillten. Im Anschluss an die lästige, aber notwendige Pflicht des Spülens und Aufräumens starteten wir nochmals in Richtung Strand um dort den Sonnenuntergang am Lagerfeuer mit Gesang und Gitarre zu bewundern.

Sonnenuntergang über dem Meer

Der für den Dienstag angedachte Besuch der "Grande Dune du Pyla" fiel leider wortwörtlich ins Wasser: Immer wieder zogen Regenwolken auf und entluden ihre Fracht ausgerechnet über unseren Köpfen. Anstelle des Ausflugs fand deshalb "Hüttenzauber" statt: "Canasta" spielen und Postkarten schreiben war angesagt, zum Abendessen wurde ebenfalls aufwändiger gekocht, es gab Linsen mit selbstgemachten Spätzle und Saitenwürstle. Auch am Mittwochmorgen konnten wir etwas länger ausschlafen, da erst nachmittags das Wetter einen Strandausflug zuließ. Auf dem Weg Richtung Strand entdeckten wir auf dem Campingplatz andere Deutsche aus Karlsruhe, zu denen wir uns am Abend dann spontan für ein geselliges Beisammensein einluden.
Am Donnerstag jedoch war das Wetter für den Ausflug zur Düne der Dünen geradezu ideal: nicht zu heiß und nicht zu kalt bzw. regnerisch. Nach einem schnellen Frühstück und zwei Stunden Fahrt konnten wir den imposanten Sandhaufen bestaunen: 120 Meter hoch war die Düne, welche es zu erklimmen galt. Da deren Seitenflanken derart steil abfielen, waren Eskapaden, wie auf dem Bodyboard sitzend und stehend den Abhang hinunterzurutschen, Purzelbäume und Saltos zu schlagen - kurz: alle anderen Anwesenden zu unterhalten - kein Problem. Der anschließende Abstieg zum Meer war weniger schwierig, langwierig und anstrengend gestaltete sich der Rückweg über die Düne durch deren weichen Sand zurück zum Parkplatz... Nach der Heimkehr und einem schnellen Abendessen (selbstgemachte Spätzle mit Soße) waren nochmals Lagerfeuer, Gesang und Gitarrenspiel am Strand angesagt.

Auf der "Grande Dune du Pyla" in 120m Höhe über dem Meeresspiegel

Am Freitag zeigte sich der Atlantik von seiner wahren, sprich weniger zahmen Seite: drei bis vier Meter hohe Wellen und dennoch strahlender Sonnenschein luden zum Strandbesuch ein. Nach stundenlangem Kampf gegen (teilweise richtig gefährliche) Wellen und Strömung erholten wir uns noch ein wenig am Strand liegend. Abends gab es der Einfachheit halber eine (selbstgekaufte) Pizza "géante" - keiner wollte nach diesem anstrengenden Tag mehr kochen und: wir mussten leider auch schon wieder daran denken unsere Sachen zu packen.
Am darauf folgenden Morgen hieß es nämlich: Mobil-Home reinigen, Bus beladen, Formalitäten erledigen und Abschied nehmen vom Campingplatz der goldenen Sonne.
Wiederum verlief die Fahrt problemlos und ungeahnt schnell aufgrund quasi leerer Straßen. Gegen 2:30 Uhr am Sonntagmorgen waren deshalb alle DLRGler von diesem äußerst spaßigen und eindeutig viel zu kurzen Urlaub wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Die Planungen für eine ähnliche Ausfahrt im kommenden Jahr laufen bereits... ;-)
Last but not least ein herzliches Dankeschön an unseren technischen Leiter, Daniel Schäfer, für die Organisation und an das DRK, Kreisverband Nürtingen / Kirchheim u. T., für die Vermietung des Fahrzeugs.

(FS)

1.-Mai-Wanderung vom 01.05.2010

Traditionen und gute Freundschaften soll man pflegen, heißt es immer - wir konnten am vergangenen Wochenende diese beiden Punkte miteinander verbinden: Unser DLRG-Kamerad Uwe Issler war so freundlich (oder so leichtsinnig..?) uns bereits an der Maiwanderung in 2009 für das kommende Jahr, sprich 2010, zu sich nach Hause einzuladen. So ein Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen, demnach starteten wir am Samstagmorgen um 9 Uhr mit den Autos in Richtung Ebhausen-Rotfelden im Schwarzwald. Vier Kameraden aus unserer Ortsgruppe bewältigten die Strecke von ca. 65km trotz unsicherer Wetterlage mit dem Fahrrad!

Nach einer 5stündigen Wanderung mit Leiterwagen und der obligatorischen "Bad Beuren"-Flagge über die Wiesen und Felder des Nordschwarzwalds gelangten wir schließlich zum Kamelhof Rotfelden. Während einer kurzen und informativen Diashow konnten wir dort die vom Laufen müden Beine etwas entlasten. Im Anschluss daran stand einem Rundgang über das Anwesen nichts mehr im Wege: Kamele (im Wesentlichen Dromedare und Trampeltiere) konnten beobachtet, gestreichelt und sogar geritten werden.
Doch machte sich bei allen 35 DLRGlern langsam aber sicher der knurrende Magen bemerkbar. Deshalb ging es nach der Besichtigung des Kamelhofs gegen 15:30 Uhr auf direktem Wege zurück zu Familie Issler um dort den Grill anzuheizen. Leider änderte sich währenddessen das bisher sonnige und warme Wetter: es wurde kühl und es begann zu regnen. Dem entfachten Grillfeuer konnte der Regen jedoch nichts mehr anhaben, gegessen wurde dann auf der überdachten Terrasse. Derart von innen gewärmt, von außen durch Decken geschützt, saßen wir dort noch bis spät in die Nacht, tauschten Neuigkeiten aus, spielten Karten und unterhielten die Nachbarn mit unserem Gesang inklusive Gitarrenbegleitung.
Einige mussten leider bereits an diesem Abend die Heimreise antreten, die verbliebenen übernachteten an Ort und Stelle. Am Sonntag lud ein reichlich gedeckter Tisch zum Brunch ein. Gestärkt und (zumindest einigermaßen) ausgeschlafen machten wir uns dann gegen 14:30 Uhr auf den Heimweg.
Zu guter Letzt ein großes Dankeschön an Daniel Schäfer für die Organisation und natürlich an Uwe Issler mit Familie für die Einladung und die herzliche Aufnahme!

(FS)

Ertrinkungsstatistik 2009

Aus aktuellem Anlass, da die Untersuchungen des DLRG-Bundesverbandes über das Ertrinken im Jahr 2009 abgeschlossen sind, möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Analyse natürlich nicht vorenthalten. Es sind suizidbereinigt mindestens 474 Männer, Frauen und Kinder in deutschen Gewässern ertrunken. "Zählen wir noch die erfolgreichen Lebensrettungen der DLRG sowie die Fälle von Beinaheertrinken hinzu, liegt das Risiko bei dem Vier- bis Fünffachen der jährlichen Ertrinkungsfälle. Das Gefährdungspotential ist als unverändert hoch einzuschätzen", kritisiert DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens in seinem Statement vom 11.03.2010 die Sicherheitslage an den meisten Gewässern.
Nach mehreren Jahren stetigem Sinken nahm die Zahl der Todesfälle von Vorschulkindern wieder zu. 24 Jungen und Mädchen bis zum fünften Lebensjahr ertranken zumeist im heimischen Umfeld oder in Gewässern in Wohnungsnähe. Ursächlich ist in vielen Fällen die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Die meisten Kinder in dieser Altersklasse können noch nicht schwimmen.
Ebenso wurde im vergangenen Jahr eine Schulumfrage durchgeführt - mit einem beängstigenden Ergebnis: "45% der Schülerinnen und Schüler sind am Ende der Grundschulzeit keine sicheren Schwimmer. Die Schulen müssen wieder bereit sein, ihrer Verpflichtung des Schwimmen Lehrens nachzukommen. […] Hinzu kommt, dass 20% der Grundschulen in Deutschland gar keinen Zugang zu Schwimmbädern mehr haben", bemängelt Dr. Klaus Wilkens.

Rettungsschwimmer auf Borkum

Wir aus der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren leisten mit unseren Rettungswachen im Freibad Neuffen, am Aileswasensee in Neckartailfingen und im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdienstes auf der Nordseeinsel Borkum bereits unseren kleinen Beitrag zur Senkung der Zahl der Ertrunkenen. Als konkretes Beispiel sei hier nochmals auf Mitte Juli 2009 verwiesen, da auf Borkum ein Menschenleben unter maßgeblicher Beteiligung eines Ortsgruppenmitglieds gerettet werden konnte.
Die Ursache für steigende Ertrinkungszahlen ist aber dennoch eine grundlegende: die Fähigkeit schwimmen zu können bzw. es eben nicht zu können. Vielen Kindern und Jugendlichen ist dessen Erlernung verwehrt - sei es aus finanziellen, zeitlichen oder sonstigen Gründen seitens der Eltern oder prinzipiell wegen der fehlenden Möglichkeit schwimmen zu lernen, da Schwimmbäder keine (mehr) in unmittelbarer Umgebung vorhanden sind. Die Schließung vieler kleiner kommunaler Bäder aus Kostengründen trägt deshalb sicherlich ihren Teil zu einer negativen Entwicklung in den zukünftigen Statistiken bei. Insofern sind wir insbesondere über die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle durch die Gemeinde- und Kurverwaltung Beuren dankbar.
Annähernd 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren momentan allwöchentlich an zwei Trainingsabenden zunächst die Grundschwimmarten Rücken, Brust und Kraul sowie das Tauchen und verschiedene Sprünge. Es folgt in den "höheren" Gruppen weiteres Techniktraining, mit dem Schnelligkeits- und Ausdauerzuwachs einher gehen.
Die Aufklärung über die Gefahren am und im Wasser, die Selbst- und Fremdrettungstechniken sowie die Ausbildung in erster Hilfe im Rahmen der Theorieeinheiten für die Jugend- und Rettungsschwimmabzeichen leisten gemeinsam mit dem Schwimmtraining selbst (bereits präventiv!) einen weitaus größeren Beitrag zur Senkung der Zahl der Ertrunkenen.
Wir geben uns in der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren weiterhin größte Mühe, den hohen qualitativen Standard in unserer Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung zu halten oder gar noch zu verbessern, denn: Prävention ist das "A" und "O" um dem Ertrinkungstod zu entgehen. Einmal mehr gilt hier das Motto der DLRG: Jeder Mensch ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Retter! Unterstützen Sie unsere Arbeit, helfen Sie uns, kommunale Bäder zu erhalten, indem Sie mit Ihrem Kind oder Ihren Kindern schwimmen gehen - vielen Dank!

(FS)

Das offizielle Statement des DLRG-Präsidenten Dr. Klaus Wilkens sowie weitere Informationen (Statistiken...) können hier eingesehen werden.

Neue Schwimmer im Frühjahr 2010!

Anfang dieser Woche neigte sich die Schnupperphase im Training der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren ihrem Ende entgegen. 20 Neuzugänge hatten wir zu verzeichnen, so dass sich nun jeden Montag 100 Kids in der Kleinschwimmhalle tummeln. Euch wird zunächst der Schwimmstil "Rückenkraul" beigebracht werden, es folgen "Brustkraul" und "Brustschwimmen" in den beiden nächsthöheren Gruppen, sowie der Startsprung und das Tauchen. Der Spaß darf natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommen, so werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Jugendfreizeit und diverse Ausflüge organisieren!

Über 100 angehende RettungsschwimmerInnen im allwöchentlichen Jugendtraining

Wir, die Trainer der Ortsgruppe Neuffen-Beuren, freuen uns natürlich besonders über die zahlreichen Neuzugänge. Herzlich Willkommen und weiterhin viel Spaß und Erfolg im allwöchentlichen Training!

Eure Trainer

Jugendvereinsmeisterschaften vom 08.02.2010

Wie die Großen, so auch die Kleinen: jeder gab sein Bestes bei den diesjährigen Jugendvereinsmeisterschaften, die am 08.02.2010 in der Kleinschwimmhalle stattfanden. Eine beachtliche Anzahl von immerhin 64 Schwimmerinnen und Schwimmern absolvierte auf den drei Bahnen der Schwimmhalle Distanzen zwischen 16 und 100 Meter in den Disziplinen Rücken, Brust und Kraul. In jeder Trainingsgruppe (unterteilt nach Ausbildungsstand und Alter) konnte der oder die Erstplatzierte am Ende der teilweise spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen den Wanderpokal sowie eine wohlverdiente Goldmedaille entgegen nehmen. Aber auch die anderen gingen keineswegs leer aus: für zweit- und drittplatzierte gab es noch eine Silber- bzw. Bronzemedaille, ausnahmslos jeder konnte aber schlussendlich eine Urkunde sein Eigen nennen. Herzlichen Glückwunsch nochmals an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren wirklich hervorragenden Leistungen!

Ein herzliches Dankeschön gebührt natürlich auch dem begeistert mitfiebernden Publikum von annähernd 200 Personen, die mit ihren Anfeuerungsrufen, dem Applaus und der rund ums Schwimmbecken laufenden La-Ola-Welle jeder Schwimmerin und jedem Schwimmer die letzten Reserven entlockten und so zu Höchstleistungen anspornten! Nichtsdestotrotz gilt auch hier: es handelte sich bei den Jugendmeisterschaften keineswegs um einen professionellen Wettkampf - in erster Linie sollte es allen Beteiligten Spaß machen und möglicherweise dem ein oder anderen zu mehr Ehrgeiz und Motivation verhelfen...
Last but not least ein großes Dankeschön an die Wettkampfleitung und die Organisation!
Nachfolgend findet sich die Tabelle mit den erzielten Zeiten, als auch der Ablaufplan der Meisterschaften zum Download.

Download 38kB [ Zeitentabelle ]

Download 56kB [ Ablauf der Jugendvereinsmeisterschaften ]

(FS)

Jahreshauptversammlung 2009 vom 05.02.2010

Am 5. Februar 2010 fand im Beurener Bürgerhaus "Alte Schule" die Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren für das Vereinsjahr 2009 ab 19:30 Uhr statt. Traditionsgemäß wurden - vor deren Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden um 20:00 Uhr - Vesper und Getränke gereicht. Nach der Begrüßung aller Anwesenden (32 an der Zahl, davon 28 stimmberechtigt) wurde in einer Schweigeminute den in den Vorjahren Verstorbenen gedacht, in 2009 verstarb glücklicherweise kein Kamerad.
Es folgte die Berichterstattung und Aussprache. Der 1. Vorsitzende, Fabian Schmid, konnte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken: eine beachtliche Anzahl verschiedenster Aktivitäten wurde ausschließlich ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Für ihre Arbeit und ihren Einsatz dankte er allen Beteiligten. Der Organisationsaufwand im Hintergrund einer jeden noch so kleinen Veranstaltung sei hierbei jedoch nie zu unterschätzen oder gar zu vergessen. Das Engagement sei entsprechend zu würdigen und sollte keinesfalls als selbstverständlich angesehen werden.
Er selbst war zudem als Trainer im allwöchentlichen Jugendtraining aktiv und dort für die (rettungs)schwimmerische Ausbildung sowie für die Hallenaufsicht zuständig. Die mittlerweile sehr gute und umfassende Aus- und Weiterbildung auf dem gewohnt hohen Niveau zu halten, sei unerlässlich. Grundvoraussetzung hierfür sei natürlich eine entsprechende Trainingsmöglichkeit. Aufgrund dessen dankte der 1. Vorsitzende besonders der Gemeinde- und Kurverwaltung für die Bereitstellung der Kleinschwimmhalle.
Darauf folgend berichtete der Technische Leiter, Martin Peppel, von den Rettungswachen, welche im vergangenen Jahr im Freibad Neuffen, am Aileswasensee in Neckartailfingen und im Rahmen des zentralen Wasserrettungsdienstes auf der Nordseeinsel Borkum durchgeführt wurden. Dort konnte sogar eine erfolgreiche Reanimation unter maßgeblicher Beteiligung durch Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Neuffen-Beuren durchgeführt werden.
Anhand des statistischen Jahresberichts demonstrierte er die gewaltigen Summen an ehrenamtlich geleisteter Arbeit: die Rettungswache trug mit 1800, das Jugend- und Aktiventraining mit über 1500, die weitere (rettungsschwimmerische) Aus- und Fortbildung beispielsweise in erster Hilfe, die Teilnahme an (lokalen) Veranstaltungen sowie die Vereinsverwaltung mit über 2500 Stunden zur schlussendlichen Gesamtsumme von mehr als 6000 Stunden freiwilligen Engagements bei. Abschließend dankte er allen Beteiligten für ihre Unterstützung der Vereinsarbeit.
Anschließend trug der Jugendleiter, Manuel Schmid, seinen Bericht über das vergangene Vereinsjahr vor. Traditionell sei die Kleinschwimmhalle mit den Jugendvereinsmeisterschaften zu Beginn des Jahres mit über 300 Besuchern beinahe zum Platzen gebracht worden. In den folgenden Wochen konnten in der Schnupperphase rund 20 neue, schwimmbegeisterte Kids in der Ortsgruppe begrüßt werden. Erstaunlich viele würden hierfür inzwischen eine längere Anfahrt in Kauf nehmen und aus den umliegenden Gemeinden zum Training kommen - seiner Meinung nach ein Zeichen für fundierte Vereinsarbeit. Die anstehende Hüttenfreizeit stellte ihn als neuen Amtsinhaber auf eine durchaus harte Probe, die im Nachhinein jedoch nichtig schien - konnte er doch auf eine reibungslos abgelaufene, abwechslungsreiche und spaßige Freizeit zurückblicken. Sagenhafte 30 Neuanmeldungen (und schwarze Mitgliederzahlen) bescherte die zweite Schnupperphase im Herbst. In diesem Zeitraum fand als Pendant zur Jugendfreizeit für die älteren Jugendlichen ein Ausflug in Europas größtes Wasserrutschenparadies namens "GALAXY" in Erding bei München statt. Der Besuch des DLRG-Nikolausis im Jugendtraining habe schließlich das ereignisreiche Jahr beendet.
Zusätzlich zu seinen organisatorischen Aufgaben betreute er zwei Jugendgruppen im allwöchentlichen Training, wobei er hier auf die Unterstützung von 6 neuen Jugendtrainerinnen zählen konnte. Mit einem Dankeschön an alle Jugendtrainerinnen und -trainer, welche sich in ihrer Freizeit in der DLRG-Ortsgruppe ehrenamtlich engagieren, beendete er seinen Bericht.
Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster, Fabian Schmid, zählte in diesem Jahr 25 veröffentlichte Meldungen in den lokalen Mitteilungsblättern, wobei sein Dank an dieser Stelle allen Mitverfassern von Berichten galt. Als "Wartelektüre" läge seit Anfang 2009 eine Art Pressespiegel im Foyer der Schwimmhalle aus, die Infowand im Eingangsbereich ermögliche es ebenfalls - auch den jetzt so zahlreichen "Auswärtigen" - sich über aktuelle Begebenheiten in der Ortsgruppe zu informieren.
Die Homepage der OG wurde Anfang vergangenen Jahres von ihm in PHP umprogrammiert um so dynamischer, interessanter und damit hoffentlich informativer gestaltet werden zu können. Insbesondere die einfachere Aktualisierbarkeit sei von enormem Vorteil. Eine Homepage hätte den Anspruch aktuell gehalten zu werden und je einfacher dieser Vorgang zu realisieren sei, desto besser könne man der Forderung gerecht werden. Denn: Informationsbeschaffung und Kommunikation liefen bereits jetzt größtenteils über das Internet ab, insofern sei es besonders wichtig, dass auch die Ortsgruppe diesbezüglich "up to date" bleiben würde, wie ein Besuch unter "www.Neuffen-Beuren.DLRG.de" hoffentlich zeigt.
Es folgte der Bericht aus dem Ressort Aquafitness von Claudia Tonhäuser. Ihre Kollegin im Amt und sie selbst führten im vergangenen Jahr wieder zwei Kurse à 10 Abende mit denselben Teilnehmerinnen wie vor eineinhalb Jahren durch. Neuanfragen kämen jedoch (trotz keiner Werbung, lediglich einem Hinweis auf der Homepage) ständig. Die bei einer Fortbildung erlernten neuen Übungen wurden im laufenden Kurs ausprobiert und von den Frauen begeistert angenommen. Das neu angeschaffte Headset erleichtere die Arbeit enorm.
Nach wie vor trainiere sie die "Aktiven" donnerstagabends und sei über die Übernahme des Jugendtrainings durch andere Trainer äußerst froh. Des Weiteren wurden von ihr neben vielen kleinen anderen Aufgaben auch noch Fortbildungen für den Trainernachwuchs durchgeführt. Sie schloss ihren Bericht mit einem herzlichen Dankeschön an alle Unterstützer, insbesondere an die Gemeinde- und Kurverwaltung.
Der stellvertretende Schatzmeister, Dieter Klaß, berichtete, dass im Jahr 2009 die Mitgliederzahlen wieder gesteigert werden konnten. Zum 31.12.2009 zählte die Ortsgruppe Neuffen-Beuren 330 Mitglieder.
Im Folgenden stellte die Schatzmeisterin, Birgit Handke, die Jahresbilanz der Konten für 2009 sowie den Haushaltsplan für 2010 vor.
Der Kassenprüfer, Michael Schlegel, berichtete von der am 3. Februar durchgeführten Kassenprüfung. Dabei hatten er und sein Mitprüfer, Hartmut Hörner, die Bilanz, die Barkasse und die Konten sowie alle Ein- und Ausgabenbelege geprüft. Er bestätigte Birgit Handke eine vorbildliche und einwandfreie Kassenführung.
Die Versammlung bestätigte damit einstimmig den Jahresabschluss 2009 und entlastete - ebenso einstimmig - die Schatzmeisterin und ihren Stellvertreter auf Antrag des Kassenprüfers in offener Abstimmung.
Auf Antrag eines Mitglieds wurde die Entlastung der Vorstandschaft en bloc durchgeführt. Es gab keine Gegenstimmen, so wurde die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.
Im Anschluss folgten Grußworte von Gemeinderat Dieter Oswald. Herr Oswald überbrachte die Grüsse von Herrn Bürgermeister Hartmann, der aus beruflichen Gründen nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen konnte und sich deshalb entschuldigen ließ. Herr Oswald zeigte sich beeindruckt von den vielen Aktivitäten im Verein und sprach seine Anerkennung für das besonders vorbildliche Engagement aus. Er dankte allen Aktiven für Ihren Einsatz und schloss mit guten Wünschen für den weiteren Jahresverlauf.
Nach der Pause mit Jahresrückblick in Bilderform folgten die Ehrungen.

Tim Rieger, Fabian Schmid, Jan Rieger, Lothar Rist, Hans-Peter und Claudia Tonhäuser, Dr. Dietrich Braun, Dagmar Arnold-Hübbers (v.l.n.r.)

Aufgrund ihres engagierten Einsatzes in der Ortsgruppe bekam Dagmar Arnold-Hübbers das Verdienstzeichen der DLRG in Bronze verliehen.
Im Anschluss wurden die Mitgliedsehrenzeichen für langjährige ununterbrochene Mitgliedschaft überreicht. Der Kamerad Lothar Rist hatte in 2009 sein 50. Mitgliedsjahr in der OG. Der Vorsitzende dankte ihm für seine außerordentliche Treue und überreichte ihm die Ehrenurkunde sowie ein Präsent. Der Ehrenvorsitzende, Dr. Dietrich Braun, wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gerhard Hartmann ist auch schon seit 40 Jahren Mitglied, konnte aber leider nicht anwesend sein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein konnten Claudia und Hans-Peter Tonhäuser geehrt werden. Die Ehrungen für 10 Jahre Mitgliedschaft folgten: Jan und Tim Rieger konnten die Urkunde und das Präsent entgegen nehmen. Maren Löffler, Angela Reitenbach, Simon Buck, Katrin Ganter, Hannah Kuhnle, Alina Scheu, Alice Merkle und Nadja Rothenbächer waren leider nicht anwesend.
Anträge waren keine eingegangen. So stellte der 1. Vorsitzende den Jahresplan für 2010 vor, welcher auch auf der Homepage einzusehen ist, beendete - da es beim Punkt "Verschiedenes" keine weiteren Themen gab - gegen 22:30 Uhr die Sitzung und lud noch zu einem geselligen Beisammensein ein.

(FS)

Vereinsmeisterschaften vom 28.01.2010

Vereinsmeisterin 2010 gefunden!
Vergangenen Donnerstag, am 28.01.2010, fanden für die anwesenden 22 jugendlichen Schwimmerinnen und Schwimmer der ersten Donnerstagstrainingsstunde völlig unangekündigt die Vereinsmeisterschaften in der Kleinschwimmhalle statt. Die Überraschung stand den ersten Startern buchstäblich noch ins Gesicht geschrieben, als bereits der Startpfiff durch die Halle gellte. In den darauf folgenden Läufen absolvierte jede und jeder jeweils 100m (6 Bahnen in der KSH) in den Lagen Rücken, Brust und Kraul. Eine Stunde später standen die endgültigen Platzierungen fest: Sina Tonhäuser konnte erfolgreich ihren Titel der Vereinsmeisterin verteidigen und belegte den 1. Platz, dicht gefolgt von Thomas Reich auf dem 2. und Matthias Merkle auf dem 3. Platz.
Wir hoffen natürlich, dass euch unsere Spontanität nicht zu sehr aus der Bahn geworfen hat, ihr trotz allem euren Spaß daran hattet (das soll schließlich die Hauptsache sein!) und einige vielleicht jetzt ein klein wenig mehr Ehrgeiz entwickeln - quasi als Ansporn für die noch kommenden Trainingseinheiten und eure bevorstehenden Prüfungen zum Rettungsschwimmabzeichen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bis zum Schluss durchgehalten haben! Die nächsten Vereinsmeisterschaften folgen bestimmt! Mit Sicherheit genauso spontan... ;-)

(MS, FS)

Erste-Hilfe-Kurs vom 16. und 17.01.2010

Im Rahmen der laufenden Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen in den Qualifikationsstufen Silber und Gold fand am vergangen Wochenende ein 16 Unterrichtseinheiten umfassender Kurs in erster Hilfe statt. Die 17 Teilnehmer schlugen sich erfolgreich durch das äußerst lehrreiche und interessante Programm: Von der Definition eines Notfalls über die Rettungskette bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) erstreckten sich die theoretischen und praktischen Unterrichtsinhalte, die von Birgit Handke und Oliver Schlegel, aufgelockert mit witzigen Anekdoten, in bewährter Form dankenswerterweise präsentiert wurden. Erstmals beinhaltete der Kurs auch eine Einweisung in die (eigentlich sehr einfache, weil intuitive) Handhabung eines AED (Automatischer externer Defibrillator), welche die Teilnehmer mit Begeisterung annahmen. In der abschließenden Übungsphase konnte daher im HLW-Szenario die Reanimation unter Zuhilfenahme des neu angeschafften AED-Trainingsgeräts geübt werden. Der Einsatz eines AED im Ernstfall erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit gegenüber einer konventionellen Reanimation um ein Vielfaches.

Vielen Dank an die KuchenspenderInnen sowie an alle ein herzliches Dankeschön für die tolle Mit- und sehr gute Zusammenarbeit!

(PB, FS)