Berichte aus dem Jahre 2008 der DLRG OG Neuffen-Beuren

Der Nikolausi war im Jugendtraining am 08.12.2008

Von draußen vom Walde, da kam er her...
... im Schlepptau seine Helfershelfer, welche ihm halfen die vielen Geschenke zu tragen. Für jedes Kind hatte der Nikolausi nämlich ein kleines Mitbringsel dabei: Eine DLRG-Stofftasche - gefüllt mit allerlei Leckereien. Bevor es aber die Geschenke gab, wurden vom Nikolausi zu jeder Trainingsgruppe in Form eines kleinen Gedichts ein paar Worte aus dem "Goldenen Buch" vorgetragen. Es gab Lob für anständiges Verhalten im Training, gute Mitarbeit und aufmerksames Zuhören. Jedoch gerade Letzteres fiel manchen sogar in Anwesenheit des Nikolausi schwer...
Binnen kürzester Zeit waren alle Geschenke (immerhin ca. 80 Stück) verteilt und der Nikolausi zog zufrieden mit den Worten

"Die Trainer und ich wünschen euch - ganz klar,
ein wunderbar erfolgreich' neues Jahr.
Und dazu - wer hätt's gedacht:
ein frohes Fest an dem jeder lacht!"

von dannen. Bis zum nächsten Jahr...

(FS)

12 Stunden-Schwimmen in Geislingen vom 22. und 23.11.2008

Am vergangenen Wochenende fand in Geislingen (an der Steige) bereits zum dritten Mal das von der DLRG Ortsgruppe Geislingen (in Kooperation mit dem technischen Hilfswerk) organisierte 12 Stunden-Schwimmen statt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (genauer: zwischen 19 und 7 Uhr) hatten alle Schwimmbegeisterten vom Profi- bis zum gelegentlichen Hobby-Schwimmer die Möglichkeit ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen: Innerhalb des Zeitraums von 12 Stunden sollte eine möglichst große Distanz schwimmend zurückgelegt werden. Hilfsmittel jeglicher Art waren nicht erlaubt (abgesehen von Schwimmbrille und Badebekleidung natürlich...), Pausen zwischen den einzelnen Schwimmetappen konnten jedoch eingelegt werden, die Einzelstrecken wurden anschließend aufsummiert.
Als wir (Isabel, Daniel, Fabian, Lukas und Tim) als Team der DLRG OG Neuffen-Beuren um 19 Uhr in der Badehalle standen, waren wir doch einigermaßen überrascht: kein Schwimmer im Wasser, lediglich das Organisationsteam war anwesend! Nachdem der allgemeine Ablauf geklärt war und wir uns für die "Chiller"-Bahn entschieden hatten, starteten wir im Konvoi die erste Etappe von 2,5 bzw. 3 Kilometern Länge. Bereits 60 bis 70 Minuten später konnten wir die erste Pause einlegen, die erste Etappe war geschafft. Einzig und allein Tim zog weiterhin mit den mittlerweile anwesenden anderen Schwimmern unermüdlich seine Bahnen.
Ungefähr eine Stunde später gesellten auch wir uns wieder unter die Schwimmenden. Daniel konnte durch sein hohes Tempo mit den Schwimmern auf der "Michael Phelps"-Bahn mithalten, Isabel, Lukas und Fabian entschieden sich für die "Käpt'n Blaubär"- bzw. die "Wasserratten"-Bahn. So fand schließlich jeder seinen eigenen Rhythmus und zwei, drei Etappen später hatten gegen halb zwei am Sonntagmorgen alle aus dem Team die magische 10000 Meter-Marke geknackt - ab dieser Strecke wurde nämlich die Gold-Medaille verliehen... Also hieß es ab jetzt: Just for fun! Schwimmen so weit es Spaß, Kraft, Kondition, Motivation, Ehrgeiz und Wille zuließen. Vor allen Dingen eiserner Wille war gefragt, als sich die schmerzenden Muskeln, die Druckstellen von Badekleidung und Schwimmbrille sowie die langsam aber sicher aufkommende Müdigkeit bemerkbar machten.
Um 7 Uhr am Sonntagmorgen - 12 Stunden, 11 Tafeln Schokolade, 2 Liter Cola und 1 Thermoskanne Kaffee später - standen schließlich die zurückgelegten Distanzen fest: Isabel (10150 Meter), Daniel (13250 Meter), Tim (14000 Meter), Lukas und Fabian (jeweils 15000 Meter).

In der Gesamtwertung - gestaffelt nach Altersklassen belegte unser Team folgende Plätze:
 1. Platz Jugend (weiblich): Isabel
 2. Platz Jugend (männlich): Tim
 3. Platz Jugend (männlich): Daniel
 3. Platz Erwachsene (männlich): Lukas und Fabian

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer für die respektablen Leistungen!

(FS)

Zum Nachlesen: Die gesamte Ergebnisliste findet sich hier zum Download:

Download 9kB [ Gesamtergebnisse 12h-Schwimmen ]

Erste Hilfe-Kurs Herbst 2008

In den vergangenen zwei Wochen (10., 11. und 17.10.2008) fand im Rahmen der Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen der Qualifikationsstufe Silber ein 16 Unterrichtseinheiten umfassender Kurs in erster Hilfe unter der Leitung von Oliver Schlegel statt. Unterstützt wurde er aufgrund der großen Teilnehmerzahl - immerhin 18 Personen - durch Birgit Handke, Claudia Tonhäuser und Fabian Schmid.
An den drei Terminen wurden den Teilnehmern zum einen theoretisch die erforderlichen Maßnahmen nach Eintritt eines Notfalls erläutert, zum anderen erfolgte die Umsetzung des Gelernten in die Praxis anhand kleiner Fallbeispiele. So wurden beispielsweise die stabile Seitenlage, die Helmabnahme und die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert, sowie die unterschiedlichsten Verbände und Pflaster angelegt. Am letzten Abend wurde aber aus dem reinen Üben "blutiger" Ernst: In Form eines Rollenspiels wurde ein Teil der Gruppe mit Wunden aus Silikon, Kunstblut und Schminke präpariert während der Rest vor der Tür warten musste. Als das "Rettungsteam" schließlich im Raum mit den unterschiedlichsten Notfällen (über Schnitt-, Stich- und Quetschwunden, Knochenbrüchen und Schockzuständen bis hin zum Kreislaufstillstand) konfrontiert wurde, galt es möglichst ruhig und zielstrebig zu handeln, die Patienten zu versorgen und psychisch zu betreuen bis der fiktiv über einen Notruf alarmierte Rettungsdienst am Ort des Geschehens eintraf.
Vielen Dank an Oliver Schlegel mit Team und an alle Teilnehmer für die gute Mitarbeit. Last but not least ein herzliches Dankeschön an die katholische und die evangelische Kirchengemeinde, die uns für den Erste Hilfe-Kurs ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.

(FS)

Brunnenfest in der Ortsmitte Beuren vom 13. und 14.09.2008

Am vergangenen Wochenende, den 13. und 14. September 2008 fand in der Ortsmitte von Beuren das Brunnenfest statt. Neben den anderen Organisationen und Vereinen waren die DLRG'ler der Ortsgruppe Neuffen-Beuren natürlich auch mit einem Stand vertreten. Dort konnte man beim Entchenfischen und bei der Schatzsuche sein Glück versuchen. Auch beim Wasserbomben-Werfen konnte so manch einer seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Für jeden Treffer gab es einen kleinen Preis, den sich die Teilnehmer aus unserer Schatzkiste nehmen durften. Noch größere Geschicklichkeit war bei der Mohrenkopfschleuder gefragt: Zunächst musste der Auslöser mit einem Tennisball getroffen und anschließend der Mohrenkopf aus der Luft gefangen werden. Den Wenigsten war allerdings zum Abschluss ein ganzer Mohrenkopf vergönnt, die meisten davon gingen beim Fangversuch oder spätestens bei der Landung zu Bruch. Dem Spaß an der Sache tat dies allerdings keinen Abbruch!
Wenn auch das Wetter am Wochenende nicht ganz so toll war, so war zumindest die Stimmung gut! Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer und natürlich auch an das evangelische Jugendwerk, das uns die Schleuder und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

(FS)

Ende der Schnuppertrainingsphase im Herbst

An den ersten beiden Trainingsabenden, die nach den Sommerferien stattgefunden haben, waren 28 neugierige Kids in unserem allwöchentlichen Schwimmtraining zu Besuch. Wir hoffen natürlich, dass es nicht nur bei einem Besuch bleibt, sondern dass ihr an den ersten beiden Abenden viel Spaß hattet, Lust auf mehr bekommen habt und ihr unser Training weiterhin besuchen wollt! Dann heißt es: Herzlich Willkommen in der Gruppe "Kaulquappen I"! In den nächsten Wochen wird euch nun die Technik in Rückenkraul, das Tauchen und verschiedene Sprünge ins Wasser beigebracht werden.

Viel Erfolg dabei und weiterhin viel Spaß im Training wünschen euch...

Eure Trainer!

Rettungswache auf der Nordseeinsel Borkum vom 28.07.2008 bis 13.08.2008

Am Montag, den 28.07.2008 starteten wir - drei Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren - mit dem Zug um 9:04 Uhr ab Bahnhof Nürtingen unsere eigentlich "nur" neun Stunden dauernde Reise in Richtung der Nordseeinsel Borkum. Aufgrund eines ICE-Triebwerksschadens hatten wir aber bereits in Stuttgart 30 Minuten Verspätung - 20 Minuten zuviel, um den Anschluss-ICE in Köln noch zu bekommen. Nach unfreiwilligen drei Stunden Aufenthalt, welcher durch den Besuch des Kölner Doms etwas kurzweiliger gestaltet wurde, ging es weiter über Münster nach Emden (Außenhafen). Die Überfahrt auf die Insel erfolgte mittels des Highspeed-Katamarans "MS Nordlicht" (Spitzengeschwindigkeit 70 km/h), sodass wir schließlich nach 13 Stunden Fahrt gegen 22 Uhr in unserer Unterkunft "Am Quabben 3" ankamen. An Schlaf war jedoch zunächst nicht zu denken: Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten (kleine Appartements für zwei Personen mit eigenem Bad und eigener Küchenzeile), luden uns die bereits anwesenden Rettungsschwimmer zu einer kleinen Willkommensfeier in den Gemeinschaftsraum ein. Allzu lange durfte jedoch nicht gefeiert werden, denn jeden Dienstagmorgen fand immer der allgemeine Frühsport unter Führung des Abschnittsleiters an der DLRG-Wachstation "Nordbad" statt.
Unser erster "Arbeitstag" begann folglich mit einem Wettschwimmen zur Badezonenbegrenzungsboje (ca. 300m vom Strand entfernt - je nach Wasserstand) und anschließender Tieftauchübung in der 19°C "warmen" Nordsee. Nach einem kurzen Vortrag - den wir uns wassertretend anhören durften - über die Einsatzmöglichkeiten der Rettungsboje an der Küste, konnten wir zum Ufer zurückschwimmen. Als wir wieder trocken und halbwegs aufgewärmt in der Station Platz genommen hatten, wurde die Einteilung der einzelnen Rettungsschwimmer auf die vier bewachten Strandabschnitte von Borkum (FKK-Strand, Jugend-, Nord- und Südbad) durch den Abschnittsleiter bekanntgegeben.
Die darauf folgenden Tage verliefen beinahe identisch, deshalb an dieser Stelle unseren Tagesablauf im Allgemeinen: Dienstbeginn auf Station war jeden Morgen um 9:30 Uhr bzw. 10 Uhr am FKK-Strand. Da die Strandabschnitte (insbesondere der FKK-Strand) teilweise mehrere Kilometer von unserer Unterkunft entfernt lagen, erfolgte die Anfahrt zur Wachstation mit dem Fahrrad. Anschließend musste die Wache auf Vordermann gebracht werden, d.h. die Laufdielen mussten von Flugsand befreit werden, die Rettungsboote und sonstige Rettungsgerätschaften mussten bereitgestellt werden, die Gezeitentafel musste beschriftet werden und angeschwemmter sowie sonstiger Unrat musste entfernt werden. Erst dann konnten wir unser gemeinsames Frühstück teilweise sogar unter blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein auf der Veranda der Wachstation genießen. Während der Badezeit, die um 10:30 Uhr begann, war ein Teil der Wachmannschaft an der Wasserkante im Einsatz und hatte durchgängig den Badebetrieb im Auge. Dies geschah vorwiegend von der Kutze (dem Wachwagen) aus, aber auch mit dem Motorrettungsboot (MRB), als Strandstreife, mit dem Rettungsbrett, schwimmerisch oder mit dem Kajak. Der andere Teil der Wachmannschaft versah währenddessen auf Station seinen Dienst, wobei regelmäßig durchgewechselt wurde. Die Hauptaufgabe an der Station war die Versorgung kleinerer Erste-Hilfe-Fälle, wie "Pflaster kleben" und "Splitter behandeln", sowie diverse Eltern- und Kindersuchmeldungen zu bearbeiten und die Familien am Ende wieder zu vereinen, bis hin zu "lebenserhaltende Maßnahmen ergreifen".
Da seit dem Jahre 2007 die DLRG alleinverantwortlich den kompletten Wachdienst an den Borkumer Stränden regelt und lediglich die leeren Wachstationscontainer noch von der Kurverwaltung Borkum gestellt und verwaltet werden, hat sich im Hinblick auf das eingesetzte Material, ob nun einfache Pinzette oder komplettes MRB, einiges zum Positiven verändert: Sämtliche Wachstationen (bis auf das Jugendbad) sind zusätzlich zum Standard-Erste-Hilfe-Material (Pflaster, Kompressen, Mullbinden, ...) mit Sauerstoff- und AED-Gerät ausgestattet worden. Ebenso wurden im Jahre 2007 zwei neue Motorrettungsboote angeschafft, 2009 sollen ein weiteres MRB, sowie die Zusatz-Ausstattung für das Jugendbad folgen.
In diesem Jahr hatten wir zum Glück unter vielen leichten Erste-Hilfe-Fällen nur sehr wenige schwere Fälle zu behandeln, so verletzte sich beispielsweise eine Teilnehmerin beim Beachvolleyballturnier am Nordbad das Sprunggelenk. Um die Schmerzen und die Schwellung zu lindern, wurde das Gelenk mit einem Kühlpack gekühlt und nach der Fixierung mit einer Sam Splint-Schiene (verformbare, gepolsterte Aluminiumschiene) das betroffene Bein hochgelegt. Nach einem kurzen Transport mit der Schaufeltrage zum Rettungswagen, der bereits auf den Laufdielen parkte, konnte die Patientin dem Rettungsdienst übergeben werden. Ein weiterer durchaus kritischer Vorfall ereignete sich am Südbad: Ein älterer Herr saß zusammengesunken, mit Schmerzen im Brustbereich in seinem Strandkorb. Der Verdacht auf Herzinfarkt lag nahe, sofort wurde der Rettungsdienst inklusive Notarzt alarmiert. Während der ca. 10 Minuten dauernden Anfahrtszeit wurde der Patient von uns immobilisiert, mit Sauerstoff versorgt und ständig - insbesondere die Herz-Kreislauf-Funktionen - durch Puls- und Blutdruckmessung überwacht. Zur Sicherheit wurde auch das AED-Gerät angelegt, sodass bei einem Herz-Kreislauf-Versagen schnellstmöglich hätte reagiert werden können. Glücklicherweise trafen Notarzt und Rettungsdienst äußerst schnell am Einsatzort ein und übernahmen nach einer kurzen Übergabe die weitere Versorgung des Patienten.
Nach einem mehr oder weniger ereignisreichen Tag endete die Badezeit um 17:30 Uhr. Für die Wachmannschaft hieß dies: Rettungshilfsmittel reinigen und ordentlich verstauen, die Station und die Strandumkleiden säubern. Im Anschluss daran traf man sich noch einmal gemeinsam auf der Station zu einer gemütlichen Dienstnachbesprechnung. An schönen Tagen wurden nach Dienst auch spontane Rundrufaktionen gestartet, die dann zu heißen Beachvolleyballmatches oder zu gemeinsamen Grill- und Lagerfeuerabenden führten. Da es das Wetter leider des Öfteren nicht ganz so gut mit uns meinte, wurden aus Grill- eben gemeinsame Kochaktionen in unserer Unterkunft "Am Quabben 3". So begeisterten wir um das ein oder andere Mal die vorwiegend norddeutschen Rettungsschwimmer mit der original schwäbischen Küche: 70 Maultaschen in der Brühe oder selbstgemachte Spätzle aus dreieinhalb Kilogramm Teig... Ja, die Seeluft macht hungrig! Nachdem die Überreste der "Fress-Orgien" beseitigt waren, konnte zur eigentlichen Abendbeschäftigung übergegangen werden: zahlreiche Besuche in der Bar namens "Ei" - hier konnte kostenlos (!) Billard und Tischfußball gespielt werden, Feiern auf den Beachvolleyball-Feten, nochmals gemütliches Beisammensein auf der Wachstation oder im Gemeinschaftsraum, Nachtbaden in der Nordsee bei Meeresleuchten, Spazierengehen am Strand oder einfach nur früh zu Bett gehen, um das Schlafdefizit der vorangehenden Nächte wieder auszugleichen.
Die zweieinhalb Wochen auf Borkum vergingen in der Gemeinschaft wie im Fluge, langweilig wurde es uns nie. Am 13.08.2008 hieß es jedoch für uns um 10 Uhr morgens Abschied nehmen von der wunderschönen Nordseeinsel. Ausnahmslos alle waren sich aber einig: Spätestens im Sommer 2009 soll es ein Wiedersehen geben und wir, die Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren werden garantiert mit von der Partie sein - denn wie heißt es doch so treffend: Einmal Borkum, immer Borkum!

(FS)

Rettungswache am Aileswasensee vom 26. und 27.07.2008

Am Wochenende, den 26. und 27 Juli 2008 fand am Aileswasensee in Neckartailfingen die Rettungswache durch die DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren statt. Insgesamt 16 Rettungsschwimmer, darunter auch einige mit Funk-, Sanitäts- und Taucherausbildung, garantierten am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr für die Sicherheit der Badegäste am und im Wasser.
Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlos blauem Himmel begann für uns der Tag am See um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück an der Station und einem anschließendem Rundgang um den See. Dabei wurden Ufer- und Liegewiesenzustand sowie die Zufahrtsmöglichkeiten an den See für den Rettungsdienst kontrolliert. Im Anschluss daran wurde zum einen der Posten am "Sandstrand" besetzt: Mindestens zwei Rettungsschwimmer behielten hier den Badebetrieb (vorwiegend Familien mit kleineren Kindern) besonders im Auge. Um im Einsatzfall sofort reagieren zu können, war der Posten mit Rettungshilfsmitteln (Flossen, Rettungsboje, ...), Erste-Hilfe-Material, sowie Fernglas und Funkgerät ausgerüstet.
Zum anderen machte sich die erste Streife (ebenfalls aus zwei Rettungsschwimmern bestehend) auf den Weg um den See. Kleinere Erste-Hilfe-Fälle konnten von der Streife sofort vor Ort mit dem mitgeführten EH-Material behandelt werden, der Kontakt zur Wachstation war wiederum durch ein Funkgerät sichergestellt, sodass bei schwereren Vorfällen Unterstützung in Form von weiterem Personal und zusätzlichem EH-Material (wie z.B. Trage, Sauerstoff- und AED-Gerät) hätte angefordert werden können. Doch dieses Jahr mussten lediglich ein paar Pflaster auf kleine Schnitt- oder Risswunden geklebt werden, größere und schwerere Notfälle bleiben glücklicherweise aus.
So verlief der Dienst am Samstag verhältnismäßig ruhig, sodass wir am Abend den Tag mit Grillen und gemütlichen Beisammensein ruhigen Gewissens ausklingen lassen konnten. Übernachtet wurde auf dem Matratzenlager in der Wachstation. Der darauf folgende Morgen begann wie gewohnt mit einem ausgiebigen Frühstück um 9 Uhr.
Aufgrund der etwas undurchsichtigen Wetterlage am Sonntag waren im Gegensatz zum Samstag nur wenige Badegäste am See. So blieb für uns ausreichend Zeit um den unerfahreneren Wachteilnehmern den Umgang mit dem AED-Gerät (automatischer externer Defibrillator) und der Schaufeltrage, der Sam Splint-Schiene (verformbare, gepolsterte Aluminiumschiene), dem Blutdruck- sowie dem Blutzuckermessgerät zu demonstrieren. Bei einer Übung am Nachmittag hatten die Teilnehmer schließlich das Gelernte unter Beweis zu stellen: Simuliert wurde ein Sturz mit daraus resultierender Sprunggelenk-Verletzung. Über Funk wurde die Wachstation von der Streife über den Vorfall informiert, Trage, Schiene und personelle Unterstützung wurden angefordert. Fiktiv wurde der Rettungsdienst alarmiert, um den weitergehende Versorgung und den Transport ins Krankenhaus sicherzustellen. Die Übung wurde mit Bravour gemeistert: Der verletzte Fuß wurde nach der Bergung der gestürzten Person geschient und hochgelagert. Der Transport in den Sanitätsraum der Wachstation erfolgte mittels Schaufeltrage. Zum Abschluss der Übung wurde eine kurze Manöverkritik abgehalten, bei der Tipps und Verbesserungsvorschläge gemeinsam erarbeitet wurden.
Nachdem wir am Abend die Wachstation wieder auf Vordermann gebracht hatten, sprich alles gesäubert und ordentlich verstaut war, konnten wir uns mit der Bemerkung "keine besonderen Vorkommnisse" bei der Rettungsdienstleitstelle in Esslingen abmelden und auf den Heimweg begeben. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Teilnehmer für die gute Mit- und Zusammenarbeit!

(FS)

LSM - Kurs vom 19.07.2008

Am vergangenen Samstag, den 19.07.2008 fand im Rahmen der Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen Bronze im evangelischen Gemeindehaus in Beuren ein Kurs in "Lebensrettenden Sofortmaßnahmen" statt. Dabei wurden die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Oliver Schlegel mit Unterstützung von Birgit Handke und Claudia Tonhäuser in elementarer erster Hilfe unterwiesen.
Nach Eintritt eines Notfalls sind zahlreiche Aufgaben wahrzunehmen. Viele, z.B. das Absichern des Notfallorts, das Absetzen eines Notrufs und die Betreuung des/der Patienten können mit Hilfe eines einfachen Trainings, den lebensrettenden Sofortmaßnahmen, erlernt werden und oftmals über Leben oder Tod des/der Betroffenen entscheiden. Zudem ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung ein wichtiger Bestandteil dieser Ausbildung.

(FS)

Human-Table-Soccer-Turnier vom 14. und 15.06.2008

Am vergangenen Wochenende fand im Zuge der Fußball-Europameisterschaft in der Ortsmitte von Beuren ein Menschen-Kicker-Turnier statt. Wir DLRGler waren dort natürlich auch mit einer von insgesamt 24 Mannschaften - den "Waikiki Beach Bombers" - vertreten.
Am Samstag, den 14.06.2008 begann die Vorrunde des Turniers um 13 Uhr mit dem Eröffnungsspiel "Waikiki Beach Bombers" gegen die Mannschaft "Konfirmanden 3 - Konfipower". Trotz fairer und rücksichtsvoller Spielweise gegenüber den deutlich jüngeren Gegnern ließ sich ein Endstand von 7:0 für uns nicht verhindern. Das nächste Spiel gegen den "FC Bürgerbüro" sah zuerst sehr vielversprechend aus, denn wir gingen souverän mit 4:0 in Führung. Doch der FC holte überraschend schnell auf: Innerhalb kürzester Zeit kassierten wir vier Gegentore. Es stand 4:4 und wir hatten nur noch rund zwei Minuten unserer Spielzeit zur Verfügung... Eine Glanzparade unseres Torwarts, zwei weitere Tore durch unsere beiden Stürmer und der Abpfiff des Schiedsrichters entschieden den Ausgang eines spannenden Spiels mit einem klaren 6:4-Sieg für unsere Mannschaft. Zur Feier des Tages trafen wir uns am Abend noch zum Grillen und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein im Jugendraum des evangelischen Gemeindehauses.
Am Sonntagmorgen stand uns um 11:15 Uhr das letzte Spiel der Turnier-Vorrunde bevor. Der nicht zu unterschätzende Gegner hieß "Kulturverein Beuren n.e.V." Um unsere Gewinnchancen von vorneherein ein wenig zu bessern, stürmten wir getreu unseres Mannschaftsnamens "Waikiki Beach Bombers" im Hawaii-Look das Spielfeld: Die Spielerinnen im Bikini, die Spieler oben ohne oder mit Hawaii-Hemd. Komplettiert wurde das Bild durch wehende Baströckchen und Blumenkränze. Die Überraschung war perfekt, die völlig aus der Fassung gebrachte gegnerische Mannschaft konnte lediglich einen ihrer Spielzüge verwandeln, wir hingegen schafften ganze sechs. Erfreut über den Sieg von 6:1 Toren gegen den deutlich stärkeren Gegner verließen wir das Spielfeld sowie die Vorrunde des Turniers mit drei von drei gewonnenen Gruppenspielen und zogen gen Achtelfinale. Bis aber die finalen Spiele stattfanden, blieb noch genügend Zeit sich an den vielen Ständen in der Ortsmitte mit Essen und Getränken zu versorgen.
Frisch gestärkt traten wir um 14:30 Uhr der Mannschaft "Alles frisch" entgegen. Bereits zwei Minuten später stand es 2:0 zu unseren Gunsten. Doch leider sollte dies nicht so bleiben, "Alles frisch" (später übrigens Turnier-Zweiter) holte auf, überholte und siegte letzen Endes durch ihre überragende Spielweise mit 2:7. Diese erste und einzige Niederlage untersagte uns eine weitere Teilnahme am Human-Table-Soccer-Turnier, da in der Hauptrunde nach K.O.-System gespielt wurde.
Dennoch hat uns dieses bisher einmalige Erlebnis unglaublich viel Spaß gemacht - und das ist schließlich die Hauptsache. Sollte es je noch einmal ein derartiges Turnier geben, wird es auch hier sicherlich wieder gemäß unserem Mannschafts-Schlachtruf heißen: "Eat my Shorts - Friss oder stirb!"

(FS)

Hüttenfreizeit der Jugend vom 16.05.2008 bis 18.05.2008

Am Freitag, den 16. Mai trafen wir uns pünktlich um 16 Uhr an der Kleinschwimmhalle zur Abfahrt auf die Jugendfreizeit. Nach einer rekordverdächtigen Verladezeit von ca. 10min, in der Kinder und Gepäck auf die Fahrzeuge verteilt wurden, starteten wir in Richtung Kirchheim u.T., unser Ziel: Das CVJM-Heim.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die hilfsbereiten Eltern, die uns durch ihre Fahrdienste sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt tatkräftig unterstützten!
Bedingt durch die kurze Entfernung konnten wir bereits eine halbe Stunde später, nach einer kurzen Hauseinweisung, die Zimmer bzw. die Betten im Matratzenlager beziehen. Während die Kids noch das Haus und die Umgebung erkundeten, wurde von den Trainern der Aufenthaltsraum für das Abendessen vorbereitet. Ursprünglich war Grillen am Lagerfeuer geplant, aber da es das Wetter ausgerechnet dieses Wochenende leider nicht ganz so gut mit uns meinte, gab es alternativ Maultaschen - wahlweise aus der Brühe oder angebraten. Während der Küchendienst noch die letzten Überreste der Mahlzeit beseitigte, fand eine kleine Hausrallye statt, bei der Fragebögen zur DLRG zunächst gefunden und dann natürlich auch beantwortet werden mussten. Im Anschluss daran wurde das musikalische Können aller Teilnehmer bei "Die DLRG sucht den Superstar" auf die Probe gestellt. Nach etlichen Runden SingStar auf der hauseigenen Bühne war es gegen 23 Uhr an der Zeit ins Bett zu gehen.
Der Samstagmorgen begann mit einem leckeren Frühstück, bei dem sich jeder mit entsprechendem Proviant für den anstehenden Besuch im "Kikimondo" eindecken konnte. Nach einem etwa 40minütigen Fußmarsch standen den DLRG'lern im Indoor-Spielgelände Riesentrampoline, ein Rodeo-Stier und andere Kletter- und Spielmöglichkeiten zur freien Verfügung. Doch selbst die Fittesten waren nach zweieinhalb Stunden Herumtollen erschöpft, sodass der Rückmarsch bei drohendem Gewitter durchaus anstrengend wurde. Da das "Mittagessen" lediglich aus einem Handvesper bestand, gab es bei der Rückkehr Tee und Kuchen. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die Spender(innen)!
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Gruppenspielen und, weil gewünscht: einer weiteren Runde SingStar. Gegen halb sieben hieß es dann: "Auf in die Küche!" Beim Pizzabelegen durfte jeder selbst Hand anlegen und sein Pizzastück frei nach eigenem Geschmack mit diversen Zutaten ausstatten. Der Hunger war groß, aber leider der Ofen zu klein um alle Pizzen gleichzeitig zu backen. So musste notgedrungen in Etappen gegessen werden. Nachdem der Küchendienst wiederum seine Arbeit verrichtet hatte, trafen wir uns im Aufenthaltsraum zu "Banko-Banko". Ein Gruppenspiel, bei dem jeder Teilnehmer zu Beginn ein kleines Startkapital an Spielgeld bekam, um damit anschließend Wetten bei der Spielbank platzieren zu können. Gewettet wurde immer auf den Gewinner eines kleinen Mann-gegen-Mann-Spiels, wobei die zwei Kontrahenten zufällig unter allen Teilnehmern ausgelost wurden. Wurde auf den richtigen Kandidaten gesetzt, bekam man das Doppelte des vorher bei der Bank eingezahlten Betrages zurück, lag man mit seinem Tipp falsch, so gab es leider gar nichts zurück. Nach zwei Stunden Banko-Banko - mit der Siegerin Lilli Döbler, die ihr Startkapital verzehnfachte (!) - gab es zum Abschluss des Abends eine Spätvorstellung im Kino "Aufenthaltsraum".
Da es am Samstagabend etwas später geworden war, verschoben wir das Frühstück am Sonntag auf halb zehn. Leider mussten wir dann fast schon wieder ans Aufräumen und Säubern des CVJM-Heims denken, aber dennoch blieb uns die Zeit für einen weiteren Programmpunkt: Ein Tischfußballturnier, immer 2 gegen 2. Die Teams schlugen sich wacker auch gegen die zum Teil aus Trainern bestehenden Mannschaften.
Nach dem Mittagessen war es endgültig soweit: Die zwei oder knapp drei Tage der Hüttenfreizeit waren leider fast vorbei, einpacken, aufräumen und säubern war angesagt, denn wir wollten bis die Eltern kamen das Haus in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Pünktlich gegen halb vier trafen auch schon die ersten "elterlichen Taxen" ein und es hieß Abschied nehmen vom CVJM-Heim in Kirchheim u.T.. Trotz des wechselhaften Wetters hat es ausnahmslos allen Spaß gemacht und so mancher Teilnehmer wäre gerne noch länger geblieben. Aber keine Sorge: auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Jugendhütte geben. Wir Trainer freuen uns bereits jetzt auf rege Teilnahme und eine weitere gelungene Freizeit von uns für euch!

(MS, FS)

Unsere neuen Schwimmer im Frühjahr 2008

Nachdem nun unsere "Schnupperphase" im Jugendtraining abgeschlossen ist, haben sich beinahe 20 Kinder dafür entschlossen, unser Training weiterhin zu besuchen. Herzlich Willkommen in der Jugendgruppe "Kaulquappen I"! In den kommenden Wochen wird euch nun die Technik in Rückenkraul, das Tauchen und verschiedene Sprünge ins Wasser beigebracht werden.
Viel Spaß und Erfolg im allwöchentlichen Schwimmtraining wünschen euch...

Eure Trainer!

Jugendmeisterschaften vom 28.01.2008

Beinahe 40 Schwimmerinnen und Schwimmer des DLRG-Jugendtrainings nahmen am Montag, den 28. Januar 2008, angefeuert und bejubelt von zahlreichen Freunden, Verwandten und Bekannten, sehr erfolgreich daran teil.
Geschwommen wurden auf den drei Bahnen in der Kleinschwimmhalle Beuren die Disziplinen Rückenkraul, Brust und Kraul, wobei je nach Gruppe bzw. Ausbildungsstand und Alter die zu absolvierende Strecke zwischen einer Bahn für unsere Jüngsten (Kaulquappen I) und sechs Bahnen (immerhin ca. 100m!) für unsere "alten Hasen" (Hai II) variierte. In jedem Fall eine sehr beachtenswerte Leistung!
Wir, die Trainer- und die Vorstandschaft, gratulieren allen Teilnehmern noch einmal recht herzlich zu ihrem Erfolg!

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Dank der vielen Helfer konnte parallel gestartet, die Zeiten erfasst und diese auch gleich im PC verarbeitet werden, sodass die Schwimmerinnen und Schwimmer am Ende ihre unverzichtbare Urkunde (die Platzierungen eins bis drei auch eine Medaille) mit nach Hause nehmen konnten. Die Erstplatzierten erhielten zusätzlich den (Gruppen-)Wanderpokal.
Ein herzliches Dankeschön noch an alle Helfer und Helfershelfer, die für den reibungslosen Ablauf der Jugendmeisterschaften gesorgt haben!

(FS)