Aktuelle Informationen der DLRG OG Neuffen-Beuren

Aktuelle Informationen zum Corona Virus (Stand: 06.07.2020)

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer, liebe Eltern und Freunde,

weitere Lockerungen traten mit dem Update der Corona-Verordnung vom 01.07.2020 in Kraft. Selbst die Kontaktbeschränkungen als wichtigstes Hilfsmittel zur Eindämmung der Pandemie wurden aufgeweicht: Immer größere Menschen-Ansammlungen sind zulässig und im Bereich Sport darf sportartabhängig nun sogar von der 1,5m-Abstandsregel abgewichen werden.

Nach wie vor gelten jedoch für unseren Ausbildungs- und Trainingsbetrieb Regelungen - wie bspw. die Vermeidung von direktem Körperkontakt oder Gruppengrößen von max. 20 Personen bzw. 10m² Wasserfläche pro Person. Aufgrund dieser Bestimmungen und der Tatsache, dass die Kleinschwimmhalle Beuren noch nicht wieder geöffnet werden konnte, sehen wir für unser Jugendtraining vor den Sommerferien keine sinnvolle Möglichkeit zu dessen Durchführung. Daher haben wir uns schweren Herzens entschlossen, unser Jugendtraining nun definitiv erst nach den Sommerferien neu zu starten, sofern bis dahin die notwendigen Voraussetzungen wieder gegeben sind. Wir bitten um Verständnis.
Bitte nutzt bzw. bitte nutzen Sie die mittlerweile wieder verfügbaren Schwimmstätten, um nicht ganz den Kontakt mit dem kühlen Nass zu verlieren. Geht / gehen Sie mit Ihren Kindern Schwimmen, wann immer es möglich ist. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Unser provisorisches Aktiven- und Erwachsenentraining im Höhenfreibad Neuffen findet regen Anklang, insbesondere die Workouts mit Kräftigungs- und Ausdauerübungen an Land haben es uns angetan. Die anschließende Abkühlung im Wasser ist dann stets äußerst willkommen. Sogar das Wetter spielte bislang immer mit. Hoffen wir, dass das so bleibt.
In Bezug auf unsere unterbrochene Rettungsschwimmer-Ausbildung bemühen wir uns derzeit um interne Abstimmung, inwieweit und wann diese fortgeführt werden kann / darf.

Weitere Lockerungen sind in Sicht. Hoffen wir, dass durch die kommende Urlaubszeit keine zweite Infektionswelle ins Land schwappt, sondern wir wie geplant nach den Sommerferien den o.g. Trainings-Neustart durchführen können. Wir halten euch und Sie auf dem Laufenden.

Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf!

Viele Grüße
euer Fabi

Freibadwachübung 2.0 - vertauschte Rollen am 09.08.2020

Die klassische Übung sieht für gewöhnlich wie folgt aus: Zwei oder drei Einsatzkräfte werden in ein vorbereitetes Szenario geschickt. Mehrere in die Details eingeweihte Statisten schlüpfen in die Rolle der Patienten oder anderer Beteiligter. Und am Rande des Geschehens steht ein aufmerksamer Ausbilder, der die Handlungen der Einsatzkräfte genau beobachtet und anschließend Feedback gibt.
Aber wie wäre es, wenn wir dieses Schema einfach mal umdrehen? Im Laufe der vergangenen Übungen und Ausbildungsabende sind von Seiten der Teilnehmer immer wieder knifflige Szenarien aufgekommen, bei denen sich unsere Einsatzkräfte über manche Details unklar waren. Das nahmen Marie und Vanessa, die zwei motivierten und engagierten Organisatorinnen dieser „Übung der besonderen Art“, zum Anlass und bereiteten drei speziell ausgesuchte Szenarien vor.
Anders als sonst waren an diesem Sonntag im Freibad Neuffen nicht die teilnehmenden Einsatzkräfte ein wenig nervös, sondern die vier teilnehmenden Ausbilder Fabian, Camilla, Manuel und Tim! Heute wurden nämlich die Rollen getauscht: Die Ausbilder wurden in ein für sie unbekanntes Szenario geschickt, während die anderen Teilnehmer von außen den Einsatz beobachteten. Im Anschluss wurde, wie sonst auch, ein Feedback gegeben – denn auch bei den Ausbildern gibt es immer ein Detail, welches verbessert werden kann! Außerdem konnten jetzt direkt Fragen zum Einsatz gestellt werden: Warum wurde etwas gemacht und warum nicht? Warum so und nicht anders? Was genau wurde alles vorbereitet? Und warum kam welches Material zum Einsatz? Die Ausbilder erläuterten anschließend die Details und konnten in Ruhe auf alle Fragen eingehen.

„Sturz“ am Beckenrand mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung - und die Ausbilder in Aktion

Ob komplizierter Sturz mit Verdacht auf eine Verletzung an der Wirbelsäule, eine bewusstlose Person im Wasser nach vorheriger Hyperventilation oder auch ein „anaphylaktischer Schock“ (eine starke allergische Reaktion) – die Ausbilder und die in diesem Fall beobachtenden Einsatzkräfte konnten alle etwas Neues lernen, ihr Wissen erweitern und hatten dabei noch jede Menge Spaß. Man lernt nie aus!
Vielen Dank den vielen Einsatzkräften, Statisten, und Ausbildern für die Teilnahme. Und ein ganz besonders herzliches Dankeschön den zwei Organisatorinnen für die einwandfreie und professionelle Vorbereitung sowie Durchführung der Übung!

(TR)

Ein (vorläufiger…) Rückblick zu unserer Aktion HelfendeHand - Einkaufsunterstützung

Zum 31.07.2020 ließen wir die Aktion langsam aber sicher bedingt durch die zurückgehenden Anfragen und sinkenden Infektionszahlen auslaufen. Die knapp 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DLRG OG Neuffen-Beuren, die durch Freiwillige aus den Reihen des Zeltlagers Frickenhausen, des TSV Frickenhausen 1893 e.V. sowie durch weitere „Externe“ unterstützt wurden, konnten seit Beginn der Aktion am 19.03.2020 bis zum 31.07.2020 insgesamt 107 "Einsätze" zum Wohle derer zählen, die sich leider der Risikogruppe zuordnen oder in den vergangenen Monaten in Quarantäne weilen mussten. 174 Personen konnte so geholfen werden. Ein herzliches Dankeschön nochmals an alle freiwilligen Helferlein für eure grandiose Unterstützung in der Krise!

Warenübergabe mit Sicherheitsabstand

Hilfsbedürftige Personen konnten sich per Telefon oder E-Mail bei der extra dafür eingerichteten Koordinationsstelle melden – alleine hier kamen übrigens 452 Stunden telefonischer Erreichbarkeit zusammen, welche durch die ehrenamtliche Tätigkeit von sechs DLRG’lern sichergestellt wurde. Die gesamte Anzahl an im Rahmen der Aktion ehrenamtlich geleisteter Stunden dürfte vierstellig sein…
Die Koordinationsstelle organisierte dann die Helferinnen und Helfer aus dem gesamten Neuffener Tal, welche wiederum die Einkäufe der notwendigsten Dinge tätigten und diese auslieferten. Besonders wichtig war uns dabei die Hygiene und Sicherheit unserer Helfer*innen sowie die der Betroffenen: So verzichteten wir komplett auf den Umgang mit Bargeld und auf direkte Kontakte. In diesem Sinne müssten nun auch die letzten Abrechnungen bei Ihnen eingehen, sofern noch nicht geschehen. Wir bitten um Rücküberweisung des von uns vorverauslagten Betrags. Hier kam übrigens ein Einkaufsvolumen von über 8000€ zusammen…
Die durchweg positiven Rückmeldungen und die große Dankbarkeit derjenigen, die wir bisher unterstützen durften, waren wirklich beeindruckend - da wurde unseren Koordinatoren und Helfern ganz warm ums Herz. Das motivierte zum Weitermachen und unterstrich die Notwendigkeit dieser Aktion. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch nochmals herzlichst bei allen für die ein oder andere Spende.
Aktuell haben wir, wie oben erwähnt, unseren „Service“ zugunsten unserer originären Aufgabe – der Wasserrettung – in Anbetracht der Sommer- und Ferienzeit eingestellt oder vielmehr: pausiert. Die Organisationsstrukturen bleiben nach wie vor bestehen. Denn die aktuell lokal sprunghaft angestiegenen Infektionszahlen durch aufflackernde Infektionsherde sind durchaus besorgniserregend. Wir hoffen inständig, dass durch die nun vermehrten Urlaubsreisen keine zweite Infektionswelle ins Land schwappt.
Aus aktuellem Anlass daher auch nochmals ein gut gemeinter Ratschlag, insbesondere an die Risikogruppe: Meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie bestmöglich Abstand, tragen Sie eine Maske und beachten Sie die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen.
Wir drücken die Daumen und hoffen schwer, unseren „Service“ nicht wieder reaktivieren zu müssen. Wenn es je doch so weit kommen sollte: Wir wären nach wie vor bereit, Sie und euch wieder entsprechend zu unterstützen. Die E-Mail-Adresse HelfendeHand@Neuffen-Beuren.DLRG.de ist auch noch aktiv, bei akutem Bedarf bitte melden - wir sehen dann, was sich machen lässt.

Eure und Ihre DLRG Ortsgruppe Neuffen-Beuren

Re-Start der Rettungsschwimmausbildung am 20.07.2020

Seit Mitte März stand alles still – keine Übungen mehr mit Rettungsgeräten, kein Erlernen neuer Techniken, kein Perfektionieren der Schwimmtechnik. Die Ausbildungen zu den Rettungsschwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold wurden, ebenso wie das gesamte Jugendtraining und alle anderen Vereinsaktivitäten, aus Gründen des Infektionsschutzes ausgesetzt.
Jetzt konnte es aber für die Anwärter*innen der Rettungsschwimmabzeichen Silber und Gold im Neuffener Freibad wieder losgehen. Es gibt sehr viel nachzuholen und zu wiederholen, die letzte Übungsstunde ist schließlich schon eine Weile her. Das gute Wetter spielte uns am Montag dafür ideal in die Karten und ermöglichte direkt einen „nassen Block“ im trotzdem erfrischend kühlen Freibadbecken.
Als erstes stand die sogenannte „Beckenbergung“ auf dem Programm. Denn nach erfolgreicher Rettung eines Patienten im Wasser muss dieser schließlich noch aus dem Becken gebracht werden. Aber wie geht das möglichst schnell und schonend für Retter und Patient? Die angehenden Rettungsschwimmer*innen lernten dafür vier wichtige Techniken mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen kennen: Der „Kreuzhebegriff“, der „Rettungs-Griff“, die „Rutsche“ und das „Aufschultern“. Anschließend wurde jede Technik geübt – da gibt es nämlich einiges zu beachten. Mit der Hilfe und dem direktem Feedback der drei ehrenamtlichen Ausbilder konnte aber jedes Team die anspruchsvollen Techniken meistern.

Die „Rutsche“ als geeignete Rettungstechnik bei hohen Beckenrändern - wie z.B. im Höhenfreibad Neuffen

Auch das Tieftauchen mit den Füßen voraus ist nicht jedermanns / -fraus Sache und muss dementsprechend trainiert werden.
Nachdem alle Teilnehmer*innen wieder „trockengelegt“ waren, gab es noch eine letzte Station: Der Umgang mit Rettungsgeräten zum Werfen will gelernt und geübt sein. Mit Rettungsball und Wurfsack musste ein 12 Meter entfernter Sektor getroffen werden. In diesem Sektor befand sich unser fiktiver Patient, der anschließend mit dem Seil zurück „an Land“ gezogen werden musste. Nebenher konnten auch noch die wichtigsten Knoten für Rettungsschwimmer gezeigt und geübt werden.
Ein sehr lehrreicher und spannender Ausbildungsabend ging mit Einbruch der Nacht zu Ende. Wir hoffen auf weiterhin gutes Wetter, damit unsere Rettungsschwimmausbildung jeden Montag und unser Training für aktive Rettungsschwimmer jeden Donnerstag auch in den kommenden Wochen regelmäßig stattfinden kann. Vielen Dank der Stadt Neuffen und den Schwimmmeistern für diese tolle und wichtige Unterstützung durch das Überlassen des Freibads an diesen Abenden!

(TR)

Große Freibadwachübung vom 12.07.2020

Die Patientin klagt über starke Schmerzen im Rücken und ein taubes Gefühl in den Beinen - kein Wunder bei einem Sturz die ganze Treppe hinunter in Richtung Kinderbecken. Mit dem „Spineboard“ und einem „Stiffneck“ stabilisieren die Einsatzkräfte der DLRG die Patientin, damit die eventuell verletzte Wirbelsäule nicht weiter beschädigt werden kann. Kein leichtes Unterfangen an diesem engen Platz an der Treppe! Und das war noch gar nicht alles, denn auf der oberen Liegewiese muss eine stark blutende Wunde am Unterarm und ein verstauchter Knöchel versorgt werden. Und im großen Becken des Neuffener Freibads benötigen zwei Patienten dringend Hilfe...

Voller Einsatz wegen einer „gestürzten Person“ - zum Glück nur eine Übung...

Diese vier Szenarien waren zum Glück nur Übungen, die unsere Rettungsschwimmer*innen zum Schwitzen bringen sollten. In kleinen Gruppen zu dritt oder zu viert behandelten sie die Patientinnen und Patienten mit den ganz unterschiedlichen Verletzungen. Welche konkreten Schritte müssen eingeleitet werden? Brauchen wir weitere Unterstützung oder sogar den Rettungsdienst? Und wie können wir uns und den Patienten vor dem Corona-Virus schützen?
Die Übungen waren definitiv nicht einfach, aber haben zum Nachdenken angeregt. Durch das anschließende Feedback der Ausbilder konnte der Einsatz direkt reflektiert und gemeinsam besprochen werden. Es kann immer ein noch so kleines Detail verbessert oder optimiert werden.
Wir sind sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen - alle Teams haben die Einsätze kompetent und professionell bearbeitet. Das regelmäßige Training und die intensive Ausbildung lohnen sich und machen das Freibad, den Aileswasensee und die deutschen Nord- und Ostseestrände ein Stück weit sicherer. Vielen Dank für eure Teilnahme und Unterstützung. Wir sind einsatzbereit!

(TR)

Rettungswache im Freibad Neuffen ist wieder gestartet

Seit Samstag, dem 27.06.2020, sind wir wieder jedes Wochenende mit parallel 2-3 ehrenamtlichen RettungsschwimmerInnen für eure Sicherheit im Freibad Neuffen aktiv.
Wir haben unser Wach-Konzept angepasst, sodass wir ab sofort den ganzen Tag für euch da sein und die Abstandsregeln selbst besser umsetzen können. Zu unseren Aufgaben gehört neben der Wasserrettung auch die Unterstützung bei medizinischen Notfällen aller Art. Wir arbeiten hier Hand in Hand mit den Schwimmmeistern zusammen. Unsere komplett ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind in Bezug auf das Corona-Virus besonders geschult worden, um sich und andere auch in Notfällen möglichst gut schützen zu können.

Rettungswache im Neuffener Höhenfreibad unter Corona-Bedingungen

Auch im Freibad gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Bitte haltet euch zu eurem und unser allem Schutz daran, auch wenn das Wetter noch so gut ist. Das Virus ist leider nicht weg, es ist immer noch da! Freuen wir uns über die Möglichkeit, überhaupt wieder ins Freibad gehen zu können. Riskieren wir also keine „zweite Welle“ mit allen negativen, gefährlichen und einschränkenden Konsequenzen. Danke. #WirvsVirus

(TR)